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Maria Stuart

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Dramen - Analyse
Maria Stuart:
-
von Friedrich Schiller
-
Vertreter des Sturm & Drangs
- ab 1799 mit Goethe Vertreter Weimarer Klassik
- im
Dramen - Analyse
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Dramen - Analyse Maria Stuart: - von Friedrich Schiller - Vertreter des Sturm & Drangs - ab 1799 mit Goethe Vertreter Weimarer Klassik - im Jahr 1799/1800 veröffentlicht Hintergrund: Maria geboren 1542 in Schottland 1542 - 1567 Königin von Schottland & 1559 - 1560 Königin von Frankreich Im Kindesalter nach Frankreich gebracht, weil Unruhen in Schottland In Frankreich an der Seite ihres Ehemanns Franz II. Früher Tod von Franz II. -> Witwe mit 17 1561 nach Schottland, konnte dort Spannungen zwischen den Adelsfamilien nicht lösen Ermordung von Lord Darnley 1567 (zweiter Gemahl) - Mittäterschaft wurde angelastet Heiratete 3 Monate nach Mord Lord Bothwell, Hauptverdächtigter des Mordes -> Aufstand Dankte 1567 ab, Jakob (ihr Sohn) wurde gekrönt Gefangengesetzt im Loch Leven Castle ca. 1 Jahr nach Gefangenschaft -> Flucht nach England zu Verwandten Elisabeth I Elisabeth wollte Maria helfen, wenn Maria auf englischen Thronanspruch verzichten -> wollte Maria nicht Elisabeth lies Mittäterschaft Marias untersuchen -> konnte nicht bewiesen werden 18 Jahre Haft für Maria in Schlössern (zuletzt Fotheringhay) Elisabeth bot Maria die Freilassung, gegen Verzicht auf den englischen Thron - abgelehnt 1586 Maria Hochverrats schuldig bekannt, weil beteiligt an Anschlag auf Elisabeth Elisabeth zögerte Antrag auf Hinrichtung heraus, wegen eigenem Ansehen 1587 Hinrichtung Marias Elisabeth = politische Siegerin Maria moralische Siegerin Stück: spielt im 16. Jahrhundert Handlung fing wenige Tage vor Hinrichtung Marias an 1587 spielt im Schloss Fotheringhay (Gefängnis Marias) & Palast zu Westminster...

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Alternativer Bildtext:

(Residenz Elisabeths) Inhaltsangabe: In seinem Trauerspiel Maria Stuart schildert Schiller die letzten drei Tage vor der Hinrichtung der schottischen Königin. Maria entwickelt sich von der impulsiven gefangenen zur geläuterten ,,schönen Seele". Sie verliert gegenüber ihrer Gegenspieler Elisabeth zwar physisch, bleibt aber moralische Siegerin Akt I 1. Auftritt = Streitgespräch zwischen Hanna Kennedy & Amias Paulet über Maria Stuart Bewacher Sir Amias Paulet durchsucht Marias Zimmer nach Schriften & Silber Kommt zu Streitgespräch zwischen Paulet & Marias Amme Hanna Kennedy Hanna sieht Marias Gefangenschaft als ungerecht Paulet sieht Maria als skrupellose, listige Verbrecherin 2. Auftritt = Maria Stuart bittet um Treffen mit Elisabeth Maria kommt, verurteilt Pausest Ansicht nicht Bittet Paulet Elisabeth I. Einen Brief mit der Bitte eines Treffens zu überbringen Bittet außerdem um einen Notar um ihr Testament verfassen zu lassen Bittet um katholischen Priester, um ihre Beichte abzulegen Bekommt auf die Frage über ihr Urteil keine Antwort 3. Auftritt = Mortimer erweist Maria keine Ehrerbietung Gespräch durch Mortimer (Neffe Paulets) unterbrochen Mortimer beachtet Maria nicht, Maria beschwert sich über das Verhalten Paulet erwidert, Verführungskünste Marias seien gegenüber Mortimer verloren 4. Auftritt = Maria leidet unter der Mitschuld am Tod ihres Mannes Maria plagt sich mit Selbstvorwürfen mitschuldig an der Ermordung Tod Darnley zu sein Amme will Maria beruhigen & Schuld auf Verführungskünste Bothwells zu lenken 5. Aufritt Mortimer will Maria alleine sprechen = 6. Auftritt = Mortimer gibt sich als verbündeter Marias zu erkennen als er ein Bild Marias sah, sei er von der Schönheit ergriffen worden Mortimer erzählt ihr von ihrem Urteil, Elisabeth habe noch nicht unterschrieben Maria lehnt gewaltsame Befreiung durch Mortimer ab Maria bittet Mortimer, Leicester einen brief zu übergeben (Leicester wisse wie man sie retten könne) 7. Auftritt = Großschatzkanzler Burleigh überbringt Maria ihr Todesurteil Maria verwickelt Burleigh & Paulet in ein Gespräch Sie stellt die Unabhängigkeit des Gerichts in Frage, Gericht sei nicht für sie zuständig Wirft Burleigh Rechtsbruch vor, da Zeugen ihr nicht gegenübergestellt wurden Maria wirft Elisabeth vor sie missbrauche ihre Macht, da sie ihre Ermordung als Hinrichtung tarnen wolle 8. Auftritt Burleigh versucht Paulet für die Ermordnung Marias zu gewinnen Paulet kritisiert die Dinge genauso wie Maria Burleigh lenkt Gespräch auch Elisabeth, sie wisse nicht ob sie unterschreiben solle oder nicht Paulet lehnt Zumutung Burleighs ab, er wolle Maria eher schützen statt umbringen = Akt II 1. Auftritt = Die französische Brautwerbung Graf von Kent & Staatssekretär Davison unterhalten sich über die Brautwerbung Frankreichs 2. Auftritt = Verabschiedung der französischen Brautwerber Elisabeth verabschiedet französische Gesandten, die um ihre Hand anhielten Elisabeth ist gegen die Ehe, da die Frau sich dem mann dann unterwerfen muss, will dem Volk zuliebe aber diese Verbindung eingehen Elisabeth gibt französischem Gesandten keine klare Antwort Botschafter Graf Aubergine spricht Elisabeth auf Maria an, Maria ist verärgert 3. Auftritt = Diskussion im Staatsrat über Maria Stuarts Schicksal Elisabeth, Burleigh, Talbot & Leicester = Staatsrat Burleigh lobt Elisabeth für mögliche Ehe mit Franzosen: Feindschaft mit Frankreich beendet Einzige Gefahr für England: Maria Stuart, weil sie Zwietracht säe & Teile der Jugend gegen Elisabeth einnehme, Volk fordere auch Leben Marias Burleigh für Hinrichtung Marias Talbot: Stimmung des Volkes könne nach Hinrichtung umschlagen, Elisabeth müsse selbst entscheiden, Versucht Marias Vergehen durch damalige Notlage zu entschuldigen - Talbot für Mildes Urteil gegenüber Marias Leicester : hebt Marias Schuld hervor, aber spielt Gefahr Marias herunter Leicester für lebenslangen Gefangenschaft Marias, mit Option der Hinrichtung 4. Auftritt Marias Brief an Elisabeth Mortimer & Paulet erscheinen in England - Mort. tut als Spion Elisabeths & übergibt ihr Briefe -> Elisabeth sehr angetan von Mort. Paulet übergibt Brief Marias -> Elisabeth gerührt von Inhalt & Erkenntnis schneller Vergänglichkeit weltlicher Macht Burleigh gegen Begegnung mit Maria; Talbot dafür; Leicester will sich nicht einmischen Elisabeth löst Staatsrat auf, hält Mortimer zurück 5. Auftritt Mortimer soll Maria ermorden Elisabeth gesteht sie wolle Marias Tod und Mortimer soll der Mörder sein Mortimer nimmt Mordauftrag an, Elisabeth verspricht als Belohnung ihre Liebesgunst 6. Auftritt = Mortimer offenbart sich in Selbstgespräch offenbart er seine Verachtung gegenüber Elisabeth Ging Vereinbarung nur ein um Zeit für Befreiung Marias zu gewinnen 7. Auftritt = Paulet versucht Mortimer zu warnen Paulet ahnt Angebot Elisabeths & versucht ihm ins Gewissen zu reden Leicester überbringt Nachricht Elisabeths, Mortimer sei alleine zuständig für Schutz Marias 8. Auftritt Mortimer & Leicester streiten, wie Maria zu retten sei Mortimer & Leicester misstrauen sich Leicester will Maria befreien, da Elisabeth seine Liebe nicht erwidert, Maria aber schon Mortimer erzählt von seinem gewaltsamen Befreiungsplan, Leicester ist entsetzt Leicester will Befreiung durch Treffen von Elisabeth & Maria; Begnadigung Marias - Mortimer ist verärgert & beendet das Gespräch 9. Auftritt = Leicester gelingt es, Elisabeth für ein treffen mit Maria zu gewinnen Elisabeth taucht auf, Leicester gaukelt ihr Liebeskummer vor, aufgrund der vorherstehenden Ehe mit Franzosen und betont ihre Schönheit Leicester gaukelt Elisabeth vor ihre Schönheit würde Marias übertreffen & überredet sie zu einem zufälligen Treffen mit Maria Akt III 1. Auftritt = Marias trügerische Hoffnung Maria darf sich im Park des Schlosses aufhalten Maria schöpft neuen Lebensmut, durch Hoffnung positiven Einfluss von Leicester zu sehen, ihre Amme ist davon nicht überzeugt 2. Auftritt = Sir Paulet informiert Maria über Elisabeths eintreffen Paulet informiert Maria über baldiges Treffen mit Elisabeth Maria ist entsetzt, fühlt sich nicht bereit für diese Begegnung 3. Auftritt = Maria erwartet Elisabeth voller Hass und Furcht Graf Shrewsbury versucht Maria Mut zuzureden & sagt sie solle sich vor Elisabeth demütigen 4. Auftritt = Die Begegnung der Königinnen Maria unterwirft sich Elisabeths Erwartungen Elisabeth wirft Maria ihr Vergehen vor Maria versucht sich zu rechtfertigen & will auf alle Thron verzichten, gegen ihre Freiheit Elisabeth weist, aufgrund ihrer scheinbaren Überlegung, alle Angebote kalt zurück Elisabeth genießt Marias Kapitulation & beschimpft sie als Hure & lacht über ihre Schönheit Maria verliert die Nerven & lässt ihren ganzen Hass & Frust raus (Leicester & Shrewsbury versuchen Maria zu beruhigen) Sie beschimpft Elisabeth & bezeichnet sie als illegitimer Bastard auf Englands Thron Gedemütigt & sprachlos verlässt Elisabeth den Park 5. Auftritt Maria genießt ihren Sieg Hanna kritisiert Marias Verhalten, alle Hoffnungen auf Begnadigung seien verloren Maria fühlt sich befreit & freut sich Elisabeth vor Leicester (ihr Favorit) gedemütigt zu haben 6. Auftritt = Mortimerts Vergewaltigungsversuch Mortimer hat das Gespräch belauscht 6 ist von Maria begeistert Mortimer redet Leicester schlecht, auf Begnadigung ist nichtmehr zu hoffen Nur er könne Maria gewaltsam befreien, würde sein leben & die seines Onkels opfern Maria ist entsetzt & lehnt ab Mort. steigert sich in Vorstellung & die Begierde nach Maria & versucht sie zu vergewaltigen Hanna rettet Maria durch aussage, dass bewaffnetes Volk das Schloss stürmt & sie fliehen ins Schloss innere 7. Auftritt = Angebliche Ermordnung Elisabeths Paulet teilt Mortimer mit, dass Elisabeth in den Straßen Londons ermordet worden sei 8. Auftritt = Der Anschlag auf Elisabeth ist Misslungen Mitverschworener Mortimers, Okelly sagt der Anschlag auf Elisabeth sei misslungen & Mortimer solle fliehen Mortimer aber will bei Maria bleiben & für ihre Befreiung kämpfen Akt IV 1. Auftritt Der Attentäter Graf Aubespine erfährt Attentäter soll ein katholischer Franzose gewesen sein 2. Auftritt = Graf Aubespine wird ausgewiesen Aubespine soll von der Attentat gewusst haben, da der Pass des Attentäters von ihm gestempelt wurde Burleigh erklärt, dass Aubespine aus England ausgewiesen wird & Elisabeth den französischen Gesandten nicht heiraten werden 3. Auftritt = Burleigh verdächtigt Leicester des Doppelspiels Burleigh wirft Leicester vor Elisabeth durch das Treffen in eine falle gelockt zu haben Leicester fordert Burleigh auf seine Anschuldigungen vor Elisabeth zu wiederholen 4. Auftritt = Leicester verrät Mortimer Leicester fürchtet um seine Position & um sein Leben Mortimer kommt & wart Leicester davor, dass ein brief von Maria an ihn gefunden worden sei Leicester verrät Mortimer & lässt ihn verhaften Mortimer begeht Selbstmord, ohne Leicester zu verraten 5. Auftritt Elisabeth will sich an Leicester rächen Burleigh hat Elisabeth Leicesters Verrat aufgezeigt Elisabeth will sich an Leicester rächen, durch Hinrichtung seiner Diener kündigt Leicester an, Elisabeths Entschluss ihn nicht sehen zu wollen kippt = 6. Auftritt = Leicester gelingt es Elisabeth umzustimmen Leicester dringt bis zu Elisabeth vor, trotz Verbot Leicester meinte er schrieb mit Maria Briefe um sie ausspionieren zu können Um Elisabeth & Burleigh zu überzeugen plädiert er jetzt auch für die Hinrichtung Marias Elisabeth beauftragt Leicester zur Hinrichtung Marias, Leicester sagt es sei nicht seine Aufgabe, also stelle Elisabeth ihm Burleigh zur Seite 7. Auftritt = Das Volk fordert die Hinrichtung Marias - Volk befürchte, Maria könne von Anhängern befreit & zur Königin gemacht werden Graf von Kent fordert sofortige Hinrichtung Marias 8. Auftritt Elisabeth zögert das Urteil zu unterschreiben Elisabeth fürchtet die Wankelmütigkeit des Volkswillens Burleigh drängt die Königin das Todesurteil zu unterschreiben 9. Auftritt Elisabeth berät sich mit dem Staatsrat Graf Shrewsbury: wart vor Wankelmütigkeit des Volkswillen Burleigh will sie zur Unterzeichnung des Todesurteils bewegen Elisabeth will sich im Gebet mit Gott beraten = 10. Auftritt Elisabeth unterzeichnet Marias Todesurteil Elisabeth stört, dass sie auf den Willen des Volkes hören muss & nicht frei entscheiden kann Erinnert sich an die Demütigung Marias, erst bei Marias Tot bliebe sie auf dem Thron Königin unterzeichnet das Todesurteil 11. Auftritt Elisabeth siebt Davison die Verantwortung zu Elisabeth überreicht Davison das Todesurteil, er weiß nicht wie er damit umgehen soll 12. Auftritt = Burleigh trifft die Entscheidung Davison überlegt ob er das Urteil weitergeben oder aufbewahren solle Davison fragt Burleigh nach Hilfe, dieser sieht das Urteil als Befehl der sofortigen Hinrichtung Akt V 1. Auftritt = Hanna Kennedy berichtet Melvil von Marias Gefasstheit Maria bekommt Schmuck & Besitz zurück Hanna erzählt Melvil (alter Hofmeister) wie gefasst Maria trotz Hinrichtungsnachricht ist 2. Auftritt = Verteilung aufgrund einer Falschaussage Margareta Kurl, Frau von Marias Sekretär, meint ihr Mann hatte eine Falschaussage getätigt & Maria würde unschuldig sterben 3. Auftritt Marias Getreue umsorgen sie Leibarzt Marias werde für Marias Stärkung sorgen, damit ihre körperliche Schwäche nicht wie Furcht aussehe 4. Auftritt Maria betete, berichteten ihre Kammermädchen 5. Auftritt = Margareta Kurl schildert die Hinrichtungsstätte sie habe die düstere Hinrichtungsstätte gesehen & Zuschauermenge habe sich gebildet = 6. Auftritt = Maria nimmt Abschied von ihren Dienern Maria is festlich gekleidet mit den Symbolen des katholischen Glaubens Sie ist gefasst & tröstet ihre Diener, stellt Tod als Befreiung & Erlösung im Jenseits dar - Nimmt bewegt Abschied & verteilt ihre Besitztümer an ihre Bediensteten 7. Auftritt = Maria beichtet & empfängt die heilige Kommunion bedauert nicht die Tröstung der katholischen Kirche erlangt zu haben Melvil habe sich zum Priester weihen lassen, um letzen weg mit Maria gehen zu können Maria schwört Elisabeth nie nach dem Leben getrachtet zu haben Sie nimmt das Todesurteil aber als Buße für frühere Vergehen Wird von Burleigh & Leicester für die Hinrichtung abgeholt 8. Auftritt Marias letzte Wünsche = Leicester vermeidet jeden Blickkontakt mit Maria Burleigh & Paulet nehmen letze Bitten & Wünsche Maria entgegen Maria bereut Elisabeth gedemütigt zu haben & bittet um Vergebung Sie vergibt Elisabeth ihre Hinrichtung & wünscht eine glückliche Regentschaft 9. Auftritt Maria auf dem Weg zur Hinrichtung Melvil & Hanna dürfen Maria auf letztem Weg begleiten Maria erniedrigt Leicester indem sie Feigheit vor Augen hält & sagt sie habe ihn geliebt 10. Auftritt = Leicester bleibt vernichtet zurück - Leicester wurde menschlich-moralisch vernichtet Kann Marias Hinrichtung nicht mit ansehen & bricht zusammen, als er unfreiwillig Ohrenzeuge wird 11. Auftritt = Elisabeth wartet auf Nachricht der Hinrichtung, will aber nicht nachfragen 12. Auftritt Elisabeth geht vom Tod Marias aus Elisabeth erfährt, dass Leicester & Burleigh London verlassen haben Sie vertreibt ihre Angst, indem sie Krokodilstränen über Marias Tod zu vergießen = 13. Auftritt = Elisabeth tut so, als wolle sie Marias Fall neu untersuchen lassen Shrewsbury berichtet Elisabeth, Marias Schreiber Kurl habe eine Falschaussage gemacht Elisabeth tut als wisse sie nicht von Marias Hinrichtung & verspricht Marias Fall neu untersuchen zu lassen 14. Auftritt = Elisabeth stellt sich als unwissend & unschuldig dar Elisabeth verlangt Todesurteil von Davison zurück Davison gesteht er habe das Urteil Burleigh gegeben Elisabeth schiebt ganze schuld auf Davison & will ihn vor Gericht stellen Letzter Auftritt = Elisabeth bleibt allein zurück Burleigh will Elisabeth über die Hinrichtung aufklären Elisabeth verbannt Burleigh wegen Amtsmissbrauchs vom Hof, nachdem er gesteht die Vollstreckung eigenmächtig veranlasst zu haben Shrewsbury durchschaut Elisabeths Taktik sich reinwaschen zu wollen & legt Amt nieder Elisabeth erfährt, dass Leicester England in Richtung Frankreich verlassen hat Elisabeth muss ihre Niederlage eingestehen Aufbau des Stücks : streng durchkomponiertes Drama Symmetrischer Aufbau Klassisches fünfaktiges Drama Symbolische Bedeutung der Schauplätze, abwechselnd, außer beim Höhepunkt 3. Akt: Höhepunkt/Peripetie Treffen der beiden Königinnen 2. Akt: Erregendes Moment Verhandlung im Staatsrat über Marias Verurteilung - französische Brautwerbung um Elisabeth 1. Akt: Exposition Marias Situation als Gefangene- Geschichte ihrer Vergehen- Todesurteil 4. Akt: Fallende Handlung/Retardation Mortimers Befreiungsplan scheitert. - Leicesters Verrat 5. Akt: Schluss/Lösung Läuterung & Hinrichtung Marias - Moralische Vernichtung Elisabeths Stil & Sprache statt prosaischer Sprache wurde der Vers benutzt ( unzeitgemäßer Dramatiker) Zuschauer sollten zwar Mitleid bekommen, aber distanziert & allgemein Schiller individualisiert & charakterisiert Figuren nicht durch Sprache, wegen allg. Mitleid Blankvers, reimloser, 5 hebiger Jambus Eigentlich reinlos, baut an wichtigen Stellen Reime ein = Sprache ist "lyrisiert" Thematische Pointierung bestimmter Handlungsaspekte & die Intensivierung der Aussage Lieder in Akt 3: distanzieren den Leser von der Figur Viele Stilmittel: Enjambement = Auflockerung der Sprache (V.1404, ...) Metaphern/ = stilistische Veranschaulichung des gesagten Personifikation (V.228, V.412, V.942, V. 969, V. 1978, V. 2380, ...) Antithese Grundstruktur des Dramas (V. 961, ...) Hitze/Feuer = unkontrollierbares/gefährliches Wesen Maria & erregte Gefühle anderer (V.67, V.417, V.840, V.1401, V.2183, V.2554, V.2584, ... ) Kälte - Motiv = emotionale Kälte Elisabeths (V. 2275, ..) Sentenzen = Sinn-/Denksprünge steht oft an auffälliger Stelle Stilmittel Alliteration Anapher Antithese Asyndeton Ellipse Hyperbel Klimax Metapher Neologismus Oxymoron Enjambement Zeilensprung inmitten eines Verses Parallelismus n Kennzeichen Aufeinanderfolgende Begriffe besitzen denselben Anfangsbuchstaben Wiederholung eines oder mehrerer Wörter am Beginn zweier Verse Gegenüberstellung von Gegensätzen Repetition Aufzählung Rhetorische Frage Vergleich Kombination sich wiedersprechender Begriffe Sätze oder Teilsätze in symmetrischem Aufbau. Personifikatio Übertragung menschlicher Übertreibung Steigerung vom schwachen zum starken Sprachliche Verbildlichung eines Sachverhaltes, Vergleich ohne ,,wie" Auslassen von Worten eines Verses Er kommt um Viertel vor Wortneuschöpfung Dinge Polysyndeton Gleichwertige Satzteile werden mittels Konjunktion mehrfach anneinandergereiht. Eigenschaften/Handlungen auf Wiederholung eines Wortes oder Versteils Frage, von der keine Antwort erwartet wird Beispiel Wirkung Milch macht müde Männer munter Betonend, einprägend Zwei ähnliche Begriffe werden mit ,,wie" oder ,,als" in Der Riese war stark wie ein Löwe einordnen, Verbindung zueinander gesetzt Erfolg ist nicht alles. Erfolg allein macht nicht glücklich. Der Baum ist hoch, das Gras ist tief "Er brachte Brot, Käse, Wein." stehen die Nacht entlang Und blinzeln Er ist schnell wie der Blitz Wir beliefern De, Europa und die ganze Welt Eine Flut an Menschen Brunch Bittersüß, offenes Geheimnis "Einigkeit und Recht und Freiheit." Oh nein, oh nein was habe ich getan? Du bist auch nicht gerade der hellste oder ? Betonend, einprägend Der Riese war stark wie ein Löwe einordnen, Verbindung zueinander gesetzt und größer als ein Baum. Veranschaulichend, Kontrastierend Verknappend, eindringlich Verknappend, eindringlich Betonend Betonend Eindringlich, Betonend "Das Wasser fließt, der Wind weht, Einprägsam, die Blumen blühen. eindringlich Die Sonne lachte Veranschaulichend Hervorhebend Verschärfend Veranschaulichend Dramatisch, Verknappend Verstärkend, eindringlich Verstärkend, eindringlich Anschaulich, betonend Personenkonstellation & Charakteristiken : Personen sind eher Ideenträger als individuelle Charaktere Schiller gibt ihnen gewisse psychologische Tiefe Maria & Elisabeth im Mittelpunkt, andere Figuren sind ihnen zugeordnet Verkörperung allgemeiner menschlicher Probleme Maria Stuart: - Schottische/Französische Königin - schöne Kindheit - nach der Geburt Königin - Liebesleben ausgelebt - Impulsiv - Verführerisch, wegen Schönheit - Geläutert - moralische Gewinnerin -> komplizierteste & facettenreichste Person Graf von Leicester : - Elisabeths engster Vertrauter - Elisabeths Geliebter - will Maria helfen - Berechnend - Feige - Egoistisch Graf von Shrewsbury/Talbot: - Auf Seite Marias - Rechtschaffen - Gerecht - Konsequent Hanna Kennedy : - Amme Marias (Kindermädchen ) - Treu - Verlässlich - Wohlwollend maria Stuart Melvill Margaretha Burgcyr Marimer LICEV Elisabeth I.: - Königin von England - schlechte Kindheit - Thron hart erkämpft - auf Liebesleben verzichtet - Kontrastperson zu Maria - Unsicher & Unzufrieden Aubesplne Belleere - Skrupellos - Eifersüchtig - politische Gewinnerin Mortimer: - Neffe Paulets - machohaft gegenüber Frauen - Auf Seite Marias - Fantastisch - Schwärmisch - Unbeherrscht Baron von Burleigh : - Auf Seite Elisabeths - Skrupellos - Gefühlskalt - Vertreter der Staatsräson Melvil: - Treu - Mutig - Zuverlässig Elisabeth Burleig's Paulet Drury Davison Graf uns Best Whrowshury Interpretationsansätze : Maria Stuart als : Klassisches Ideendrama: Der Autor beschreibt die Selbstüberwindung & die Gewinnung innerer Freiheit geht nicht nur um die politische, psychologische & gesellschaftliche Problemstellungen Geht auch um ästhetische & moralphilosophische Aspekte Umsetzung des Dualismus von Kant zwischen Trieb & Vernunft, Gesetz & Natur Patriarchalisches Stück: Der Autor kritisiert den Ausbruch aus dem traditionellen Frauenbild Elisabeth ist alleinige Herrscherin eines Landes Sehr erfolgreich & beim Volk beliebt Auf ersten Blick ein Emanzipationsstück, Schiller eher ,,Tragödie des Patriarchalismus" Elisabeth eine emanzipierte Frau, die sich ihre Position sehr erkämpft hat Reagiert allergisch auf Sprüche über Schwachheit (II. V. 1373) Erkauft durch Unterdrückung ihrer Weiblichkeit Wirkt auf Männer männlich & unerotisch (II, V. 1645) Elisabeth liebt ihre Freiheit & sieht Ehe eher als Fessel (II, V.1210) Sieht Ehe als Unterdrückungsinstrument der Frau (V. 1183) Beneidet dennoch Maria wegen Liebesleben (II, V.1974) Elisabeth hat ein zerbrechliches erotisches Selbstbewusstsein aufgebaut Leicester nutzt diese für seine Zwecke aus Elisabeth Emanzipation aber keine Weiblichkeit Maria Weiblichkeit aber keine Königin Beide scheitern am Ausbruch aus ihrer natürlichen Rolle als Frau Klare Rollenverteilung, regieren nicht die Aufgabe der Frau = sie scheitert Aufbau einer Drama - Analyse - Lies dir die vorliegende Szene mindestens zweimal durch. Markiere wichtige Textstellen und Zitate, die du in der Analyse verwenden kannst. Eine Inhaltsangabe wird immer im Präsens und ohne Zitate geschrieben. Behalte den roten Faden im Blick: Welche Bedeutung hat die Szene für das gesamte Drama? Trenne die Analyse-Teile durch Absätze. Deine Meinung gehört nur in den Schluss. Einleitung: Hinführung zur Szene (aktueller, historischer/biographischer Bezug, Epochenbezug, berühmtes Zitat, Sprichwort) WICHTIG: Verbindung des Einleitungsgedanken & Szene muss deutlich werden Überleitung zur Szene (Kerngedanke der Einzelszene/ des Dramas, Autor, Titel, Textsorte) Hauptteil : Kurze Einordnung der Szene in den Gesamtzusammenhang des Dramas (,,Was bisher geschah..) Knappe Inhaltszusammenfassung der Szene (Sinnabschnitte, im Präsens, Perfekt bei Vergangenem, keine Zitate, W-Fragen ) Charakterisierung der Personen (nur mithilfe der vorliegenden Szene) Darstellung der Kommunlkationssituation/ Art des Gesprächsverlaufs (Streitgespräch, Belehrung, Konfliktgespräch, Überzeugung, Überredung Wer steuert das Gespräch? Wer reagiert? Gesprächsanteile?Monolog, Streit, Dialog, Lobgesang) Untersuchung wichtiger sprachlicher Mittel Funktion der Stilmittel, Metrum, Syntax, ... ) Funktionalität der Szene im Drama (als Teil der Exposition. Hinführung zum Wendepunkt, Wendepunkt... ) & Bedeutung der Szene für den Fortgang des Dramas Zuordnung der Szene/ des Dramas zu einer Epoche Schluss: Abrundung des Aufsatzes: Zusammenfassung der Ergebnisse, Wertung, Stellungnahme, Ausblick, Rückgriff auf Hinführungsgedanken Persönliches Fazit: Inwiefern ist die vorliegende Szene für das Stück relevant? (Exposition, erregendes Moment, Peripetie, retardierendes Moment, Dénouement) Welche Bedeutung hat es im Epochenkontext? (Bewertung des Geschehens, epochentypische Merkmale, Umstände der Entstehung des Dramas) 3. Aufzug, 4. Auftritt Das Drama ,,Maria Stuart" wurde 1800 von Friedrich Schiller zur Epoche der Klassik verfasst und handelt von dem Machtkampf zweier Frauen. Die zu analysierende Szene 3.4 beinhaltet den Dialog zwischen den beiden Königinnen, der den Höhepunkt des Dramas widerspiegelt und in dem beide Frauen unterschiedliche Ziele haben und verfolgen. Maria, die als Elisabeths Gefangene im Kerker sitzt, hat das Ziel Elisabeth durch geschickte Rhetorik und Schmeicheleien von ihrer Freilassung zu überzeugen. Elisabeths Ziel dagegen ist, in der Erwartung die schönere und überlegene Frau zu sein, Maria größtmöglich zu demütigen. Kontextualisierung der Szene 3.4 Der Szene vorausgegangen ist der unerwartete Freigang Marias, die zu Schloss Fotheringhay gefangen gehalten wird, in den sie den ersten Schritt zu ihrer Freilassung interpretiert, obwohl kurz zuvor das Todesurteil über sie ausgesprochen wurde. Nach diesem Dialog, der in einem heftigen Streitgespräch zwischen den beiden Königinnen endet, ist Marias Todesurteil jedoch besiegelt, was sie auch selbst so anerkennen muss. Anhand der Frage, warum Maria es nicht schafft, Elisabeth für sich zu gewinnen, werde ich den folgenden Auftritt analysieren. Maria, die zuvor häufig die persönliche Begegnung zwischen ihr und Elisabeth gefordert hat, geht mit gemischten Gefühlen in dieses Gespräch, da sie erst kurz zuvor über die Begegnung mit Elisabeth informiert wurde und somit von ihren Gefühlen übermannt wird (vgl. Z. 2246-2249: „Fahr hin, ohnmächt'ger Stolz der edlen Seele! Ich will vergessen, wer ich bin und was Ich litt, ich will vor ihr mich niederwerfen, Die mich in diese Schmach herunterstieß"). Die Beziehung zwischen den beiden Figuren ist keineswegs einfach, da Maria von Elisabeth schon für lange Zeit gefangen gehalten wird, für ein Verbrechen, welches sie in Schottland begangen hat. Der eigentliche Grund für ihre Gefangenschaft ist jedoch der politische Konflikt zwischen Maria und Elisabeth, die in direkter Blutsverwandtschaft stehen. Elisabeth wird als uneheliches Kind von der katholischen Kirche nicht als wahre Thronfolgerin Englands anerkannt. Aus diesem Grund hegt Maria, Königin von Schottland, schon seit längerer Zeit den Anspruch auf den englischen Thron. Somit ist das Verhältnis der beiden Figuren von vornherein durch eine tiefe Abneigung und Hass gekennzeichnet. Analyse des Dialogs zwischen Maria und Elisabeth Maria versucht zunächst, Elisabeth mittels ihrer Rhetorik und durch Schmeicheleien umzustimmen (V. 2250-2251: ,,Der Himmel hat für euch entschieden, Schwester! Gekrönt vom Sieg ist euer glücklich Haupt"), indem sie an die Schwester in Elisabeth appelliert, sich aber gleichzeitig unterschwellig auf eine Höhe mit ihr stellt, da sie sie mit Schwester anredet. Elisabeth hingegen geht mit ganz anderen Absichten in dieses Gespräch, in dem sie Maria durch ihre Überheblichkeit und Beleidigungen provoziert (V. 2328-2330: ,,Mein guter Stern bewahrte mich davor, Die Natter an den Busen mir zu legen. - Nicht die Geschicke, Euer schwarzes Herz"), bis die angestaute Wut aus Maria herausplatzt, da sie zwecklos ihr gesamtes Herzblut in die Unterwürfigkeit gegenüber Elisabeth gelegt hat. Somit kippt Marias Position und aus dem anfänglichen Dialog entwickelt sich ein heftiges Streitgespräch, welches von gegenseitigem Hass und Beleidigungen gekennzeichnet ist. Maria hat in dem Dialog die deutlich höheren Gesprächsanteile, da sie anfangs sehr lange auf Elisabeth einredet und ihr zu schmeicheln versucht, da sie sich aus dem Gespräch einen positiven Ausgang für sich erhofft. Elisabeths Gesprächsanteile sind dagegen viel geringer, da sie zunächst kühl und abweisend auf Maria reagiert und sie deutlich weniger aus dem Gespräch erhofft, Für Elisabeth steht die größtmögliche Demütigung Marias im Vordergrund, da sie in das Gespräch mit der durch Leicesters geweckten Erwartung geht eine gebrochene Maria vorzufinden, die sie mit ihrem Stolz und ihrer Schönheit übertrifft. Zum Anfang der Szene wird Elisabeths Enttäuschung über Marias Zustand deutlich (V. 2241-2244: ,,Wer war es denn, der eine Tiefgebeugte Mir angekündigt? Eine Stolze find ich. Vom Unglück keineswegs geschmeidigt"). Man erfährt hier, dass Elisabeths Erwartungen an das Bild von Maria sich von der Realität deutlich unterscheiden und dass sie enttäuscht über Leicester ist, der diese Erwartungshaltung in ihr geweckt hatte. In dem darauffolgenden Monolog Marias wird noch einmal der Konflikt in ihr zwischen dem Hass auf Elisabeth und der Hoffnung auf eine Freilassung deutlich (V. 2246-2249: ,,Fahr hin, ohnmächt'ger Stolz der edeln Seele! Ich will vergessen, wer ich bin und was Ich litt, ich will vor ihr mich niederwerfen, Die mich in diese Schmach herunterstieß."). Daraufhin wendet sie sich an Elisabeth und unterwirft sich ihr physisch (Regieanweisung: (Sie fällt vor ihr nieder)), sowie emotional und versucht Elisabeths Nähe zu gewinnen und ihr zu schmeicheln, indem sein positiv konnotierte Adjektive benutzt (V. 2251: ,,... glücklich Haupt,"; V. 2253: ,,...edelmütig, Schwester") und an die ,,Schwester" in Elisabeth appelliert (V. 2253: ,,Doch seid auch Ihr nun edelmütig, Schwester!"). Elisabeth reagiert darauf distanziert, was durch die Regieanweisung (S. 65: ,,(zurücktretend)") und die Anrede an Maria deutlich wird, welche sie (V. 2257: „Lady Stuart“) nennt. Daraufhin versucht Maria durch flehende Worte Elisabeths Distanz zu brechen. Durch Interjektionen1 und Ausrufe verdeutlicht der Autor Marias Emotionalität und ihre flehentlichen Worte werden unterstützt (V. 2268: ,,...O Gott im Himmel!"). Dieser Ausruf an Gott in Verbindung mit der Interjektion verdeutlicht ihre starke Emotionalität, die durch die Personifikation2 in Zeile 2277 an Lebendigkeit gewinnt (V. 2277: ,,...und kaltes Grauen fesselt"). Als Elisabeth daraufhin ihre Abweisende Position nicht ändert und Maria ihre Abhängigkeit von sich zeigt (V. 2285-86: ,,dass ich so weit Heruntersteige..."), lenkt Maria die Schuld an der Zwietracht zwischen ihnen beiden auf den bösen Geist und zum Fremden, um so eine versöhnliche Stimmung zwischen ihr und Elisabeth hervorzurufen (V. 2308-2309: ,,Ihr seid nicht schuldig, ich bin auch nicht schuldig, Ein böser Geist stieg..."). Durch die Antithetik in Zeile 2311 und 2312 wird Marias Position der Schuldzuweisung verstärkt (V. 2311: ,,...zarte Jugend..."; Z. 2312: ,,...böse Menschen..."). Außerdem versucht Maria jetzt durch den Imperativ in Zeile 2312 (V. 2312: ,,Jetzt, Schwester, Redet!") Elisabeth aus ihrer abweisenden Haltung herauszuholen. Marias Emotionalität wird hier wieder durch eine Interjektion verstärkt (V. 2323: ,,Ach, dass..."). Elisabeth dagegen schiebt die Schuld an ihrer Zwietracht zu Maria und provoziert sie mit Beleidigungen und einer negativen Herzmetaphorik (V. 2330-2331: ,,...Euer schwarzes Herz klagt an, die wilde Ehrsucht Eures Hauses"). In Zeile 2378 kommt es dann zu einem wichtigen Wendepunkt in der Dialogführung, als Maria Elisabeth das erste Mal unterbricht und (vgl. V. 2379) auf dem Tiefpunkt ihrer Unterwürfigkeit angelangt ist (V. 2378: ,,Regiert in Frieden!"; Z. 2379: ,,Jedwedem Anspruch auf das reich entsag ich."). Man merkt hier, wie Marias Stimmung kippt, da ihre ganzen bisherigen Bemühungen umsonst waren. Ihre positiv emotionale, schmeichelnde Rhetorik ist nun zu Ende. Sie wird immer zorniger, was sich durch viele Imperative (V. 2390: ,,Sprecht dieses Wort aus") und durch Marias unterschwellige Drohung an Elisabeth zeigt (V. 2397: ,,Weh Euch, wenn Ihr mit diesem Wort nicht endet!"). Darauf setzt Elisabeth die Spitze ihrer Provokation (V. 2410: ,,Zu werden, denn Ihr tötet Eure Freier Wie eure Männer!"). Daraufhin verliert Maria ihre Beherrschung und fleht um Ermäßigung. Ihrer Emotionalität wird hier wieder durch Interjektionen, sowie Ausrufen Ausdruck verliehen. Elisabeth dagegen lacht sie höhnisch aus und verspürt Genugtuung (Regieanweisung S. 69: ,,(höhnisch lachend)"; V. 2419: ,,Euer wahres Gesicht"). Dabei zeigt Elisabeth hier ihre wahren Absichten, Maria politisch und emotional herabzuwürdigen, sowie sie als Frau zu verachten. Daraufhin ist Marias Aggression nicht mehr zu bändigen, was sich in schweren Beleidigungen gegenüber Elisabeth widerspiegelt (V. 2447-2450: ,,Der Thron von England ist durch einen Bastard Entweiht, der Briten edelherzig Volk Durch eine list'ge Gauklerin betrogen. Regierte Recht, so läget ihr vor mir Im staube jetzt, denn ich bin Euer König."). Maria beleidigt Elisabeth als Bastard, was der Höhepunkt der Eskalation ist und stellt sich über sie, indem sie sich zum wahren König über Elisabeth erklärt. Schluss und Beurteilung der Szene 3.4 Meiner Meinung nach ist diese Szene die Schlüsselszene und der Höhepunkt des Dramas, da sich die gesamte Handlung des Dramas auf die Begegnung der beiden Frauen hin zugespitzt hat. Alle Emotionen haben sich auf einen Schlag entladen und gezeigt, wie tiefgründig der Konflikt der beiden Frauen ist. Maria ist quasi zum scheitern verurteilt, da es gar nicht Elisabeths Absicht ist, einen friedlichen Ausgang für das Gespräch zu finden. Marias Versuche, Elisabeth umzustimmen prallten an ihr ab und die Enttäuschung beider Frauen, einerseits über den Misserfolg der Schmeicheleien und andererseits über die erwartete Überlegenheit Elisabeths über Maria, führten zu einer Eskalation des Gespräches, wobei nicht nur Elisabeth Maria provoziert, sondern auch Maria von Anfang an kleine, unterschwellige Sticheleien gegen Elisabeth setzt. Der Konflikt der beiden Frauen war zu groß, dass es ein guten Ausgang für das Gespräch hätte geben können. 4. Aufzug, 10. Auftritt Jeder Mensch hatte schon missliche Lagen zu überstehen, sei es, dass eine wichtige Entscheidung gefällt oder eine schwere Lebenskrise überwunden werden musste. In genau solch einer Lage befindet sich die Königin Elisabeth von England im IV. Akt, 10.Auftritt des Klassischen Dramas ,,Maria Stuart" von Friedrich Schiller. Diese muss über ein Todesurteil entscheiden, obwohl sie nicht beurteilen kann, ob dieses richtig oder falsch ist. Vor dieser Szene wird Königin Elisabeth immer wieder gedrängt, das Todesurteil ihrer Gefangenen Maria Stuart, die vermeintlich an einem Todeskomplott gegen die Monarchin beteiligt ist und immer wieder versuche, Englands Macht an sich zu reißen, zu unterzeichnen. Darüber hinaus wurde die Herrscherin bei einem Zusammentreffen mit Maria Stuart beleidigt und kurz darauf sogar ein Attentat auf sie verübt, was den Druck auf Elisabeth, das Todesurteil zu bewilligen, immens steigert. In dieser Situation setzt der Auftritt 10 ein, in dem Elisabeth in einem Monolog alleine versucht, eine Entscheidung zu treffen. Der 10. Auftritt des IV. Aktes ist somit das retardierende Moment, weil dort noch einmal die Hoffnung auf einen gerechtfertigten Freispruch Maria Stuarts aufkommt. Die Szene beginnt mit einer Beschwerde Elisabeths, dass sie sich immer nach den Wünschen des Volkes richten muss und nicht selber frei sein kann. Die Königin rügt sich auch selber, da sie meint, dass ihre Wertevorstellung von Gerechtigkeit einem Leben ohne Gefahr, die zum Beispiel von Maria Stuart ausgeht, im Weg steht, denn sie hätte die Ursache der Bedrohung, in diesem Fall Maria Stuart, einfach willkürlich auslöschen können. Zudem stellt sich Elisabeth als Person dar, die von Gefahren, wie den Angriffen der Spanier oder dem römisch-katholischen Papst, nur so umgeben ist. Nach dieser Schilderung der Bedrohungen bricht Elisabeth ihren Redefluss ab und widmet sich der aktuellen Gefahr, nämlich Maria Stuart. Die Königin fällt abrupt eine von Emotionen gelenkte Entscheidung, die vermeintlich nach der Macht der Königin strebende Gefangene hinrichten zu lassen, damit die Herrscherin von England wieder ohne Sorge und vor allem ohne diese Person leben kann, die sie auf das Übelste beleidigt hat. Nachdem Elisabeth die letzten Zweifel an diesem Urteil vertreibt, indem sie sich selbst anstachelt und Maria Stuart als schrecklichste Feindin darstellt, unterschreibt die Königin das Todesurteil, erschrickt aber kurz darauf vor ihrer Tat. Damit endet der Auftritt, doch nach der Vollstreckung versucht Elisabeth, die Schuld von sich zu weisen mit der Begründung, dass sie zwar das Todesurteil unterzeichnet, aber noch nicht weitergegeben hat. Neben diesen inhaltlichen lassen sich auch noch die sprachlichen Aspekte herausarbeiten. Anhand der stilistischen Mittel, die Schiller in diesem Auftritt verwendet, kann man deutlich erkennen, dass er damit inhaltliche Aussage verstärken will. So wird durch viele Ausrufe, wie zum Beispiel ,,O Sklaverei des Volksdiensts" (V. 3190), ausgedrückt, wie belastend das Königinnenamt und die damit verbundene Pflicht, dem Volk zu gefallen, ist. Zudem wird diese Einschätzung mit der Inversion ,,einem Pöbel muss ich´s Recht machen" (V. 3195) gezeigt, was nochmals die Abneigung Elisabeths gegenüber dieser Pflicht symbolisiert. Außerdem verdeutlicht die Personifikation ,,der Welt gefallen" (V. 3197 f.) wiederum den Druck durch das Volk, der auf Elisabeth liegt. Darüber hinaus stellt Schiller durch rhetorische Mittel dar, wie sehr die Königin ihre Wertevorstellung von Gerechtigkeit als Problem und auch Ursache ihrer misslichen Lage sieht. So wird dies verdeutlicht durch die Personifikation ,,Das Muster [...] verdammt mich!" (V. 3204) und die rhetorische Frage ,,Warum habe ich Gerechtigkeit geübt" (V. 3800). Aber nicht nur diese Funktionen erfüllen die stilistischen Mittel, sondern auch, dass Elisabeth als eine von Gefahren umzingelte Person dargestellt wird. Dies wird besonders durch die Aufzählun g ,,röm´sche Papst [...] Frankreich [...] Spanier [...]" (V. 3221) ausgedrückt, die verdeutlicht, von wie vielen Personen Elisabeth bedroht wird. Ein weiteres rhetorisches Mittel dieser Funktion ist die Übertreibung ,,wehrlos Weib" (V. 3221). Dadurch lässt Schiller Elisabeth als eine von allen Helfern und Beschützern verlassene Frau erscheinen, was sie natürlich als Königin von England nicht ist. Besonders eine Gefahr, nämlich Maria Stuart, wird dabei herausgestellt, beispielsweise mit der Paraphrase ,,ewig drohendes Gespenst" (V. 3227). Gleichzeitig wird aber auch die Heftigkeit und Abruptheit der Entscheidung, Maria hinrichten zu lassen, durch die kurzen, abgehackten Sätze ,,Ihr Haupt soll fallen. Ich will Frieden!" (V. 3229) verstärkt. Vor allem aber drückt Elisabeth durch mehrere stilistische Mittel ihre Abneigung gegenüber Maria Stuart aus. Dazu verwendet sie die Metapher ,,Höllenschlange" (V. 3233), mit der sie Maria bezeichnet und die ihre tiefe Feindschaft deutlich zeigt. Doch dabei bleibt es nicht, sondern Elisabeth offenbart ihre Aversion noch mehr, indem sie aufzeigt, wie glücklich und frei sie wäre, wenn Maria Stuart ,,aus den Lebendigen vertilgt" (V. 3237) werden würde. Dies wird durch den Vergleich ,,wie die Luft auf den Bergen" (V. 3238), was die grenzenlose Freiheit Elisabeths symbolisiert, ausgedrückt. Ihren Zorn auf Maria verdeutlicht jene auch noch besonders durch die rhetorische Frage ,,Ein Bastard bin ich dir?" (V. 3243). Um eine vollständige Analyse dieses Abschnitts des Dramas durchzuführen, muss dieser zudem interpretiert werden. Dazu eignet sich der Charakter Elisabeths, den Schiller deutlich in diesem Auftritt zeigt. Zu Beginn der Szene wird vor allem die Abneigung gegenüber ihrem Amt dargestellt. Es wird deutlich, dass das Königinnendasein für sie eher Last als Freude oder gewünschte Herausforderung ist. Sie nennt ihre Pflicht ,,Sklaverei des Volksdiensts!" (V. 3190) und wünscht Freiheit bei ihren Entscheidungen und ihrer Regentschaft. Vor allem betont sie, wie anstrengend der Zwang,,,um das Lob Der Menge buhlen" (V. 3195), ist und beschreibt, dass ein wahrer Herrscher unabhängig ist (vgl. V. 3198 f.). Hiermit zeigt sie ihre Abneigung gegenüber den Zwängen ihrer Regentschaft und damit ihren Charakter sehr deutlich. Gleichzeitig führen diese Äußerungen zu einem neuen Aspekt von Elisabeths Charakter, nämlich der Abneigung gegenüber dem Volk selbst. Nicht nur durch die gerade eben genannte Pflicht, die Wünsche der Bevölkerung zu beachten, sondern besonders durch ihre abfällige Wortwahl, mit der sie die Untertanen bezeichnet (vgl. „Pöbel“, „Gaukler" (V. 3195)), wird deutlich, wie sehr Elisabeth ihr eigenes Volk verachtet. Ihr Charakter wird aber auch durch das Verlangen nach Freiheit geprägt. Denn wegen all dieser Pflichten ihres Amtes strebt sie natürlich nach etwas Freizeit und vor allem Unabhängigkeit (vgl. V. 3199). Elisabeth hat aber auch einen Charakter voll von Selbstmitleid. So beschreibt sie ihre Lage dramatisch ausweglos und übertrieben misslich (V. 3204). Besonders stellt sie sich selber als bedroht (vgl. V. 3216 ff.) und als ein ,,wehrlos Weib" (V. 3221) dar, womit sie ausdrücken will, wie schlecht es ihr geht und wie ausweglos ihre Lage ist. Dies zeigt auf, dass Elisabeth sehr von Selbstmitleid geprägt ist. Ein weiterer Teil ihres komplexen Charakters ist, dass sie gegenüber sich selbst sehr nachtragend ist und den falschen Entscheidungen nachweint (vgl. V. 3206). Dies trägt auch dazu bei, Elisabeths Charakter als eine von Selbstzweifeln geprägte Person anzusehen. Vor allem aber im letzten Abschnitt des Auftritts wird eine Charaktereigenschaft der Königin deutlich. Dort wechselt sie, nachdem sie über komplett andere Themen nachgedacht hat, zu einem neuen Thema, nämlich dem Todesurteil der Maria Stuart, und fällt gleich darauf ohne großes Überlegen die von Emotionen geleitete Entscheidung, Maria hinrichten zu lassen (vgl. V. 3228 ff.). Dies zeigt die durch Unüberlegtheit und nicht rational durchdachte Entschlüsse geprägte Entscheidungsfähigkeit Elisabeths. Sie lässt sich eher von Emotionen und schnellen Ideen leiten, die, wie man anhand des Handlungsverlaufes sehen kann, meist falsch sind. Wenn man sich also, um an die Einleitung anzuknüpfen, in einer misslichen Lage wie Elisabeth befindet, sollte man nicht schnell überlegte Entscheidungen treffen, sondern abwägen, sich rational dem Problem nähern und erst dann ein Urteil fällen, das für alle Beteiligten das beste und vor allem das gerechteste ist. Durch dieses überlegte Vorgehen können vorschnelle und nicht wieder gut zu machende Urteile vermieden werden, sodass einem nicht das wiederfährt, was Maria Stuart erleben musste, die wegen einer unüberlegten Entscheidung hingerichtet wurde. Einleitung Treffen der Königinnen Die Tragödie ,,Maria Stuart", verfasst von Friedrich Schiller und uraufgeführt am 14. Juni 1800, ist in 5 Akte unterteilt und lässt sich in die Epoche er Weimarer Klassik einordnen. Sie handelt vom politischen und persönlichen Konflikt der Königinnen Elisabeth I. Von England und Maria Stuart, er ehemaligen Königin von Schottland. Zu Beginn der Handlung befindet sich Maria schon inhaftiert in dem englischen Schloss zu Fotheringhay, da ihr Mitbeteiligen an Mordanschlägen auf Elisabeth vorgeworfen wird. Maria möchte ihre Begnadigung durch ein Treffen mit Elisabeth selbst erreichen, weshalb sie in einem brief an die Königin darum bittet. Nachdem Elisabeth sich mit ihrem Staatsrat beraten hat und sie ihr Geliebter Leicester zu dem Treffen überreden konnte, kommt es zu diesem in der zu untersuchenden Szene. Die Szene spielt gegen Nachmittag in dem Park zu Fotheringhay. Dort darf Maria nach 18 Jahren Gefangenschaft zum ersten Mal das Privileg eines Freigangs mit ihrer Amme Kennedy genießen, als sie Elisabeth mit ihrem Berater Leicester, Shrewsbury und ihrem Jagdgefolge überrascht wird. Elisabeth ist gekommen um Maria vor den Augen Leicesters, dem ehemaligen Liebhaber Marias, der inzwischen um Elisabeth buhlt, in einem Schönheitswettkampf auszustechen. Marias zu begnadigen ist nicht ihre Intention. Diese jedoch möchte sich als keine Gefahr für Elisabeth darstellen und ihr Begnadigung erreichen. Das Drama ,,Maria Stuart" wurde 1800 von Friedrich Schiller zur Epoche der Klassik verfasst und handelt von dem Machtkampf zweier Frauen. Die zu analysierende Szene 3.4 beinhaltet den Dialog zwischen den beiden Königinnen, der den Höhepunkt des Dramas widerspiegelt und in dem beide Frauen unterschiedliche Ziele haben und verfolgen. Maria, die als Elisabeths Gefangene im Kerker sitzt, hat das Ziel Elisabeth durch geschickte Rhetorik und Schmeicheleien von ihrer Freilassung zu überzeugen. Elisabeths Ziel dagegen ist, in der Erwartung die schönere und überlegene Frau zu sein, Maria größtmöglich zu demütigen.