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Textgebundene Erörterung: „Ein Schock, der nichts bringt"
Seit sechs Jahren gibt es nun schon den sogenannten ,,Warnschussarrest" in
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Textgebundene Erörterung: „Ein Schock, der nichts bringt" Seit sechs Jahren gibt es nun schon den sogenannten ,,Warnschussarrest" in Deutschland. Dabei können jugendliche Straftäter, die zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden, für maximal vier Wochen inhaftiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass automatisch jeder Jugendliche, der eine Straftat begangen hat, sofort eingesperrt wird. Im Gegenteil: ein Jahr nach der Einführung wurden nur etwa 416 Warnschussarreste in Deutschland vollstreckt. In dem Artikel ,,Warnschussarrest für Jugendliche - ein Schock, der nichts bringt", der am 7. März 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, setzt sich der Autor Mike Szymanski mit der Frage auseinander, ob ein Warnschussarrest wirklich nötig ist und ob dieser überhaupt etwas bringt. er „Ein Schock, der nichts bringt" - so lautet die Überschrift des Artikels. Sie macht seine Position bereits zu Anfang klar. Szymanski beginnt seinen Artikel mit einer Beschreibung über den Antritt der Warnschussarrestes in der Jugendarrestanstalt München. ,,Knast auf Probe“ nennt er es. Spr. Anhand dieser Wortwahl lässt sich seine Meinung wieder problemlos erkennen. J Mittel? Der Autor erklärt weiter, dass es nicht einfach sei, eine Bilanz zu ziehen. Es gebe noch zu wenig Erfahrung, was die nur 416 Warnschussarreste ein Jahr nach der Einführung zeigen. Er fährt fort, indem er erklärt, dass viele Bundesländer auf solch einen Arrest verzichten oder nur selten vollstrecken. Ein Justizministerium, welches den Warnschussarrest in zwei Fällen...

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vollstreckt hat, verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2010. Laut dieser Studie soll die Rückfallquote nach verbüßtem Jugendarrest bei 70 Prozent liegen. Auch in Bayern, wo man große Hoffnungen in das Instrument gesetzt hat, könne von einer abschreckenden Wirkung nicht mehr die Rede sein,so der Autor. Wer seinen Warnschussarrest in München antritt, kenne in der Regel schon Arrestanstalten aus früheren Urteilen sodass der Schock ausbleibt. Aber auch die Befürworter eines Warnschussarrestes kommen zu Wort. Diese sind der Ansicht, dass eine einfache Bewährungsstrafe oft als Freispruch empfunden wird und versprechen sich, dass ein Arrest einen Impuls zur Verhaltensänderung setzen könnte. Aber auch die Kritiker äußern sich: während des Arrestes könnten Jugendliche mit anderen Kriminellen in Kontakt kommen. Außerdem könnte der Inhaftierte von anderen Jugendlichen als Held wahrgenommen werden, sodass ein Arrest keine harte Strafe mehr Stellungnahme zu den Hauptargumenten des Textes ? → zu textgebunden ist. Ich bin der Meinung, dass ein Warnschussarrest keine gute Idee ist. Grade Jugendliche, die sich in keinem guten Umfeld befinden, könnten bei Freunden als ,,cool" gelten, weil sie für einige Tage eingesperrt wurden und würden es dadurch gerne nocheinmal machen. Dies könnte wiederum andere dazu anstiften, Straftaten zu begehen, um selbst in den Arrest zu kommen. Außerdem bleibt durch die nur kurze Dauer im Arrest von maximal vier Wochen keine Zeit, um wirklich mit den Jugendlichen arbeiten zu können, also ihnen etwa klarmachen, dass die begangene Straftat nichts Gutes war. Er kommt eher einer Art Klassenfahrt gleich, auf die man keine Lust hat. Man steht sie einfach durch, es ist ja schließlich bald vorbei. Fazit?

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Textgebundene Erörterung: „Ein Schock, der nichts bringt" Seit sechs Jahren gibt es nun schon den sogenannten ,,Warnschussarrest" in Deutschland. Dabei können jugendliche Straftäter, die zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden, für maximal vier Wochen inhaftiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass automatisch jeder Jugendliche, der eine Straftat begangen hat, sofort eingesperrt wird. Im Gegenteil: ein Jahr nach der Einführung wurden nur etwa 416 Warnschussarreste in Deutschland vollstreckt. In dem Artikel ,,Warnschussarrest für Jugendliche - ein Schock, der nichts bringt", der am 7. März 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, setzt sich der Autor Mike Szymanski mit der Frage auseinander, ob ein Warnschussarrest wirklich nötig ist und ob dieser überhaupt etwas bringt. er „Ein Schock, der nichts bringt" - so lautet die Überschrift des Artikels. Sie macht seine Position bereits zu Anfang klar. Szymanski beginnt seinen Artikel mit einer Beschreibung über den Antritt der Warnschussarrestes in der Jugendarrestanstalt München. ,,Knast auf Probe“ nennt er es. Spr. Anhand dieser Wortwahl lässt sich seine Meinung wieder problemlos erkennen. J Mittel? Der Autor erklärt weiter, dass es nicht einfach sei, eine Bilanz zu ziehen. Es gebe noch zu wenig Erfahrung, was die nur 416 Warnschussarreste ein Jahr nach der Einführung zeigen. Er fährt fort, indem er erklärt, dass viele Bundesländer auf solch einen Arrest verzichten oder nur selten vollstrecken. Ein Justizministerium, welches den Warnschussarrest in zwei Fällen...

Textgebundene Erörterung: „Ein Schock, der nichts bringt" Seit sechs Jahren gibt es nun schon den sogenannten ,,Warnschussarrest" in Deutschland. Dabei können jugendliche Straftäter, die zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden, für maximal vier Wochen inhaftiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass automatisch jeder Jugendliche, der eine Straftat begangen hat, sofort eingesperrt wird. Im Gegenteil: ein Jahr nach der Einführung wurden nur etwa 416 Warnschussarreste in Deutschland vollstreckt. In dem Artikel ,,Warnschussarrest für Jugendliche - ein Schock, der nichts bringt", der am 7. März 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, setzt sich der Autor Mike Szymanski mit der Frage auseinander, ob ein Warnschussarrest wirklich nötig ist und ob dieser überhaupt etwas bringt. er „Ein Schock, der nichts bringt" - so lautet die Überschrift des Artikels. Sie macht seine Position bereits zu Anfang klar. Szymanski beginnt seinen Artikel mit einer Beschreibung über den Antritt der Warnschussarrestes in der Jugendarrestanstalt München. ,,Knast auf Probe“ nennt er es. Spr. Anhand dieser Wortwahl lässt sich seine Meinung wieder problemlos erkennen. J Mittel? Der Autor erklärt weiter, dass es nicht einfach sei, eine Bilanz zu ziehen. Es gebe noch zu wenig Erfahrung, was die nur 416 Warnschussarreste ein Jahr nach der Einführung zeigen. Er fährt fort, indem er erklärt, dass viele Bundesländer auf solch einen Arrest verzichten oder nur selten vollstrecken. Ein Justizministerium, welches den Warnschussarrest in zwei Fällen...

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vollstreckt hat, verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2010. Laut dieser Studie soll die Rückfallquote nach verbüßtem Jugendarrest bei 70 Prozent liegen. Auch in Bayern, wo man große Hoffnungen in das Instrument gesetzt hat, könne von einer abschreckenden Wirkung nicht mehr die Rede sein,so der Autor. Wer seinen Warnschussarrest in München antritt, kenne in der Regel schon Arrestanstalten aus früheren Urteilen sodass der Schock ausbleibt. Aber auch die Befürworter eines Warnschussarrestes kommen zu Wort. Diese sind der Ansicht, dass eine einfache Bewährungsstrafe oft als Freispruch empfunden wird und versprechen sich, dass ein Arrest einen Impuls zur Verhaltensänderung setzen könnte. Aber auch die Kritiker äußern sich: während des Arrestes könnten Jugendliche mit anderen Kriminellen in Kontakt kommen. Außerdem könnte der Inhaftierte von anderen Jugendlichen als Held wahrgenommen werden, sodass ein Arrest keine harte Strafe mehr Stellungnahme zu den Hauptargumenten des Textes ? → zu textgebunden ist. Ich bin der Meinung, dass ein Warnschussarrest keine gute Idee ist. Grade Jugendliche, die sich in keinem guten Umfeld befinden, könnten bei Freunden als ,,cool" gelten, weil sie für einige Tage eingesperrt wurden und würden es dadurch gerne nocheinmal machen. Dies könnte wiederum andere dazu anstiften, Straftaten zu begehen, um selbst in den Arrest zu kommen. Außerdem bleibt durch die nur kurze Dauer im Arrest von maximal vier Wochen keine Zeit, um wirklich mit den Jugendlichen arbeiten zu können, also ihnen etwa klarmachen, dass die begangene Straftat nichts Gutes war. Er kommt eher einer Art Klassenfahrt gleich, auf die man keine Lust hat. Man steht sie einfach durch, es ist ja schließlich bald vorbei. Fazit?