Grundlagen der Spracherwerbstheorien
Die Entwicklung der menschlichen Sprache lässt sich aus zwei wesentlichen Perspektiven betrachten: der Phylogenese und der Ontogenese. Die Phylogenese untersucht die evolutionäre Entwicklung der Sprachfähigkeit beim Menschen, während die Ontogenese den individuellen Spracherwerb eines Kindes beschreibt.
Der kindliche Spracherwerb folgt dabei einem charakteristischen Entwicklungsverlauf. Ab dem zweiten Lebensmonat beginnt die erste Lallphase mit einfachen Lauten wie "örre" oder "kraa". In der zweiten Lallphase ab dem sechsten Monat werden die Lautäußerungen bereits komplexer ("gaga", "jaja"). Mit etwa neun Monaten sprechen Kinder erste bedeutungstragende Worte wie "Mama", wobei positive Verstärkung durch Lob eine wichtige Rolle spielt.
Definition: Die 4 Spracherwerbstheorien umfassen den Behaviorismus, Kognitivismus Spracherwerb, Nativismus Spracherwerb und den Spracherwerbstheorien Interaktionismus. Jede dieser Theorien erklärt den Spracherwerb aus einer anderen Perspektive.











