Deutsch /

Kommunikationsanalyse

Kommunikationsanalyse

 Das kommunikationsquadrat
Was sagt mir das über den anderen?
Was ist der für einer?
Wie ist er gestimmt?
Sachinformation steht im Vordergru

Kommunikationsanalyse

user profile picture

Lena

172 Followers

Teilen

Speichern

30

 

10

Lernzettel

Das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Das kommunikationsquadrat Was sagt mir das über den anderen? Was ist der für einer? Wie ist er gestimmt? Sachinformation steht im Vordergrund Daten, Fakten, Sachverhalte Sender: klar und verständlich vermitteln Jede Äußerung Hinweis, was in einem Vorgeht Kastprobe der Persönlichkeit Selbsthundgabe Sachebene Nachricht Apelle Seite man will etwas bewirken Einfluss nehmen Wünsche, Apene, Ratsching mit mir Spricht? Was hält der andere von mir? · Handlungsanweisungen, Effente Was soll ich jetzt machen, denken oder fühlen? Beziehungsseite Beziehungshinweis Formulierung, Tonfall, Mimik Wie fühle ich mich behandelt, durch die Art, in der der andere Gestik Sprache Verantwortung • Verträge • Druck Betonung para verbal nonverbal Von zu Hause ausziehen. neue Wohnung heine Eltern Geld Job Mimik Kommunikation •Selbstständigkeit Organisation ·große Umstellung weniger Zeit andere Stadt erwachsen werden 19.08.2020 Sender-Empfänger verbay Sprache/ Wortwahl 24.08.2020 Inhaltsangabe kommunika EF Deutsch (Berg) Thema: Kommunikation Lösungsvorschlag - Kommunikationsanalyse Datum: 12.09.2020 Aufgabe: Analysieren Sie die vorliegende Erzählung unter besonderer Berücksichtigung der Kommunikation der Figuren, indem Sie das Vier-Seiten-Modell von F. Schulz von Thun anwenden. Einleitung In seiner 1964 veröffentlichten Kurzgeschichte „Augenblicke“ thematisiert Walter Helmut Fritz das Spannungsverhältnis zwischen einer erwachsenwerdenden Tochter und ihrer verwitweten Mutter. Schon zu Beginn der Kurzgeschichte lässt sich erkennen, dass die zwanzigjährige Elsa die Intimität des Zusammenlebens mit ihrer Mutter nicht mehr erträgt und sich stattdessen nach mehr Eigenständigkeit und Freiheit sehnt. Die Handlung der Kurzgeschichte beginnt in der Wohnung der Mutter, wo es im Badezimmer und Kinderzimmer zu kurzen Begegnungen der beiden Figuren kommt. Anschließend verlässt Elsa das Haus, um in der Stadt nach einer neuen Wohnung zu suchen. Da die Wohnungssuche ergebnislos bleibt, läuft Elsa scheinbar ziellos durch die Stadt,...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

um noch nicht nach Hause zurückkehren zu müssen. Als sie dann kurz vor Mitternacht in der Wohnung eintrifft, zieht sie sich emotional erschüttert in ihr Zimmer zurück. Die Verzweiflung, in der sich Elsa in dieser letzten Szene der Kurzgeschichte befindet, scheint sich dabei vor allem daraus zu ergeben, dass Elsa einerseits Abstand zu ihrer Mutter gewinnen möchte, andererseits aber auch Mitleid mit ihr empfindet. Die Mutter, die als „alt und oft krank“ (Z. 48) beschrieben wird, sucht nach dem Tod ihres Mannes ein engeres Verhältnis zur Tochter. Dabei dringt sie wiederholt in die Privatsphäre ihrer Tochter ein. Während der Mutter dieses Verhalten nicht bewusst zu sein scheint, reagiert Elsa auf diese Begegnungen mit größter Anspannung und Ablehnung. Dies äußert Elsa allerdings nicht auf einer verbalen Ebene, sondern beinah ausschließlich durch nonverbale Signale. Dieses Kommunikationsverhalten lässt sich bereits zu Beginn der Kurzgeschichte beobachten. Als die Mutter das Badezimmer betritt, reagiert Elsa auf diese „Aufdringlichkeit“ (Z. 8), indem sie ihren Mund zusammenkrampft und ihre Finger anspannt (Vgl. Z. 5). Das anschließende Gespräch verläuft allerdings auf den ersten Blick freundlich und unverkrampft. Es stellt sich allerdings die Frage, ob neben dem scheinbar banalen Inhalt dieses ersten Gesprächs, auch verbal weitere Botschaften gesendet werden. Zu einer genaueren Analyse dieses ersten Dialogs der Figuren, bietet es sich an, auf die Theorie des Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun zurückzugreifen. Schulz von Thun beschreibt dabei in seinem berühmten Vier-Seiten-Modell die Mehrdimensionalität einer Nachricht. Laut Schulz von Thun kommunizieren Gesprächspartner nicht nur auf einer Sachebene, sondern darüber hinaus auf drei weiteren Ebenen. Über die Selbstkundgabe gibt der Sender Informationen über sich preis und auf der Beziehungsseite äußert er in welchem Verhältnis er zu seinem Gegenüber steht. Zudem drückt er über die Appellseite eine Aufforderung oder einen Wunsch aus. Wendet man dieses Kommunikationsmodell auf das erste Gespräch zwischen EF Deutsch (Berg) Thema: Kommunikation Datum: Mutter und Tochter in der Kurzgeschichte „Augenblicke“ an, so lässt sich annehmen, dass die Mutter mit der Aussage „Nein bleib nur hier,“ (Z. 12) nicht nur auf der Sachebene mit ihrer Tochter kommuniziert. Auf der Beziehungsebene scheint die Mutter ihrer Tochter mitteilen zu wollen, dass sie ein enges und vertrautes Verhältnis haben, welches diese Nähe rechtfertigt. Zugleich gibt sie damit preis, dass sie nicht allein sein möchte und sich wünscht, dass sie zumindest diesen kurzen Moment miteinander verbringen. Der Appell wird dabei explizit kommuniziert. Geht man allerdings von dem übertragenen Sinn dieser Botschaft aus, dass Elsa nicht nur im Badezimmer, sondern auch im Leben der Mutter bleiben soll, so wird der Appell deutlich weitreichender. Hinter der banalen Aufforderung im Badezimmer zu bleiben, verbirgt sich somit nicht weniger als die Bitte der Mutter an die Tochter, ihr Leben weiterhin mit ihr zu teilen und sie nicht zu verlassen. Auch Elsas Antwort lässt sich mithilfe des Vier-Seiten-Modells genauer untersuchen. In dem Satz „Aber es ist doch so eng“ (Z. 13) steckt vermutlich mehr als die Wahrnehmung räumlicher Begrenztheit in einem kleinen Badezimmer. So könnte man annehmen, dass Elsa von sich selbst Kund gibt, dass sie sich nach mehr Unabhängigkeit, Freiheit und Privatsphäre sehnt. Auf der Beziehungseben signalisiert sie der Mutter, dass sie sich ein anderes Verhältnis zu ihrer Mutter wünscht. Dies beinhalt zudem den Appell, ihr in dem gemeinsamen Zuhause mehr Raum für das eigene Leben und die eigene Entwicklung zu geben. Wie der Leser durch den weiteren Verlauf der Handlung erfährt sind die Figuren allerdings nicht in der Lage, die Nachrichten ihres Gegenübers korrekt zu entschlüsseln. Dieses Kommunikationsproblem kommt wohlmöglich auch dadurch zustande, dass die Figuren ihre verbale Kommunikation mit widersprüchlichen nonverbalen Signalen begleiten. So werden diese recht verzweifelten Botschaften des ersten Dialogs begleitet von einem eher versöhnlichen Lächeln, dass der innerlichen Zerrissenheit ihrer Senderinnen nicht gerecht wird. Fehlerhafte Kommunikation erscheint somit als zentrales Problemfeld der Kurzgeschichte. Weder werden nonverbale Signale wahrgenommen oder richtig gedeutet, noch werden verbal gesendete Nachrichten auf allen Ebenen erfasst. Das Verlangen Elsas danach, „unartikuliert [zu] schreien" (Z.49) erscheint hierfür symptomatisch. Sie möchte, dass ihre Probleme gehört werden, kann sie aber nicht so aussprechen, dass die Mutter es versteht.

Deutsch /

Kommunikationsanalyse

user profile picture

Lena  

Follow

172 Followers

 Das kommunikationsquadrat
Was sagt mir das über den anderen?
Was ist der für einer?
Wie ist er gestimmt?
Sachinformation steht im Vordergru

App öffnen

Das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun

Ähnliche Knows

user profile picture

3

Kommunikations-Analyse

Know Kommunikations-Analyse thumbnail

5

 

10

user profile picture

Interpretation Augenblicke von Walter Helmut Fritz »📕«

Know Interpretation Augenblicke von Walter Helmut Fritz »📕« thumbnail

97

 

11/12/10

user profile picture

3

Zeichentheorie + Kommunikationsmodelle

Know Zeichentheorie + Kommunikationsmodelle thumbnail

1

 

11

user profile picture

5

Kommunikation und Kurzgeschichten

Know Kommunikation und Kurzgeschichten  thumbnail

10

 

11

Das kommunikationsquadrat Was sagt mir das über den anderen? Was ist der für einer? Wie ist er gestimmt? Sachinformation steht im Vordergrund Daten, Fakten, Sachverhalte Sender: klar und verständlich vermitteln Jede Äußerung Hinweis, was in einem Vorgeht Kastprobe der Persönlichkeit Selbsthundgabe Sachebene Nachricht Apelle Seite man will etwas bewirken Einfluss nehmen Wünsche, Apene, Ratsching mit mir Spricht? Was hält der andere von mir? · Handlungsanweisungen, Effente Was soll ich jetzt machen, denken oder fühlen? Beziehungsseite Beziehungshinweis Formulierung, Tonfall, Mimik Wie fühle ich mich behandelt, durch die Art, in der der andere Gestik Sprache Verantwortung • Verträge • Druck Betonung para verbal nonverbal Von zu Hause ausziehen. neue Wohnung heine Eltern Geld Job Mimik Kommunikation •Selbstständigkeit Organisation ·große Umstellung weniger Zeit andere Stadt erwachsen werden 19.08.2020 Sender-Empfänger verbay Sprache/ Wortwahl 24.08.2020 Inhaltsangabe kommunika EF Deutsch (Berg) Thema: Kommunikation Lösungsvorschlag - Kommunikationsanalyse Datum: 12.09.2020 Aufgabe: Analysieren Sie die vorliegende Erzählung unter besonderer Berücksichtigung der Kommunikation der Figuren, indem Sie das Vier-Seiten-Modell von F. Schulz von Thun anwenden. Einleitung In seiner 1964 veröffentlichten Kurzgeschichte „Augenblicke“ thematisiert Walter Helmut Fritz das Spannungsverhältnis zwischen einer erwachsenwerdenden Tochter und ihrer verwitweten Mutter. Schon zu Beginn der Kurzgeschichte lässt sich erkennen, dass die zwanzigjährige Elsa die Intimität des Zusammenlebens mit ihrer Mutter nicht mehr erträgt und sich stattdessen nach mehr Eigenständigkeit und Freiheit sehnt. Die Handlung der Kurzgeschichte beginnt in der Wohnung der Mutter, wo es im Badezimmer und Kinderzimmer zu kurzen Begegnungen der beiden Figuren kommt. Anschließend verlässt Elsa das Haus, um in der Stadt nach einer neuen Wohnung zu suchen. Da die Wohnungssuche ergebnislos bleibt, läuft Elsa scheinbar ziellos durch die Stadt,...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

um noch nicht nach Hause zurückkehren zu müssen. Als sie dann kurz vor Mitternacht in der Wohnung eintrifft, zieht sie sich emotional erschüttert in ihr Zimmer zurück. Die Verzweiflung, in der sich Elsa in dieser letzten Szene der Kurzgeschichte befindet, scheint sich dabei vor allem daraus zu ergeben, dass Elsa einerseits Abstand zu ihrer Mutter gewinnen möchte, andererseits aber auch Mitleid mit ihr empfindet. Die Mutter, die als „alt und oft krank“ (Z. 48) beschrieben wird, sucht nach dem Tod ihres Mannes ein engeres Verhältnis zur Tochter. Dabei dringt sie wiederholt in die Privatsphäre ihrer Tochter ein. Während der Mutter dieses Verhalten nicht bewusst zu sein scheint, reagiert Elsa auf diese Begegnungen mit größter Anspannung und Ablehnung. Dies äußert Elsa allerdings nicht auf einer verbalen Ebene, sondern beinah ausschließlich durch nonverbale Signale. Dieses Kommunikationsverhalten lässt sich bereits zu Beginn der Kurzgeschichte beobachten. Als die Mutter das Badezimmer betritt, reagiert Elsa auf diese „Aufdringlichkeit“ (Z. 8), indem sie ihren Mund zusammenkrampft und ihre Finger anspannt (Vgl. Z. 5). Das anschließende Gespräch verläuft allerdings auf den ersten Blick freundlich und unverkrampft. Es stellt sich allerdings die Frage, ob neben dem scheinbar banalen Inhalt dieses ersten Gesprächs, auch verbal weitere Botschaften gesendet werden. Zu einer genaueren Analyse dieses ersten Dialogs der Figuren, bietet es sich an, auf die Theorie des Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun zurückzugreifen. Schulz von Thun beschreibt dabei in seinem berühmten Vier-Seiten-Modell die Mehrdimensionalität einer Nachricht. Laut Schulz von Thun kommunizieren Gesprächspartner nicht nur auf einer Sachebene, sondern darüber hinaus auf drei weiteren Ebenen. Über die Selbstkundgabe gibt der Sender Informationen über sich preis und auf der Beziehungsseite äußert er in welchem Verhältnis er zu seinem Gegenüber steht. Zudem drückt er über die Appellseite eine Aufforderung oder einen Wunsch aus. Wendet man dieses Kommunikationsmodell auf das erste Gespräch zwischen EF Deutsch (Berg) Thema: Kommunikation Datum: Mutter und Tochter in der Kurzgeschichte „Augenblicke“ an, so lässt sich annehmen, dass die Mutter mit der Aussage „Nein bleib nur hier,“ (Z. 12) nicht nur auf der Sachebene mit ihrer Tochter kommuniziert. Auf der Beziehungsebene scheint die Mutter ihrer Tochter mitteilen zu wollen, dass sie ein enges und vertrautes Verhältnis haben, welches diese Nähe rechtfertigt. Zugleich gibt sie damit preis, dass sie nicht allein sein möchte und sich wünscht, dass sie zumindest diesen kurzen Moment miteinander verbringen. Der Appell wird dabei explizit kommuniziert. Geht man allerdings von dem übertragenen Sinn dieser Botschaft aus, dass Elsa nicht nur im Badezimmer, sondern auch im Leben der Mutter bleiben soll, so wird der Appell deutlich weitreichender. Hinter der banalen Aufforderung im Badezimmer zu bleiben, verbirgt sich somit nicht weniger als die Bitte der Mutter an die Tochter, ihr Leben weiterhin mit ihr zu teilen und sie nicht zu verlassen. Auch Elsas Antwort lässt sich mithilfe des Vier-Seiten-Modells genauer untersuchen. In dem Satz „Aber es ist doch so eng“ (Z. 13) steckt vermutlich mehr als die Wahrnehmung räumlicher Begrenztheit in einem kleinen Badezimmer. So könnte man annehmen, dass Elsa von sich selbst Kund gibt, dass sie sich nach mehr Unabhängigkeit, Freiheit und Privatsphäre sehnt. Auf der Beziehungseben signalisiert sie der Mutter, dass sie sich ein anderes Verhältnis zu ihrer Mutter wünscht. Dies beinhalt zudem den Appell, ihr in dem gemeinsamen Zuhause mehr Raum für das eigene Leben und die eigene Entwicklung zu geben. Wie der Leser durch den weiteren Verlauf der Handlung erfährt sind die Figuren allerdings nicht in der Lage, die Nachrichten ihres Gegenübers korrekt zu entschlüsseln. Dieses Kommunikationsproblem kommt wohlmöglich auch dadurch zustande, dass die Figuren ihre verbale Kommunikation mit widersprüchlichen nonverbalen Signalen begleiten. So werden diese recht verzweifelten Botschaften des ersten Dialogs begleitet von einem eher versöhnlichen Lächeln, dass der innerlichen Zerrissenheit ihrer Senderinnen nicht gerecht wird. Fehlerhafte Kommunikation erscheint somit als zentrales Problemfeld der Kurzgeschichte. Weder werden nonverbale Signale wahrgenommen oder richtig gedeutet, noch werden verbal gesendete Nachrichten auf allen Ebenen erfasst. Das Verlangen Elsas danach, „unartikuliert [zu] schreien" (Z.49) erscheint hierfür symptomatisch. Sie möchte, dass ihre Probleme gehört werden, kann sie aber nicht so aussprechen, dass die Mutter es versteht.