Woyzeck Szene 5 Analyse

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Analyse Woyzeck Szene 5

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Deutsch Arbeitsauftrag Analyse: Womit sind der Hauptmann und Woyzeck ganz konkret beschäftigt? Berücksichtigen Sie die Bühnenanweisung und die gesamte Szenenanlage. Was für ein Verhältnis kann man daraus ableiten? -> Machtverhältnis zwischen Woyzeck und Hauptmann -> Hauptmann sitzt, Woyzeck steht -> erledigt niedrigere Arbeit -> untergestellt ● Halten Sie die Redeanteile mit Angabe von Seitenzahl und Zeilenangabe schriftlich fest. Lässt sich anhand der Redeanteile, unabhängig von dem, was gesagt wird, rein quantitativ das Verhältnis zwischen den beiden Protagonisten dokumentieren? -> im ersten Teil der Szene redet Woyzeck kaum, er antwortet monoton auf die Fragen des Hauptmann -> ordnet sich unter. Erst als der Hauptmann ihn und seinen Lebensstil kritisiert, verteidigt er sich. Worüber redet der Hauptmann? Wie antwortet Woyzeck konkret auf die Anregungen des Hauptmannes? -> drüber, das sein Leben langweilig und sinnlos ist -> er ist Soldat, es ist kein Krieg-> für ihn nichts zu tun. Auch kritisiert er Woyzeck und sein uneheliches Kind, seine Unmoralität. Daraufhin verteidigt Woyzeck sich und versucht dem Hauptmann seinen Standpunkt und den der allgemeinen Unterschicht zu erklären Mit welchen Argumenten verteidigt Woyzeck seinen vom Hauptmann beklagten ,,unmoralischen" Lebenswandel? -> die Unterschicht kann nicht moralisch leben -> kein Geld, er bringt bezüglich seines Kindes ein Bibelzitat In der fünften Szene aus Georg Büchners „Woyzeck" (1967) wird die Beziehung von Woyzeck und seinem Vorgesetzten, dem Hauptmann, beschrieben....

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Das Drama besteht aus Fragmenten, welche nach dem Tod Büchners zusammengesetzt wurden. Es stammt aus der Epoche des Vormärz und befasst sich mit der gesamtgesellschaftlichen Situation des 20. Jahrhunderts. In dieser Szene wird das Machtverhältnis sowie die Beziehung Woyzecks, einem Befehlsempfänger und Repräsentanten der Unterschicht, und des Hauptmanns, der Vorgesetzte Woyzecks mit hohem militärischem Rang und Repräsentant der Oberschicht, dargestellt. Die Szene besteht aus einem Dialog zwischen Woyzeck und dem Hauptmann, wobei Woyzeck im ersten der zwei Teile der Szene (S.12 Z.1-28) kaum Redeanteil hat. Im Handlungsverlauf ist die Szene so zu einzuordnen, dass Woyzecks missliche Lage, aufgrund seines geringen Verdienstes und der trotzdem ständigen Verantwortung seine Freundin Marie und seinen Sohn Christian zu finanzieren, dazu führt, dass er, wenn es ihm vom Hauptmann erlaubt wird, Nebenjobs annimmt, wie beispielsweise das Rasieren des Hauptmanns. Damit beginnt die Szene. Der Hauptmann hat in dieser Szene seinen ersten Auftritt und wird erstmals in das Stück miteinbezogen. Die Regieanweisung direkt am Anfang der Szene verweist darauf, dass der Hauptmann sitzt, während Woyzeck dabei ist ihn zu rasieren. Der Hauptmann philosophiert darüber, dass er noch lange zu leben habe, aber er von Langweile und Nicht-Beschäftigung geplagt sei und „Woyzeck [solle] langsam“ (S.12 Z.2) machen, da man selbst die einfachsten Dinge nicht mit Eile machen sollte, da so die Zeit langsamer vergeht. Er philosophiert weiter mit leeren Worten vor sich her während Woyzeck auf diese Ausdrücke seiner luxuriösen Probleme immer nur mit ,,Jawohl, Herr Hauptmann" (S.12 Z.9) antwortet. Da der Hauptmann ihn mit einbeziehen will, stellt er ihm die inhaltslose Frage, ,,was [ist] heut für Wetter" (S.12 Z.22-23) ist. Worauf Woyzeck wieder kurz angebunden antwortet, dass es windig sei. Darauffolgend stellt der Hauptmann Woyzeck eine Sprachfalle, indem er von Süd-Nord- Wind redet, welcher offensichtlich nicht existiert. Woyzeck antwortet darauf wieder mit seiner Floskel ,,Jawohl, Herr Hauptmann“ (S.12 Z.28). Daraufhin schreit der Hauptmann lachend auf, weil Woyzeck ,,ganz abscheulich dumm“ (S.12 Z.30) sei und er auf diese einfache Falle seinerseits hereingefallen ist. In Szene 5 lässt sich also ganz klar das Machtverhältnis zwischen dem Hauptmann und Woyzeck erkennen: es fängt schon damit an, dass der Hauptmann sitzt, während Woyzeck steht. Daraus lässt sich schließen, dass Woyzeck dem Hauptmann untergestellt ist. Der Hauptmann darf bequem sitzen, während er im Stehen die Arbeit verrichten muss. Diese Körperstellung zueinander wird damit unterstützt, dass vom Hauptmann, vor allem im ersten Teil, die Initiative des Gespräches ausgeht. Während Woyzeck eine sehr passive Rolle im Dialog einnimmt, ergreift der Hauptmann immer wieder von sich aus das Wort. Im zweiten Teil des Dialogs nimmt Woyzecks Gesprächsanteil zwar zu, die Machtverteilung bleibt jedoch gleich. Der Hauptmann hat einen hohen militärischen Rang und ist somit auf jeder Hinsicht abgesichert, während Woyzeck täglich um sein Überleben kämpfen muss. So herrscht eine starke Kluft zwischen den sozialen Zuständen der beiden, welche zu einer Blockade für die Kommunikation der beiden wird. Die Luxusprobleme des Hauptmanns werden ebenso deutlich. Er redet über diese mit seinem Untergestelltem, welcher ihm in diesem Moment den Bart rasiert, also niedere Arbeit tut, um sich überhaupt über Wasser halten zu können. Dies weist auf eine fast schon paradoxe Weise der Machtausübung hin, welche dem Hauptmann entweder nicht aktiv bewusst ist oder er sie, was wahrscheinlicher ist, aus seinem Standpunkt nicht wahrhaben will, da er nicht in der Situation ist, sich über seine Existenz en machen zu müssen. Ihm ist langweilig und für sein langes Leben sieht er keine wirkliche Beschäftigung, weshalb er Woyzeck dazu auffordert, langsamer zu arbeiten, um damit die Zeit totschlagen zu können. Der Hauptmann kritisiert Woyzeck sehr deutlich und verurteilt ihn für seinen Lebensstil. Er führt Woyzecks Probleme auf sein uneheliches Kind Christian mit Marie zurück. Woyzeck handelt bei dieser Anschuldigung interessant, da er ein Bibelzitat anbringt (vgl. S.13 Z. 1-4), welches dem Hauptmann veranschaulichen soll, dass alle, auch uneheliche Kinder, von Gott Barmherzigkeit erfahren könne, da er alle Kinder begrüßt. Mit dem Beginn der Vorwürfe durch den Hauptmann wird Woyzecks Redeanteil größer und versucht, sich zu verteidigen. Er pocht nach den Anschuldigungen des Hauptmanns darauf, dass er nur unmoralisch sein kann, da er gar nicht die Möglichkeiten hat moralisch zu leben. Als Beispiel dafür führt er die nicht existente Heirat mit Marie an, welche er gar nicht finanzieren hätte können und ihm somit die Möglichkeit verwehrt geblieben wäre seinen Sohn ehelich und somit moralisch zu bekommen. „Da setz einmal einer seinesgleichen auf die Moral in der Welt“ (S.13 Z.9 f.), sagt Woyzeck an dieser Stelle, um den Hauptmann auf genau dieses Problem aufmerksam zu machen. Weiter führt er diesen Aspekt, als der Hauptmann ihn als jemanden ohne Tugend beschreibt (vgl. S.13 Z.14 ff.), worauf er ihm entgegnet, dass ein tugendhaftes Leben der Oberschicht vorbehalten sei, da man dafür den Grundstein des Lebens für selbstverständlich erachten müsse und nicht wie er täglich um seine nächste Mahlzeit bangen müsse. Wenn er Reichtümer wie einen Hut oder einen Gehrock besitzen würde, sagt Woyzeck, wäre er sicher auch tugendhaft, nur leider ist ihm diese Schönheit aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung verwehrt (vgl. S.13 Z.23-29). In der Szene ist also ein starker Zusammenhang zwischen der Moral und dem gesellschaftlichen Stand zu erkennen. Auf diese doch sehr schlüssigen Argumente Woyzecks kommt der Hauptmann mit seinen leeren physiologischen Erklärungen ins Straucheln. Er weicht dem Ganzen strikt aus, was deutlich macht, dass er dies nicht wahrhaben will oder schlichtweg nicht versteht. Hier wird die Kluft zwischen den beiden sehr deutlich, da das soziale Leben Woyzecks für den Hauptmann nicht nur fremd, sondern unvorstellbar ist. Dieser Zustand äußert sich im Dialog als Ignoranz des Hauptmanns hinsichtlich Woyzecks Situation und die unüberschreitbare Kluft zwischen Arm und Reich wird visualisiert. Zum Ende der Szene lässt sich sagen, dass der Hauptmann endgültig auf seine Grenzen stößt und weder die Argumente Woyzecks verstehen noch widerlegen kann, obwohl er sich trotzdem sprachlich und intellektuell auf einem höheren Niveau sieht. Er bricht das Gespräch mit einem Befehl an Woyzeck ab, was wieder beweist, dass sich das Machtverhältnis der beiden während des gesamten Gespräches nicht verändert hat. Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass in dieser Szene das Machtverhältnis zwischen dem Hauptmann und Woyzeck verdeutlicht wird. Der Hauptmann wird als Vertreter der Oberschicht ins Drama eingeführt und wird mehr als deutlich über Woyzeck gestellt. Der Rangunterschied wird verdeutlicht und es kommt zu einer leichten Konfrontation des Hauptmanns mit den existenziellen Problemen Woyzecks, welche aufgrund seiner sozialen Stellung zustande kommen. Gleichzeitig redet der Hauptmann über seine Probleme und sieht sich in der Situation über Woyzecks Lebensstil zu urteilen, was dazu führt, dass Woyzeck ihm erklärt, wie das Leben als Teil der Unterschicht ist. Der Hauptmann lenkt erst vom Thema ab und bricht die Unterhaltung schließlich. Sprachlich spricht der Hauptmann mit einfachen Worten und Möchtegern philosophischen Aussagen, welche in leeren Worthüllen und Anaphern enden. Woyzeck versucht sich etwas gewählter zu verteidigen, wobei die Rangordnung sich niemals verändert und der Hauptmann Woyzeck zu jeder Zeit überstellt ist.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Der Hauptmann hat in dieser Szene seinen ersten Auftritt und wird erstmals in das Stück miteinbezogen. Die Regieanweisung direkt am Anfang der Szene verweist darauf, dass der Hauptmann sitzt, während Woyzeck dabei ist ihn zu rasieren. Der Hauptmann philosophiert darüber, dass er noch lange zu leben habe, aber er von Langweile und Nicht-Beschäftigung geplagt sei und „Woyzeck [solle] langsam“ (S.12 Z.2) machen, da man selbst die einfachsten Dinge nicht mit Eile machen sollte, da so die Zeit langsamer vergeht. Er philosophiert weiter mit leeren Worten vor sich her während Woyzeck auf diese Ausdrücke seiner luxuriösen Probleme immer nur mit ,,Jawohl, Herr Hauptmann" (S.12 Z.9) antwortet. Da der Hauptmann ihn mit einbeziehen will, stellt er ihm die inhaltslose Frage, ,,was [ist] heut für Wetter" (S.12 Z.22-23) ist. Worauf Woyzeck wieder kurz angebunden antwortet, dass es windig sei. Darauffolgend stellt der Hauptmann Woyzeck eine Sprachfalle, indem er von Süd-Nord- Wind redet, welcher offensichtlich nicht existiert. Woyzeck antwortet darauf wieder mit seiner Floskel ,,Jawohl, Herr Hauptmann“ (S.12 Z.28). Daraufhin schreit der Hauptmann lachend auf, weil Woyzeck ,,ganz abscheulich dumm“ (S.12 Z.30) sei und er auf diese einfache Falle seinerseits hereingefallen ist. In Szene 5 lässt sich also ganz klar das Machtverhältnis zwischen dem Hauptmann und Woyzeck erkennen: es fängt schon damit an, dass der Hauptmann sitzt, während Woyzeck steht. Daraus lässt sich schließen, dass Woyzeck dem Hauptmann untergestellt ist. Der Hauptmann darf bequem sitzen, während er im Stehen die Arbeit verrichten muss. Diese Körperstellung zueinander wird damit unterstützt, dass vom Hauptmann, vor allem im ersten Teil, die Initiative des Gespräches ausgeht. Während Woyzeck eine sehr passive Rolle im Dialog einnimmt, ergreift der Hauptmann immer wieder von sich aus das Wort. Im zweiten Teil des Dialogs nimmt Woyzecks Gesprächsanteil zwar zu, die Machtverteilung bleibt jedoch gleich. Der Hauptmann hat einen hohen militärischen Rang und ist somit auf jeder Hinsicht abgesichert, während Woyzeck täglich um sein Überleben kämpfen muss. So herrscht eine starke Kluft zwischen den sozialen Zuständen der beiden, welche zu einer Blockade für die Kommunikation der beiden wird. Die Luxusprobleme des Hauptmanns werden ebenso deutlich. Er redet über diese mit seinem Untergestelltem, welcher ihm in diesem Moment den Bart rasiert, also niedere Arbeit tut, um sich überhaupt über Wasser halten zu können. Dies weist auf eine fast schon paradoxe Weise der Machtausübung hin, welche dem Hauptmann entweder nicht aktiv bewusst ist oder er sie, was wahrscheinlicher ist, aus seinem Standpunkt nicht wahrhaben will, da er nicht in der Situation ist, sich über seine Existenz en machen zu müssen. Ihm ist langweilig und für sein langes Leben sieht er keine wirkliche Beschäftigung, weshalb er Woyzeck dazu auffordert, langsamer zu arbeiten, um damit die Zeit totschlagen zu können. Der Hauptmann kritisiert Woyzeck sehr deutlich und verurteilt ihn für seinen Lebensstil. Er führt Woyzecks Probleme auf sein uneheliches Kind Christian mit Marie zurück. Woyzeck handelt bei dieser Anschuldigung interessant, da er ein Bibelzitat anbringt (vgl. S.13 Z. 1-4), welches dem Hauptmann veranschaulichen soll, dass alle, auch uneheliche Kinder, von Gott Barmherzigkeit erfahren könne, da er alle Kinder begrüßt. Mit dem Beginn der Vorwürfe durch den Hauptmann wird Woyzecks Redeanteil größer und versucht, sich zu verteidigen. Er pocht nach den Anschuldigungen des Hauptmanns darauf, dass er nur unmoralisch sein kann, da er gar nicht die Möglichkeiten hat moralisch zu leben. Als Beispiel dafür führt er die nicht existente Heirat mit Marie an, welche er gar nicht finanzieren hätte können und ihm somit die Möglichkeit verwehrt geblieben wäre seinen Sohn ehelich und somit moralisch zu bekommen. „Da setz einmal einer seinesgleichen auf die Moral in der Welt“ (S.13 Z.9 f.), sagt Woyzeck an dieser Stelle, um den Hauptmann auf genau dieses Problem aufmerksam zu machen. Weiter führt er diesen Aspekt, als der Hauptmann ihn als jemanden ohne Tugend beschreibt (vgl. S.13 Z.14 ff.), worauf er ihm entgegnet, dass ein tugendhaftes Leben der Oberschicht vorbehalten sei, da man dafür den Grundstein des Lebens für selbstverständlich erachten müsse und nicht wie er täglich um seine nächste Mahlzeit bangen müsse. Wenn er Reichtümer wie einen Hut oder einen Gehrock besitzen würde, sagt Woyzeck, wäre er sicher auch tugendhaft, nur leider ist ihm diese Schönheit aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung verwehrt (vgl. S.13 Z.23-29). In der Szene ist also ein starker Zusammenhang zwischen der Moral und dem gesellschaftlichen Stand zu erkennen. Auf diese doch sehr schlüssigen Argumente Woyzecks kommt der Hauptmann mit seinen leeren physiologischen Erklärungen ins Straucheln. Er weicht dem Ganzen strikt aus, was deutlich macht, dass er dies nicht wahrhaben will oder schlichtweg nicht versteht. Hier wird die Kluft zwischen den beiden sehr deutlich, da das soziale Leben Woyzecks für den Hauptmann nicht nur fremd, sondern unvorstellbar ist. Dieser Zustand äußert sich im Dialog als Ignoranz des Hauptmanns hinsichtlich Woyzecks Situation und die unüberschreitbare Kluft zwischen Arm und Reich wird visualisiert. Zum Ende der Szene lässt sich sagen, dass der Hauptmann endgültig auf seine Grenzen stößt und weder die Argumente Woyzecks verstehen noch widerlegen kann, obwohl er sich trotzdem sprachlich und intellektuell auf einem höheren Niveau sieht. Er bricht das Gespräch mit einem Befehl an Woyzeck ab, was wieder beweist, dass sich das Machtverhältnis der beiden während des gesamten Gespräches nicht verändert hat. Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass in dieser Szene das Machtverhältnis zwischen dem Hauptmann und Woyzeck verdeutlicht wird. Der Hauptmann wird als Vertreter der Oberschicht ins Drama eingeführt und wird mehr als deutlich über Woyzeck gestellt. Der Rangunterschied wird verdeutlicht und es kommt zu einer leichten Konfrontation des Hauptmanns mit den existenziellen Problemen Woyzecks, welche aufgrund seiner sozialen Stellung zustande kommen. Gleichzeitig redet der Hauptmann über seine Probleme und sieht sich in der Situation über Woyzecks Lebensstil zu urteilen, was dazu führt, dass Woyzeck ihm erklärt, wie das Leben als Teil der Unterschicht ist. Der Hauptmann lenkt erst vom Thema ab und bricht die Unterhaltung schließlich. Sprachlich spricht der Hauptmann mit einfachen Worten und Möchtegern philosophischen Aussagen, welche in leeren Worthüllen und Anaphern enden. Woyzeck versucht sich etwas gewählter zu verteidigen, wobei die Rangordnung sich niemals verändert und der Hauptmann Woyzeck zu jeder Zeit überstellt ist.