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Modelle von Gesundheit und Krankheit

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 1.6 Modelle von Gesundheit und Krankheit
pathogenetische Sichtweise
Was macht uns krank?
im Fokus: die Entstehung und Behandlung
von Krankh

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- Biomedizinisches Krankheitsmodell - Anforderungs-Ressourcen-Modell

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1.6 Modelle von Gesundheit und Krankheit pathogenetische Sichtweise Was macht uns krank? im Fokus: die Entstehung und Behandlung von Krankheiten Ziel: Verhinderung von Krankheit, durch das Meiden/Ausschalten von schädlichen Einflüssen. (Risikofaktoren) Beispiel: Biomedizinisches Krankheitsmodell salutogenetische Sichtweise Was hält uns gesund? im Fokus: die Gesundheit (jedoch immer im Zusammenhang mit Krankheit) Ziel: Stärkung der gesunden Anteile und deren Mobilisation als Ressourcen. Beispiel: Anforderungs-Ressourcen-Modell 1.6.1 Das Biomedizinische Krankheitsmodell Zentrale Grundannahmen Klarer Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung: - Annahme ist, dass jede Krankheit eine bestimmte und ermittelbare Ursache aufweist - diese kann biochemischer als auch mechanischer oder genetischer Art sein Klar bestimmbare Grundschädigung: - zweite Annahme ist, dass jeweilige Ursache anatomische oder physiologische Defekte bewirkt, die die eigentliche Krankheit darstellen Klare äußere Zeichen: - im weiteren Verlauf objektiv erkennbare Symptome, wie körperliche Veränderungen Und Beschwerden feststellbar → lassen sich als normalabweichende Werte messen → sind für jeden Menschen gleich gültig z.B. Blutdruckwerte oder Körpergewicht Klar beschreibbare und vorhersehbare Krankheitsverläufe: - jede Krankheit nimmt einen bestimmten Verlauf, der bis zum Tode führen kann, sofern Krankheit nicht entsprechend behandelt wird - entsprechende Behandlung bedeutet, dass zu Grunde liegender Defekt möglichst geheilt und Und Funktion der beeinträchtigten Organe wiederhergestellt wird - werden ausschließlich Symptome behandelt, ohne eigentliche Ursache zu bekämpfen.... ↳... Verschlimmerungen der Erkrankung bis hin zum Tod Menschenbild und allgemeine Sichtweise: - Mensch wird mit einer Maschine verglichen - Krankheit als Funktionsstörung betrachtet Rolle des Patienten: - wird als passives Objekt physikalischer Prozesse verstanden, auf die seine psychische und...

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soziale Wirklichkeit keinen Einfluss haben (auch nicht auf sein Verhalten) - betroffene Person nicht für ihre Krankheit verantwortlich - haben nur das zu befolgen, was nach der Auffassung des med. Fachpersonals für die Herstellung von Nöten ist Rolle des medizinischen Fachpersonals: - Erkennen des organischen Defektes (Diagnostik), die Formulierung einer Diagnose und das Ausschöpfen der möglichen Behandlungen (Therapie) liegen in Verantwortung des geschulten medizinischen Fachpersonals Therapiestrategien: 1. mechanische Korrektur, z.B. Operation 2. Zufuhr bzw. Ersatz unzureichend vorhandener körpereigener Stoffe 3. Anwendung von Strahlen, z.B. Radioaktivität 4. Bekämpfung von Krankheitserregern Verlaufsformen der Krankheit: 1. vollständige Heilung 2. Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit des betroffenen Organ(-systems) 3. Funktionsminderung oder -verlust des Organs ohne Fortschreiten der Krankheit 4. Tod des Patienten Stellenwert (Möglichkeiten und Grenzen) des biomedizinischen Krankheitsmodells - bewährte sich und führte zu vielen med. Fortschritten, die dadurch möglich waren - Grund ist intensive Forschung, die viele Infektionskrankheiten bekämpft und Stoffwechselerkrankungen behandelt - "Kausalität" schreibt Krankheiten bestimmten Grund bzw. Ursache (causa) zu durch zielgerichtete Behandlung wird Heilung bewirkt Grenzen - kann aufgrund seines monokausalen Ansatzes nur unzureichend bis gar nicht auf chronische und degenerative Erkrankungen angewendet werden - Mensch wird nicht als Subjekt, sondern zufälliger Wirt gesehen, der keinerlei Verantwortung für Vorhandensein der Krankheit trägt - med. Intervention als notwendig erachtet, wenn Krankheit bereits deutlich erkennbar ist Anforderungs-Ressourcen-Modell - systemischer, da Mensch als System betrachtet wird, in dem es viele untergeordnete Systeme gibt und wo er selbst in übergeordnetem System lebt untergeordnete Systeme (Subsysteme, z.B. Herz-Kreislauf-System, Psyche) übergeordnete Systeme (Suprasysteme, z.B. Familie, Gesellschaft) - verschiedene Systeme stehen in Wechselwirkung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig Grundannahmen: - Gesundheit und Krankheit sind keine konträren Zustände, sondern stellen ein Kontinuum dar - Lokalisation des Menschen auf Gesundheits-Krankheits-Kontinuum wird durch externe und interne Einflüsse bestimmt Gesundheits-Krakheits-Kontinuum -> Maß, wie gesund oder krank Individuum ist ↳diese Überlegungen resultieren aus der Annahme, dass Mensch und Umwelt als komplexe hieratischen strukturierte Systeme verstanden werden -> Systeme agieren miteinander und beeinflussen sich wechselseitig Einflüsse, die Umwelt aus Individuum hat werden zwischen externen Anforderungen und Ressourcen unterschieden Externe Anforderungen →>>> Aufgaben, welche die Umwelt an das Individuum stellt z.B. physische Stressoren, wie Lärm, Schadstoffe oder Krankheitserreger z.B. psychosoziale Belastungen, wie Leistungsdruck, familiäre Anforderungen, Rollenerwartungen der Peergroup

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