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Theorien des Spracherwerbs (Nativismus, Interaktionismus, Behaviorismus, Kognitivismus)

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 INTERAKTIONISMUS
Nach Wygotski
Kindlicher Entwicklungsprozess durch den Austausch mit der sozialen
Umwelt vermittelt
• Betreungsperson pass
 INTERAKTIONISMUS
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• Betreungsperson pass
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Zusammenfassung und Erläuterung der verschiedenen Spracherwerbstheorien

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INTERAKTIONISMUS Nach Wygotski Kindlicher Entwicklungsprozess durch den Austausch mit der sozialen Umwelt vermittelt • Betreungsperson passt sich dem kindlichen Entwicklungsstand der Sprache an (altersangemessen, Wortschatz, Grammatik, Tempo, Satzbau), jedoch etwas höher Kind bewegt sich auf Sprache der Betreungsperson zu Nicht immer ist eine angepasste Sprachform vorhanden ^ Begriffsbildung verläuft nach drei Stufen: - „synkretische“ Bildungen: verschiedene Gegenstände aufgrund zufälliger Ähnlichkeiten (z. B. Form) gleich benennen - Komplexdenken (Alltagsbegriffe) - Stufe der vorwissenschaftlichen Begriffe (z. B. Abstraktionen) Intention der Sprache: - ,,Selbstgespräche" zum bewusst werden einer Schwierigkeit (Problem liegt vor) Stufen der Sprache: - soziale Sprache: - egozentrische Sprache (monologische) - Veräußerlichung eines irrealistischen Denk- Prozesses - stirbt nicht aus; zieht sich nach innen zurück (innerer Monolog) - kommunikative Sprache (dialogische) 3 NATIVISMUS Nach Noam Chomsky 1. Hypothesenbildungsverfahren: - Durch die gesprochene Sprache werden immer komplexere Hypothesen über Beschaffen- heit aufgestellt A B LAD (Language Acquisition Device) 2. Universalien: Kind weiß grob wie Sprachen funktionieren - substantielle: Bestandteile der Sprache (Satzteile) - formale: Regeln der Sprache Erwerb der Sprache Unterschiede zum Behaviorismus ,,Angeborene Grammatik (Fähigkeit) Universalgrammatik 3. Hypothesenbewertungsverfahren: - von dem Kind gebildete Hypothesen an Außenwelt geprüft - LAD: weniger bewusster Einfluss - Grundgefühl für Sprachen (Nicht auf ,,reinforcement" angewiesen) Steven Pinker <=> Chomsky: rein rationalistisch Pinker: Sprachinstinkt Sprache ein Instinkt, Drang (Vgl. Spinne Spinnenetz) = angeboren, biologisch, ,,ohne Nachdenken", nicht künstlich & belegbar/empirisch, neuronales ,,Organ" stimulus input BEHAVIORISMUS Nach Frederic Skinner weniger des Verhaltens A Stimulus-Response-Theorie #B sorgt für eine Reaktion negative Folgen extinction Alles wird beigebracht response output vermehrter output / positive Folgen reinforcement Kritik an dem Behaviorismus (von Chomsky) - Abwegig, Tierversuche auf menschliche Sprache zu übertragen - kein konstantes „reinforcement" im Alltag - kein Erlernen unter Laborumständen (Versuch) - Falsches...

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,,Output“ der Außenwelt = Kinder erlernen trotzdem die Sprache richtig (,,Input" stimmt) - keine Vorraussagung der „response" möglich KOGNITIVISMUS Nach Piaget • Kognitive Entwicklung ist ausschlaggebend (Geistige und kognitive Vorraussetzungen) ,,Sprachorgan" gibt es so nicht Mischung aus der Denkfähigkeit des Kindes und der Außenwelt Allgemein: - geistige Entwicklung - Verarbeitung - Intelligenz Verständnis von der Welt Auf Sprache bezogen: - Symbole (18 Monate) - Beziehungen zwischen Ding und Wort - Dinge existieren - Erhaltungsbegriff (Stoffmengen etc., 7 Jahre) - Raum/Zeit (erst nach Verständnis tauchen sie in Sprache auf) = Konstruktivismus: Wörter werden an Dinge gehaftet - Konstruktion der Sprachwelt Drei-Denkstufen-Theorie - autistsiches Denken: - unbekümmert um die Wirklichkeit - Ziel der Bedürfnisbefriedigung - nach innen gewandt - realistisches Denken: - sozialisierte Sprache - objektive Weltansicht - egozentrisches Denken: - monologischer Charakter - Ziel der Überwindung des Egozentrismus

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