Grundlagen der Vitalzeichenmessung: Puls und seine Bedeutung
Der Puls ist eine fundamentale Größe unter den Vitalzeichen. Er entsteht durch Herzkontraktionen, die eine Druck- und Blutwelle durch die Arterien senden. Diese Welle ist an oberflächlichen Arterien tastbar und gibt wichtige Informationen über den Gesundheitszustand.
Bei der Pulsmessung werden drei zentrale Aspekte untersucht: Die Pulsfrequenz (normale Werte zwischen 60-80 Schläge pro Minute), der Pulsrhythmus (normalerweise regelmäßig) und die Pulsqualität (Füllungszustand des Gefäßes). Abweichungen von diesen Normalwerten können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.
Definition: Die Bradykardie bezeichnet einen verlangsamten Puls unter 60 Schlägen pro Minute, während die Tachykardie einen beschleunigten Puls über 100 Schlägen pro Minute beschreibt.
Eine Pulsmessung kann verschiedene Auffälligkeiten aufzeigen. Bei der Bradykardie können Medikamentenüberdosierungen, Vergiftungen oder Herzerkrankungen ursächlich sein. Die Tachykardie tritt häufig bei Flüssigkeitsmangel, Schilddrüsenüberfunktion oder emotionaler Belastung auf.











