Gedichtinterpretation Willkommen und Abschied

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Gedichtinterpretation Willkommen und Abschied

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Gedichtinterpretation zu „Willkommen und Abschied" (J. W. Goethe)
Von 1770 bis 1771 hielt sich Goethe in Straßburg auf, um se

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Hier ist eine "mögliche" Gedichtinterpretation zu dem Gedicht "Willkommen und Abschied" von J.W.Goethe

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5 10 15 20 25 Gedichtinterpretation zu „Willkommen und Abschied" (J. W. Goethe) Von 1770 bis 1771 hielt sich Goethe in Straßburg auf, um sein zuvor unterbrochenes Jurastudium zu beenden. In dieser Zeit verliebte er sich in Friederike Brion, eine Pfarrerstochter aus Sesenheim. Goethes Gedichte dieser Zeit, die bekanntesten darunter „Willkommen und Abschied“ und „Maifest", werden als Sesenheimer Lieder bezeichnet. Im Anschluss soll die Fassung von 1785 von „Willkommen und Abschied“ nach Inhalt, Form und sprachlichen Besonderheiten untersucht und in die Epoche des Sturm und Drang eingeordnet werden. In dem Gedicht, das aus vier Strophen besteht, geht es um das nächtliche Treffen des lyrischen Ich mit seiner Geliebten und den Abschied am nächsten Morgen. In der ersten Strophe ist vom Aufbruch des lyrischen Ich die Rede. Trotz der unheimlich wirkenden Dämmerung besteigt es sein Pferd und reitet los. Der Ritt durch die Nacht und eine immer bedrohlicher wirkende Natur wird in der zweiten Strophe thematisiert. Doch der Reiter ist voller Vorfreude auf das Treffen mit der Geliebten und zeigt sich wenig beeindruckt von der düsteren Atmosphäre. Strophe drei beschreibt schließlich das Zusammentreffen der beiden und damit einen Augenblick höchster Glückseligkeit. In der letzten Strophe müssen die Liebenden schon wieder Abschied voneinander nehmen, da der Morgen anbricht und das lyrische Ich zurückreiten muss. Gleichzeitig werden der Schmerz über die Trennung...

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und die Freude über das Liebesglück formuliert. Das Gedicht ist regelmäßig aufgebaut und besteht aus vier Strophen zu jeweils acht Versen, die von vierhebigen Jamben geprägt werden. Der treibende Rhythmus des alternierenden Metrums verdeutlicht die innere Unruhe des lyrischen Ich und erinnert an das Galoppieren des Pferdes. In den Versen 17 und 18 findet sich zudem ein Enjambement, das das Lesetempo noch zu beschleunigen scheint, als das lyrische Ich die Geliebte erblickt. Bei der sprachlichen Gestaltung fallen viele rhetorische Mittel auf, die die Erregung des lyrischen Ich spiegeln. In den ersten beiden Strophen finden sich vor allem Personifikationen der Natur. Eine Eiche wird als „aufgetürmter Riese“ (V. 6), der ein „Nebelkleid“ (V. 5) trägt, bezeichnet. Die schiere Größe wirkt bedrohlich und der im Neologismus angedeutete Nebel lässt die Atmosphäre schaurig erscheinen. In Vers 7-8 heißt es dann, dass die „Finsternis aus dem Gesträuche / Mit hundert schwarzen Augen sah“. Hier kommt das Gefühl auf, dass das lyrische Ich von gefährlichen wilden Tieren beobachtet wird; die Hyperbel und das Farbadjektiv verstärken den unheimlichen Eindruck. Der Mond wirkt dagegen fast hilflos, wenn er „kläglich“ (V. 10) von seinem „Wolkenhügel“ (V. 9) – auch hier ein Neologismus – herabblickt. In der zweiten Strophe spitzt sich die Situation fast zu: ,,Die Winde schwangen leise Flügel“ (V. 11). Der Luftstrom 30 gleicht einem Vogel, der von oben angreift und „schauerlich“ (V. 12) den Reiter umkreist. Mit einer potenzierten Hyperbel – es ist nun von „tausend Ungeheuer[n]“ (V. 13) die Rede – hat die Bedrohung in der nächtlichen Natur ihren Höhepunkt erreicht. 35 40 45 50 55 60 65 Doch die Stimmung des lyrischen Ich verhält sich im Grunde antithetisch dazu: Mit der Alliteration ,,frisch und fröhlich“ (V. 14) wird dessen „Mut" (V 14) beschrieben und im darauffolgenden Parallelismus ,,In meinen Adern welches Feuer! / In meinem Herzen welche Glut!" (V. 15f.) wird seine Leidenschaft mit Begriffen aus dem Wortfeld ,,Feuer" metaphorisch dargestellt. Der elliptische Satzbau und die Exklamationen spiegeln die Erregtheit und Aufregung des Liebenden. Auch in anderen Strophen lassen sich solche syntaktischen Auffälligkeiten finden: „Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! / Es war getan fast eh gedacht." (V. 1f.). Die Anspannung und Ungeduld wird auch im Satzbau zum Ausdruck gebracht, das Ich ist von seinen Emotionen so überwältigt, dass es gar nicht vermag, sie in vollständige Sätze zu fassen. Die letzten beiden Verse, die mit einer Anapher beginnen, bringen lieben und geliebt werden in einem Chiasmus eng zusammen: „Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! / Und lieben, Götter, welch ein Glück!" (V. 31f.). Die Häufung der Pronomen der ersten Person Singular „mein“ (V. 1, 12, 14), „mich“ (V. 18, 23), „mir“ (V. 26, 30) bzw. „ich“ (V. 17, 24 zweimal) zeigen eine Fokussierung auf das lyrische Ich, um dessen subjektive Gefühle es geht. In der dritten Strophe wird das Erblicken der Geliebten mit einer Inversion eingeleitet: ,,Dich sah ich" (V. 17). Hier werden die Personalpronomen „ich“ und „du“ zudem eng miteinander verknüpft. In dieser Strophe werden insgesamt sechsmal Pronomen der ersten Person Singular und dreimal Pronomen der zweiten Person Singular verwendet; der Liebende und die Geliebte verschmelzen quasi zu einer Einheit, sodass sich das Ich in der Selbstaufgabe verliert. Auch ein anderes Wort taucht mehrmals auf: Das „Herz" scheint der Schlüsselbegriff des Gedichts zu sein, denn es taucht in jeder Strophe auf. Während in der ersten Strophe der schnelle Herzschlag für die Aufgeregtheit des Aufbrechenden steht (vgl. V. 1), wird in der zweiten Strophe das Herz mit „Glut“ (V. 16), also Leidenschaft, in Verbindung gebracht. In der nächsten Strophe ist das Herz des lyrischen Ich an der Seite der Geliebten (vgl. V. 19), die beiden scheinen vereint und in der letzten Strophe ist es „verengt“ (V. 26) durch den Abschiedsschmerz. In diesem symbolischen Begriff konzentriert sich also der Inhalt des Gedichts, darum kreist es. Das subjektive Erleben des lyrischen Ich, das hier im Vordergrund steht, ist typisch für die Erlebnislyrik des Sturm und Drang. Liebe, Natur (hier spiegelt sie die aufgewühlte Gefühlslage des Liebenden), das Göttliche (die Götter werden zweimal explizit angesprochen: V. 23, 32) und der Mensch bilden eine Einheit. Die emotionsgeladene und ausdrucksbetonte Sprache vermittelt den Eindruck einer unmittelbaren Aussprache von Gefühlen. Der Titel ,,Willkommen und Abschied" bringt Gegensätzliches zusammen, die eigentliche Begegnung der Liebenden ist im Gedicht aber fast ausgespart wird sie doch nur in einer von vier Strophen thematisiert. Die Zeit, die die Liebenden miteinander verbringen, scheint zu verfliegen, während Vorfreude und Abschiedsschmerz den größten Raum einnehmen.

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Von 1770 bis 1771 hielt sich Goethe in Straßburg auf, um se

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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