Grundlagen des Gedichts
Du kennst bestimmt das Gefühl, wenn etwas Wichtiges plötzlich unwichtig wird – genau darum geht es in Gryphius' "Es ist alles Eitel". Der Titel bedeutet übrigens "Alles ist vergänglich" oder "nichtig".
Andreas Gryphius lebte zur Zeit des Barocks, einer Epoche geprägt von Krieg und Tod. Diese Erfahrungen fließen direkt in sein Gedicht ein. Das Wort "eitel" hatte damals eine andere Bedeutung als heute – es bedeutete "leer" oder "vergänglich".
Tipp: Denk beim Lesen daran, dass Gryphius den Dreißigjährigen Krieg miterlebt hat. Das erklärt seine düstere Weltsicht.



