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Thema: Medien, Lesen, Literatur

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 Lilly Ehrenberg
sg
16.06.2020
Thema: Medien, Lesen und Literatur+
- „Die Werke der Weltliteratur schaffen Prägung der kollektiven Phantasie

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Artikel zur Phantasie

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Lilly Ehrenberg sg 16.06.2020 Thema: Medien, Lesen und Literatur+ - „Die Werke der Weltliteratur schaffen Prägung der kollektiven Phantasie!" Schmidt hat durchaus Recht in seiner Behauptung, dass bedeutende Werke die Phantasie der allgemeinen Bevölkerung geprägt hat. Ob nun Faust, Moby Dick, Harry Potter oder Game of Thrones sie alle bieten Inspiration und Anregung sich seiner eigenen Fantasie zu bedienen. Und dabei muss man diese Werke noch nicht einmal gelesen haben, es reicht das Wissen, dass es sie gibt. Seine These stützt sich zusätzlich auf sein Argument der Genieästhetik, welches bereits im ,,Das papierlose Buch der Zukunft hat viele Autoren..." erwähnt wurde. Nur Werke, welche ohne Rücksichtnahme auf Leserinteressen geschrieben wurden, können die kollektive Phantasie beeinflussen. Werke, welche bereits korrigiert und angepasst worden sind, bilden keine neue Inspiration, sondern folgen alten Mustern. Deshalb ist das autonome Genie auch von so essenzieller Wichtigkeit, denn seine Schriften sind provokant, ignorant und neuartig. Sie werden nicht angepasst, um sich besser vermarkten zu lassen. Ohne diesen stetigen Fluss von Schriften autonomer Autoren wäre die Phantasie begrenzt, da sie, im übertragenen Sinne, kein neues Futter bekommt. Sie würde in gleichen Bahnen immer denselben Themen, Charaktere und Handlungsketten folgen. Nimmt man Harry Potter als Beispiel, so würden alle Autoren über drei Junge Zauberer auf einer Zauber Schule schreiben. Keine neuen, kreativen Gedanken dazu. Damit ist der Leser auch zufrieden,...

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da schließlich Zauberer-Bücher, die sind, welche er lesen wollte. Dennoch hat man durch diese Kopie nichts neues aufgenommen. Sie regten weder zum Nachdenken noch zum Kritisieren an. Ein anderes, internationales Beispiel ist die Bibel (oder andere religiöse Schriften). Sie hat auf der ganzen Welt über Jahrtausende Menschen geprägt und auch ihre Phantasie angesprochen. Die Erwähnung der Bibel ist zur selben Zeit ebenso ein Gegenargument zu Schmidts These. Bekannter Weise wurde die Bibel nicht von einem autonomen Genie verfasst, sondern von mehreren. Folglich braucht es zwar autonome Autoren, welche ohne Rücksichtnahme auf den Leser, Werke verfassen, die die kollektive Phantasie prägen können. Jedoch muss dies nicht unbedingt von einem einzigen Genie verfasstes Werk sein. Die Autoren und Schriftstücke, welche die allgemeine Phantasie prägen, können durchaus in verschiedenen Nationen variieren. So sind einige Werke gar nicht mehr aus der deutschen, kulturellen Bildung wegzudenken, wohingegen in beispielsweise Frankreich kein Interesse daran gezeigt wird. Unser Gehirn benötigt ständige neue Stimulationen, um sich weiterzuentwickeln. Auf diese Weise findet ein Austausch zwischen Autoren und Lesern statt. Der dauerhafte Einbau dieser Werke in die eigene Fantasie beweist, dass Schmidt mit seiner These richtig liegt. Jedoch „Crowdart" nicht zwangsläufig den Wert für die Allgemeinheit vermindert.

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da schließlich Zauberer-Bücher, die sind, welche er lesen wollte. Dennoch hat man durch diese Kopie nichts neues aufgenommen. Sie regten weder zum Nachdenken noch zum Kritisieren an. Ein anderes, internationales Beispiel ist die Bibel (oder andere religiöse Schriften). Sie hat auf der ganzen Welt über Jahrtausende Menschen geprägt und auch ihre Phantasie angesprochen. Die Erwähnung der Bibel ist zur selben Zeit ebenso ein Gegenargument zu Schmidts These. Bekannter Weise wurde die Bibel nicht von einem autonomen Genie verfasst, sondern von mehreren. Folglich braucht es zwar autonome Autoren, welche ohne Rücksichtnahme auf den Leser, Werke verfassen, die die kollektive Phantasie prägen können. Jedoch muss dies nicht unbedingt von einem einzigen Genie verfasstes Werk sein. Die Autoren und Schriftstücke, welche die allgemeine Phantasie prägen, können durchaus in verschiedenen Nationen variieren. So sind einige Werke gar nicht mehr aus der deutschen, kulturellen Bildung wegzudenken, wohingegen in beispielsweise Frankreich kein Interesse daran gezeigt wird. Unser Gehirn benötigt ständige neue Stimulationen, um sich weiterzuentwickeln. Auf diese Weise findet ein Austausch zwischen Autoren und Lesern statt. Der dauerhafte Einbau dieser Werke in die eigene Fantasie beweist, dass Schmidt mit seiner These richtig liegt. Jedoch „Crowdart" nicht zwangsläufig den Wert für die Allgemeinheit vermindert.