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Romeo und Julia

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 11 Szenenanalyse
Das Drama „Romeo und Julia" von William Shakespeare thematisiert verbotene Liebe.
Das Stück spielt in Verona und handelt v

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Tobias Westphal

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Szenenanalysen zu "Romeo und Julia" in der Übersetzung von Thomas Brasch

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11 Szenenanalyse Das Drama „Romeo und Julia" von William Shakespeare thematisiert verbotene Liebe. Das Stück spielt in Verona und handelt von einem jungen Paar, Romeo Montagu und Julia Capulet, deren Familien verfeindet sind. Heimlich lassen sich beide von Bruder Lorenzo trauen, der hofft, dass sich dadurch die Streitigkeiten beiliegen lassen können. Als sich Romeo an einem Angehörigen der Capulets, genannt Tybalt, rächt, wird dieser aus Verona verbannt. Julia soll in Folge dessen den Grafen Paris heiraten und versucht mit Hilfe Lorenzos die Eheschließung durch einen todesähnlichen Schlaftrank zu umgehen. Lorenzo setzt einen Brief auf, um Romeo darüber in Kenntnis zu setzen. Dieser erreicht ihn allerdings nie, sodass er sich vor Ort umbringt, da er Julia für tot hält. Als diese erwacht und den verstorbenen Romeo erblickt, ersticht sie sich mit einem Dolch. Die Familien legen den Streit bei. Der Szene geht im Handlungsverlauf ein indirekter Heiratsantrag Romeos an Julia, den er über die Amme ausrichtet, voran. Diese Botschaft übermittelt die Amme Julia in der elften Szene. Julia erwartet die Amme gegen Mittag im Garten der Capulets. Nach kurzer Zeit treten diese und Peter auf, welcher jedoch sofort weggeschickt wird. Julia beginnt hastig die Amme zu befragen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass sie in ihrem Alter von dem Weg erschöpft ist. Sie äußert jedoch nach einigen...

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Klagen zunächst ihre Meinung über Romeo und weicht wiederholt vom Thema ab. Letztendlich erörtert sie, dass Julia heute Lorenzo zur Beichte aufsuchen soll. Derweil wird sie eine Leiter für Besuche von Romeo holen und etwas zu sich nehmen. Ihr folgt die Trauung von Romeo und Julia durch den Beichtvater Lorenzo, nachdem die beiden Lorenzos Befürchtungen widerlegt haben. Die Amme und Julia stehen in einer sehr engen, persönlichen Beziehung zueinander, da die Amme sich seit um Julia seit ihrer Kindheit kümmert und sich jeden Tag sehen. Julia hat ein engeres Verhältnis zu ihr als zu ihren Eltern, obgleich sie der Amme übergeordnet ist. Der Gesprächsanlass geht aus dem Auftrag Julias, Romeo aufzusuchen und über das weitere Vorgehen zu befragen, hervor. Der Redeanteil beider ist in etwa gleich, obwohl Julia mit ihren Fragen das Gespräch anleitet. Dennoch geht die Amme nur selten auf ihre Fragen ein und weicht oft vom Thema ab, um Julia auf die Folter zu spannen. Julias Absicht ist es, so schnell und knapp wie möglich, die Rückmeldung Romeos zu erfahren. Deshalb ist sie aufgeregt und verhält sie sich sehr hektisch, worauf die Amme abbremsend etwa mit dem Zitat „Ach diese Eile. Habt Ihr denn keine Zeit. Seht Ihr denn nicht, dass ich außer Atem bin" reagiert. Auf die teils ironischen Antworten der Amme wie ,,Euer Liebster sagt, wie ein großer Herr, ein höflicher, guter, schöner, wie gesagt garantiert treuer wo ist Eure Mutter" reagiert Julia zunehmend nervöser und ängstlicher vor einer negativen Rückmeldung. Das macht sich etwa an der Textstelle „O Gott, warum siehst du so traurig aus. Wenns schlechte Nachricht ist, sag sie mit Witz. Doch ist sie gut, beschämst du ihren Glanz, wenn du sie spielst mit Sauertopfgesicht" bemerkbar. - Die Amme versucht mehrfach die Antworten auf Julias Nachfragen zu vertuschen und von dem eigentlichen Gesprächsthema abzulenken, so weicht sie etwa auf ihre persönliche Meinung aus, beschwert sich über den weiten Weg und diskutiert mit Julia über ihre Leiden. Eine mögliche Interpretation dafür wäre, dass ihr Julia sehr nahegekommen ist und sie diese nicht verlieren möchte. Der Gedanke daran, dass Julia eventuell bald ausziehen wird, könnte sie traurig machen. Andererseits fühlt sich Julia von der Amme veralbert durch ihre Ablenkungsversuche und teils lächerlichen Erwiderungen und ist genervt davon, dass sie die Antwort herauszögert. Dies drückt sie durch Kritik wie „Was, außer Atem. Du hast Atem doch zu sagen, daß du außer Atem bist. Du redest dich aus der Verspätung doch doppelt so lange heraus, als sie gedauert hat" aus. Darauf wirkt die Amme verständnislos und fühlt sich nicht verstanden: „Seid Ihr so heiß. Und arrogant dazu. Soll das die Kühlung meiner Wunden sein. Das nächste Mal bringt Eure Nachricht selbst." William Shakespeare hat diese Gefühle und Wahrnehmungen nicht durch passende nonverbale Mittel wie Gestik, Mimik und Sprechweise ergänzt. Der Sprachstil der Amme wirkt ausweichend, während hingegen Julia sachlich und knapp ihre Meinung vorträgt. Shakespeare hat stilistische Mittel wie Metaphern eingesetzt, um den Gedankengang der Figuren herauszustellen und die Dramatik der Szene zu steigern. Ein Beispiel hierfür ist Julias Aussage, dass „Gedanken [...] schnell wie Sonnenstrahlen, Liebesboten sein [sollten]". Ihre Sensibilität wird durch Hypothesen und Parallelen zu Märchenfiguren wie Amor gestützt. Vergleiche wie „schnell zu Fuß wie jeder Ball" steigern die Spannung. Der Amme hat der Autor einzelne Wiedersprüche zugeteilt, damit die Zuschauer*innen so wie Julia auf ihre Aussagen verwirrt werden. Ein Beispiel hierfür ist der folgende Auszug: „Romeo. Der ist [der Richtige] nicht, wie gesagt. Zwar hat er ein schöneres Gesicht als jeder andere, aber seine Beine übertreffen die Beine aller anderen Männer, wie gesagt." Dazu kommen viele weitere stilistische Mittel, die die Ausdrucksweise der Figuren, wie für William Shakespeares Stücke üblich, bereichern. Das Ziel der Szene ist es, die Sehnsucht Julias zu Romeo hervorzuheben. Dadurch, dass sie es kaum erwarten kann, die Botschaft von Romeo zu hören, wird deutlich, dass sie zu einer Hochzeit bereit ist. So erreicht Shakespeare die Hervorhebung des Widerspruches zu ihrer späteren Ablehnung gegenüber einer Hochzeit mit Paris. Andererseits merkt man, dass die Amme Romeo nicht für den richtigen Partner hält und von der Ernsthaftigkeit der Liebe nicht überzeugt ist. Zudem möchte sie Julia weiter im Haus behalten, da sie sie seit jeher begleitet hat und ein enges Verhältnis zu ihr hat. Die Verheimlichung der Gefühle vor Romeo zu ihren Eltern spiegelt den historischen Kontext wider, dass im 14. Jahrhundert meist die Eltern einen Partner ausgewählt haben und vor allem Töchter wenig bis kein Mitspracherecht und Einfluss auf die Wahl ihrer Eltern hatten. Die Zuschauer*innen werden erneut daran erinnert, dass die Amme die einzige Person ist, der sich Julia anvertraut, da nur sie und Lorenzo über die heimliche Beziehung zu diesem Zeitpunkt intensiv Bescheid wissen. Abschließend lässt sich aus diesem Kontext heraus herleiten, dass auch die Amme als Bedienstete im Hause der Capulets Romeo nicht als einen geeigneten Partner wahrnimmt. Die Szene führt zur Trauung Romeos und Julias durch Lorenzo, obwohl man hätte vorhersagen können, dass die Fehde dadurch nicht einfach beseitigt wird und die Heirat ein extremes Ausmaß haben wird. So wird im weiteren Verlauf des Dramas die Ehe tragisch durch Suizid der beiden Liebenden zu Grunde gehen.

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Julias Absicht ist es, so schnell und knapp wie möglich, die Rückmeldung Romeos zu erfahren. Deshalb ist sie aufgeregt und verhält sie sich sehr hektisch, worauf die Amme abbremsend etwa mit dem Zitat „Ach diese Eile. Habt Ihr denn keine Zeit. Seht Ihr denn nicht, dass ich außer Atem bin" reagiert. Auf die teils ironischen Antworten der Amme wie ,,Euer Liebster sagt, wie ein großer Herr, ein höflicher, guter, schöner, wie gesagt garantiert treuer wo ist Eure Mutter" reagiert Julia zunehmend nervöser und ängstlicher vor einer negativen Rückmeldung. Das macht sich etwa an der Textstelle „O Gott, warum siehst du so traurig aus. Wenns schlechte Nachricht ist, sag sie mit Witz. Doch ist sie gut, beschämst du ihren Glanz, wenn du sie spielst mit Sauertopfgesicht" bemerkbar. - Die Amme versucht mehrfach die Antworten auf Julias Nachfragen zu vertuschen und von dem eigentlichen Gesprächsthema abzulenken, so weicht sie etwa auf ihre persönliche Meinung aus, beschwert sich über den weiten Weg und diskutiert mit Julia über ihre Leiden. Eine mögliche Interpretation dafür wäre, dass ihr Julia sehr nahegekommen ist und sie diese nicht verlieren möchte. Der Gedanke daran, dass Julia eventuell bald ausziehen wird, könnte sie traurig machen. Andererseits fühlt sich Julia von der Amme veralbert durch ihre Ablenkungsversuche und teils lächerlichen Erwiderungen und ist genervt davon, dass sie die Antwort herauszögert. Dies drückt sie durch Kritik wie „Was, außer Atem. Du hast Atem doch zu sagen, daß du außer Atem bist. Du redest dich aus der Verspätung doch doppelt so lange heraus, als sie gedauert hat" aus. Darauf wirkt die Amme verständnislos und fühlt sich nicht verstanden: „Seid Ihr so heiß. Und arrogant dazu. Soll das die Kühlung meiner Wunden sein. Das nächste Mal bringt Eure Nachricht selbst." William Shakespeare hat diese Gefühle und Wahrnehmungen nicht durch passende nonverbale Mittel wie Gestik, Mimik und Sprechweise ergänzt. Der Sprachstil der Amme wirkt ausweichend, während hingegen Julia sachlich und knapp ihre Meinung vorträgt. Shakespeare hat stilistische Mittel wie Metaphern eingesetzt, um den Gedankengang der Figuren herauszustellen und die Dramatik der Szene zu steigern. Ein Beispiel hierfür ist Julias Aussage, dass „Gedanken [...] schnell wie Sonnenstrahlen, Liebesboten sein [sollten]". Ihre Sensibilität wird durch Hypothesen und Parallelen zu Märchenfiguren wie Amor gestützt. Vergleiche wie „schnell zu Fuß wie jeder Ball" steigern die Spannung. 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Zudem möchte sie Julia weiter im Haus behalten, da sie sie seit jeher begleitet hat und ein enges Verhältnis zu ihr hat. Die Verheimlichung der Gefühle vor Romeo zu ihren Eltern spiegelt den historischen Kontext wider, dass im 14. Jahrhundert meist die Eltern einen Partner ausgewählt haben und vor allem Töchter wenig bis kein Mitspracherecht und Einfluss auf die Wahl ihrer Eltern hatten. Die Zuschauer*innen werden erneut daran erinnert, dass die Amme die einzige Person ist, der sich Julia anvertraut, da nur sie und Lorenzo über die heimliche Beziehung zu diesem Zeitpunkt intensiv Bescheid wissen. Abschließend lässt sich aus diesem Kontext heraus herleiten, dass auch die Amme als Bedienstete im Hause der Capulets Romeo nicht als einen geeigneten Partner wahrnimmt. Die Szene führt zur Trauung Romeos und Julias durch Lorenzo, obwohl man hätte vorhersagen können, dass die Fehde dadurch nicht einfach beseitigt wird und die Heirat ein extremes Ausmaß haben wird. So wird im weiteren Verlauf des Dramas die Ehe tragisch durch Suizid der beiden Liebenden zu Grunde gehen.