Aufbau und erste Strophe - Die Zeichen des Frühlings
Du kennst das Gefühl bestimmt: Wenn der Frühling kommt, merkst du es überall - an den Vögeln, den ersten Blüten und den warmen Düften. Genau das beschreibt Eichendorff in seinem vierhebigen Trochäus mit Kreuzreim.
Das lyrische Ich hört Wandervögel "durch die Luft" fliegen und riecht die ersten "Frühlingsdüfte". Besonders clever: Eichendorff wechselt von der Vergangenheitsform ("hört ich") ins Präsens - der Frühling passiert jetzt gerade!
Die Antithese zwischen "übern" und "unten" zeigt dir, dass der Frühling überall zu spüren ist. Der unreine Reim zwischen "ziehn" und "blühn" verbindet die Vögel mit den erwachenden Blumen - alles bewegt sich und verändert sich.
Tipp: Achte auf die Synästhesien (verschiedene Sinneseindrücke) - du hörst die Vögel UND riechst die Düfte gleichzeitig!




