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(ca. 1720-1800)
- Deutsche Literatur und Epoche
Als Aufklärung wird die geschichtliche Epoche des 18. Jahrhunderts bezeichnet, i

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aucheapuno (ca. 1720-1800) - Deutsche Literatur und Epoche Als Aufklärung wird die geschichtliche Epoche des 18. Jahrhunderts bezeichnet, in der die Vernunft die vorherrschende Kraft war, und in der viele Veränderungen auf philosophischer und sozialer, sowie politischer Ebene vor sich gingen. Die typischen Merkmale der Epoche der Aufklärung sind unter anderem die starke Denkbewegung während dem 17. Jahrhundert. Auf allen Gebieten fanden Umschwünge und Bewegungen statt. Die Philosophie, Soziologie und Politik veränderten sich. Es wurde hinterfragt und das Denken und das Zweifeln wurde zur Tugend. Es wird gefordert, dass die Religion toleriert wird und es soll keine Konzentration auf das Leben nach dem Tod geben. Die Epoche der Aufklärung hatte den Grundgedanken der Emanzipation des Denkens. Die Aufklärung wird von zwei philosophischen Strömungen geprägt. Dem Empirismus und dem Rationalismus. Während die Idee des Empirismus auf der Erkenntnis der Sinneswahrnehmung basiert, entsteht die Erkenntnis im Rationalismus durch Benutzen des Verstandes. Der Hauptvertreter der Aufklärung ist Immanuel Kant. Gemeinsam mit anderen Schriftstellern und Philosophen stellte Kant es sich zur Aufgabe, ein neues Zeitalter einzuführen, in dem die Vernunft wichtigstes und zentrales Element ist. Der Rationalismus wurde durch René Descartes begründet. Er ging davon aus, das überlieferte Wissen nicht einfach anzunehmen, sondern alles, was er zu wissen glaubte, in Zweifel zu ziehen. Dabei fand er heraus, dass nur eine einzige Erkenntnis wahr...

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ist: „Ich denke, also bin ich." Der Empirismus, die zweite philosophische Strömung, die die Aufklärung beeinflusste, wurde von John Locke begründet. Er setzte die Beobachtung als Voraussetzung für die Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten ein. Er sagte, dass sich die menschliche Erfahrung und nachprüfbares Wissen allein aus der Beobachtung und Wahrnehmung unserer Sinne zusammensetzen. Die wichtigsten Merkmale der Aufklärung Kritik an der Kirche und Religion Kritik an staatlichen und gesellschaftlichen Ordnungen Unbedingter Fortschrittsglaube Toleranz in Gesellschaft, Politik und Religion Individualismus Das Gute und das Vernünftige werden gleich gesetzt Menschlicher Verstand soll die Wahrnehmung beherrschen Geistige Emanzipation Die wichtigsten Vertreter der Aufklärung Johann Wolfgang von Goethe Johann Gottfried Herder David Hume . ● ● . Immanuel Kant Gotthold Ephraim Lessing John Locke Jean-Jacques Rousseau Voltaire Montesquieu Ubungsaufgaben Wer sind die philosophischen Begründer der Aufklärung? Was sind die typischen Merkmale der Epoche der Aufklärung? Wogegen richtet sich die Aufklärung? Nenne zwei Autoren aus der Epoche der Aufklärung. Nenne zwei Literaturformen der Aufklärung 2 3 4 5 Aufgabe 1 Immanuel Kant Gotthold Ephraim Lessing John Locke Aufgabe 2 Kritik an der Kirche Weltbürgertum Toleranz gegenüber der Gesellschaft Individualismus Fortschrittsglaube Geistige Emanzipation Aufgabe 3 Die Aufklärung richtet sich dem Absolutismus und der Kirche entgegen. Aufgabe 4 Johann Wolfgang Goethe Voltaire David Hume Aufgabe 5 Fabel philosophische Texte Berühmte Aufklärer und ihre Werke Aufklärer sind die einflussreichen Vordenker der Aufklärung. Mit ihren Werken haben sie das Weltbild und die Denkweise vieler Menschen beeinflusst. Sapere Aude – Immanuel Kant in der Aufklärung Immanuel Kant (geboren 1724) war einer der wichtigsten Aufklärer Deutschlands. Er machte den Satz "Sapere Aude!" (auf deutsch: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen”) zum Leitspruch der Aufklärung. Er prägte neue Denkweisen der Philosophie und half dabei, das einfache Bürgertum durch Wissen zu stärken. Sein bekanntestes Werk "Kritik der reinen Vernunft" war ein Leitwerk der Epoche. Merkmale der Aufklärung kurz und knapp zusammengefasst Das Bürgertum lehnt sich gegen die Herrschaft mächtiger Adliger auf. Veraltete Strukturen und Religionen werden hinterfragt. Freiheit und Gleichheit sind Ziele der Aufklärung. Verstand ist das Werkzeug zum Erreichen der Ziele. Wissenschaft und Erfahrung dienen als Werkzeuge. Die Literatur ist kritisch, unverschönt und realistisch. Kunst und Literatur sind öffentlich zugänglich. Warum entstand die Aufklärung? Die Aufklärung entstand ursprünglich als ein Protest des Bürgertums. Durch neue Denkweisen und den Umbruch alter Systeme lehnte sich das Bürgertum gegen die adlige Herrschaft auf. Was sind die Merkmale der Aufklärung? Die Aufklärung kennzeichnet sich durch ein Auflehnen der Bürgerschaft gegen den herrschenden Adel aus. Dazu gehört das Hinterfragen von veralteten Strukturen. Besonders wichtig waren die Grundsätze Freiheit und Gleichheit. Sie sollten durch Vernunft und Logik erreicht werden. Was ist das Ziel der Aufklärung? Das Ziel der Aufklärung waren Freiheit und Gleichheit für jeden Bürger. Durch Vernunft und Bildung sollten dem Menschen Selbstbestimmung bringen. Was fordern Aufklärer? Aufklärer forderten die Befreiung von veralteten Strukturen und setzten sich für die Freiheit und Selbstbestimmung des einzelnen Menschen ein. -1- Aufklärung Die Epoche der Aufklärung wird auch als das Zeitalter der Vernunft bezeichnet. Die Entwicklung begann im 18. Jahrhundert im europäischen Raum. Sie zeichnet sich durch ein Umdenken in verschiedensten Lebensbereichen aus. Dazu zählen: . die Philosophie die Literatur die Bildung das gesellschaftliche Zusammenleben. Aufklärung Definition: Die Aufklärung bezeichnet die Entwicklung der Gesellschaft zu einem selbstbestimmten Bürgertum. Dabei sollten veraltete religiöse Strukturen umgeworfen werden und durch wissenschaftlichen Fortschritt abgelöst werden. Als Grundpfeiler der neuen Weltanschauung galten die Prinzipien Freiheit und Vernunft. Das Ziel der Bewegung war es, ein Umdenken zu schaffen. So wollten die Aufklärer offene Kritik und damit auch Fortschritt ermöglichen. Das Zeitalter der Aufklärung - eine politische Einordnung Anfang des 18. Jahrhunderts war die Gesellschaft in Deutschland eingeteilt in das Bürgertum und den Adel. Daraus entstand ein großes Ungleichgewicht. Der Adel hatte Geld und Macht, während das Bürgertum für jede Mahlzeit hart arbeiten musste. Der dreißigjährige Krieg (von 1618 bis 1648) hatte zur Folge, dass Deutschland in viele kleine Territorialstaaten zersplittert war. Dadurch konnten die mächtigen Adligen fast schon willkürlich Gesetze erlassen. Die restliche Bevölkerung musste oft darunter leiden. Die Aufklärung als Epoche der gesellschaftlichen Umbrüche Die Entwicklung der Aufklärung als Epoche war die Reaktion des Bürgertums auf die Herrschaftsgewalt des Adels. Anfang des 18. Jahrhunderts begann ein Umdenken in der Bevölkerung. Die Bürger fingen an, ihre Situation und die Macht des Adels zu hinterfragen. Indem sie den Handel vorantrieben, gelangten die normalen Bürger in höhere Positionen und wurden selbstbewusster. Sie sahen ein, dass sie als Volk das Land durch ihre Arbeit voran brachten. Der mächtige Adel verlor hingegen an Ansehen. Das Bürgertum begann, veraltete Weltbilder, Gesetze, Religionen und das Gesellschaftssystem zu hinterfragen. Sie sahen, dass sie die gegebenen Strukturen verändern konnten und traten für ihre Rechte ein. Die Französische Revolution Mit der französischen Revolution gelangte der Protest des Bürgertums gegen den herrschenden Adel zu seinem Höhepunkt. Im 18. Jahrhundert war König Ludwig XVI. der alleinige Herrscher über Frankreich. Hungersnöte und Missernten führten zu einer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Insbesondere das Bürgertum war stark benachteiligt und forderte mehr Freiheiten. Im Mai 1989 beschloss der Herrscher, höhere Steuern vom Volk einzufordern. Dies löste eine Revolution aus dem Stand des Bürgertums aus. Im Zuge der Nationalversammlung wurde die Herrschaft des Königs und der Adeligen gestürzt. Letztendlich begann mit der Hinrichtung des Königs von Frankreich eine neue Ära. Die Philosophie der Aufklärung Die Werte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit prägten die Philosophie der Aufklärung. Die Bewegung strebte nach Fortschritt und stärkerer Selbstbestimmung. Um dies zu erreichen, mussten veraltete und gottgegebene Strukturen in Frage gestellt werden. Die Vernunft war das Werkzeug, mit dem die Aufklärer ihre Ziele erreichen wollten. Die Bürger orientierten sich an der Wissenschaft und stellten den logisch denkenden Menschen in den Vordergrund. Allerdings herrschten auch Uneinigkeiten in der neuen Denkweise. Der Rationalismus und der Empirismus standen sich als philosophische Strömungen gegenüber. Rationalismus Die Denkweise des Rationalismus geht davon aus, dass die Welt auf definierbaren Gesetzen aufbaut. Sie können nur durch Wissenschaft und Vernunft erkannt werden. Traditionelle Strukturen sollten demnach immer kritisch hinterfragt werden. Bekannte Vertreter des Rationalismus waren die Philosophen René Descartes und Voltaire. Empirismus Die Theorie des Empirismus stellt Beobachtungen und Erfahrungen in den Vordergrund. Da der Mensch immer von seinen Sinneseindrücken abhängig ist, können keine objektiven Erkenntnisse gewonnen werden. Wichtige Vertreter des Empirismus waren beispielsweise John Locke, Thomas Hobbes und David Hume. Aufklärung in der Literatur Die Aufklärung bewirkte auch in der Literatur einige Neuerungen. Die Literatur sollte die Vernunft des Menschen widerspiegeln und einen Nutzen enthalten. Fantasie und Verschönerungen hatten hier keinen Platz mehr. Die Zielgruppe literarischer Werke waren nicht mehr nur Fürsten und Adelige, sondern die breite Masse des Volkes. Wissenschaftliche Werke und kritische Themen verbreiteten sich in der Bevölkerung. So wurde der Bildungsstand des Volkes verbessert. Die neuen Anforderungen an die Literatur sorgten dafür, dass sich neue literarische Gattungen heraus bildeten (z.B.: Fabel, Parabel, Satire,…)

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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ist: „Ich denke, also bin ich." Der Empirismus, die zweite philosophische Strömung, die die Aufklärung beeinflusste, wurde von John Locke begründet. Er setzte die Beobachtung als Voraussetzung für die Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten ein. Er sagte, dass sich die menschliche Erfahrung und nachprüfbares Wissen allein aus der Beobachtung und Wahrnehmung unserer Sinne zusammensetzen. Die wichtigsten Merkmale der Aufklärung Kritik an der Kirche und Religion Kritik an staatlichen und gesellschaftlichen Ordnungen Unbedingter Fortschrittsglaube Toleranz in Gesellschaft, Politik und Religion Individualismus Das Gute und das Vernünftige werden gleich gesetzt Menschlicher Verstand soll die Wahrnehmung beherrschen Geistige Emanzipation Die wichtigsten Vertreter der Aufklärung Johann Wolfgang von Goethe Johann Gottfried Herder David Hume . ● ● . Immanuel Kant Gotthold Ephraim Lessing John Locke Jean-Jacques Rousseau Voltaire Montesquieu Ubungsaufgaben Wer sind die philosophischen Begründer der Aufklärung? Was sind die typischen Merkmale der Epoche der Aufklärung? Wogegen richtet sich die Aufklärung? Nenne zwei Autoren aus der Epoche der Aufklärung. Nenne zwei Literaturformen der Aufklärung 2 3 4 5 Aufgabe 1 Immanuel Kant Gotthold Ephraim Lessing John Locke Aufgabe 2 Kritik an der Kirche Weltbürgertum Toleranz gegenüber der Gesellschaft Individualismus Fortschrittsglaube Geistige Emanzipation Aufgabe 3 Die Aufklärung richtet sich dem Absolutismus und der Kirche entgegen. Aufgabe 4 Johann Wolfgang Goethe Voltaire David Hume Aufgabe 5 Fabel philosophische Texte Berühmte Aufklärer und ihre Werke Aufklärer sind die einflussreichen Vordenker der Aufklärung. Mit ihren Werken haben sie das Weltbild und die Denkweise vieler Menschen beeinflusst. Sapere Aude – Immanuel Kant in der Aufklärung Immanuel Kant (geboren 1724) war einer der wichtigsten Aufklärer Deutschlands. Er machte den Satz "Sapere Aude!" (auf deutsch: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen”) zum Leitspruch der Aufklärung. Er prägte neue Denkweisen der Philosophie und half dabei, das einfache Bürgertum durch Wissen zu stärken. Sein bekanntestes Werk "Kritik der reinen Vernunft" war ein Leitwerk der Epoche. Merkmale der Aufklärung kurz und knapp zusammengefasst Das Bürgertum lehnt sich gegen die Herrschaft mächtiger Adliger auf. Veraltete Strukturen und Religionen werden hinterfragt. Freiheit und Gleichheit sind Ziele der Aufklärung. Verstand ist das Werkzeug zum Erreichen der Ziele. Wissenschaft und Erfahrung dienen als Werkzeuge. Die Literatur ist kritisch, unverschönt und realistisch. Kunst und Literatur sind öffentlich zugänglich. Warum entstand die Aufklärung? Die Aufklärung entstand ursprünglich als ein Protest des Bürgertums. Durch neue Denkweisen und den Umbruch alter Systeme lehnte sich das Bürgertum gegen die adlige Herrschaft auf. Was sind die Merkmale der Aufklärung? Die Aufklärung kennzeichnet sich durch ein Auflehnen der Bürgerschaft gegen den herrschenden Adel aus. Dazu gehört das Hinterfragen von veralteten Strukturen. Besonders wichtig waren die Grundsätze Freiheit und Gleichheit. Sie sollten durch Vernunft und Logik erreicht werden. Was ist das Ziel der Aufklärung? Das Ziel der Aufklärung waren Freiheit und Gleichheit für jeden Bürger. Durch Vernunft und Bildung sollten dem Menschen Selbstbestimmung bringen. Was fordern Aufklärer? Aufklärer forderten die Befreiung von veralteten Strukturen und setzten sich für die Freiheit und Selbstbestimmung des einzelnen Menschen ein. -1- Aufklärung Die Epoche der Aufklärung wird auch als das Zeitalter der Vernunft bezeichnet. Die Entwicklung begann im 18. Jahrhundert im europäischen Raum. Sie zeichnet sich durch ein Umdenken in verschiedensten Lebensbereichen aus. Dazu zählen: . die Philosophie die Literatur die Bildung das gesellschaftliche Zusammenleben. Aufklärung Definition: Die Aufklärung bezeichnet die Entwicklung der Gesellschaft zu einem selbstbestimmten Bürgertum. Dabei sollten veraltete religiöse Strukturen umgeworfen werden und durch wissenschaftlichen Fortschritt abgelöst werden. Als Grundpfeiler der neuen Weltanschauung galten die Prinzipien Freiheit und Vernunft. Das Ziel der Bewegung war es, ein Umdenken zu schaffen. So wollten die Aufklärer offene Kritik und damit auch Fortschritt ermöglichen. Das Zeitalter der Aufklärung - eine politische Einordnung Anfang des 18. Jahrhunderts war die Gesellschaft in Deutschland eingeteilt in das Bürgertum und den Adel. Daraus entstand ein großes Ungleichgewicht. Der Adel hatte Geld und Macht, während das Bürgertum für jede Mahlzeit hart arbeiten musste. Der dreißigjährige Krieg (von 1618 bis 1648) hatte zur Folge, dass Deutschland in viele kleine Territorialstaaten zersplittert war. Dadurch konnten die mächtigen Adligen fast schon willkürlich Gesetze erlassen. Die restliche Bevölkerung musste oft darunter leiden. Die Aufklärung als Epoche der gesellschaftlichen Umbrüche Die Entwicklung der Aufklärung als Epoche war die Reaktion des Bürgertums auf die Herrschaftsgewalt des Adels. Anfang des 18. Jahrhunderts begann ein Umdenken in der Bevölkerung. Die Bürger fingen an, ihre Situation und die Macht des Adels zu hinterfragen. Indem sie den Handel vorantrieben, gelangten die normalen Bürger in höhere Positionen und wurden selbstbewusster. Sie sahen ein, dass sie als Volk das Land durch ihre Arbeit voran brachten. Der mächtige Adel verlor hingegen an Ansehen. Das Bürgertum begann, veraltete Weltbilder, Gesetze, Religionen und das Gesellschaftssystem zu hinterfragen. Sie sahen, dass sie die gegebenen Strukturen verändern konnten und traten für ihre Rechte ein. Die Französische Revolution Mit der französischen Revolution gelangte der Protest des Bürgertums gegen den herrschenden Adel zu seinem Höhepunkt. Im 18. Jahrhundert war König Ludwig XVI. der alleinige Herrscher über Frankreich. Hungersnöte und Missernten führten zu einer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Insbesondere das Bürgertum war stark benachteiligt und forderte mehr Freiheiten. Im Mai 1989 beschloss der Herrscher, höhere Steuern vom Volk einzufordern. Dies löste eine Revolution aus dem Stand des Bürgertums aus. Im Zuge der Nationalversammlung wurde die Herrschaft des Königs und der Adeligen gestürzt. Letztendlich begann mit der Hinrichtung des Königs von Frankreich eine neue Ära. Die Philosophie der Aufklärung Die Werte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit prägten die Philosophie der Aufklärung. Die Bewegung strebte nach Fortschritt und stärkerer Selbstbestimmung. Um dies zu erreichen, mussten veraltete und gottgegebene Strukturen in Frage gestellt werden. Die Vernunft war das Werkzeug, mit dem die Aufklärer ihre Ziele erreichen wollten. Die Bürger orientierten sich an der Wissenschaft und stellten den logisch denkenden Menschen in den Vordergrund. Allerdings herrschten auch Uneinigkeiten in der neuen Denkweise. Der Rationalismus und der Empirismus standen sich als philosophische Strömungen gegenüber. Rationalismus Die Denkweise des Rationalismus geht davon aus, dass die Welt auf definierbaren Gesetzen aufbaut. Sie können nur durch Wissenschaft und Vernunft erkannt werden. Traditionelle Strukturen sollten demnach immer kritisch hinterfragt werden. Bekannte Vertreter des Rationalismus waren die Philosophen René Descartes und Voltaire. Empirismus Die Theorie des Empirismus stellt Beobachtungen und Erfahrungen in den Vordergrund. Da der Mensch immer von seinen Sinneseindrücken abhängig ist, können keine objektiven Erkenntnisse gewonnen werden. Wichtige Vertreter des Empirismus waren beispielsweise John Locke, Thomas Hobbes und David Hume. Aufklärung in der Literatur Die Aufklärung bewirkte auch in der Literatur einige Neuerungen. Die Literatur sollte die Vernunft des Menschen widerspiegeln und einen Nutzen enthalten. Fantasie und Verschönerungen hatten hier keinen Platz mehr. Die Zielgruppe literarischer Werke waren nicht mehr nur Fürsten und Adelige, sondern die breite Masse des Volkes. Wissenschaftliche Werke und kritische Themen verbreiteten sich in der Bevölkerung. So wurde der Bildungsstand des Volkes verbessert. Die neuen Anforderungen an die Literatur sorgten dafür, dass sich neue literarische Gattungen heraus bildeten (z.B.: Fabel, Parabel, Satire,…)