Inhalt und Aufbau des Gedichts
Das lyrische Ich erzählt seine Lebensgeschichte als große Wanderung - von der hoffnungsvollen Jugend bis ins nachdenkliche Alter. Die vier Strophen zeigen dir deutlich diese Entwicklung.
In den ersten beiden Strophen schwelgt der Sprecher in Erinnerungen an seine Jugendzeit. Damals war er mit Freunden unterwegs, die Natur erschien ihm wunderschön und die Zukunft voller Möglichkeiten. Alles wirkte endlos und magisch - "noch keine Grenze" war zu sehen.
Die dritte und vierte Strophe zeigen den Kontrast: Jetzt ist der Wanderer "wandermüde" und allein. Seine Kräfte schwinden, die Freunde sind weg und er sorgt sich um seinen weiteren Lebensweg. Der Wendepunkt wird durch "Jetzt aber" deutlich markiert.
Merke dir: Das Gedicht beginnt und endet mit derselben Frage - aber die Bedeutung hat sich völlig gewandelt von Neugier zu Sorge.




