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To kill a Mockingbird

To kill a Mockingbird

 To kill a Mockingbird - Zusammenfassung
Erster Teil
Jean Louise Finch, genannt Scout, wächst mit ihrem älteren Bruder Jem (Jeremy) in
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To kill a Mockingbird - Zusammenfassung Erster Teil Jean Louise Finch, genannt Scout, wächst mit ihrem älteren Bruder Jem (Jeremy) in der Kleinstadt Maycomb in Alabama auf. Ihre Mutter ist verstorben und ihr Vater, der Rechtsanwalt Atticus Finch, sorgt für die Kinder. Atticus hat als erster mit der Tradition seiner Vorfahren, Baumwolle anzubauen, gebrochen und Jura studiert. Bei der Erziehung der Kinder wird Atticus von der schwarzen Köchin Calpurnia unterstützt. Ein komplizierter Ellbogenbruch bei Jem ist gut verheilt. Scout erzählt im Rückblick, wie es zu der Verletzung kam: Die eigentliche Geschichte beginnt, als der Neffe einer Nachbarin 1933 zum ersten Mal die Sommerferien mit ihnen verbringt. Zu der Zeit ist Scout fast sechs Jahre alt und Jem fast neun. Ihr neuer Freund Charles Baker Harris, genannt Dill, ist knapp sieben. Dill zeigt besonderes Interesse an den Nachbarn der Familie Finch, den Radleys. Über deren Sohn Arthur Boo kursieren bizarre Gerüchte. Er ist als Teenager auffällig geworden und wird seit Jahrzehnten von seinen Eltern und seinem Bruder Nathan versteckt gehalten. Scout und Jem fürchten sich vor dem sogenannten »Gespenst<<. Angestachelt von Dill wagt es Jem, sich dem unheimlichen Haus zu nähern. Scouts erstes Schuljahr wird eine Enttäuschung. Das selbstbewusste, schreib- und lesekundige Kind gerät in Konflikt mit seiner unerfahrenen und ortsfremden Lehrerin. Atticus rät seiner Tochter, sich in sie...

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hineinzuversetzen. Nur so könne man Verständnis für andere Menschen entwickeln. Zu Scouts Mitschülern gehören auch Walter Cunningham und Burris Ewell. Walter ist der Sohn einer Bauernfamilie, die in bescheidenen Verhältnissen lebt, sich aber nichts schenken lässt. Die Ewells dagegen leben von der staatlichen Fürsorge, sind schmutzig und faul. Sie werden als Außenseiter geduldet. Die Schule langweilt Scout. Sie fragt sich, wer die kleinen Geschenke versteckt, die sie und Jem im Astloch einer der Eichen am Rand des Radley-Grundstücks entdecken. In den nächsten Sommerferien erfinden die Finch-Kinder und Dill ein Theaterstück über den unsichtbaren Arthur Boo und schreiben ihm, er solle sich zeigen. Atticus verhindert die Zustellung des Briefs. Er ermahnt die Kinder, Arthurs Zurückgezogenheit zu respektieren. Als die Kinder am Ende der Ferien versuchen, durch ein Fenster der Radleys zu spähen, werden sie ertappt. Sie sind schon auf der Flucht, als Nathan Radley einen Warnschuss in die Luft abfeuert. Auch das zweite Schuljahr macht Scout keine Freude. Abwechslung bieten die Schätze, die sie und Jem im Astloch finden. Sie schreiben dem unbekannten Spender einen Dankesbrief. Bevor sie ihn hinterlegen können, verfüllt Nathan Radley das Astloch mit Mörtel. In einer eisigen Winternacht gerät das Haus der Nachbarin Miss Maudie Atkinson in Flammen. Vom Rand des Radley-Grundstücks aus beobachten die Kinder, wie das Feuer mit vereinten Kräften unter Kontrolle gebracht wird. Unbemerkt legt Arthur Boo der frierenden Scout von hinten eine Decke um die Schultern. Als Atticus die Verteidigung des Schwarzen Tom Robinson übernimmt, wird Scout von ihren Mitschülern und in der Verwandtschaft angefeindet. Man nennt Atticus einen »Niggerfreund« und eine Schande für die Familie. Scout verteidigt die Ehre ihres Vaters mit Fäusten. Er bittet sie um Selbstbeherrschung. Atticus weiß, dass er den Prozess seines Mandanten nicht gewinnen kann: Dessen Wort stehe gegen das eines Weißen. Zu Weihnachten bekommen beide Kinder Luftgewehre. Atticus ermahnt Jem, niemals auf Nachtigallen zu zielen. Das sei Sünde. Atticus ist fast fünfzig und kein Vater, mit dem sich angeben lässt, finden Scout und Jem. Als Atticus einen tollwütigen Hund erschießt und damit Gefahr von der Gemeinde abwendet, sind seine Kinder stolz auf ihn. Zweiter Teil Jem ist zwölf Jahre alt und dabei erwachsen zu werden. Zu Beginn der Sommerferien reist Atticus für eine Woche zu einer Sitzung der Volksvertretung. Scout und Jem bleiben in Calpurnias Obhut. Am Sonntag nimmt sie die Kinder mit in die Kirche der Farbigen. Scouts Interesse an Leben und Alltag der Schwarzen wird geweckt. Die Gemeinde zeigt ihre Solidarität mit der Familie von Tom Robinson, der wegen Vergewaltigung angeklagt ist. Atticus' Schwester Alexandra verwaltet seit jeher den Familiensitz Finch's Landing mit der Baumwollfarm in der Nähe von Maycomb. Überraschend zieht sie für unbestimmte Zeit in das Haus ihres Bruders ein. Sie will Scout und Jem ihren Familienstolz und ihr Standesbewusstsein vermitteln. Scout soll zu einer jungen Dame erzogen und Calpurnia entlassen werden. Atticus ist dagegen. Unterdessen erscheint Dill in Maycomb. Er ist von zuhause weggelaufen, wo er sich vernachlässigt fühlt. Ihm wird erlaubt, die restlichen Ferien mit seinen Freunden zu verbringen. Am Tage vor der Prozesseröffnung wird Tom Robinson nach Maycomb überführt. Um einen drohenden Lynchmord zu verhindern, hält Atticus in der Nacht Wache vor dem Gefängnis. Jem, Scout und Dill überraschen ihn, als er von einer Horde Männern bedroht wird. In der zugespitzten Situation entdeckt Scout unter den fremden Gesichtern Walter Cunninghams Vater. Sie verwickelt ihn in ein höfliches Gespräch, wie sie es von ihrem Vater gelernt hat. Daraufhin entlädt sich die Atmosphäre und der Mob entfernt sich. Alle im Saal kennen die Lebensverhältnisse der Ewells: Sie hausen auf einem Grundstück hinter der städtischen Müllkippe und haben sich im Elend eingerichtet. Mayellas Gesichtsverletzungen stammen wahrscheinlich von einem Linkshänder. Bei der Vernehmung von Bob Ewell weist Atticus nach, dass dieser Linkshänder ist. Bei Mayellas Vernehmung stellt sich heraus, dass sie keine Freunde hat. Ihr Vater ist oft betrunken und überlässt ihr die Verantwortung für sieben jüngere Geschwister. Sie behauptet, Tom Robinson sei in ihrer Hütte über sie hergefallen, habe sie gewürgt, geschlagen und missbraucht. Atticus weist auf Toms verkrüppelten Arm hin. Er vermutet, dass Mayella und Tom einvernehmlich zusammen waren. Deshalb sei ihr Vater gewalttätig gegen sie geworden. Zuletzt wird Thomas Robinson vernommen. Er ist fünfundzwanzig Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er ist wegen einer Schlägerei vorbestraft. Er bestätigt, Mayella auf dem Hof hin und wieder geholfen zu haben. Geld habe er keins genommen; sie habe ihm leidgetan. An besagtem Tag habe Mayella ihn sexuell bedrängt. Als Schwarzer habe er sich nicht wehren, sondern sie nur bitten können, ihn gehen zu lassen. Dann sei Bob Ewell erschienen und er habe fliehen können. Der Staatsanwalt versucht die Geschworenen gegen Tom Robinson zu beeinflussen. Atticus behauptet in seinem Schlussplädoyer, Mayella Ewell habe gegen ein ungeschriebenes Gesetz verstoßen und versucht, einen Schwarzen zu verführen. Bei ihrem Vorhaben, den einzigen Zeugen zerstören, könne sie sich auf bestehende Vorurteile gegen Farbige stützen. Vor dem Gesetz seien jedoch alle gleich und er vertraue in die Unvoreingenommenheit der Jury. In stundenlangen Beratungen kommen die Geschworenen zu dem Ergebnis, dass Tom Robinson schuldig ist. Als Atticus den Gerichtssaal verlässt, erheben sich die Schwarzen auf der Empore. Atticus stimmt Jem zu, dass das Urteil nicht gerecht sei. Am nächsten Morgen ist Atticus zuversichtlicher. Er will Berufung einlegen. Aus Dankbarkeit überhäufen die Schwarzen der Stadt ihn mit Lebensmitteln. Bob Ewell dagegen lauert Atticus auf, spuckt ihm ins Gesicht und schwört Rache. Am Abend bespricht Atticus mit den Kindern die Ereignisse. Er sieht es schon als Erfolg an, dass die Beratung der Geschworenen so lange gedauert habe. Der Missionskreis von Maycomb ist zu Gast bei Tante Alexandra; die meisten der christlichen Damen reden abfällig über die Schwarzen. Unterdessen erfährt Atticus, dass Tom Robinson bei dem Versuch aus dem Gefängnis zu fliehen, erschossen wurde. Calpurnia begleitet Atticus zu Toms Witwe Helen. Mr. Underwood von der Lokalzeitung erhebt in einem Leitartikel schwere Vorwürfe gegen die Tötung von Tom. Er vergleicht sie mit dem Gemetzel an unschuldigen Singvögeln. Bob Ewell dagegen äußert öffentlich, dass jetzt nur noch zwei weitere verschwinden müssten. Unter den Bürgern von Maycomb gilt Atticus als Verräter, was Jem und Scout zu spüren bekommen. Jem geht inzwischen auf die Highschool und Scout in die dritte Klasse. Im Unterricht wird über Hitlers Vorgehen gegen die Juden gesprochen. Scouts Lehrerin Miss Gates kritisiert das deutsche Volk wegen seiner Vorurteile. Scout findet das merkwürdig, denn am Rande des Robinson-Prozesses hatte Miss Gates sich abschätzig über die Schwarzen in der Stadt geäußert. Bob Ewell hat kurzzeitig eine Arbeit. Für seine Kündigung macht er Atticus verantwortlich. Er belästigt auch Helen Robinson. Unterdessen bereiten die Missionsdamen eine Feier zu Halloween vor. In einem Stück über Maycomb County hat Scout die Rolle eines Schinken. Jem begleitet sie zur Aufführung. Auf dem Rückweg werden die Kinder von einem Unbekannten verfolgt. Bei der Radley-Eiche greift er sie an. Jem wird im Kampf verletzt, dann gerät Scout in einen Würgegriff. Als eine vierte Person erscheint, lässt der Angreifer von Scout ab. Ihr Retter trägt den bewusstlosen Jem nach Hause; sein Ellbogen ist gebrochen. Der herbeigerufene Sheriff Heck Tate findet am Tatort die Leiche von Bob Ewell. Ein Küchenmesser steckt in seinen Rippen. Es ist Arthur Boo Radley, der den Kindern zur Hilfe kam. Atticus verlangt eine gerichtliche Untersuchung, auch wenn Jem in Notwehr gehandelt habe. Heck Tate dagegen behauptet, dass Bob Ewell in sein eigenes Messer gestürzt sei. Er lehnt eine Untersuchung entschieden ab, um Arthur Radley zu schützen. Der menschenscheue Mann habe das Leben der Kinder gerettet und solle jetzt nicht ins Rampenlicht gezogen werden. Das wäre eine Sünde, so als würde man eine Nachtigall stören. Arthur Boo lässt sich von Scout nach Hause führen. Sie sieht ihn nie wieder, aber sie meint ihn zu kennen und zu verstehen. Überhaupt fühlt Scout sich jetzt erwachsen. Unterdessen wacht Atticus an Jems Bett. Scout schläft auf seinen Knien ein.

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hineinzuversetzen. Nur so könne man Verständnis für andere Menschen entwickeln. Zu Scouts Mitschülern gehören auch Walter Cunningham und Burris Ewell. Walter ist der Sohn einer Bauernfamilie, die in bescheidenen Verhältnissen lebt, sich aber nichts schenken lässt. Die Ewells dagegen leben von der staatlichen Fürsorge, sind schmutzig und faul. Sie werden als Außenseiter geduldet. Die Schule langweilt Scout. Sie fragt sich, wer die kleinen Geschenke versteckt, die sie und Jem im Astloch einer der Eichen am Rand des Radley-Grundstücks entdecken. In den nächsten Sommerferien erfinden die Finch-Kinder und Dill ein Theaterstück über den unsichtbaren Arthur Boo und schreiben ihm, er solle sich zeigen. Atticus verhindert die Zustellung des Briefs. Er ermahnt die Kinder, Arthurs Zurückgezogenheit zu respektieren. Als die Kinder am Ende der Ferien versuchen, durch ein Fenster der Radleys zu spähen, werden sie ertappt. Sie sind schon auf der Flucht, als Nathan Radley einen Warnschuss in die Luft abfeuert. Auch das zweite Schuljahr macht Scout keine Freude. Abwechslung bieten die Schätze, die sie und Jem im Astloch finden. Sie schreiben dem unbekannten Spender einen Dankesbrief. Bevor sie ihn hinterlegen können, verfüllt Nathan Radley das Astloch mit Mörtel. In einer eisigen Winternacht gerät das Haus der Nachbarin Miss Maudie Atkinson in Flammen. Vom Rand des Radley-Grundstücks aus beobachten die Kinder, wie das Feuer mit vereinten Kräften unter Kontrolle gebracht wird. Unbemerkt legt Arthur Boo der frierenden Scout von hinten eine Decke um die Schultern. Als Atticus die Verteidigung des Schwarzen Tom Robinson übernimmt, wird Scout von ihren Mitschülern und in der Verwandtschaft angefeindet. Man nennt Atticus einen »Niggerfreund« und eine Schande für die Familie. Scout verteidigt die Ehre ihres Vaters mit Fäusten. Er bittet sie um Selbstbeherrschung. Atticus weiß, dass er den Prozess seines Mandanten nicht gewinnen kann: Dessen Wort stehe gegen das eines Weißen. Zu Weihnachten bekommen beide Kinder Luftgewehre. Atticus ermahnt Jem, niemals auf Nachtigallen zu zielen. Das sei Sünde. Atticus ist fast fünfzig und kein Vater, mit dem sich angeben lässt, finden Scout und Jem. Als Atticus einen tollwütigen Hund erschießt und damit Gefahr von der Gemeinde abwendet, sind seine Kinder stolz auf ihn. Zweiter Teil Jem ist zwölf Jahre alt und dabei erwachsen zu werden. Zu Beginn der Sommerferien reist Atticus für eine Woche zu einer Sitzung der Volksvertretung. Scout und Jem bleiben in Calpurnias Obhut. Am Sonntag nimmt sie die Kinder mit in die Kirche der Farbigen. Scouts Interesse an Leben und Alltag der Schwarzen wird geweckt. Die Gemeinde zeigt ihre Solidarität mit der Familie von Tom Robinson, der wegen Vergewaltigung angeklagt ist. Atticus' Schwester Alexandra verwaltet seit jeher den Familiensitz Finch's Landing mit der Baumwollfarm in der Nähe von Maycomb. Überraschend zieht sie für unbestimmte Zeit in das Haus ihres Bruders ein. Sie will Scout und Jem ihren Familienstolz und ihr Standesbewusstsein vermitteln. Scout soll zu einer jungen Dame erzogen und Calpurnia entlassen werden. Atticus ist dagegen. Unterdessen erscheint Dill in Maycomb. Er ist von zuhause weggelaufen, wo er sich vernachlässigt fühlt. Ihm wird erlaubt, die restlichen Ferien mit seinen Freunden zu verbringen. Am Tage vor der Prozesseröffnung wird Tom Robinson nach Maycomb überführt. Um einen drohenden Lynchmord zu verhindern, hält Atticus in der Nacht Wache vor dem Gefängnis. Jem, Scout und Dill überraschen ihn, als er von einer Horde Männern bedroht wird. In der zugespitzten Situation entdeckt Scout unter den fremden Gesichtern Walter Cunninghams Vater. Sie verwickelt ihn in ein höfliches Gespräch, wie sie es von ihrem Vater gelernt hat. Daraufhin entlädt sich die Atmosphäre und der Mob entfernt sich. Alle im Saal kennen die Lebensverhältnisse der Ewells: Sie hausen auf einem Grundstück hinter der städtischen Müllkippe und haben sich im Elend eingerichtet. Mayellas Gesichtsverletzungen stammen wahrscheinlich von einem Linkshänder. Bei der Vernehmung von Bob Ewell weist Atticus nach, dass dieser Linkshänder ist. Bei Mayellas Vernehmung stellt sich heraus, dass sie keine Freunde hat. Ihr Vater ist oft betrunken und überlässt ihr die Verantwortung für sieben jüngere Geschwister. Sie behauptet, Tom Robinson sei in ihrer Hütte über sie hergefallen, habe sie gewürgt, geschlagen und missbraucht. Atticus weist auf Toms verkrüppelten Arm hin. Er vermutet, dass Mayella und Tom einvernehmlich zusammen waren. Deshalb sei ihr Vater gewalttätig gegen sie geworden. Zuletzt wird Thomas Robinson vernommen. Er ist fünfundzwanzig Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er ist wegen einer Schlägerei vorbestraft. Er bestätigt, Mayella auf dem Hof hin und wieder geholfen zu haben. Geld habe er keins genommen; sie habe ihm leidgetan. An besagtem Tag habe Mayella ihn sexuell bedrängt. Als Schwarzer habe er sich nicht wehren, sondern sie nur bitten können, ihn gehen zu lassen. Dann sei Bob Ewell erschienen und er habe fliehen können. Der Staatsanwalt versucht die Geschworenen gegen Tom Robinson zu beeinflussen. Atticus behauptet in seinem Schlussplädoyer, Mayella Ewell habe gegen ein ungeschriebenes Gesetz verstoßen und versucht, einen Schwarzen zu verführen. Bei ihrem Vorhaben, den einzigen Zeugen zerstören, könne sie sich auf bestehende Vorurteile gegen Farbige stützen. Vor dem Gesetz seien jedoch alle gleich und er vertraue in die Unvoreingenommenheit der Jury. In stundenlangen Beratungen kommen die Geschworenen zu dem Ergebnis, dass Tom Robinson schuldig ist. Als Atticus den Gerichtssaal verlässt, erheben sich die Schwarzen auf der Empore. Atticus stimmt Jem zu, dass das Urteil nicht gerecht sei. Am nächsten Morgen ist Atticus zuversichtlicher. Er will Berufung einlegen. Aus Dankbarkeit überhäufen die Schwarzen der Stadt ihn mit Lebensmitteln. Bob Ewell dagegen lauert Atticus auf, spuckt ihm ins Gesicht und schwört Rache. Am Abend bespricht Atticus mit den Kindern die Ereignisse. Er sieht es schon als Erfolg an, dass die Beratung der Geschworenen so lange gedauert habe. Der Missionskreis von Maycomb ist zu Gast bei Tante Alexandra; die meisten der christlichen Damen reden abfällig über die Schwarzen. Unterdessen erfährt Atticus, dass Tom Robinson bei dem Versuch aus dem Gefängnis zu fliehen, erschossen wurde. Calpurnia begleitet Atticus zu Toms Witwe Helen. Mr. Underwood von der Lokalzeitung erhebt in einem Leitartikel schwere Vorwürfe gegen die Tötung von Tom. Er vergleicht sie mit dem Gemetzel an unschuldigen Singvögeln. Bob Ewell dagegen äußert öffentlich, dass jetzt nur noch zwei weitere verschwinden müssten. Unter den Bürgern von Maycomb gilt Atticus als Verräter, was Jem und Scout zu spüren bekommen. Jem geht inzwischen auf die Highschool und Scout in die dritte Klasse. Im Unterricht wird über Hitlers Vorgehen gegen die Juden gesprochen. Scouts Lehrerin Miss Gates kritisiert das deutsche Volk wegen seiner Vorurteile. Scout findet das merkwürdig, denn am Rande des Robinson-Prozesses hatte Miss Gates sich abschätzig über die Schwarzen in der Stadt geäußert. Bob Ewell hat kurzzeitig eine Arbeit. Für seine Kündigung macht er Atticus verantwortlich. Er belästigt auch Helen Robinson. Unterdessen bereiten die Missionsdamen eine Feier zu Halloween vor. In einem Stück über Maycomb County hat Scout die Rolle eines Schinken. Jem begleitet sie zur Aufführung. Auf dem Rückweg werden die Kinder von einem Unbekannten verfolgt. Bei der Radley-Eiche greift er sie an. Jem wird im Kampf verletzt, dann gerät Scout in einen Würgegriff. Als eine vierte Person erscheint, lässt der Angreifer von Scout ab. Ihr Retter trägt den bewusstlosen Jem nach Hause; sein Ellbogen ist gebrochen. Der herbeigerufene Sheriff Heck Tate findet am Tatort die Leiche von Bob Ewell. Ein Küchenmesser steckt in seinen Rippen. Es ist Arthur Boo Radley, der den Kindern zur Hilfe kam. Atticus verlangt eine gerichtliche Untersuchung, auch wenn Jem in Notwehr gehandelt habe. Heck Tate dagegen behauptet, dass Bob Ewell in sein eigenes Messer gestürzt sei. Er lehnt eine Untersuchung entschieden ab, um Arthur Radley zu schützen. Der menschenscheue Mann habe das Leben der Kinder gerettet und solle jetzt nicht ins Rampenlicht gezogen werden. Das wäre eine Sünde, so als würde man eine Nachtigall stören. Arthur Boo lässt sich von Scout nach Hause führen. Sie sieht ihn nie wieder, aber sie meint ihn zu kennen und zu verstehen. Überhaupt fühlt Scout sich jetzt erwachsen. Unterdessen wacht Atticus an Jems Bett. Scout schläft auf seinen Knien ein.