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Merkmale der literarische Gattungen

Merkmale der literarische Gattungen

 Einige literarische Gattungen - Merkmale (Handreichung für die Schüler)
A. Epik
Anekdote:
heiter, humorvoll
häufig bekannte Persönlichkeit

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Einige literarische Gattungen - Merkmale (Handreichung für die Schüler) A. Epik Anekdote: heiter, humorvoll häufig bekannte Persönlichkeit häufig Dialog ● Pointe (überraschende Wendung am Ende) ● Märchen: Kurze Erzählung in Prosaform. Merkmale des Märchens sind: ● ● einfacher Handlungsstrang meist holzschnittartige Darstellungen (böse Hexe, unschuldige Kinder, unschuldige Frau, böse Stiefmutter usw.) ● kurz, knapp unterhaltsam ● Denkwürdiges, wenngleich alltägliches Ereignis (will zum Nachdenken anregen) Ursprünglich nur mündlich überliefert ● guter Ausgang: das Gute wird erniedrigt, siegt aber zum Schluss fantastischer, wirklichkeitsfremde Umgebung: Hexen, Drachen, sprechende Wölfe Fabel: Lehrhafte, kurze Erzählung in Prosa- oder Versform, die meist einen allgemeinen moralischen Lehrsatz darstellt. Merkmale der Fabel sind: ● USW. handelnde Figuren: meist Tiere mit typischen menschlichen Eigenschaften (z. B. der schlaue Fuchs, der gierige Wolf) strenge Form: Ausgangssituation, Dialogteil, Pointe am Schluss Kurzgeschichte Kurze, knappe, moderne Erzählung, die sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts durchgesetzt hat. Ihre Merkmale sind: geringer Umfang Ausschnitt aus alltäglichem Geschehen unmittelbarer Einstieg in die Geschichte (keine Einleitung) nur ein Handlungsstrang, der zielstrebig auf Höhepunkt zuläuft offener Schluss (soll zum Nachdenken und Weiterdenken anregen) Figuren: meist einfache Menschen ● Sprache: meist Alltagssprache 1 Parabel: Lehrhafte Erzählung, die eine allgemeine Verhaltensregel an einem Beispiel indirekt veranschaulicht, z. B. Lessings ,,Nathan der Weise". Roman: Merkmale des Romans sind: Novelle: Relativ kurze, in straffer Form erzählte, dramatische Begebenheit (Beispiel Theodor Storms ,,Schimmelreiter"). Merkmale der Novelle sind: sehr umfangreich (wie Epos) komplexe Gestaltung der Handlung (Unterschied z. B. zur Novelle, zur Erzählung oder zur Kurzgeschichte) tatsächliche oder mögliche Einzelbegebenheit (Gegensatz zum Märchen) ● Konflikt...

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steht im Zentrum strenge Bauform: zügige, zielgerichtete Hinführung zum Höhe-/Wendepunkt, Verzögerung, Lösung/Katastrophe ● Erzählung: Unterschied zum Roman oder Epos: kürzer, knappere Charakterisierung der Personen, Handlungsrahmen weniger weit gespannt und kein komplexes Ideengebäude ● Unterschied zur Anekdote: ausführlicher als Anekdote in der Entwicklung der ● Handlungsabläufe. Unterschied zur Novelle oder Kurzgeschichte: weniger formgebunden Unterschied zum Märchen, Legende und Sage: meist realer Hintergrund und keine fantastischen oder wirklichkeitsfernen Bezüge. B. Lyrik (Gedichte) Merkmale sind bezeichnend für Lyrik: meist Verse (Zeilen eines Gedichts) und Strophen (Gruppen von Versen) häufig Reim: Paarreim (aabb), Kreuzreim (abab) und umarmender Reim (abba) Metrum (Versmaß): bestimmte Schemata der Abwechslung von betonten und unbetonten Silben Rhythmus: Betonungen, Sprechpausen, Sprechtempo Sprecher, der nicht mit dem Autor gleichzusetzen ist. Also Autor gibt Gefühle, Beobachtungen und Gedanken wieder, die nicht unbedingt von ihm selbst wirklich so empfunden worden sein müssen Sprache: häufig Vergleiche oder Sprachbilder (Metaphern), um Gefühle auszudrücken oder eine bestimmte Atmosphäre entstehen zu lassen. 2 C. Sonderform des Gedichts: Ballade Merkmale der Ballade sind: Ballade steht erzählenden Texten näher als dies gewöhnlich bei Gedichten der Fall ist Handlung zeitlich gerafft, dramatisch zugespitzte Form, spannungssteigernde Momente: Leser soll in Darstellung hineinversetzt werden (Beispiel: Goethes Erlkönig) ● D. Drama/ Theater Merkmale des Dramas sind: straffe Gliederung: Eingangsszene (Vorstellung der Hauptpersonen, des Ortes, der Zeit und evtl. der Vorgeschichte der der Handlung), Hauptabschnitte/Akte, die aus jeweils mehreren Szenen bestehen Gliederung in ● Konflikt (Streit, Auseinandersetzung als Thema) ● ● Dialogform • häufig negativer Ausgang (z. B. Goethes ,,Erlkönig", an dessen Schluss das Kind stirbt)

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