Tränen des Vaterlandes - Inhalt und Aufbau
Stell dir vor, dein ganzes Land liegt in Trümmern - genau das beschreibt Gryphius in seinem Sonett über den Dreißigjährigen Krieg. Jede Strophe zeigt eine andere Dimension des Schreckens.
Die erste Strophe handelt von der totalen Vernichtung der Armeen und dem Mangel an allem Lebensnotwendigen. In der zweiten Strophe siehst du brennende Kirchen, zerstörte Städte und Gewalt gegen Frauen. Die dritte Strophe schildert 18 Jahre voller blutiger Kämpfe und Berge von Leichen.
Das Schlimmste kommt zum Schluss: Die vierte Strophe erklärt, dass sogar die Seelen der Menschen kaputt sind - schlimmer als Tod, Pest und Hunger zusammen. Der "Seelenschatz" ist verloren gegangen.
Merktipp: Jede Strophe wird schlimmer - das nennt man Klimax!




