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Woyzeck

Woyzeck

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In dem Drama ,,Woyzeck“ von Georg Büchner, welches 1879 publiziert worden ist und sich in die Epoche des
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Woyzeck In dem Drama ,,Woyzeck“ von Georg Büchner, welches 1879 publiziert worden ist und sich in die Epoche des Vormärz einordnen lässt. Das Drama thematisiert die soziale Ungerechtigkeit in der Gesellschaft und die damit einhergehende Armut und Not, die bei der unteren Gesellschaftsschicht, der Woyzeck angehört. Szenenzusammenfassung Szene 1- Freies Feld. Die Stadt in der Ferne Die Soldaten Franz Woyzeck und Andre sind vor der Stadt und schneiden Stöcke. Woyzeck scheint Halluzinationen zu bekommen, denn er glaubt, dass der Boden unter ihm hol sei und er fürchtet Köpfe von Enthauptungen zu finden. Verantwortlich dafür macht er die Freimaurer. Andres versucht sich durch das Singen eines Kinderlieds zu beruhigen. Nach geraumer Zeit hört Andres die Trommeln die zum Appell rufen. Nun müssen sie fort. Szene 2 Die Stadt Marie Zickwolf, die Geliebte Woyzecks und die Mutter des unehelichen Kindes Christian, steht gemeinsam mit ihrem Sohn auf dem Arm am Fenster und sieht den vorbeigehenden Soldaten zu. Vorneweg geht der Tambourmajor, den sowohl Marie als auch ihre Nachbarin sehr attraktiv finden. Die beiden streiten miteinander, weil Margreth (Nachbarin) Marie vorwirft, mit Tambourmajor geflirtet zu haben und macht sie auf ihre lockeren Lebenswandel und ihr uneheliches Kind aufmerksam. Marie schlägt daraufhin erzürnt das Fenster zu und singt ihrem Sohn zur Beruhigung ein Lied vor. Nun klopft Woyzeck ans Fenster...

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und berichtet Marie von seinen Wahnvorstellungen, jedoch kar er nicht bleiben, da er zum Zählappel in die Kaserne muss. Marie missfällt die Missachtung Woyzecks gegenüber ihrem Sohn und sie ist besorgt um seinen Zustand aufgrund der Wahnvorstellungen. Szene 3-Buden. Lichter. Volk. Marie und Woyzeck besuchen einen Jahrmarkt, dort preist ein Ausrufer eine Show an, in der ein Pferd angeblich die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Marie möchte sich diese Show unbedingt ansehen und sie gehen ins Innere der Bude. Dabei fallen dem Unteroffizier und Tambourmajor Maries Schönheit auf, sie loben ihr schwarzes Haar und ihre Augen und folgen ihr in die Bude. Während der Show fragt der Ausrufer nach einer Uhr, damit das Pferd die Uhrzeit nennen kann, weshalb der Tambourmajor ihm seine Uhr gibt. Marie möchte dies von weiter vorne sehen, deshalb hilft ihr Tambourmajor in die erst Reihe zu kommen. Szene 4 - Kammer Marie hat ihr Kind auf dem Schoß und trägt scheinbar Ohrringe, die sie von Tambourmajor geschenkt bekommen hat. Während sie sich in einer Spiegelscherbe betrachtet, sinniert sie über die ungleichen menschlichen Verhältnisse und bemüht sich, ihren Sohn mit einer Mischung aus Liedern und Drohungen zum Schlafen zu bringen. Als jedoch plötzlich Woyzeck hinter ihr steht bemüht sie sich die Ohrringe zu verstecke, was ihr allerdings nicht gelingt. Sie behauptet, dass sie diese gefunden habe, weshalb ihr Woyzeck zuerst nicht glaubt, weil ihm zwei gleiche verlorene Ohrringe als zu großer Zufall erscheinen, lenkt dann aber ein und betrachtet sein schlafendes Kind. Er lässt ein wenig Geld da und geht und Marie bleibt mit einem schlechten Gewissen zurück. Szene 5- Der Hauptmann. Woyzeck Woyzeck rasiert den Hauptmann, der sich als Philosoph aufspielt und sich über Woyzeck lustig macht. Somit ermahnt er ihn, sich nicht so zu eilen, da dies auf ein schlechtes Gewissen hindeuten würde. Außerdem hält er ihm vor, ein uneheliches Kind zu haben und obwohl Woyzeck nie wiederspricht, weist nun auf Gott hin, der sich allen Kindern zuwendet. außerdem erklärt er, dass er sich Tugendhaftigkeit nicht leisten kann, da ihm das Geld zum Heiraten fehlt. Der Hauptmann bezeichnet ihn daraufhin als guten Menschen und schickt ihn fort, woraufhin er ihn wieder ermahnt, sich nicht so zu hetzen, sondern langsam zu laufen. Szene 6- Kammer Tambourmajor und Marie treffen sich in einer Gasse, wobei nicht deutlich wird, ob sie sich zufällig begegnet sind, oder ob sie verabredet waren. Nachdem sie sich gegenseitig gesagt haben, wie attraktiv sie einander finden, möchte Tambourmajor Marie in den Arm nehmen, um sich ihren körperlichen Reizen noch mehr zu widmen. Marie stößt ihn erst von sich ab, möchte kurz darauf jedoch wieder von ihm berührt werden. Szene 7- Auf der Gasse Woyzeck ist eifersüchtig und hält Maire auf der Straße vor, den Tambourmajor bei Marie gesehen zu haben. Er ist der Meinung, dass man Marie die Sünden vom Gesicht ablesen könnte, weshalb sie seine Vorwürfe abweist und ihn für verrückt erklärt. Am Ende der Szene sagt sie jedoch, dass es belanglos sei, ob sie eine Affäre habe oder eben nicht. Szene 8- Beim Doktor Der Doktor, vom Ernährungsexperiment (nur Erbsen zu essen) an dem Woyzeck teilnimmt, ist empört, dass Woyzeck wie ein Hund an die Wand uriniert hat, anstatt dieses einzuhalten und ihm somit zu weiteren Untersuchungszwecken abzugeben. Der Doktor erklärt ein wissenschaftlicher und kühl denkender Mensch zu sein, woraufhin der Woyzeck seine wirren Ansichten zur Natur des Menschen und der Welt mit ihm teilt. Dieser doziert ihm zeitweilige Verwirrung und verlangt von ihm weiterhin als willige Versuchsperson zur Verfügung zu stehen. Szene 9-Straße Der Hauptmann und der Doktor treffen auf der Straße aufeinander und lassen sich ihre Abneigung gegeneinander spüren. Der Hauptman übt Kritik an der schnellen Lebensweise des Doktors aus, wohingegen der Doktor eine kurze Analyse durchführt und zu dem Entschluss kommt, dass der Hauptmann einem Schlaganfall kurz bevorsteht. Beim Vorbeilaufen vom Woyzeck wird dieser aufgehalten und die ganze Wut wird an ihm ausgelassen, indem sie Andeutungen über eine Affäre von Marie mit dem Tambourmajor machen. Diese treffen den Woyzeck scheinbar schwer und er verlässt den Schauplatz. Szene 10-Die Wachstube Woyzeck und Andres haben an einem Sonnigen Sommertag Wachdienst, als sie aus zwei Lokalen vor der Stadt Tanz und Musik wahrnehmen. Andres ist gut gelaunt und singt, während Woyzeck keine Ruhe hat und hinauswill. Szene 11 - Wirtshaus Im Wirtshaus wird bei offenem Fenster getanzt und Gesungen, als Woyzeck zum Fenster hineinschaut, sieht er Marie und Tambourmajor vorbeitanzen. Die Unzucht der beiden am helllichten Tag macht ihn fassungslos. Einer der draußen stehenden Handwerksburschen predigt währenddessen darüber, wie planvoll Gott jedem Menschen seine Bestimmung zugedacht hat und wie vergänglich alles Irdische ist. Szene 12-Freies Feld Woyzeck befindet sich im freien Feld und denkt immer noch Marie und die Musik zu hören. Dann glaubt er, dass der Boden und der Wind ihn auffordern, Marie zu erstechen. Szene 13 - Nacht Andres und Woyzeck schlafen im selben Bett, als Andres bereits schläft, verfolgen Woyzeck die nachmittäglichen Stimmen und Musik aus der Wand. Aufgrund dessen weckt er Andres, der ihn jedoch abwimmelt und weiterschlafen will. Woyzeck beschreibt sein Leid als Ziehen zwischen den Augen, was Andres als Fieber diagnostiziert und ihm rät, es mit Schnaps und einem fiebersenkenden Pulver zu bekämpfen. Szene 14-Wirtshaus In einem Wirtshaus brüstet sich Tambourmajor damit, was für ein toller und starker Mann er sei. Er möchte Woyzeck animieren zu Trinken, was ihm jedoch nicht gelingt, weshalb er dann eine Schlägerei anzettelt, die er schließlich auch gewinnt. Woyzeck sitzt blutend und zitternd auf einer Bank und möchte „eins nach dem anderen" erledigen. Szene 15 - Kramladen Woyzeck kauft von einem Juden ein Messer für zwei Groschen, da ihm die Pistole zu teuer ist. Szene 16- Kammer Marie und Tambourmajor sitzen in der Kammer. Marie Blätter, von Schuldgefühlen geplagt, in einer Bibel und macht sich sorgen, da sie den Woyzeck seit einigen Tagen nicht gesehen hat. Tambourmajor erzählt Christian währenddessen eine Geschichte. Szene 17-Kaserne Andres und Woyzeck sitzen in der Kaserne und Woyzeck gibt sein Hab und Gut an Andres weiter. Anders als sonst antwortet Andres zurückhaltend immer nur mit „Jawohl“. Er scheint sich sorgen um Woyzeck zu machen und versucht ihn dazu zu überreden nochmal was gegen sein Fieber zu tun, er versteht also Woyzecks wahres Problem nicht. Szene 18-Der Hof des Doktors Der Doktor hält auch einem Dachfenster heraus einen Vortrag für seine Studenten. Woyzeck dient ihm dabei als Versuchsexemplar, da er sich seit einem halben Jahr nur von Erbsen ernährt. Die Studenten sollen seinen Puls fühlen, wobei dieser einen Schwächeanfall bekommt und sich setzen muss. Außerdem soll er mit seinen Ohren wackeln, was er verweigert, woraufhin sich der Doktor über ihn lustig macht und ihn beschimpft. Szene 19-Marie mit Mädchen vor der Haustür Marie spielt mit Kindern vor der Haustür, als diese sie bitten für sie zu singen. Sie beginnt zu singen, bittet jedoch die Großmutter eine Geschichte zu erzählen. Diese erzählt eine Geschichte von einem Waisenkind, welches die Sonne, den Mond und die Erde als Schwindel entpuppt. Woyzeck betritt die Szene und bittet Maire mit ihm mit zu kommen. Auf die Frage wohin sie gehen kann er nicht antworten. Szene 20-Abend. Die Stadt in der Ferne Marie und Woyzeck machen einen Spaziergang, als Marie wieder gehen möchte, er sie aber davon abhält. Er möchte von ihr wissen, wie lange sie schon ein Paar sind, woraufhin sie ihm antwortet, dass es an Pfingsten zwei Jahre sind. Daraufhin fragt er sie, wie lange sie denkt, dass ihre Beziehung noch hält, was sie nicht beantworten möchte und versucht zu gehen, mit dem Vorwand, dass sie das Abendessen anrichten müsse. In Woyzeck beginnt ein innerer Konflikt, denn auf der einen Seite weiß er, dass sie ihn betrogen hat, aber auf der anderen Seite möchte er sie wieder küssen. Er macht Andeutungen die auf den bevorstehenden Mord hindeuten und zieht das Messer. Marie versucht ihn aufzuhalten und schreit um Hilfe. Er sticht auf sie ein. Menschen kommen und Woyzeck eilt davon. Szene 21 - Es kommen Leute Zwei Menschen hören den Mord und eilen zum Tatort. Szene 22- Das Wirtshaus Woyzeck betritt das Wirtshaus, um den Mord zu vergessen und sich zu beruhigen. Er beginnt mit Käthe zu tanzen, als sie währenddessen Blutflecken an seiner Hand bemerkt und anfängt zu schreien. Woyzeck gibt vor sich nur geschnitten zu haben und flieht aus dem Wirtshaus. Szene 23 - Abend. Die Stadt in der Ferne Woyzeck kehrt zum Tatort zurück, um das Messer zu holen, dass er dort liegen lassen hat. Währenddessen führt er Selbstgespräche und erklärt, als er Marie daliegen sieht, dass er durch den Mord ihre Sünden von ihr genommen habe. Als er das Messer findet nimmt er Menschen wahr und flüchtet. Szene 24 - Woyzeck an einem Teich Woyzeck wirft das Messer in den Teich, als er bemerkt, dass er nicht weit genug geworfen hat. er läuft ins Wasser und wirft es weiter weg. Anschließend bedauert er es nicht einfach zerbrochen zu haben und beginnt die Blutflecken abzuwaschen. Szene 25-Straße Kinder berichten sich von dem Mord, der mittlerweile fast jedem bekannt ist, um noch etwas zu sehen zu bekommen, eilen sie zum Tatort. Szene 26-Gerichtsdiener. Arzt. Richter. Ein Gerichtsdiener beschreibt den Mord und sagt, dass es schon lange keinen so schönen Mord mehr gegeben hat. Szene 27 - Der Idiot. Das Kind. Woyzeck Woyzeck ist bei dem Idiot Karl, der seinen Sohn auf dem Schoß hat. Woyzeck scheint noch nass zu sein, da Karl mehrfach fragt, ob er ins Wasser gefallen sei. Woyzeck möchte aber nur seinen Sohn streicheln, des sich von ihm abwendet und schreit. Woyzeck verspricht ihm aus Verzweiflung Lebkuchen zu kaufen, was sein Sohn auch nicht will. er überreicht Karl das Geld dafür und dieser eilt jauchzend mit Christian davon.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Szene 4 - Kammer Marie hat ihr Kind auf dem Schoß und trägt scheinbar Ohrringe, die sie von Tambourmajor geschenkt bekommen hat. Während sie sich in einer Spiegelscherbe betrachtet, sinniert sie über die ungleichen menschlichen Verhältnisse und bemüht sich, ihren Sohn mit einer Mischung aus Liedern und Drohungen zum Schlafen zu bringen. Als jedoch plötzlich Woyzeck hinter ihr steht bemüht sie sich die Ohrringe zu verstecke, was ihr allerdings nicht gelingt. Sie behauptet, dass sie diese gefunden habe, weshalb ihr Woyzeck zuerst nicht glaubt, weil ihm zwei gleiche verlorene Ohrringe als zu großer Zufall erscheinen, lenkt dann aber ein und betrachtet sein schlafendes Kind. Er lässt ein wenig Geld da und geht und Marie bleibt mit einem schlechten Gewissen zurück. Szene 5- Der Hauptmann. Woyzeck Woyzeck rasiert den Hauptmann, der sich als Philosoph aufspielt und sich über Woyzeck lustig macht. Somit ermahnt er ihn, sich nicht so zu eilen, da dies auf ein schlechtes Gewissen hindeuten würde. Außerdem hält er ihm vor, ein uneheliches Kind zu haben und obwohl Woyzeck nie wiederspricht, weist nun auf Gott hin, der sich allen Kindern zuwendet. außerdem erklärt er, dass er sich Tugendhaftigkeit nicht leisten kann, da ihm das Geld zum Heiraten fehlt. Der Hauptmann bezeichnet ihn daraufhin als guten Menschen und schickt ihn fort, woraufhin er ihn wieder ermahnt, sich nicht so zu hetzen, sondern langsam zu laufen. Szene 6- Kammer Tambourmajor und Marie treffen sich in einer Gasse, wobei nicht deutlich wird, ob sie sich zufällig begegnet sind, oder ob sie verabredet waren. Nachdem sie sich gegenseitig gesagt haben, wie attraktiv sie einander finden, möchte Tambourmajor Marie in den Arm nehmen, um sich ihren körperlichen Reizen noch mehr zu widmen. Marie stößt ihn erst von sich ab, möchte kurz darauf jedoch wieder von ihm berührt werden. Szene 7- Auf der Gasse Woyzeck ist eifersüchtig und hält Maire auf der Straße vor, den Tambourmajor bei Marie gesehen zu haben. Er ist der Meinung, dass man Marie die Sünden vom Gesicht ablesen könnte, weshalb sie seine Vorwürfe abweist und ihn für verrückt erklärt. Am Ende der Szene sagt sie jedoch, dass es belanglos sei, ob sie eine Affäre habe oder eben nicht. Szene 8- Beim Doktor Der Doktor, vom Ernährungsexperiment (nur Erbsen zu essen) an dem Woyzeck teilnimmt, ist empört, dass Woyzeck wie ein Hund an die Wand uriniert hat, anstatt dieses einzuhalten und ihm somit zu weiteren Untersuchungszwecken abzugeben. Der Doktor erklärt ein wissenschaftlicher und kühl denkender Mensch zu sein, woraufhin der Woyzeck seine wirren Ansichten zur Natur des Menschen und der Welt mit ihm teilt. Dieser doziert ihm zeitweilige Verwirrung und verlangt von ihm weiterhin als willige Versuchsperson zur Verfügung zu stehen. Szene 9-Straße Der Hauptmann und der Doktor treffen auf der Straße aufeinander und lassen sich ihre Abneigung gegeneinander spüren. Der Hauptman übt Kritik an der schnellen Lebensweise des Doktors aus, wohingegen der Doktor eine kurze Analyse durchführt und zu dem Entschluss kommt, dass der Hauptmann einem Schlaganfall kurz bevorsteht. Beim Vorbeilaufen vom Woyzeck wird dieser aufgehalten und die ganze Wut wird an ihm ausgelassen, indem sie Andeutungen über eine Affäre von Marie mit dem Tambourmajor machen. Diese treffen den Woyzeck scheinbar schwer und er verlässt den Schauplatz. Szene 10-Die Wachstube Woyzeck und Andres haben an einem Sonnigen Sommertag Wachdienst, als sie aus zwei Lokalen vor der Stadt Tanz und Musik wahrnehmen. Andres ist gut gelaunt und singt, während Woyzeck keine Ruhe hat und hinauswill. Szene 11 - Wirtshaus Im Wirtshaus wird bei offenem Fenster getanzt und Gesungen, als Woyzeck zum Fenster hineinschaut, sieht er Marie und Tambourmajor vorbeitanzen. Die Unzucht der beiden am helllichten Tag macht ihn fassungslos. Einer der draußen stehenden Handwerksburschen predigt währenddessen darüber, wie planvoll Gott jedem Menschen seine Bestimmung zugedacht hat und wie vergänglich alles Irdische ist. Szene 12-Freies Feld Woyzeck befindet sich im freien Feld und denkt immer noch Marie und die Musik zu hören. Dann glaubt er, dass der Boden und der Wind ihn auffordern, Marie zu erstechen. Szene 13 - Nacht Andres und Woyzeck schlafen im selben Bett, als Andres bereits schläft, verfolgen Woyzeck die nachmittäglichen Stimmen und Musik aus der Wand. Aufgrund dessen weckt er Andres, der ihn jedoch abwimmelt und weiterschlafen will. Woyzeck beschreibt sein Leid als Ziehen zwischen den Augen, was Andres als Fieber diagnostiziert und ihm rät, es mit Schnaps und einem fiebersenkenden Pulver zu bekämpfen. Szene 14-Wirtshaus In einem Wirtshaus brüstet sich Tambourmajor damit, was für ein toller und starker Mann er sei. 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Die Stadt in der Ferne Marie und Woyzeck machen einen Spaziergang, als Marie wieder gehen möchte, er sie aber davon abhält. Er möchte von ihr wissen, wie lange sie schon ein Paar sind, woraufhin sie ihm antwortet, dass es an Pfingsten zwei Jahre sind. Daraufhin fragt er sie, wie lange sie denkt, dass ihre Beziehung noch hält, was sie nicht beantworten möchte und versucht zu gehen, mit dem Vorwand, dass sie das Abendessen anrichten müsse. In Woyzeck beginnt ein innerer Konflikt, denn auf der einen Seite weiß er, dass sie ihn betrogen hat, aber auf der anderen Seite möchte er sie wieder küssen. Er macht Andeutungen die auf den bevorstehenden Mord hindeuten und zieht das Messer. Marie versucht ihn aufzuhalten und schreit um Hilfe. Er sticht auf sie ein. Menschen kommen und Woyzeck eilt davon. Szene 21 - Es kommen Leute Zwei Menschen hören den Mord und eilen zum Tatort. Szene 22- Das Wirtshaus Woyzeck betritt das Wirtshaus, um den Mord zu vergessen und sich zu beruhigen. 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Ein Gerichtsdiener beschreibt den Mord und sagt, dass es schon lange keinen so schönen Mord mehr gegeben hat. Szene 27 - Der Idiot. Das Kind. Woyzeck Woyzeck ist bei dem Idiot Karl, der seinen Sohn auf dem Schoß hat. Woyzeck scheint noch nass zu sein, da Karl mehrfach fragt, ob er ins Wasser gefallen sei. Woyzeck möchte aber nur seinen Sohn streicheln, des sich von ihm abwendet und schreit. Woyzeck verspricht ihm aus Verzweiflung Lebkuchen zu kaufen, was sein Sohn auch nicht will. er überreicht Karl das Geld dafür und dieser eilt jauchzend mit Christian davon.