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GesundheitGesundheit9.090 aufrufe·Aktualisiert 27. Aug. 2026·10 Seiten

Vitalzeichen einfach erklärt: Was du wissen musst!

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Marie 🦋@generalistikpflege

Die Messung und Überwachung von Vitalzeichenist ein fundamentaler Bestandteil...

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Klausur Vitalzeichen – Seite 1

Grundlagen der Vitalzeichenmessung: Puls und seine Bedeutung

Der Puls ist eine fundamentale Größe unter den Vitalzeichen. Er entsteht durch Herzkontraktionen, die eine Druck- und Blutwelle durch die Arterien senden. Diese Welle ist an oberflächlichen Arterien tastbar und gibt wichtige Informationen über den Gesundheitszustand.

Bei der Pulsmessung werden drei zentrale Aspekte untersucht: Die Pulsfrequenz (normale Werte zwischen 60-80 Schläge pro Minute), der Pulsrhythmus (normalerweise regelmäßig) und die Pulsqualität (Füllungszustand des Gefäßes). Abweichungen von diesen Normalwerten können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.

Definition: Die Bradykardie bezeichnet einen verlangsamten Puls unter 60 Schlägen pro Minute, während die Tachykardie einen beschleunigten Puls über 100 Schlägen pro Minute beschreibt.

Eine Pulsmessung kann verschiedene Auffälligkeiten aufzeigen. Bei der Bradykardie können Medikamentenüberdosierungen, Vergiftungen oder Herzerkrankungen ursächlich sein. Die Tachykardie tritt häufig bei Flüssigkeitsmangel, Schilddrüsenüberfunktion oder emotionaler Belastung auf.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 2

Korrekte Durchführung der Pulsmessung

Die Pulsmessung kann an verschiedenen Arterien durchgeführt werden, wobei die Speichenschlagader (A. radialis) am Handgelenk die gebräuchlichste Stelle ist. Die Puls messen am Hals sollte nur im Notfall erfolgen, da bei zu starkem Druck die Blutzufuhr zum Gehirn beeinträchtigt werden kann.

Highlight: Bei der Pulsmessung ist die korrekte Technik entscheidend: Mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger wird sanft auf die entsprechende Stelle gedrückt, bis der pulsierende Widerstand spürbar ist. Die Messung erfolgt über 15 Sekunden, multipliziert mit 4.

Die Pulsmessung Werte variieren je nach Altersgruppe erheblich. Während Neugeborene eine normale Frequenz von 120-160 Schlägen pro Minute aufweisen, liegt der Normalwert bei Erwachsenen bei 60-80 Schlägen. Ein unregelmäßiger Puls am Handgelenk sollte über eine volle Minute gemessen werden.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 3

Blutdruck: Grundlagen und Messwerte

Der Blutdruck ist ein weiterer essentieller Vitalparameter und beschreibt den Druck des Blutes auf die Gefäßwände. Die Messung erfolgt in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) und wird durch zwei Werte ausgedrückt: den systolischen und den diastolischen Druck.

Beispiel: Ein normaler Blutdruck liegt bei unter 120/80 mmHg. Der erste Wert (systolisch) entsteht während der Herzkontraktion, der zweite (diastolisch) während der Entspannungsphase.

Die Blutdruckwerte werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Schlagkraft des Herzens, das Schlagvolumen und der Gefäßwiderstand. Abweichungen von den Normalwerten können auf eine Hypertonie (Bluthochdruck) oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) hinweisen.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 4

Hypertonie: Ursachen, Symptome und Behandlung

Die Hypertonie ist eine häufige Erkrankung, die etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Man unterscheidet zwischen primärer (essentieller) Hypertonie, die etwa 90% der Fälle ausmacht, und sekundärer Hypertonie, die Folge einer Grunderkrankung ist.

Vocabulary: Die hypertensive Krise bezeichnet einen akuten, starken Blutdruckanstieg über 230/130 mmHg, der sofort behandelt werden muss.

Die Therapie der Hypertonie basiert auf zwei Säulen: der Behandlung der Grunderkrankung bei sekundärer Hypertonie und der Minimierung von Risikofaktoren durch Lebensstiländerungen. Bei der primären Hypertonie kommen häufig Antihypertensiva zum Einsatz, wenn Lebensstiländerungen allein nicht ausreichen.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 5

Blutdruck und Hypotonie verstehen

Eine Hypotonie bezeichnet einen zu niedrigen arteriellen Blutdruck, der nicht zwangsläufig krankhaft sein muss. Die Symptome können von leichtem Schwindel bis hin zur Ohnmacht (Synkope) reichen. Betroffene leiden häufig unter Müdigkeit, Schwäche und Abgeschlagenheit sowie einer verminderten Kältetoleranz.

Definition: Die primäre Hypotonie tritt ohne erkennbare Ursache auf, während die sekundäre Hypotonie Folge einer Grunderkrankung wie Herz- oder Nierenerkrankungen sein kann.

Bei der Durchführung einer Blutdruckmessung sind wichtige Grundregeln zu beachten: Der Patient muss zunächst 5 Minuten ruhig sitzen, die Beine nebeneinander und nicht überkreuzt. Die Messung erfolgt in einem ruhigen Raum, um die Korotkow-Töne deutlich wahrnehmen zu können. Bei Rechtshändern wird am rechten Arm gemessen, bei Linkshändern am linken.

Eine besondere Form stellt die orthostatische Hypotonie dar, bei der es beim Aufrichten zu einem Blutdruckabfall kommt. Dies ist besonders bei älteren Menschen gefährlich, da eine erhöhte Sturzgefahr besteht. Therapeutische Maßnahmen umfassen regelmäßiges Ausdauertraining, Wechselduschen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 6

Atmung und Atemfrequenz

Die normale Atmung (Eupnoe) zeichnet sich durch einen regelmäßigen Rhythmus, gleich tiefe Atemzüge und das Fehlen von Atemgeräuschen aus. Die normale Atemfrequenz liegt bei 12-18 Zügen pro Minute.

Highlight: Bei der Tachypnoe liegt die Atemfrequenz über 18 Atemzüge pro Minute. Dies kann physiologisch bei körperlicher Anstrengung oder pathologisch bei Erkrankungen auftreten.

Die Bradypnoe beschreibt eine verlangsamte Atmung mit weniger als 12 Zügen pro Minute. Sie tritt physiologisch im Schlaf oder bei Sportlern auf, kann aber auch Zeichen einer Erkrankung wie Herzinsuffizienz oder Schilddrüsenunterfunktion sein.

Eine besondere Aufmerksamkeit erfordert die Apnoe (Atemstillstand), die bei Lähmung der Atemmuskulatur, Verlegung der Atemwege oder im Koma auftreten kann und eine akute Lebensgefahr darstellt.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 7

Atemrhythmus und Atemstörungen

Der normale Atemrhythmus ist regelmäßig und gleich tief, wobei die Ausatmung etwa doppelt so lang wie die Einatmung dauert. Verschiedene Störungen des Atemrhythmus können auf unterschiedliche Erkrankungen hinweisen.

Beispiel: Die Kussmaul-Atmung zeigt sich als regelmäßige, aber stark vertiefte Atmung und tritt typischerweise beim diabetischen oder urämischen Koma auf.

Die Cheyne-Stokes-Atmung ist durch ein periodisches An- und Abschwellen mit Pausen gekennzeichnet. Sie kann bei Herzinsuffizienz, Störungen des Atemzentrums oder bei Sterbenden beobachtet werden. Im Schlaf tritt sie gelegentlich bei älteren Menschen auf.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Schnapp-Atmung, die kurz vor dem Todeseintritt oder bei Herz-Kreislauf-Stillstand auftreten kann. Die Biot-Atmung, charakterisiert durch einzelne schnappende Atemzüge mit langen Pausen, deutet auf eine Schädigung des Atemzentrums hin.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 8

Atemgeräusche und Atemgeruch

Verschiedene Atemgeräusche können wichtige diagnostische Hinweise liefern. Der Stridor, ein pfeifendes oder zischendes Atemgeräusch, tritt bei verengten Atemwegen auf.

Vokabular: Rasselgeräusche entstehen, wenn Atemluft Sekret in den Bronchien bewegt. Man unterscheidet zwischen trockenen (Giemen, Pfeifen) und feuchten (fein-perligen bis brodelnden) Rasselgeräuschen.

Der Atemgeruch ist normalerweise geruchlos. Ein Azetongeruch (wie fauliges Obst) kann auf ein diabetisches Koma hinweisen, während ein Ammoniakgeruch auf schwere Lebererkrankungen hindeutet. Das Sputum, also das aus den Atemwegen ausgehustete Sekret, kann wichtige diagnostische Informationen liefern.

Bei der Beurteilung von Sputum ist besondere Vorsicht geboten, da es als potenziell infektiös gilt. Schutzmaßnahmen wie Handschuhe und Mundschutz sowie eine gründliche Desinfektion sind unerlässlich.

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Klausur Vitalzeichen – Seite 9

Fieber verstehen: Ursachen, Typen und Behandlung

Die Körpertemperatur ist ein wichtiger Vitalparameter, dessen Überwachung essentiell für die Gesundheitsbeurteilung ist. Fieber tritt auf, wenn die Körpertemperatur über 38°C steigt, was durch eine Reizung des Wärmeregulationszentrums im Gehirn oder durch Entzündungsprozesse ausgelöst wird. Im Gegensatz zu einer Hyperthermie, die durch äußere Faktoren wie hohe Umgebungstemperaturen verursacht wird, ist Fieber eine aktive Abwehrreaktion des Körpers gegen Krankheitserreger.

Definition: Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur über 38°C als Abwehrreaktion des Körpers. Hyperthermie hingegen ist eine nicht-krankheitsbedingte Temperaturerhöhung, während Hypothermie eine Untertemperatur unter 35°C bezeichnet.

Die Fieberentwicklung läuft in vier charakteristischen Phasen ab: Zunächst erfolgt der Fieberanstieg, bei dem der Patient warm eingepackt werden sollte. In der Fieberhöhe ist die kontinuierliche Überwachung der Vitalzeichen besonders wichtig. Beim Fieberabfall sollten ebenfalls die Vitalparameter kontrolliert und gegebenenfalls ein Arzt hinzugezogen werden. Die letzte Phase ist der Erholungsschlaf, der ungestört erfolgen sollte.

Es werden verschiedene Fiebertypen unterschieden: Das kontinuierliche Fieber zeigt eine gleichbleibende Temperatur über 39°C für mehr als vier Tage, wie es beispielsweise bei Typhus oder Scharlach vorkommt. Beim remittierenden Fieber treten Temperaturschwankungen bis maximal 1,5°C auf, jedoch ohne fieberfreie Intervalle - typisch bei Tuberkulose. Das intermittierende Fieber ist durch starke Temperaturschwankungen zwischen sehr hohem Fieber und fieberfreien Phasen gekennzeichnet, wie es bei einer Sepsis auftreten kann.

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Symptome und Anzeichen von Fieber

Die Erkennung von Fieber erfolgt durch objektive und subjektive Symptome. Zu den objektiv erkennbaren Zeichen gehören eine gerötete Haut, Schweißausbrüche, Schüttelfrost und glasige Augen. Diese Symptome sind wichtige Indikatoren für medizinisches Personal und Betreuende.

Highlight: Bei der Beobachtung von Fiebersymptomen ist besonders auf die Kombination verschiedener Anzeichen zu achten. Ein einzelnes Symptom ist nicht immer aussagekräftig.

Die subjektiven Beschwerden, die Patienten mit Fieber häufig beschreiben, umfassen Kopf- und Gliederschmerzen, wechselnde Hitze- und Frostgefühle, ausgeprägte Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Diese Symptome können in ihrer Intensität stark variieren und sind wichtige Hinweise für die Beurteilung des Krankheitsverlaufs.

Bei der Dokumentation von Fieber ist die regelmäßige Messung und Aufzeichnung der Temperatur unerlässlich. Dabei sollte auch auf den Puls geachtet werden, da dieser bei Fieber häufig erhöht ist. Eine Pulsmessung sollte idealerweise über 15 Sekunden erfolgen und mit 4 multipliziert werden, um die Herzfrequenz pro Minute zu ermitteln. Bei unregelmäßigem Puls oder wenn der Puls schwankt zwischen 50 und 100, sollte dies besonders dokumentiert werden.

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Vitalzeichen einfach erklärt: Was du wissen musst!

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Die Messung und Überwachung von Vitalzeichen ist ein fundamentaler Bestandteil der medizinischen Versorgung und Gesundheitsvorsorge.

Was zählt alles zu den Vitalzeichen? Zu den wichtigsten Vitalparametern gehören Puls, Blutdruck, Atmung, Temperatur und Bewusstseinszustand. Die Pulsmessungkann auf verschiedene Arten erfolgen -...

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Grundlagen der Vitalzeichenmessung: Puls und seine Bedeutung

Der Puls ist eine fundamentale Größe unter den Vitalzeichen. Er entsteht durch Herzkontraktionen, die eine Druck- und Blutwelle durch die Arterien senden. Diese Welle ist an oberflächlichen Arterien tastbar und gibt wichtige Informationen über den Gesundheitszustand.

Bei der Pulsmessung werden drei zentrale Aspekte untersucht: Die Pulsfrequenz (normale Werte zwischen 60-80 Schläge pro Minute), der Pulsrhythmus (normalerweise regelmäßig) und die Pulsqualität (Füllungszustand des Gefäßes). Abweichungen von diesen Normalwerten können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.

Definition: Die Bradykardie bezeichnet einen verlangsamten Puls unter 60 Schlägen pro Minute, während die Tachykardie einen beschleunigten Puls über 100 Schlägen pro Minute beschreibt.

Eine Pulsmessung kann verschiedene Auffälligkeiten aufzeigen. Bei der Bradykardie können Medikamentenüberdosierungen, Vergiftungen oder Herzerkrankungen ursächlich sein. Die Tachykardie tritt häufig bei Flüssigkeitsmangel, Schilddrüsenüberfunktion oder emotionaler Belastung auf.

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Korrekte Durchführung der Pulsmessung

Die Pulsmessung kann an verschiedenen Arterien durchgeführt werden, wobei die Speichenschlagader (A. radialis) am Handgelenk die gebräuchlichste Stelle ist. Die Puls messen am Hals sollte nur im Notfall erfolgen, da bei zu starkem Druck die Blutzufuhr zum Gehirn beeinträchtigt werden kann.

Highlight: Bei der Pulsmessung ist die korrekte Technik entscheidend: Mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger wird sanft auf die entsprechende Stelle gedrückt, bis der pulsierende Widerstand spürbar ist. Die Messung erfolgt über 15 Sekunden, multipliziert mit 4.

Die Pulsmessung Werte variieren je nach Altersgruppe erheblich. Während Neugeborene eine normale Frequenz von 120-160 Schlägen pro Minute aufweisen, liegt der Normalwert bei Erwachsenen bei 60-80 Schlägen. Ein unregelmäßiger Puls am Handgelenk sollte über eine volle Minute gemessen werden.

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Blutdruck: Grundlagen und Messwerte

Der Blutdruck ist ein weiterer essentieller Vitalparameter und beschreibt den Druck des Blutes auf die Gefäßwände. Die Messung erfolgt in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) und wird durch zwei Werte ausgedrückt: den systolischen und den diastolischen Druck.

Beispiel: Ein normaler Blutdruck liegt bei unter 120/80 mmHg. Der erste Wert (systolisch) entsteht während der Herzkontraktion, der zweite (diastolisch) während der Entspannungsphase.

Die Blutdruckwerte werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Schlagkraft des Herzens, das Schlagvolumen und der Gefäßwiderstand. Abweichungen von den Normalwerten können auf eine Hypertonie (Bluthochdruck) oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) hinweisen.

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Die Hypertonie ist eine häufige Erkrankung, die etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Man unterscheidet zwischen primärer (essentieller) Hypertonie, die etwa 90% der Fälle ausmacht, und sekundärer Hypertonie, die Folge einer Grunderkrankung ist.

Vocabulary: Die hypertensive Krise bezeichnet einen akuten, starken Blutdruckanstieg über 230/130 mmHg, der sofort behandelt werden muss.

Die Therapie der Hypertonie basiert auf zwei Säulen: der Behandlung der Grunderkrankung bei sekundärer Hypertonie und der Minimierung von Risikofaktoren durch Lebensstiländerungen. Bei der primären Hypertonie kommen häufig Antihypertensiva zum Einsatz, wenn Lebensstiländerungen allein nicht ausreichen.

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Definition: Die primäre Hypotonie tritt ohne erkennbare Ursache auf, während die sekundäre Hypotonie Folge einer Grunderkrankung wie Herz- oder Nierenerkrankungen sein kann.

Bei der Durchführung einer Blutdruckmessung sind wichtige Grundregeln zu beachten: Der Patient muss zunächst 5 Minuten ruhig sitzen, die Beine nebeneinander und nicht überkreuzt. Die Messung erfolgt in einem ruhigen Raum, um die Korotkow-Töne deutlich wahrnehmen zu können. Bei Rechtshändern wird am rechten Arm gemessen, bei Linkshändern am linken.

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Atmung und Atemfrequenz

Die normale Atmung (Eupnoe) zeichnet sich durch einen regelmäßigen Rhythmus, gleich tiefe Atemzüge und das Fehlen von Atemgeräuschen aus. Die normale Atemfrequenz liegt bei 12-18 Zügen pro Minute.

Highlight: Bei der Tachypnoe liegt die Atemfrequenz über 18 Atemzüge pro Minute. Dies kann physiologisch bei körperlicher Anstrengung oder pathologisch bei Erkrankungen auftreten.

Die Bradypnoe beschreibt eine verlangsamte Atmung mit weniger als 12 Zügen pro Minute. Sie tritt physiologisch im Schlaf oder bei Sportlern auf, kann aber auch Zeichen einer Erkrankung wie Herzinsuffizienz oder Schilddrüsenunterfunktion sein.

Eine besondere Aufmerksamkeit erfordert die Apnoe (Atemstillstand), die bei Lähmung der Atemmuskulatur, Verlegung der Atemwege oder im Koma auftreten kann und eine akute Lebensgefahr darstellt.

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Der normale Atemrhythmus ist regelmäßig und gleich tief, wobei die Ausatmung etwa doppelt so lang wie die Einatmung dauert. Verschiedene Störungen des Atemrhythmus können auf unterschiedliche Erkrankungen hinweisen.

Beispiel: Die Kussmaul-Atmung zeigt sich als regelmäßige, aber stark vertiefte Atmung und tritt typischerweise beim diabetischen oder urämischen Koma auf.

Die Cheyne-Stokes-Atmung ist durch ein periodisches An- und Abschwellen mit Pausen gekennzeichnet. Sie kann bei Herzinsuffizienz, Störungen des Atemzentrums oder bei Sterbenden beobachtet werden. Im Schlaf tritt sie gelegentlich bei älteren Menschen auf.

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Fieber verstehen: Ursachen, Typen und Behandlung

Die Körpertemperatur ist ein wichtiger Vitalparameter, dessen Überwachung essentiell für die Gesundheitsbeurteilung ist. Fieber tritt auf, wenn die Körpertemperatur über 38°C steigt, was durch eine Reizung des Wärmeregulationszentrums im Gehirn oder durch Entzündungsprozesse ausgelöst wird. Im Gegensatz zu einer Hyperthermie, die durch äußere Faktoren wie hohe Umgebungstemperaturen verursacht wird, ist Fieber eine aktive Abwehrreaktion des Körpers gegen Krankheitserreger.

Definition: Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur über 38°C als Abwehrreaktion des Körpers. Hyperthermie hingegen ist eine nicht-krankheitsbedingte Temperaturerhöhung, während Hypothermie eine Untertemperatur unter 35°C bezeichnet.

Die Fieberentwicklung läuft in vier charakteristischen Phasen ab: Zunächst erfolgt der Fieberanstieg, bei dem der Patient warm eingepackt werden sollte. In der Fieberhöhe ist die kontinuierliche Überwachung der Vitalzeichen besonders wichtig. Beim Fieberabfall sollten ebenfalls die Vitalparameter kontrolliert und gegebenenfalls ein Arzt hinzugezogen werden. Die letzte Phase ist der Erholungsschlaf, der ungestört erfolgen sollte.

Es werden verschiedene Fiebertypen unterschieden: Das kontinuierliche Fieber zeigt eine gleichbleibende Temperatur über 39°C für mehr als vier Tage, wie es beispielsweise bei Typhus oder Scharlach vorkommt. Beim remittierenden Fieber treten Temperaturschwankungen bis maximal 1,5°C auf, jedoch ohne fieberfreie Intervalle - typisch bei Tuberkulose. Das intermittierende Fieber ist durch starke Temperaturschwankungen zwischen sehr hohem Fieber und fieberfreien Phasen gekennzeichnet, wie es bei einer Sepsis auftreten kann.

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Highlight: Bei der Beobachtung von Fiebersymptomen ist besonders auf die Kombination verschiedener Anzeichen zu achten. Ein einzelnes Symptom ist nicht immer aussagekräftig.

Die subjektiven Beschwerden, die Patienten mit Fieber häufig beschreiben, umfassen Kopf- und Gliederschmerzen, wechselnde Hitze- und Frostgefühle, ausgeprägte Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Diese Symptome können in ihrer Intensität stark variieren und sind wichtige Hinweise für die Beurteilung des Krankheitsverlaufs.

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Umfassende Übersicht über Diabetes mellitus, einschließlich Typen, Ursachen, Symptome, Therapieansätze und präventive Maßnahmen. Ideal für Schüler der Klasse 13 im Fach Gesundheit und Soziales. Erfahren Sie, wie Lebensstiländerungen und medizinische Interventionen die Lebensqualität verbessern können.

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Entwicklung der Pflegeausbildung

Erforschen Sie die Geschichte der Pflegeausbildung von den Anfängen im Jahr 1782 bis zur modernen generalistischen Ausbildung. Dieser umfassende Überblick behandelt zentrale Themen wie den Pflegeprozess, Pflegediagnosen, Aufnahmegespräche, Anleitungen, Beratung sowie prä- und post-operative Maßnahmen und die Bedeutung der Personalhygiene. Ideal für Studierende der Pflegewissenschaften und angehende Pflegekräfte.

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Pest und ihre Bekämpfung

Erforschen Sie die Ursprünge, Symptome und Behandlungsmethoden der Pest, einschließlich der Pesthaube und der Reaktionen der Gesellschaft im Mittelalter. Vergleichen Sie die Maßnahmen gegen die Pest mit modernen Ansätzen zur Bekämpfung von Krankheiten wie Corona. Diese Zusammenfassung bietet einen umfassenden Überblick über die medizinische Geschichte und die Entwicklung von Seuchenbekämpfung. (Zusammenfassung)

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Fahrschule Theorieprüfung Essentials

Entdecke die wichtigsten Punkte für die Theorieprüfung in der Fahrschule. Diese Zusammenfassung behandelt Geschwindigkeitsbegrenzungen, Sicherheitsabstände, Verkehrszeichen und wichtige Berechnungen für Reaktions- und Bremswege. Ideal für angehende Fahrer, die sich optimal vorbereiten möchten.

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Schüler lieben uns — und du auch.

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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha KlichAndroid-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin