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Steppenwolf & Goldner Topf (Vergleich)

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 VERGLEICHSASPEKTE
Vergleichsaspekt
Grundkonflikt
Selbstkonstruktion
Entwicklung des
Protagonisten
Dualismus
Einsamkeit,
Isolation,
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Vergleichsaspekte von "Der Steppenwolf" und "Der Goldne Topf" für Werkvergleich und Literarische Erörterung

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VERGLEICHSASPEKTE Vergleichsaspekt Grundkonflikt Selbstkonstruktion Entwicklung des Protagonisten Dualismus Einsamkeit, Isolation, Außenseitertum Weibliche Figuren Antagonisten Scheitern Wahnsinn ■ VERGLEICHSASPEKTE 1814 „Der Goldne Topf" Kunstmärchen, Romantik phantastische, poetische Welt vs. reale, bürgerliche Welt (Konformitätsdrang) Lösung: Entscheidung für magische Welt Anselmus als romantischer Naiver, der weltfremd den Zugang zur Poesie findet geringer Grad der Selbstreflexion hoher Grad an Fremdbestimmtheit wenig Handlungsantrieb; eher passiv muss bürgerliche Normalexistenz & Konformität ablegen Aufgabe des bürgerlichen Lebens lineare Entwicklung zum Poeten Dualismus von Realismus und Phantasie zu Beginn noch gesellschaftlich anerkannt (Gast bei Paulmann, Kontakt zu Heerbrand, Aussicht auf Karriere) zunehmend belächelt & Entfremdung durch die Arbeit bei Lindhorst und phantastische Wahrnehmungen Verschwinden nach Atlantis Kämpfen um A. & beeinflussen ihn Repräsentieren Kampf zw. den Welten Umgang mit Frauen fällt A. schwer, da er tollpatschig & schüchtern ist und sich hin und her gerissen fühlt Äpfelweib als Antagonistin Prinzip des Bösen und der dunklen Magie → Gut vs. Böse (Märchen) Erfahrung des Eingesperrtseins Anselmus wird von Bürgern oft mit Satan & Teufel in Verbindung gebracht scheitert an sozialer Interaktion ohne ein großes Maß an Tollpatschigkeit A. erreicht letztendlich sein Ziel → scheitert nicht → Märchen Anselmus Zerrissenheit zw. Bürger- & Phantasiewelt; wird belächelt Phantasie schwankt zw. Inspiration (Künstlertum) und Wahnsinn Bürger halten ihn für verrückt ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ DEUTSCH 1927 ,,Der Steppenwolf" Roman, Expressionismus / Moderne Steppenwolfdasein vs. bgl. Leben, Zersplitterung der Seele in viele Teile Lösung: Humor, Selbstakzeptanz Kritik am dualistischen Selbstkonzept nach Goethe in zwei Seelenteile Persönlichkeit als Vielfalt vieler Teile Animus & Anima nach C.G. Jung hohe und permanente Selbstreflexion geringer Grad an Selbstbestimmtheit → Helferfiguren bedingte Entwicklung, da Haller bis zuletzt Rückfälle hat (→ nicht linear) Möglicher Ausweg durch den...

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Humor Multiple Persönlichkeit: Steppenwolf & Mensch (Bürgerlichkeit & Wolf) bewusste Isolierung von der Gesellschaft zu Beginn (Kammer, kaum Kontakte) Depressionen und Todessehnsucht Leben mit den Unsterblichen als Ziel Intellektuelle Überlegenheit gegenüber den anderen → hohe Ansprüche Ablehnung moderner Musik, Technik & Krieg Hermine als Alter Ego & Anima von Haller Hermine als Spiegel für Hallers unterdrückte Persönlichkeitsaspekte Maria lässt Haller seine (unterdrückte) Sexualität ausleben Umgang mit Frauen fällt nicht schwer, vielmehr fehlende Selbstakzeptanz Haller als sein eigener Antagonist → innerer Konflikt (multiples Ich-Konstrukt) göttliche Ideale vs. animalische Triebe, Vernunft vs. Sinnlichkeit, Geist vs. Natur scheitert daran, über sich selbst zu lachen → will es aber lernen scheitert daran, sich selbst & alle seine Seelenteile zu akzeptieren scheitert durch Ermordung Hermines daran, sein Animus & Anima zu vereinen Magisches Theater „nur für Verrückte" Humor als einziger Ausweg → scheint keine sinnvolle Lösung zu sein Selbstverletzung & Suizidgedanken Schizophrenie & Neurosen VERGLEICHSASPEKTE Phantastisches, Übernatürliches Träume Spiegel Rausch, Drogen Geistigkeit Wirklichkeitsflucht ■ Gattung: „Kunstmärchen" Archivarius als Parallelexistenz magische Figuren (Erdgeist, exotische Pflanzen, sprechende Tiere) Verwandlungen (Lindhorst, Äpfelweib) Atlantis als Ort der Phantasiewelt Magie als Stütze für Aneselmus Entwicklung zum Poeten Träume als Zugang zum Reich der Poesie Visionen von Atlantis Spiegel verstärken gute Magie → positive Entwicklung & Blick in mag. Welt Böse Spiegel halten Anselmus von Eintritt in die magische Welt ab Biergärten, Wirtshäuser und Punschgesellschaften → Zugang zur bürgerlichen Welt Reich der Phantasie, als übersinnliche, geistige Welt Welt der Poesie als Gegenwelt, in die sich Anselmus letztlich zurückzieht ■ DEUTSCH magisches Erscheinen des Portals des Mag. Theaters in der alten Steinmauer Unterhaltung mit Goethe in einem surrealen Traum Erweiterung der Wirklichkeit durch Rauch (Tanz, Drogen, Erotik) phantastische Visionen im Mag. Theater → Therapieinstrument für Neurosen Träume als Ahnung eines Ideals Traumgespräch mit Goethe Rauscherfahrung des Maskenballs als Traum → „Bildersaal der Seele" Spiegel verhelfen zu Selbsterkenntnis Spiegelfiguren als Kontraste, bzw. unterdrückte Anima von Haller sexuelle Rauscherlebnisse mit Marie Drogenkonsum mit Pablo als Flucht vor der Realität & Zugang zu mag. Theater Ziel Hallers: Leben mit den Unsterblichen, Überwindung der Zeit hin zum Unendlichen bewusste Weltflucht & Isolation zu Beginn → Annäherung an reale Welt im Verlauf Verlassen der Realität im Mag. Theater

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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