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"Liebe Mom, lieber Dad" Analyse

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 Liebe Mom, lieber Dad
Die Akzeptanz des Partners ist für viele Menschen sehr wichtig- für den Einen ist sie
selbstverständlich, für den And

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Textanalyse über die Kurzgeschichte "Liebe Mom, lieber Dad" von Irene Dische

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Liebe Mom, lieber Dad Die Akzeptanz des Partners ist für viele Menschen sehr wichtig- für den Einen ist sie selbstverständlich, für den Anderen wird sie nicht mal in Erwägung gezogen. Faktoren wie Herkunft, Hautfarbe und Beruf spielen dabei vor allem für Eltern eine große Rolle. Sie entwickeln oft ein Zukunftsbild für anstatt mit ihren Kindern und überhören gerne mal die Wünsche ihrer Kinder. Zugleich bauen sie durch ihren Beschützerinstinkt ein distanziertes Verhältnis zu den Partnern ihrer Kinder auf und sehen sie erstmals in einem kritischen Licht. Doch treten die Eltern nicht aus ihrer vorsichtigen Blase heraus und zeigen nach Jahren keine Akzeptanz gegenüber der Beziehung, so wird das Verhältnis zwischen Eltern und Kind immer mehr belastet und das Gefühl von Nicht-Akzeptanz steigt kontinuierlich. Auch die Kurzgeschichte „liebe Mom, lieber Dad", die 2009 von der Autorin Irene Dische veröffentlicht wurde, thematisiert einen sich immer wiederholenden Konflikt zwischen Sarah und ihren Eltern, der Sarah inspiriert hat, ihre ursprüngliche Botschaft auf außergewöhnliche Art und Weise in einen Brief zu verfassen und ihn an ihre Eltern zu versenden. Ihre Botschaft wird in zwei Teilen geschildert, die sich nicht mehr von einander unterscheiden könnten.Sie entschuldigt sich, nach dem Konflikt erstmals keinen Kontakt gesucht zu haben. Sie teilt ihnen mit so eben einen schweren Unfall hinter sich zu haben. Nachdem konfliktreichen Gespräch...

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aufgrund der gespalteten Meinung zu ihrem Freund Ralph, hat sich Sarah geladen ans Steuer gesetzt. Ihre beste Freundin Jackie sitzt ebenfalls im Auto. An einer Baustelle hat sich die Straße verengt und sie schießen auf die Gegenfahrbahn, wo sie gegen ein Auto fährt. Jackie und eine indische Familie sind ums Leben gekommen. Sarah hat überlebt und muss sich mehreren Operationen unterziehen. Ihr Freund Ralph weicht in der schweren Zeit nicht von ihrer Seite. Im zweiten Teil des Briefes löst sie auf, dass nichts von alldem wahr ist und sie nur möchte, dass ihre Eltern die aufregenden Neuigkeiten im richtigen Licht sehen. Sie lebt glücklich mit Ralph in Maine. Zu Beginn des Briefes in (Z.1-4) ,,Liebe Vom, lieber Das",bitte entschuldigt" und in Z.95 ,,entschuldigt den ersten Abschnitt" kann man davon ausgehen, wie wichtig ihre Eltern Sarah sind, sie eine familiäre Harmonie schätzt und die Beziehung zu Mutter und Vater aufrecht erhalten möchte(Z.98).Streitthema ist die Partnerschaft zu einem Künstler (Z.12-19,71-73), den ihre Eltern aus beruflichen Gründen nicht leiden können. Man merkt, dass Sarah das Streitthema nah am Herzen liegt, als sie sich geladen ans Steuer sitzt und wild los fährt. Dieses Streitthema übt in ihr Wut aus. Die dramatisch formulierende Kurzgeschichte wurde in der Ich- Perspektive verfasst, um dem Leser die Sicht und die Gefühle Sarahs näher zu bringen. Somit kann sich der Leser damit identifizieren. Sie ist in Briefform und dem Präteritum geschrieben. Die Protagonistin benutzt in ihrem Brief viele kurze, aufeinanderfolgende Sätze, Parataxe, und schreibt in einem einfachem Sprachstil.So gelingt ihr es den Text dramatisieren zu können und bestimmte, schwerwiegende Tatsachen hervorzuheben. Gleich zu Beginn aber auch gegen ende ist eindeutig, dass es sich um einen Brief handelt, der von einer Tochter an ihrer Eltern gerichtet ist(Z. 1-4,88,100-101). Die Kurzgeschichte thematisiert ein zerrüttetes Verhältnis zwischen Tochter und Eltern, die den Freund unmissverständlich nicht für gut heißen (Z.12-19, 28-33). Die ausgedachte Geschichte von dem Unfall könnte man auch als inneren Monolog verstehen, da er möglicherweise das Innere von Sarah widerspiegelt. Wie mitgenommen und verärgert sie über die Vorwürfe und Vorurteile ihrer Eltern ist. Um ihnen zu verdeutlichen wie sie fühlt und denkt, versucht sie ihre Eltern in einen Schockmoment zu versetzen, denn erst in Z.88 ff. Deckt sie die erfundene Geschichte auf. Bis zu diesem Moment kann man davon ausgehen, dass sie ihre Eltern ein schlechtes Gewissen machen möchte und versucht wachzurütteln. Der Beruf und somit die Geselschafftliche Anerkennung und Status scheint den Eltern sehr wichtig zu sein, welches auch in Z.12-19 deutlich wird. Um der eigentlichen Botschaft, dass sie schwanger, glücklich und inzwischen verheiratet ist, beginnt sie mit der erfundenen Geschichte um so ihrer Wur aber auch Enttäuschung Ausdruck zu verschaffen. Sie möchte aber auch zu verstehen geben, dass sie Sorge ihrer Eltern unbegründet und von Vorurteilen trotzen. Die Eltern sollen die Partnerschaft und ihre Entscheidung akzeptieren. Ich finde die Kurzgeschichte ist interessant geschrieben das erst am Ende klar wird das es sich um eine erfundene Geschichte handelt, man beginnt nachzudenken aus welchen Gründen Sarah gehandelt hat und schnell wird deutlich das eine Offenbarung ihrer Gefühle stattfindet. Das ist Sarahs persönlicher Verarbeitungsprozess. Ich kann verstehen, weshalb sie den Brief so verfasst hat, jedoch würde ich das meinen Eltern nie antun. Meine Eltern sind sehr gelassen und zeigen Akzeptanz für jede Person, die unsere Haustür betreten. Sie haben sich noch nie über die Herkunft, Noten meiner Gäste beklagt und vertrauen mir, bei der Wahl meiner Freunde. Ich würde den Eltern von Sarah raten ein starkes Vertrauen zu Sarah und Ralph aufzubauen. Ich bezweifle dass Sarah immer noch mit Ralph zusammen wäre, wenn sie nicht an die Beziehung geglaubt hätte.

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