Grundlagen zu "Abendständchen"
Du kennst bestimmt das Gefühl, wenn der Abend langsam hereinbricht und alles irgendwie magischer wird. Genau diese Abendstimmung fängt Brentano in seinem Gedicht ein, das er 1802 während der Romantik schrieb.
Das Gedicht beschreibt eine stille Nacht, in der nur die Klänge einer Flöte und das Plätschern eines Brunnens zu hören sind. Es geht um Sehnsucht und die besondere Atmosphäre der Abendzeit - diese "Stunde des Schwebens" zwischen Hell und Dunkel.
Der Aufbau ist relativ einfach: zwei Strophen mit je vier Zeilen im Trochäus (betont-unbetont). Das Reimschema folgt dem Muster abab cdcd, also Kreuzreimen, die dem Gedicht einen melodischen Fluss geben.
Merktipp: Der Trochäus mit seiner betonten ersten Silbe zieht dich sofort ins Geschehen hinein!


























