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Der Sandmann - E.T.A Hoffmann

Der Sandmann - E.T.A Hoffmann

 Der Sandmann - E.T.A Hoffmann
Inhalt
→ Kindheit (Anwesenheit von Coppelius, Tod seines Vaters)
→ Wiedersehen mit Coppola
→ Briefe
→ Heimkeh

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Der Sandmann - E.T.A Hoffmann Inhalt → Kindheit (Anwesenheit von Coppelius, Tod seines Vaters) → Wiedersehen mit Coppola → Briefe → Heimkehr; Streit und verhindertes Duell mit Lothar → Kauf des Perspektivs → Spalanzanis Fest → Wahnsinn Nathanaels als sich Olimpia als Puppe herausstellt Rückkehr nach Hause und zu Clara → Mordversuch an Clara → Tod Nathanaels → Clara hat anscheinend Familie > Brief an Lothar: in Brief: hat in Coppola Coppelius gesehen, welcher den Sandmann verkörpert erzählt Geschichte aus seiner Kindheit (Experimente; Tod Vaters; Trauma) adressiert Brief falsch an Clara ● > Brief von Clara: Clara antwortet rational auf Brief (Einbildung; soll an was anderes denken) • in weiteren Brief an Lothar bittet Nathanael ihn, nicht mehr mit Clara über seine Probleme zu reden; hat sich wohl bei Coppola geirrt berichtet von Spalanzani und Olimpia Nathanael fährt Lothar & Clara besuchen ● > Besuch bei Familie: Nathanael verändert sich Gedicht, in dem die Liebe zw. Olimpia und ihm von Coppelius zerstört wird (> Streit) • Nathanael bittet um Vergebung > Studienstadt: Nathanaels Wohnung bei Rückkehr abgebrannt • neue gegenüber Spalanzani kauft Coppola aus Verlegenheit Perspektiv ab beobachtet Olimpia (erkennt Schönheit) • Ball, tanzt mit Olimpia (> verliebt sich) => regelmäßige Besuche • will ihr Ring schenken • gerät in Kamp zw. Coppelius & Spalanzani um Olimpia • erkennt Maschine und will Spalanzani umbringen => Psychiatrie > Besuch...

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der Familie: Nathanael scheint genesen • will Clara heiraten • steigen auf Turm • Nathanael schaut durchs Perspektiv : => Wahn • versucht Clara zu töten (> Rettung durch Lothar) • entdeckt Coppelius in Menschenmenge => Selbstmord Erzählstrategie und -verhalten Möglich vs. unmöglich Grenzen zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn, von Realität und Fantasie und Innen und Außenwelt verschwimmen Verunsicherung als Erzählstrategie Leser muss selber denken Unzuverlässigkeit der subjektiven Sicht Nathanaels und des Erzählers Konflikt zwischen Rationalität und Fantasie Multiperspektivität Briefe (S. 5-21) schriftliche Figurenäußerung in Form von Briefen Kommentarlose Aneinander- reihung, vor eigentliche Handlung Enthalten wichtige Infos zur Handlung, sind aber in Sicht- weisen von Nathanael und Coppelius verankert Personales Erzählverhalten: ,,erzählerlos" > Authentizität, dokumentarischer Charakter Figurenbericht vom Geschehen Erzähltes beträgt ca. 15 Jahre >zeitraffend (besonders Kindheit) > rhetorische Fragen, direkte Rede für zeitdeckendes Erzählen S. 21-23 Erzähler schaltet sich ein und beginnt vom Geschenk zu berichten Zwischenrede des Erzählers in der ICH-Form > direktes Ansprechen des Lesers und Erklärungen, Reflexion über den Erzählanfang (auktorial) Wechsel des Erzählers > schwanken Illusion / Realität > doppeldeutige Geschichte rational= Darstellung psych. Krankheit emotional= eingreifen irrationaler Mächte Verunsicherung über Realität und Fantasie Eindruck eines mündlich erstatteten Berichts → Erzählerlos, authentische Briefe → Auktorial und personal Wirklichkeit - Fiktion unklar => Erzähler lässt beides offen → Versteckspiel; Verunsicherung → Leseranrede: Desillusionierung S. 24-48 →→ Anregung Leser sich einzulassen → Illusion <--> Desillusionierung ER- Erzähler, der das Geschehen scheinbar allwissend kommentiert (auktorial) Keine Äußerung, ob Coppelius Coppola ist und der Sandmann nur Einbildung von Nathanael ist Perspektivwechsel → Leseranrede ist auch eine getarnte Leseanleitung → Erzähler schafft Leser, der nicht nur rational sein soll, sondern sich auch auf Erzähltes einlassen soll Wechsel auktorialer und personaler Erzähler (S.33) >subjektive Sicht kein Verlass mehr auf den Erzähler episodenhaftes Erzählen repräsentiert Nathanaels wirre Gedanken / imaginäre Realität Personenkonstellation Spalanzani Kollegen Sandmann Siegmund Coppelius Coppola Studienfreunde Dozent Nathanael Schöpfer Olimpia alchemistische Experimente wahnsinnige Liebe Figuren Nathanael: Protagonist; Student; Trauma in Kindheit durch den Sandmann sind verlobt we Brüder Sohn Clara: Nathanaels Verlobte Lothar: Bruder von Clara, Freund Nathanaels Vater: erleidet Tod bei Explosion Spalanzani: berühmter Professor; Nathanaels Professor; gibt Olimpia als seine Tochter aus Siegmund: Freund Nathanaels; versucht ihm zu helfen Olimpia: Automat; ,,Tochter" von Nathanaels Professor; wird Nathanaels Besessenheit Clara Geschwister Lothar Vater Sandmann: Märchen aus Kindheit; Ursprung Nathanaels Trauma Coppelius: Experimente mit dem Vater in der Kindheit Nathanaels; von Familie verabscheut Coppola: Wetterglashändler; entpuppt sich aber als Forscher; besessen Automatikpuppen zu bauen Wesentliche Motive Augenmotiv → Jemanden die Augen nehmen ---> Blind und kann die Welt nur eingeschränkt wahrnehmen ---> man nimmt so Person Teil der Seele denn Augen sind das Fenster zur Seele ---> über Augen werden Emotionen erkannt und gezeigt ---> wer keine Augen mehr hat, kann also Gefühle nur noch eingeschränkt ausdrücken und bei anderen nur schwer wahrnehmen ---> daher bedeutet Beeinflussung der Augen auch Beeinflussung der Gefühle Nathanael bricht in Kindheit das "Sehverbot" Perspektiv verändert Sicht Feuermotiv → spielt zerstörerische Rolle da Nathanaels Vater beim experimentieren mit Feuer durch eine Explosion ums Leben gekommen ist → nach Begegnung mit Coppola schreibt er ein Gedicht in dem Feuermotiv zentral ist (blutige Funken, Feuerkreis) ---> in verkürzter Form sein ganzes Leben dargestellt, wie es auch tatsächlich abläuft → Bevor Nathanael sich tötet, ruft er wieder „dreh dich Feuerkreis", was erneuten Wahnsinnsanfall bedeutet ---> Feuerkreis steht sowohl im Gedicht als auch in Nathanaels Leben für heftige Anfälle von Wahnsinn genau wie Augen Automaten- Verhältnis Mensch-Maschine - Menschen im 18. Jh. fasziniert und erschreckt von Automaten/ Maschinen - Angst -> Maschinen ersetzen Menschen - äußerer Schein verrät nichts über das Innere (das Wahre) Grenze zwischen Menschen und Automaten verschwimmt -> Grenze zwischen Wahrheit und Schein verschwimmt - durch Perspektive wird immer wieder Nathanaels Wahnsinn hervorgerufen - die Unterscheidung zwischen Menschen und Maschine fällt im Falle Olimpia Nathanael schwer - Spalanzani wird kritisiert, da er keine Grenzen der Wissenschaft kennt - Olimpia repräsentiert die Automatisierung und Ersetzung des Menschen Konflikte Perspektivenkonflikt 0 0 0 0 ■ Wahnsinn und Gesellschaft Idylle/Verzerrung der eigentlichen Realität gegen den öffentlichen Gebrauch der Vernunft Kampf der Figuren des Nathanaels und des Sandmanns Nathanael: hat vernebelten Geist und die Augen verschlossen vor der Wirklichkeit Sandmann: angsteinflößende Figur, das Schreckgespenst Nathanaels und der gesamten Gesellschaft ■ ■ Nathanael als Romantik Clara als Aufklärung Verkörpern Position der jeweiligen Epochen Erzähler ergreift keine Partei Perspektiv auch Verkörperung der Aufklärung > Romantiker nicht möglich die Gedanken mit Aufklärung zu mischen Clara am Ende glücklich > Durchsetzung der Aufklärung? Aufzeigen der schlechten Seiten der Romantik? Kampf Romantik gegen Aufklärung Wiederstand gegen die aufkommende Industrialisierung 0 Gesellschaft verschließt die Augen vor der Aufklärung und flüchtet sich in Wahn Romantik für ihren eigenen Fall verantwortlich > Nathanaels Tod Ungewisse, sowie der beängstigende Faktor des Fortschritts = Olimpia = Industrialisierung Ironie Romantik verliebt sich in Industrialisierung Koexistenz von Epochen und Strömungen des Fortschritts scheint unmöglich und führt zur Vernichtung eines Gegenspielers Kritik an der aufklärerischen Gesellschaft Wahnsinn und Realität abwechselnd zwischen Realität und Fantasie Gegenüberstellung dieser beiden Welten es gibt keine absolute Wirklichkeit - nur die Perspektive bestimmt, wie etwas zu sehen und zu begreifen ist Wahrnehmungszustände verschwimmen ineinander der Leser sieht durch die Augen N.s überlagernde Schattenbilder was real ist und was nicht, bestimmt der Geist selbst Leser wird auch am Ende nicht aufgeklärt was wahr war

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Jh. fasziniert und erschreckt von Automaten/ Maschinen - Angst -> Maschinen ersetzen Menschen - äußerer Schein verrät nichts über das Innere (das Wahre) Grenze zwischen Menschen und Automaten verschwimmt -> Grenze zwischen Wahrheit und Schein verschwimmt - durch Perspektive wird immer wieder Nathanaels Wahnsinn hervorgerufen - die Unterscheidung zwischen Menschen und Maschine fällt im Falle Olimpia Nathanael schwer - Spalanzani wird kritisiert, da er keine Grenzen der Wissenschaft kennt - Olimpia repräsentiert die Automatisierung und Ersetzung des Menschen Konflikte Perspektivenkonflikt 0 0 0 0 ■ Wahnsinn und Gesellschaft Idylle/Verzerrung der eigentlichen Realität gegen den öffentlichen Gebrauch der Vernunft Kampf der Figuren des Nathanaels und des Sandmanns Nathanael: hat vernebelten Geist und die Augen verschlossen vor der Wirklichkeit Sandmann: angsteinflößende Figur, das Schreckgespenst Nathanaels und der gesamten Gesellschaft ■ ■ Nathanael als Romantik Clara als Aufklärung Verkörpern Position der jeweiligen Epochen Erzähler ergreift keine Partei Perspektiv auch Verkörperung der Aufklärung > Romantiker nicht möglich die Gedanken mit Aufklärung zu mischen Clara am Ende glücklich > Durchsetzung der Aufklärung? Aufzeigen der schlechten Seiten der Romantik? Kampf Romantik gegen Aufklärung Wiederstand gegen die aufkommende Industrialisierung 0 Gesellschaft verschließt die Augen vor der Aufklärung und flüchtet sich in Wahn Romantik für ihren eigenen Fall verantwortlich > Nathanaels Tod Ungewisse, sowie der beängstigende Faktor des Fortschritts = Olimpia = Industrialisierung Ironie Romantik verliebt sich in Industrialisierung Koexistenz von Epochen und Strömungen des Fortschritts scheint unmöglich und führt zur Vernichtung eines Gegenspielers Kritik an der aufklärerischen Gesellschaft Wahnsinn und Realität abwechselnd zwischen Realität und Fantasie Gegenüberstellung dieser beiden Welten es gibt keine absolute Wirklichkeit - nur die Perspektive bestimmt, wie etwas zu sehen und zu begreifen ist Wahrnehmungszustände verschwimmen ineinander der Leser sieht durch die Augen N.s überlagernde Schattenbilder was real ist und was nicht, bestimmt der Geist selbst Leser wird auch am Ende nicht aufgeklärt was wahr war