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"Ein Strauß Schnecken" - Kurzgeschichte - Figurencharakterisierung

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Larissa

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"Ein Strauß Schnecken" - Kurzgeschichte - Figurencharakterisierung

 In der Kurzgeschichte ,,Ein Strauß Schnecken" von Marlene Röcker geht es um ein Mädchen, die am
Grab einer Person sitzt und sich an einen M

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Figurencharakterisierung einer Kurzgeschichte

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In der Kurzgeschichte ,,Ein Strauß Schnecken" von Marlene Röcker geht es um ein Mädchen, die am Grab einer Person sitzt und sich an einen Moment zurückerinnert, in der Sie von dieser ein Foto machte. Dieses Mädchen namens Frauke sitzt an einem Grab und erinnert sich an die Momente mit der verstorbenen Person zurück. Daran, wie das Lächeln dieser Person immer gleich aussah und wie Sie sich fühlte, als es dieser immer schlechter ging. Dann betrachtet sie ein Foto, dass sie als „einzig echte Foto" bezeichnet und beschreibt, dass dieses bei einer Diskussion über Schnecken entstand. Anschließend überlegt sie, wie sie dieses Foto aufbewahren könnte. Sie beschließt, es in ein Album zu kleben und betrachtet das Grab. Die Erzählperspektive erfolgt von dieser Person namens Frauke. Aufgrund der Aussage, dass sie „ihre Kamera stets bei sich trug" lässt sich schließen, dass sie in irgendeiner Weise mit der Fotografie zu tun hat, sei es beruflich oder als Hobby. Da sie aber als ,,Chronistin" einer ihr nahestehenden Person bezeichnet wird, schließe ich auf letzteres. Weitere äußere Merkmale ergeben sich mir nicht. Aussagen wie ,,Ich habe jetzt ein neues Leben" oder auch der Wunsch, ein altes Album (voller Erinnerungen) verbrennen zu wollen, lassen auf ein einschneidendes Erlebnis schließen. In Zeile 19 wird dieses beschrieben: Die Person, an dessen Grab...

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Frauke sitzt, starb vor einiger Zeit. In welchem Verhältnis sie zu ihr stand, erschließt sich mir nicht, es muss sich jedoch um ein Nahes handeln. Dieses Ereignis führte bei ihr zu großer Wut, was an Aussagen wie „Am liebsten hätte ich auf dein Grab gespuckt" oder „Danach wollte ich dich nie wiedersehen" erkennbar ist. Nach einiger Zeit fand sie allerdings ein altes Fotoalbum wieder, welches sie veranlasste, dass inzwischen etwas heruntergekommene Grab zu besuchen. Dabei erinnert sie sich an viele Dinge, die zu Lebzeiten der anderen Person geschahen, zurück, was ebenfalls einiges über den Charakter dieser Person preisgibt, auf den ich nun einmal eingehen möchte. Allgemein wird diese Person anfangs als freudig und aufgeweckt beschrieben. Weitere Einzelheiten erkenne ich nicht. Doch mit der Zeit wird beschrieben, dass sie immer weiter abnimmt, was wahrscheinlich auf eine Magersucht zurückzuführen ist. Trotz allem versucht sie, anderen immer vorzuspielen, ihr ginge es gut. Dieses Verhalten könnte der Grund sein, warum Frauke auch nach dem Tod so verärgert ist. Womöglich gibt sie sich selbst die Schuld, nicht genug getan haben zu können. Oder sie gibt der anderen Person die Schuld, weil sie nicht den Mut hatte, sich ihre Krankheit einzugestehen. Aber egal, was letztendlich der Auslöser dafür ist, meiner Meinung nach ist das Verhalten von Frauke ein Teil eines normalen, langen Trauerprozesses und diese Kurzgeschichte zeigt nur einen Ausschnitt von diesem. Daher kann ich nicht abschätzen, wann Frauke „ihren Frieden mit dieser Sache" finden wird. Aber trotz allem zeigt sie dennoch kurz und knapp, wie schnell es passieren kann, dass psychische Krankheiten zu lange unerkannt bleiben und welche fatalen Folgen das haben kann. Dies ist dann jedoch nicht die Schuld von einer einzelnen Person, sondern von einem System, das dazu neigt, psychische Krankheiten als harmlos zu bezeichnen. Und daran wird sich erst etwas ändern, wenn die Meisten Menschen über diese Gefahren aufgeklärt sind

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Figurencharakterisierung einer Kurzgeschichte

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