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1.Szene: Freies Feld
Auf einem Feld vor der Stadt schneiden die einfachen Soldaten Franz Woyzeck und Andres

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Woyzeck INHALTSZUSAMMENFASSUNG 1.Szene: Freies Feld Auf einem Feld vor der Stadt schneiden die einfachen Soldaten Franz Woyzeck und Andres Stöcke Woyzeck hat furchterregende Halluzinationen Der Streif, den er im Gras wahrnimmt, deutet darauf hin, dass er glaubt, sich auf einer Richtstätte zu befinden: Dem Volksglauben zufolge sind an solchen Orten dem Boden unauslöschliche Merkmale eingeprägt. Seiner Befürchtung nach muss. man damit rechnen, hier auf Köpfe von Enthaupteten zu stoßen, was den Finder nach kurzer Zeit das eigene Leben kosten könne Zurückführung auf das geheime Wirken der Freimauern, die nach dem Glauben der einfachen Leute ihre dunklen Machenschaften in unterirdischen Versammlungsräumen verabredeten Woyzeck meint der Himmel stehe in Flammen Posaunen ertönten; eine Halluzination —> deutlich unter dem Einfluss der neutestamentlichen Offenbarung des Johannes, der Ankündigung des Weltendes Seinen Gefährten Andres, der zunächst ein harmloses Lied sang, durch Woyzecks Erregung und seine Mitteilungen aber mehr und mehr in Angst versetzt worden ist, reißt Woyzeck zu Boden und in Deckung. Darauf klingen seine Wahnvorstellungen ab, die Welt erscheint ihm als tot. Andres macht ihn auf das Trommeln aufmerksam, das von der Stadt herübertönt: Der Zapfenstreich beginnt. Andres drängt zum Aufbruch. 2.Szene: Die Stadt Woyzecks Geliebte und Mutter ihres gemeinsamen Kindes, steht mit ihrem kleinen Sohn am Fenster Zapfenstreich Angeführt werden die Soldaten vom Tambourmajor, der bei Marie und ihrer Nachbarin Margreth einen starken Eindruck...

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hinterlässt Streit der beiden Frauen -> Margreth wirft Marie vor dem Tambourmajor schöne Augen gemacht zu haben -> Spielt auf unehrbare Familienverhältnisse an Marie singt und beruhigt sich Woyzeck klopft ans Fenster Er kommt nur auf einen Augenblick herein, weil er zum abendlichen Zählappell in die Kaserne eilen muss Hastig berichtet er, was er draußen erlebt hat und wie er auf dem Weg in die Stadt verfolgt worden sei Er geht Marie ist bestürzt, dass Woyzeck so verwirrt erscheint und sein Kind nicht angesehen hat -> Ihr ist unheimlich zumute. 3.Szene: Buden. Lichter. Volk Am selben Abend besuchen Woyzeck und Marie einen Jahrmarkt Woyzeck ist aufgeräumter Stimmung Vor einer Bude preist ein Ausrufer, halbunsinnig philosophierend, ein sternkundiges Pferd sowie einen als Soldaten verkleideten Affen an Marie und Woyzeck wollen sich die Vorführung ansehen Ein Unteroffizier und der Tambourmajor, die Marie in der Menge entdecken und ein Männergespräch über ihre erotische Ausstrahlung geführt haben, folgen ihnen ins Innere der Bude, wo das Pferd seine Künste vorführt und der Marktschreier fortfährt, parodistisch den Unterschied zwischen Mensch und Kreatur auszuführen und seine Unerheblichkeit zu betonen Das Pferd kann auch die Uhr entziffern Für diese Probe stellt der Tambourmajor seine Uhr zur Verfügung Marie drängelt sich nach vorne und lässt sich dabei vom Tambourmajor helfen. 4.Szene: Kammer Marie, ihr Kind auf dem Schoß, hat sich mit Ohrringen geschmückt und betrachtet sich in einer Spiegelscherbe. Ohrringe als Geschenk des Tambourmajors Sie beklagt - unter dem Eindruck des Geschenks, das offenbar vom Tambourmajor stammt - die Ungleichheit der menschlichen Verhältnisse Versucht das störende Kind mit Gesang und Drohungen zum Schlafen zu bewegen Woyzeck überrascht Marie, die den Schmuck zu verbergen versucht Sie gibt an, die Ohrringe gefunden zu haben, was Woyzeck anzweifelt Dann lenkt er ein, betrachtet sein schlafendes Kind, lässt Marie Geld da und verabschiedet sich bis zum Abend Marie, wieder mit dem Kind allein, hat ein schlechtes Gewissen Personen, Ort Personen: Woyzeck und Andres Ort: Feld Personen, Ort Personen: Marie am Fenster, Kind, Nachbarin Margreth, Woyzeck Personen, Ort Personen: Marie, Woyzeck und Tambourmajor Ort: Jahrmarkt Personen, Ort Personen: Marie, ihr Sohn und Woyzeck Ort: Ihr Zuhause 5.Szene: Der Hauptmann. Woyzeck Woyzeck rasiert den Hauptmann,der sich als philosophischer Kopf aufspielt. Macht sich über Woyzeck lustig und ihn ermahnt, sich nicht immer so zu hetzen, weil das auf ein schlechtes Gewissen deute ▶Vorwurf: unmoralischer Lebenswandel, uneheliches Kind ▶ Woyzeck weist, ohne direkt zu widersprechen, auf die großzügigeren Anschauungen Jesu hin und darauf, dass es sich die armen Leute nicht leisten können, tugendhaft zu sein, weil ihnen das Nötigste zum Leben (und somit etwa auch zum Heiraten) fehle. 6.Szene: Kammer Marie und der Tambourmajor begegnen sich in einer Gasse-offen bleibt, ob zufällig oder aufgrund einer Verabredung Wechselseitige Anziehung Wie am Ende von Szene 4 zeigt sich, dass Maries Verhältnis zum Tambourmajor ein dumpf. empfundener Fatalismus zugrunde liegt Marie reizt mit Widerstand 7.Szene: Auf der Gasse Woyzecks Eifersucht wird verdeutlicht Zweifel an Maries Treue -> -> behauptet, den Tambourmajor bemerkt zu haben, und meint, Marie müsse ihre Sünde anzusehen sein Marie in Defensive: Abstreitung aller Vorwürfe 8.Szene: Beim Doktor Der Doktor, für dessen Ernährungsexperiment Woyzeck als Versuchsperson dient, wirft diesem vor, »wie ein Hund" an die Wand uriniert zu haben, anstatt seinen Harn vertragsgemäß zu halten und zur Untersuchung abzuliefern • Empörung des Doktors Woyzeck versucht sich herauszureden, indem er in vertraulicher Weise seine unklaren Ideen von der menschlichen Natur und den Geheimnissen der Welt auszubreiten beginnt. ▶Der Doktor diagnostiziert eine zeitweise geistige Verwirrung, zeigt sich ob des interessanten Falles versöhnt und verspricht Woyzeck eine Zulage.. 9.Szene: Straße Der Hauptmann und der Doktor gehen zusammen eine Straße hinunter, stellen im Gespräch nochmals ihre philosophischen bzw. wissenschaftlichen fixen Ideen zur Schau und machen sich übereinander lustig Hauptmanns boshafte Andeutungen auf das Verhältnis Maries mit dem Tambourmajor Woyzeck reagiert tief betroffen und bittet den Hauptmann, mit ihm armem Teufel, der sonst nichts auf der Welt habe, keinen Spaß zu treiben Der Doktor registriert mit kaltem Vergnügen die äußerlichen Anzeichen von Woyzecks Erregung Aufgewühlt entfernt sich Woyzeck Er muss über das Mitgeteilte nachdenken 10.Szene: Hof des Professors Im »Hof des Professors« haben sich Studenten versammelt Der Professor will ihnen ein Experiment mit einer Katze vorführen, wobei Woyzeck ihm assistiert Der Doktor ist auch zugegen, fordert Woyzeck auf, für die Studenten mit den Ohren zu wackeln, macht sie auf den schlechten Allgemeinzustand von Woyzeck aufmerksam und stellt fest, dass Woyzecks Haare aufgrund der Erbsendiät ganz dünn geworden sind 11.Szene:Wachtstube Es ist Sonntag und schönes Wetter Woyzeck und Andres tun Dienst auf der Wachtstube In zwei Gasthäusern vor der Stadt ist Tanz und Musik, welche offenbar herüberklingt Woyzeck lässt das keine Ruhe, er muss hinaus 12.Szene: Wirtshaus Im Wirtshaus wird bei offenen Fenstern getanzt Vor dem Haus wird gesungen, zwei Handwerksburschen führen das große Wort, einer von ihnen predigt ironisch über die Bestimmung des Menschen und die Vollkommenheit der Welt Woyzeck stellt sich ans Fenster und sieht Marie und den Tambourmajor vorbeitanzen, die ihn nicht bemerken. Erschrocken sinkt er auf eine Bank Die »Unzucht« »am hellen Tag« lässt ihn die Fassung verlieren —> hat Marie verloren Personen, Ort Personen: Woyzeck und Hauptmann Personen, Ort Personen: Marie und Tambourmajor Ort: Gasse Personen, Ort Woyzeck und Marie Personen, Ort Personen: Doktor und Woyzeck Personen, Ort Personen: Hautpmann, Doktor und Woyzeck Personen, Ort Personen: Professor, Doktor, Studenten, Woyzeck Personen, Ort Personen: Andres und Woyzeck Personen, Ort Personen: Woyzeck, Maire und Tambourmajor 13.Szene: Freies Feld Auf dem freien Feld führt Woyzeck in höchster Aufgebrachtheit ein Selbstgespräch Die Musik und der Tanz dröhnen ihm noch in den Ohren Dann hört er Stimmen aus dem Boden und im Wind Sie fordern ihn auf, Marie zu erstechen -> Mordgedanken 14.Szene: Nacht In der Nacht: Andres und Woyzeck teilen ein Bett Woyzeck weckt Andres, da ihn immer noch die Tanzmusik verfolgt und Stimmen aus der Wand auf ihn einreden -> erneut Mordgedanken Andres möchte weiterschlafen. Woyzeck sagt, es ziehe ihm zwischen den Augen wie ein Messer Andres hält das für eine Fieberphantasie und rät, die heraufziehende Krankheit mit Schnaps zu unterdrücken 15.Szene: Wirthaus Im Wirtshaus tut der betrunkene Tambourmajor mit seiner Männlichkeit groß und lädt Woyzeck auf rüde Art zum Trinken ein Als der darauf nicht eingeht, ringt der Tambourmajor ihn nieder und demütigt ihn mit Worten Woyzeck blutet. Woyzeck, erschöpft zitternd auf einer Bank sitzend, sagt vor sich hin: »Eins nach dem andern.<< Vorhaben 16.Szene: Kramladen Woyzeck kauft einem jüdischen Kleinhändler ein Messer ab 17.Szene: Kammer ▶Marie blättert in der Bibel und stößt auf Textstellen, die ihren Betrug an Woyzeck kommentieren Ihr Gewissen quält sie, und dennoch kann sie das Verhältnis mit dem Tambourmajor nicht beenden Der Anblick ihres Kindes versetzt ihr einen Stich ins Herz-Schuldgefühle Am Boden liegt ein nicht näher charakterisierter »Narr«, murmelt Märchenfetzen, nimmt das Kind an sich und verstummt Woyzeck ist weder gestern noch heute gekommen Maries Empfindung zufolge ist >>alles tot 18.Szene:Kaserne In der Kaserne verschenkt Woyzeck seinen armseligen Privatbesitz an Andres, der befremdet alles annimmt, ihm aber weiterhin zuredet, sich krank zu melden und sein Fieber mit Schnaps zu kurieren 19.Szene: Marie mit Mädchen vor der Haustüre Marie hält sich mit Kindern vor der Haustür auf Die Kinder wollen, dass Marie ihnen ihre Abzählreime vorsingt Marie zählt ab und fordert die Großmutter - wessen Großmutter, ist unklar - auf, zu erzählen Diese erzählt ein Märchen von einem armen Waisenkind, das ganz allein auf der Welt und im Weltall ist und überall, wo es hinkommt, feststellen muss, dass alles tot ist und brüchige Fassade > Märchen wird für ihr Kind Wirklichkeit Zuletzt sitzt es einsam und weint Woyzeck kommt und holt Marie ab, es sei Zeit Marie fragt, wohin sie gehen .Er antwortet, er wisse es auch nicht. 20.Szene: Abend. Die Stadt in der Ferne Marie und Woyzeck sind draußen vor der Stadt, es ist schon finster ▶Marie möchte gehen Woyzeck erinnert sie daran, dass sie um Pfingsten zwei Jahre zusammen sind Marie friert -> > Woyzeck versetzt: und doch sei sie warm Ihr heißer Hurenatem« schürt seine Mordlust und weckt zugleich sein Begehren, Er lässt seine Mordabsicht durchblicken Marie schreit um Hilfe, Woyzeck stößt so lange mit dem Messer zu, bis sie tot ist. Dann hört er Leute kommen und eilt davon 21.Szene: Zeugen Zwei Leute werden Ohrenzeugen der Tat Der eine möchte es nicht wahrhaben und fortlaufen, der andere bringt ihn jedoch dazu, gemeinsam den Tatort aufzusuchen Personen, Ort Personen: Woyzeck Ort: Feld Personen, Ort Personen: Andres und Woyzeck Personen, Ort Personen: Tambourmajor und Woyzeck Ort: Wirtshaus Personen, Ort Personen: Woyzeck und jüdischer Kleindhändler Personen, Ort Personen: Marie, Kind, Narr Personen, Ort Personen: Woyzeck und Andres Ort: Kaserne Personen, Ort Personen: Marie, Kinder, Großmutter, Woyzeck Personen, Ort Personen: Marie und Woyzeck Personen, Ort Personen: Zwei Zeugen 22.Szene:Wirtshaus Woyzeck tanzt, singt ein anzügliches Lied über ein vorgeblich braves Mädchen, das den Soldaten hinterherschaut, zieht Käthe (vermutlich eine Magd im Wirtshaus) zu sich heran, ist fieberhaft animiert und weist in seinen aufgeregten Reden gleichzeitig auf seine Tat, ohne dass dies den Zuhörern vorläufig bewusst werden kann. Dann entdeckt Käthe, dass er mit Blut besudelt ist Er sucht nach einer Erklärung und verwickelt sich in Widersprüche Der Narr zitiert wiederum aus einem Märchen: Er rieche Menschenfleisch Woyzeck flieht 23.Szene: Nachricht des Mordes Die Nachricht von dem Mord hat sich bis in die Stadt verbreitet, wo ein Kind ein anderes Kind informiert Gemeinsam rennen sie zum Tatort, um noch etwas zu sehen zu bekommen 24.Szene: Abend. Die Stadt in der Ferne Woyzeck ist zum wieder verlassenen Tatort zurückgekehrt, um die Tatwaffe zu entfernen Er führt ein fieberhaft erregtes Selbstgespräch, sieht Marie daliegen, findet das ▶Messer und läuft, weil Leute kommen, fort Rote Schnur -Zeichen einer Erhängten 25.Szene: Woyzeck am Teich Woyzeck wirft das Messer in einen Teich; jedoch nicht weit genug, wie er fürchtet Daher watet er ins Wasser hinein und wirft das Messer nochmals und weiter Versucht sich die Blutflecken abzuwaschen.. 26.Szene Marie wird gefunden Gerichtsdiener, ein Barbier, ein Arzt und ein Richter haben sich versammelt; ob noch am Tatort oder später an einem anderen Ort, bleibt offen Der Polizeidiener stellt fest, dass man schon lange mehr keinen so schönen Mord gehabt habe 27.Szene: Idiot.Kind.Woyzeck ▶Die Schlussszene zeigt Woyzeck mit seinem Kind und dem Idioten Karl Offenbar ist Woyzeck noch durchnässt (vgl. Szene 25), denn der Idiot wiederholt immer wieder den Satz: »Der is ins Wasser gefallen.« Woyzeck möchte das Kind liebkosen, das sich abwendet und schreit Verzweifelt verspricht Woyzeck seinem Sohn, ihm einen »Reuter« (einen »Reiter«, südhessisch für: Lebkuchen) zu kaufen Wieder wehrt sich das Kind Schließlich gibt Woyzeck dem Idioten das Geld für die Süßigkeit, der daraufhin jauchzend mit dem Kind davonläuft Personen, Ort Personen: Wozeyk, Narr und Käthe Ort: Wirtshaus Personen, Ort Personen: Kinder Personen, Ort Personen: Woyzeck, Marie Ort: Tatort Personen, Ort Personen: Woyzeck Ort: Teich Personen, Ort Personen: Marie, Gerichtdiener, Barbier, Arzt und Richter Personen, Ort Personen: Idiot, Kind und Woyzeck

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Auf einem Feld vor der Stadt schneiden die einfachen Soldaten Franz Woyzeck und Andres

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hinterlässt Streit der beiden Frauen -> Margreth wirft Marie vor dem Tambourmajor schöne Augen gemacht zu haben -> Spielt auf unehrbare Familienverhältnisse an Marie singt und beruhigt sich Woyzeck klopft ans Fenster Er kommt nur auf einen Augenblick herein, weil er zum abendlichen Zählappell in die Kaserne eilen muss Hastig berichtet er, was er draußen erlebt hat und wie er auf dem Weg in die Stadt verfolgt worden sei Er geht Marie ist bestürzt, dass Woyzeck so verwirrt erscheint und sein Kind nicht angesehen hat -> Ihr ist unheimlich zumute. 3.Szene: Buden. Lichter. Volk Am selben Abend besuchen Woyzeck und Marie einen Jahrmarkt Woyzeck ist aufgeräumter Stimmung Vor einer Bude preist ein Ausrufer, halbunsinnig philosophierend, ein sternkundiges Pferd sowie einen als Soldaten verkleideten Affen an Marie und Woyzeck wollen sich die Vorführung ansehen Ein Unteroffizier und der Tambourmajor, die Marie in der Menge entdecken und ein Männergespräch über ihre erotische Ausstrahlung geführt haben, folgen ihnen ins Innere der Bude, wo das Pferd seine Künste vorführt und der Marktschreier fortfährt, parodistisch den Unterschied zwischen Mensch und Kreatur auszuführen und seine Unerheblichkeit zu betonen Das Pferd kann auch die Uhr entziffern Für diese Probe stellt der Tambourmajor seine Uhr zur Verfügung Marie drängelt sich nach vorne und lässt sich dabei vom Tambourmajor helfen. 4.Szene: Kammer Marie, ihr Kind auf dem Schoß, hat sich mit Ohrringen geschmückt und betrachtet sich in einer Spiegelscherbe. Ohrringe als Geschenk des Tambourmajors Sie beklagt - unter dem Eindruck des Geschenks, das offenbar vom Tambourmajor stammt - die Ungleichheit der menschlichen Verhältnisse Versucht das störende Kind mit Gesang und Drohungen zum Schlafen zu bewegen Woyzeck überrascht Marie, die den Schmuck zu verbergen versucht Sie gibt an, die Ohrringe gefunden zu haben, was Woyzeck anzweifelt Dann lenkt er ein, betrachtet sein schlafendes Kind, lässt Marie Geld da und verabschiedet sich bis zum Abend Marie, wieder mit dem Kind allein, hat ein schlechtes Gewissen Personen, Ort Personen: Woyzeck und Andres Ort: Feld Personen, Ort Personen: Marie am Fenster, Kind, Nachbarin Margreth, Woyzeck Personen, Ort Personen: Marie, Woyzeck und Tambourmajor Ort: Jahrmarkt Personen, Ort Personen: Marie, ihr Sohn und Woyzeck Ort: Ihr Zuhause 5.Szene: Der Hauptmann. Woyzeck Woyzeck rasiert den Hauptmann,der sich als philosophischer Kopf aufspielt. Macht sich über Woyzeck lustig und ihn ermahnt, sich nicht immer so zu hetzen, weil das auf ein schlechtes Gewissen deute ▶Vorwurf: unmoralischer Lebenswandel, uneheliches Kind ▶ Woyzeck weist, ohne direkt zu widersprechen, auf die großzügigeren Anschauungen Jesu hin und darauf, dass es sich die armen Leute nicht leisten können, tugendhaft zu sein, weil ihnen das Nötigste zum Leben (und somit etwa auch zum Heiraten) fehle. 6.Szene: Kammer Marie und der Tambourmajor begegnen sich in einer Gasse-offen bleibt, ob zufällig oder aufgrund einer Verabredung Wechselseitige Anziehung Wie am Ende von Szene 4 zeigt sich, dass Maries Verhältnis zum Tambourmajor ein dumpf. empfundener Fatalismus zugrunde liegt Marie reizt mit Widerstand 7.Szene: Auf der Gasse Woyzecks Eifersucht wird verdeutlicht Zweifel an Maries Treue -> -> behauptet, den Tambourmajor bemerkt zu haben, und meint, Marie müsse ihre Sünde anzusehen sein Marie in Defensive: Abstreitung aller Vorwürfe 8.Szene: Beim Doktor Der Doktor, für dessen Ernährungsexperiment Woyzeck als Versuchsperson dient, wirft diesem vor, »wie ein Hund" an die Wand uriniert zu haben, anstatt seinen Harn vertragsgemäß zu halten und zur Untersuchung abzuliefern • Empörung des Doktors Woyzeck versucht sich herauszureden, indem er in vertraulicher Weise seine unklaren Ideen von der menschlichen Natur und den Geheimnissen der Welt auszubreiten beginnt. ▶Der Doktor diagnostiziert eine zeitweise geistige Verwirrung, zeigt sich ob des interessanten Falles versöhnt und verspricht Woyzeck eine Zulage.. 9.Szene: Straße Der Hauptmann und der Doktor gehen zusammen eine Straße hinunter, stellen im Gespräch nochmals ihre philosophischen bzw. wissenschaftlichen fixen Ideen zur Schau und machen sich übereinander lustig Hauptmanns boshafte Andeutungen auf das Verhältnis Maries mit dem Tambourmajor Woyzeck reagiert tief betroffen und bittet den Hauptmann, mit ihm armem Teufel, der sonst nichts auf der Welt habe, keinen Spaß zu treiben Der Doktor registriert mit kaltem Vergnügen die äußerlichen Anzeichen von Woyzecks Erregung Aufgewühlt entfernt sich Woyzeck Er muss über das Mitgeteilte nachdenken 10.Szene: Hof des Professors Im »Hof des Professors« haben sich Studenten versammelt Der Professor will ihnen ein Experiment mit einer Katze vorführen, wobei Woyzeck ihm assistiert Der Doktor ist auch zugegen, fordert Woyzeck auf, für die Studenten mit den Ohren zu wackeln, macht sie auf den schlechten Allgemeinzustand von Woyzeck aufmerksam und stellt fest, dass Woyzecks Haare aufgrund der Erbsendiät ganz dünn geworden sind 11.Szene:Wachtstube Es ist Sonntag und schönes Wetter Woyzeck und Andres tun Dienst auf der Wachtstube In zwei Gasthäusern vor der Stadt ist Tanz und Musik, welche offenbar herüberklingt Woyzeck lässt das keine Ruhe, er muss hinaus 12.Szene: Wirtshaus Im Wirtshaus wird bei offenen Fenstern getanzt Vor dem Haus wird gesungen, zwei Handwerksburschen führen das große Wort, einer von ihnen predigt ironisch über die Bestimmung des Menschen und die Vollkommenheit der Welt Woyzeck stellt sich ans Fenster und sieht Marie und den Tambourmajor vorbeitanzen, die ihn nicht bemerken. Erschrocken sinkt er auf eine Bank Die »Unzucht« »am hellen Tag« lässt ihn die Fassung verlieren —> hat Marie verloren Personen, Ort Personen: Woyzeck und Hauptmann Personen, Ort Personen: Marie und Tambourmajor Ort: Gasse Personen, Ort Woyzeck und Marie Personen, Ort Personen: Doktor und Woyzeck Personen, Ort Personen: Hautpmann, Doktor und Woyzeck Personen, Ort Personen: Professor, Doktor, Studenten, Woyzeck Personen, Ort Personen: Andres und Woyzeck Personen, Ort Personen: Woyzeck, Maire und Tambourmajor 13.Szene: Freies Feld Auf dem freien Feld führt Woyzeck in höchster Aufgebrachtheit ein Selbstgespräch Die Musik und der Tanz dröhnen ihm noch in den Ohren Dann hört er Stimmen aus dem Boden und im Wind Sie fordern ihn auf, Marie zu erstechen -> Mordgedanken 14.Szene: Nacht In der Nacht: Andres und Woyzeck teilen ein Bett Woyzeck weckt Andres, da ihn immer noch die Tanzmusik verfolgt und Stimmen aus der Wand auf ihn einreden -> erneut Mordgedanken Andres möchte weiterschlafen. Woyzeck sagt, es ziehe ihm zwischen den Augen wie ein Messer Andres hält das für eine Fieberphantasie und rät, die heraufziehende Krankheit mit Schnaps zu unterdrücken 15.Szene: Wirthaus Im Wirtshaus tut der betrunkene Tambourmajor mit seiner Männlichkeit groß und lädt Woyzeck auf rüde Art zum Trinken ein Als der darauf nicht eingeht, ringt der Tambourmajor ihn nieder und demütigt ihn mit Worten Woyzeck blutet. Woyzeck, erschöpft zitternd auf einer Bank sitzend, sagt vor sich hin: »Eins nach dem andern.<< Vorhaben 16.Szene: Kramladen Woyzeck kauft einem jüdischen Kleinhändler ein Messer ab 17.Szene: Kammer ▶Marie blättert in der Bibel und stößt auf Textstellen, die ihren Betrug an Woyzeck kommentieren Ihr Gewissen quält sie, und dennoch kann sie das Verhältnis mit dem Tambourmajor nicht beenden Der Anblick ihres Kindes versetzt ihr einen Stich ins Herz-Schuldgefühle Am Boden liegt ein nicht näher charakterisierter »Narr«, murmelt Märchenfetzen, nimmt das Kind an sich und verstummt Woyzeck ist weder gestern noch heute gekommen Maries Empfindung zufolge ist >>alles tot 18.Szene:Kaserne In der Kaserne verschenkt Woyzeck seinen armseligen Privatbesitz an Andres, der befremdet alles annimmt, ihm aber weiterhin zuredet, sich krank zu melden und sein Fieber mit Schnaps zu kurieren 19.Szene: Marie mit Mädchen vor der Haustüre Marie hält sich mit Kindern vor der Haustür auf Die Kinder wollen, dass Marie ihnen ihre Abzählreime vorsingt Marie zählt ab und fordert die Großmutter - wessen Großmutter, ist unklar - auf, zu erzählen Diese erzählt ein Märchen von einem armen Waisenkind, das ganz allein auf der Welt und im Weltall ist und überall, wo es hinkommt, feststellen muss, dass alles tot ist und brüchige Fassade > Märchen wird für ihr Kind Wirklichkeit Zuletzt sitzt es einsam und weint Woyzeck kommt und holt Marie ab, es sei Zeit Marie fragt, wohin sie gehen .Er antwortet, er wisse es auch nicht. 20.Szene: Abend. Die Stadt in der Ferne Marie und Woyzeck sind draußen vor der Stadt, es ist schon finster ▶Marie möchte gehen Woyzeck erinnert sie daran, dass sie um Pfingsten zwei Jahre zusammen sind Marie friert -> > Woyzeck versetzt: und doch sei sie warm Ihr heißer Hurenatem« schürt seine Mordlust und weckt zugleich sein Begehren, Er lässt seine Mordabsicht durchblicken Marie schreit um Hilfe, Woyzeck stößt so lange mit dem Messer zu, bis sie tot ist. Dann hört er Leute kommen und eilt davon 21.Szene: Zeugen Zwei Leute werden Ohrenzeugen der Tat Der eine möchte es nicht wahrhaben und fortlaufen, der andere bringt ihn jedoch dazu, gemeinsam den Tatort aufzusuchen Personen, Ort Personen: Woyzeck Ort: Feld Personen, Ort Personen: Andres und Woyzeck Personen, Ort Personen: Tambourmajor und Woyzeck Ort: Wirtshaus Personen, Ort Personen: Woyzeck und jüdischer Kleindhändler Personen, Ort Personen: Marie, Kind, Narr Personen, Ort Personen: Woyzeck und Andres Ort: Kaserne Personen, Ort Personen: Marie, Kinder, Großmutter, Woyzeck Personen, Ort Personen: Marie und Woyzeck Personen, Ort Personen: Zwei Zeugen 22.Szene:Wirtshaus Woyzeck tanzt, singt ein anzügliches Lied über ein vorgeblich braves Mädchen, das den Soldaten hinterherschaut, zieht Käthe (vermutlich eine Magd im Wirtshaus) zu sich heran, ist fieberhaft animiert und weist in seinen aufgeregten Reden gleichzeitig auf seine Tat, ohne dass dies den Zuhörern vorläufig bewusst werden kann. Dann entdeckt Käthe, dass er mit Blut besudelt ist Er sucht nach einer Erklärung und verwickelt sich in Widersprüche Der Narr zitiert wiederum aus einem Märchen: Er rieche Menschenfleisch Woyzeck flieht 23.Szene: Nachricht des Mordes Die Nachricht von dem Mord hat sich bis in die Stadt verbreitet, wo ein Kind ein anderes Kind informiert Gemeinsam rennen sie zum Tatort, um noch etwas zu sehen zu bekommen 24.Szene: Abend. Die Stadt in der Ferne Woyzeck ist zum wieder verlassenen Tatort zurückgekehrt, um die Tatwaffe zu entfernen Er führt ein fieberhaft erregtes Selbstgespräch, sieht Marie daliegen, findet das ▶Messer und läuft, weil Leute kommen, fort Rote Schnur -Zeichen einer Erhängten 25.Szene: Woyzeck am Teich Woyzeck wirft das Messer in einen Teich; jedoch nicht weit genug, wie er fürchtet Daher watet er ins Wasser hinein und wirft das Messer nochmals und weiter Versucht sich die Blutflecken abzuwaschen.. 26.Szene Marie wird gefunden Gerichtsdiener, ein Barbier, ein Arzt und ein Richter haben sich versammelt; ob noch am Tatort oder später an einem anderen Ort, bleibt offen Der Polizeidiener stellt fest, dass man schon lange mehr keinen so schönen Mord gehabt habe 27.Szene: Idiot.Kind.Woyzeck ▶Die Schlussszene zeigt Woyzeck mit seinem Kind und dem Idioten Karl Offenbar ist Woyzeck noch durchnässt (vgl. Szene 25), denn der Idiot wiederholt immer wieder den Satz: »Der is ins Wasser gefallen.« Woyzeck möchte das Kind liebkosen, das sich abwendet und schreit Verzweifelt verspricht Woyzeck seinem Sohn, ihm einen »Reuter« (einen »Reiter«, südhessisch für: Lebkuchen) zu kaufen Wieder wehrt sich das Kind Schließlich gibt Woyzeck dem Idioten das Geld für die Süßigkeit, der daraufhin jauchzend mit dem Kind davonläuft Personen, Ort Personen: Wozeyk, Narr und Käthe Ort: Wirtshaus Personen, Ort Personen: Kinder Personen, Ort Personen: Woyzeck, Marie Ort: Tatort Personen, Ort Personen: Woyzeck Ort: Teich Personen, Ort Personen: Marie, Gerichtdiener, Barbier, Arzt und Richter Personen, Ort Personen: Idiot, Kind und Woyzeck