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Charakterisierung Josef Klingenberg

Charakterisierung Josef Klingenberg

 Langzeitaufgabe Charakterisierung von Maiks Vater
Von Josefine Salzmann
Im folgenden Text möchte ich den Charakter Herr Klingenberg aus dem

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musste für eine Langzeitaufgabe in Deutsch nh Charakterisierung und einen inneren Monolog (Kapitel 45,vorletzte Seite als Herr Klingenberg seinen Sohn geschlagen hat) schreiben and here we are

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Langzeitaufgabe Charakterisierung von Maiks Vater Von Josefine Salzmann Im folgenden Text möchte ich den Charakter Herr Klingenberg aus dem Jugendroman „Tschick" von Wolfgang Herrendorf, erschienen am 17.September.2010, welcher in dem Buch die Rolle des Vaters des Hauptprotagonisten spielt, darlegen und näher erläutern. In dem Buch geht es um zwei Jugendliche, die über einen Umweg eine enge Freundschaft zueinander aufbauen und durch teilweise familiär bedingte Umstände ein großes Abenteuer durch Deutschland mit viel Spaß erleben. Herr Klingenberg, der mit vollem Namen Josef Klingenberg heißt (vgl.Internetrecherche), ist im mittleren Alter um die 40 Jahre alt (vgl.Internetrecherche). Er wohnt mit seinem Sohn Maik Klingenberg und seiner Mutter, deren Namen nicht bekannt ist, in einer selbst entworfenen Villa in Berlin Marzahn (vgl. Seite 9 und folgende). Die Beziehung zwischen ihm und Frau Klingenberg ist durch verschiedene Faktoren sehr belastet und nicht mehr wirklich stabil (vgl. Seite 25). Maiks Vater ist selbstständiger Geschäftsmann und daher auch viel im Ausland unterwegs. Näher betrachtet ist er Bauunternehmer und in der Immobilienbranche tätig (vgl. Seite 25). Allerdings steht Herr Klingenberg kurz vor seinem Bankrott, da er mehrere Grundstücke gekauft hatte, welche nicht für seine Projekte geeignet sind (vgl. Seite 65). Über sein Aussehen ist wenig bis gar nichts bekannt, da dieses nicht in den vorgegebenen Textstellen und auch nicht im restlichen Roman beschrieben wird. Den...

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einzigen Fakt, den man belegen kann, ist der, dass er ab und zu ein „Dackelgesicht“ aufsetzt. Dieses soll ausdrücken, dass er und sein Sohn Maik ein ernstes Gespräch führen müssen (vgl. Seite 69). Sprachlich kann man sagen, ist er des öfteren aggressiv und laut. Auch in seinen Formulierungen, seinem Sohn und auch seiner Frau gegenüber, hält er sich nicht zurück und gibt immer offen und ehrlich seine Meinung auf eine direkte Art und Weise preis (vgl. Kapitel 45). Außerdem spielt auch häusliche Gewalt gegen Maik in der Familie Klingenberg ein großes Thema. Dies kommt ebenfalls von Josef und richtet sich vor allem gegen seinen Sohn (vgl.u.a. Seite 230). Weiterhin erkennt man an einigen Stellen in dem gerade behandelnden Jugendroman, die immer mehr verschwindende Zwischenliebe zwischen Vater und Sohn, indem er ihn unteranderem als Vollidiot oder sonstigen verletzenden Kosenamen betitelt. (vgl.u.a. Seite 228,229 und Seite 230). Auch seine Frau bekommt Teile seines schlechten Verhaltens zu spüren. Er betrügt Maiks Mutter mit seiner Sekretärin Mona (vgl. Seite 70). Dieses geschieht in ihrem Wissen, welches Herr Klingenberg als heuchlerisch erscheinen lässt (vgl. Seite 70). Darüber hinaus spielt er seine Besorgnis gegenüber seiner Frau, im Bezug auf die zweite Einlieferung in die Entzugsklinik, auch bekannt als Beauty Farm nur vor, da ihn das auch nicht wirklich interessiert. Dieser Gedanke lässt sich auf Seite 69 nachweisen, indem er mit seiner Sekretärin auf Geschäftsreise ist und somit einen kurzen Trip mit seiner Affäre macht. Außerdem ist in dieser Situation eine nicht verantwortungsvolle Erziehung seines Sohnes zu erkennen, da er diesen zwei Wochen alleine lässt. Ebenfalls nicht gut ist sein offizielles Vorbild in der Rolle des Vaters, da er seinem Sohn Maik schon in jungen Jahren ein aggressives und respektloses Verhalten näher bringt (vgl.u.a Seite 68 oder u.a. Seite 230). Darauf folgend verlangt er, am Ende des Buches von Maik Falschaussagen gegenüber Tschick und dem Gericht zu treffen (vgl. Seite 250). Durch dieses Verhalten wirkt er gebieterisch und so, als würde er Maik ein Stück weit zu seinem persönlichen Charakter erziehen wollen (vgl. Seite 230). Auch das familiäre Verhältnis möchte ich in dieser Charakterisierung von Josef Klingenberg näher darlegen. Weitestgehend ist dieses angespannt beziehungsweise in großen Teilen nicht vorhanden, da Maiks Mutter Alkoholikerin ist und ihre Probleme oftmals damit versucht zu lösen (vgl.u.a. Seite 26/27 und/oder 251) und sein Vater eine Affäre zu einer anderen Frau führt (vgl. Seite 70). Zu dem kommen nach der Abenteuerreise der beiden Hauptprotagonisten weitere Probleme hinzu, an denen auch die Eltern von Maik mit beteiligt sind, da sie ihn zwei Wochen alleine gelassen haben und sich somit erst die Chance zur Deutschlandtour ergeben hat. Auch in diesem Punkt erscheint mir das Interesse gerade des Vaters gegenüber Maik nicht vorhanden. Trotz der Versäumnisse der beiden Jungs, ist die bösartige und gewalttätige Reaktion von Herr Klingenberg eher erschreckend und somit, wie oben schon genannt, auch ein Zeichen von familiären Problemen. Lobenswert und aufgrund des Verhaltens des Vaters hervorstechend, sind die teilweisen Bemühungen der Mutter, in denen sie Maik versucht zu erklären, worauf es im Leben ankommt und was wirklich wichtig ist (vgl. Seite 251 ). Leider geschieht dies auch nur in Abwesenheit von Herr Klingenberg, da sie aufgrund ihres Suchtkonsums oft nicht die Kraft hat ihren Sohn vor ihrem Mann zu beschützen oder zu verteidigen (vgl. Seite 227 und folgende, 229). Da ich mir nun alle wichtigen Aspekte des Vaters vor Augen geführt habe, kann ich zusammenfassend sagen, dass er eine sehr rechthaberische (vgl. Kapitel 45) und nicht verantwortungsvolle Art (vgl. Seite 69) an sich trägt, welche große Auswirkungen auf seine Familie und auch auf das Verhältnis zu seinem Sohn hat. Zudem finde ich sein Handeln in einer Streitsituation nicht richtig, da er diese meist unter Gewalt versucht zu klären (vgl.u.a. Seite 230). Dieses Handeln empfinde ich nicht als pädagogisch wertvoll. Unabhängig davon ist er sich seiner Aufsichtspflicht nicht bewusst (vgl. Seite 69 ), welche den Effekt erzeugt, dass sein Sohn Maik ihm nicht sonderlich wichtig ist und ihn sein Leben nicht wirklich interessiert. Des Weiteren kann ich nach dem ersten lesen des Romans sagen, dass sich das Buch und die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten auf der Entscheidung von Maiks Vater, ihn zwei Wochen alleine zu lassen aufbaut und so erst entstehen kann. Daraus entnehmen kann man die erst unscheinbare Rolle des Vaters, die sich jedoch nach dem Lesen für mich, als sehr wichtig erschließen lässt. Zusatzaufgabe Innerer Monolog Der Junge macht auch immer nur Unsinn, bringt immer nur Probleme mit ins Haus. Genau wie seine Mutter! Dieser dämliche Asi! Wieso in aller Welt hat mein Sohn mit so jemanden Kontakt? Er kommt doch aus gutem Hause und hat ein tolles Leben. Selbst die Dame vom Jugendamt sagt das. Aber nein, er muss sich mit diesem russischen Asi rumtreiben. Wieso guckt er mich denn jetzt so an? Denkt er das kann mich wieder beruhigen? Wohl eher nicht. Er ist wahrscheinlich auch noch zu blöd um vor Gericht zu lügen. Dabei würde er doch ohne großartigen Strafen davon kommen. Soll der Russen Arsch doch die Konsequenzen tragen müssen. Der ist das sowieso gewohnt. Großartig. Jetzt liegt er da und bewegt sich kein bisschen mehr. Was ein Weichei, so ein Vollidiot. Kann er denn noch noch nicht mal mit meinen Schlägen zurecht kommen. Ich bin enttäuscht. So eine schwacher Sohn. Kein wunder, dass er überall als Komischer bekannt ist. Ich würde ihn auch nicht haben wollen. So ein Weichei! Der kommt definitiv nach seiner Mutter. Die ist ja auch so, aber ihr kann man es ja noch nichtmal böse nehmen, sie ist ja schon seid Jahren in ihrem Alkoholkonsum gefangen. Zum Glück ist Mona nicht so. Da hab ich schon echt Glück gehabt, mit meiner Mona. So ein junges und hübsches Mädchen. Wörter 1180

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Auch seine Frau bekommt Teile seines schlechten Verhaltens zu spüren. Er betrügt Maiks Mutter mit seiner Sekretärin Mona (vgl. Seite 70). Dieses geschieht in ihrem Wissen, welches Herr Klingenberg als heuchlerisch erscheinen lässt (vgl. Seite 70). Darüber hinaus spielt er seine Besorgnis gegenüber seiner Frau, im Bezug auf die zweite Einlieferung in die Entzugsklinik, auch bekannt als Beauty Farm nur vor, da ihn das auch nicht wirklich interessiert. Dieser Gedanke lässt sich auf Seite 69 nachweisen, indem er mit seiner Sekretärin auf Geschäftsreise ist und somit einen kurzen Trip mit seiner Affäre macht. Außerdem ist in dieser Situation eine nicht verantwortungsvolle Erziehung seines Sohnes zu erkennen, da er diesen zwei Wochen alleine lässt. Ebenfalls nicht gut ist sein offizielles Vorbild in der Rolle des Vaters, da er seinem Sohn Maik schon in jungen Jahren ein aggressives und respektloses Verhalten näher bringt (vgl.u.a Seite 68 oder u.a. Seite 230). Darauf folgend verlangt er, am Ende des Buches von Maik Falschaussagen gegenüber Tschick und dem Gericht zu treffen (vgl. Seite 250). Durch dieses Verhalten wirkt er gebieterisch und so, als würde er Maik ein Stück weit zu seinem persönlichen Charakter erziehen wollen (vgl. Seite 230). Auch das familiäre Verhältnis möchte ich in dieser Charakterisierung von Josef Klingenberg näher darlegen. Weitestgehend ist dieses angespannt beziehungsweise in großen Teilen nicht vorhanden, da Maiks Mutter Alkoholikerin ist und ihre Probleme oftmals damit versucht zu lösen (vgl.u.a. Seite 26/27 und/oder 251) und sein Vater eine Affäre zu einer anderen Frau führt (vgl. Seite 70). Zu dem kommen nach der Abenteuerreise der beiden Hauptprotagonisten weitere Probleme hinzu, an denen auch die Eltern von Maik mit beteiligt sind, da sie ihn zwei Wochen alleine gelassen haben und sich somit erst die Chance zur Deutschlandtour ergeben hat. Auch in diesem Punkt erscheint mir das Interesse gerade des Vaters gegenüber Maik nicht vorhanden. Trotz der Versäumnisse der beiden Jungs, ist die bösartige und gewalttätige Reaktion von Herr Klingenberg eher erschreckend und somit, wie oben schon genannt, auch ein Zeichen von familiären Problemen. Lobenswert und aufgrund des Verhaltens des Vaters hervorstechend, sind die teilweisen Bemühungen der Mutter, in denen sie Maik versucht zu erklären, worauf es im Leben ankommt und was wirklich wichtig ist (vgl. Seite 251 ). Leider geschieht dies auch nur in Abwesenheit von Herr Klingenberg, da sie aufgrund ihres Suchtkonsums oft nicht die Kraft hat ihren Sohn vor ihrem Mann zu beschützen oder zu verteidigen (vgl. Seite 227 und folgende, 229). Da ich mir nun alle wichtigen Aspekte des Vaters vor Augen geführt habe, kann ich zusammenfassend sagen, dass er eine sehr rechthaberische (vgl. Kapitel 45) und nicht verantwortungsvolle Art (vgl. Seite 69) an sich trägt, welche große Auswirkungen auf seine Familie und auch auf das Verhältnis zu seinem Sohn hat. Zudem finde ich sein Handeln in einer Streitsituation nicht richtig, da er diese meist unter Gewalt versucht zu klären (vgl.u.a. Seite 230). Dieses Handeln empfinde ich nicht als pädagogisch wertvoll. Unabhängig davon ist er sich seiner Aufsichtspflicht nicht bewusst (vgl. Seite 69 ), welche den Effekt erzeugt, dass sein Sohn Maik ihm nicht sonderlich wichtig ist und ihn sein Leben nicht wirklich interessiert. Des Weiteren kann ich nach dem ersten lesen des Romans sagen, dass sich das Buch und die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten auf der Entscheidung von Maiks Vater, ihn zwei Wochen alleine zu lassen aufbaut und so erst entstehen kann. Daraus entnehmen kann man die erst unscheinbare Rolle des Vaters, die sich jedoch nach dem Lesen für mich, als sehr wichtig erschließen lässt. Zusatzaufgabe Innerer Monolog Der Junge macht auch immer nur Unsinn, bringt immer nur Probleme mit ins Haus. Genau wie seine Mutter! Dieser dämliche Asi! Wieso in aller Welt hat mein Sohn mit so jemanden Kontakt? Er kommt doch aus gutem Hause und hat ein tolles Leben. Selbst die Dame vom Jugendamt sagt das. Aber nein, er muss sich mit diesem russischen Asi rumtreiben. Wieso guckt er mich denn jetzt so an? Denkt er das kann mich wieder beruhigen? Wohl eher nicht. Er ist wahrscheinlich auch noch zu blöd um vor Gericht zu lügen. Dabei würde er doch ohne großartigen Strafen davon kommen. Soll der Russen Arsch doch die Konsequenzen tragen müssen. Der ist das sowieso gewohnt. Großartig. Jetzt liegt er da und bewegt sich kein bisschen mehr. Was ein Weichei, so ein Vollidiot. Kann er denn noch noch nicht mal mit meinen Schlägen zurecht kommen. Ich bin enttäuscht. So eine schwacher Sohn. Kein wunder, dass er überall als Komischer bekannt ist. Ich würde ihn auch nicht haben wollen. So ein Weichei! Der kommt definitiv nach seiner Mutter. Die ist ja auch so, aber ihr kann man es ja noch nichtmal böse nehmen, sie ist ja schon seid Jahren in ihrem Alkoholkonsum gefangen. Zum Glück ist Mona nicht so. Da hab ich schon echt Glück gehabt, mit meiner Mona. So ein junges und hübsches Mädchen. Wörter 1180