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Arbeitslehre Hauswirtschaft Ausarbeitung zum Thema: Spanische Küche ● ● ● ● ● ● ● Spanien Lage/Regionen Klima/Vegetation Geschichte Inhaltsverzeichnis Spanische Küche Hauptnahrungsmittel Geschichte und Einflüsse der spanischen Küche Andalusische Küche Galicische Küche Katalanische Küche Tagesplan (Im Bezug auf die Mahlzeiten) Tapas und Tapas-Bars Rezept: Tortilla de patatas Quellen Seite 2 5 9 Lage/Regionen Im Südwesten Europas auf der Iberischen Halbinsel liegt Spanien. Spanien grenzt an Frankreich, Portugal, Gibraltar sowie dem Kleinstaat Andorra und liegt an den Küsten zum Mittelmeer und dem Atlantischen Ozean. An der Grenze zu Frankreich befindet sich der Gebirgszug der Pyrenäen sowie in Zentralspanien die Sierra de Guardarrama als auch das Iberische Gebirge. In der Region Andalusien, im Süden Spaniens, befindet sich der mit 3482 Metern höchste Berg des spanischen Festlandes, der Mulhacen. Der längste Fluss Spaniens ist der Ebro mit einer Gesamtlänge von rund 910 Kilometern. Zu Spanien gehört außer dem spanischen Festland noch die Balearen im Mittelmeer sowie die Kanarischen Insel im Atlantischen Ozean. Atlantischer Bucht Von Biscaya Ozean Galicien PORTUGAL A Coruña Atlantischer Ozean Kantabrisches Gebirge Santiago de Compostela Galicient Pontevedrac Ourense Vigoo Portugal OLugo Extremadura Tajo Atlantischer Ozean OOviedo Seville Sierra Morena Gijón Asturien Oviedo Zamora Salamanca Cáceres Quero OSalamanca Sierra de Guadarrama OValladolid Sevilla WWW.KARTENMI.COM León Andalusie etische Kordillere OToledo SPANIEN Biskaya Ávila Segovia Burgos Palencia Kastilien und León Valladolid Malaga Iberisches Gebirge MADRID Vitoria-Gasteiz 2 Toledo O Bilbao Mulhacén 3482 Sierra Nevada Spanien besteht aus 17 kulturell unterschiedlichen Regionen, wovon 15 auf dem Festland liegen. In Zentralspanien liegt die Hauptstadt Madrid. Rund 47 Millionen Menschen leben Stand 2019 auf dem spanischen Festland sowie den Balearen und den Kanarischen Inseln. Huelva Andalusien Jerez de la Frontera Cádiz Santander Bilbao San Sebastián Kantabrien Baskenland OMálaga Marbella Algeciras Gibraltar Straße vor Obrabar Marokko Pamplona O Jaén Granada ●Logroño La Rioja Extremadura Kastilien-La Mancha Ciudad Real Karterian.com Córdoba Guadalajara Madrid ~ Navarra - ●Pamplona -2- Ebro ●Cuenca Almeria Albacete Alborán-Meer Kortdann P Zaragoza yrenäen Valencia Saragossa Aragonien FRANKREICH Aragonien Huesca Murcia Elche Murcia H Frankreich Katalonien OTarragona OValencia Cartagena Alicante I me e Lleida Sagunto Valencia Reus O Andorra Olbiza OCastellón de la Plana Katalonien Tarragona Balearen Balearen-Meer Girona Barcelona r Mataró Barcelona Palma Balearische Inseln Mittelmeer 2018...

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Copyright © KartePlan.com Kanarische Inseln Atlantischer Ozean Santa Cruz de Tenerife S Las Palmas de Gran Canaria Klima/Vegetation Das Klima in Spanien ist in verschiedene Zonen unterteilt. Im nördlichen Spanien herrscht atlantisches Klima mit milden Sommern und Wintern, auch im Winter liegen die Temperaturen meistens über 10 Grad. Regen fällt dort vor allem im Winter, besonders im Januar, dem regenreichsten Monat in Nordspanien. In den höheren Lagen wie zum Beispiel den Pyrenäen herrscht Gebirgsklima. Dort fällt der frische Sommer kurz, der kalte Winter hingegen lang aus. Ozeanisch-kontinentales Klima herrscht in Zentralspanien, das heißt das der Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter dort groß ist. Im Winter gibt es Tiefstwerte von unter 3 Grad, wogegen im Juli die tägliche Durchschnittstemperatur über 30 Grad liegt. Somit ist die Durchschnittstemperatur im zentral-spanischen Inland in den Sommermonaten wärmer als an den Mittelmeerküsten. Der Süden Spaniens ist vom Mittelmeerklima geprägt, dort ist der Winter mild und die Sommermonate relativ heiß. Im Frühjahr und Herbst gibt es dort die meisten Niederschläge. Allgemein ist der Nordwesten deutlich regenreicher als der Südosten, die Sonnenstunden im Norden betragen durchschnittlich 5,4 Stunden täglich. Zentral-und Südspanien haben im Durchschnitt 7,8, in Südspanien sogar 8 Sonnenstunden täglich, wobei in den Sommermonaten in der Mitte Spaniens bis zu 12,3 Stunden die Sonne scheint. Die Vegetation Spaniens gestaltet sich aufgrund der verschiedene Zonen und damit auch den verschiedenen Niederschlagsmengen sowie den Temperaturen unterschiedlich. Der Regenreiche Norden und die gesamte Atlantikküste bieten Laubwäldern gute Wachstumsvoraussetzungen wo hingegen die Wälder in sommertrockenen oder etwas regenreicheren Areale aus Stein-oder Korkeichen bestehen. In höher gelegenen Gebirgen wie zum Beispiel den Pyrenäen oder den Gebirgsketten in Zentralspanien gehen die Eichenwälder oftmals in Buchen-oder Kieferwälder über. Circa 50 Prozent des spanischen Festlandes werden von der mediterranen Vegetation eingenommen, es zeigen sich vor allem im Südosten einige Parallelen zu den Steppengebieten Nordafrikas. In diesem Bereich sind Kermeseichen und Lavendel häufig vorkommende Pflanzen. Außerdem hat die mediterrane Vegetation zwei Formen in Spanien die durch den langjährigen menschlichen Einfluss entstanden sind, einerseits die Macchie Vegetationsform, die anstelle von abgerodeten immergrünen Wäldern getreten ist und andererseits die Garigue-Vegetation, die noch weniger Bewuchs und kniehohe Gebüschsformationen aufweist. Auch in der Tierwelt wurde Spanien viel von Afrika beeinflusst. Für die Tierwelt stellte die Gebirgskette der Pyrenäen im Nordosten Spaniens an den Grenzen zu Frankreich und Andorra eine wirksame Sperre dar. In den naturbelassenen Gebieten des Nordens Spaniens finden sich noch Tiere, die im sonstigen Westeuropa schon ausgestorben sind, wie zum Beispiel der Europäische Wolf oder der Braunbär. Die Ginsterkatze ist ein schon früh eingewandertes Tier aus Afrika. Außerdem leben in den spanischen Landschaften Wildschweine, Steinböcke und Wildziegen sowie verschiedenes Rotwild. Spanien ist auch ein wichtiges Nistgebiet für verschiedenste Vogelarten. Auch Adler, Bussarde, Eulen oder Fasane leben in fast ganz Spanien. -3- Geschichte Die Iberische Halbinsel, wovon rund 84 Prozent zu Spanien gehört, wurde vor 1,4 Millionen Jahren von Nordafrikanischen als auch Europäischen Völkern besiedelt und vor allem der Nördliche Teil Spaniens wurde von Keltischen Einflüssen geprägt. Der Süden Spaniens ist eher an der arabischen Kultur angelehnt. Die Basken haben in der Entwicklung Spaniens eine sehr wichtige Rolle, da die Basken so gut wie keine Fremdeinwirkung durch andere Kulturen erhalten haben. Anfang des 16. Jahrhunderts besetzt und erobert das spanische Königreich ganz Lateinamerika, bis auf das zu diesem Zeitpunkt von Portugal besetzte Brasilien. 1560 verlegt König Felipe der zweite den Königspalast von Toledo nach Madrid, der nach 21 Jahren fertiggestellte Palast hat allein 2600 Fenster. Das 17. Jahrhundert ist die Blütezeit der Literatur, dadurch schickt Spanien Reichtümer aus Lateinamerika nach Spanien. 1714 nahmen spanische Militärsgruppen Katalonien ein und erklärten es zu spanischem Herrschaftsgebiet. Anfang des 19. Jahrhunderts besetzt Napoleon Teile des spanischen Königreiches. Ende des 19. Jahrhunderts verliert Spanien mit Puerto Rico, Kuba und den Philippinen auch die letzten Kolonien. Von 1931 bis 1936 herrscht in Spanien Bürgerkrieg wodurch Francisco Franco für mehrere Jahrzehnte an die Macht gelangt. Mitte der 70er Jahre stirbt der Diktator und der Weg zu einer parlamentarischen Monarchie steht offen, sodass 1978 die spanische Verfassung in Kraft tritt, dadurch erhält das Baskenland, Galicien und Katalonien Sonderrechte. Anfang der 1980er gibt es einen Putschversuch gegen die noch junge Demokratie, letztendlich scheitert dieser aber. Außerdem wird Spanien Mitglied der Nato und tritt 1983 der Europäischen Union bei. 2002 führt auch Spanien den Euro ein, außerdem dankt 2014 König Carlos ab, es folgt sein Sohn Felipe. Der spanische Königspalast (Palacio Real) -4-

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Der Süden Spaniens ist vom Mittelmeerklima geprägt, dort ist der Winter mild und die Sommermonate relativ heiß. Im Frühjahr und Herbst gibt es dort die meisten Niederschläge. Allgemein ist der Nordwesten deutlich regenreicher als der Südosten, die Sonnenstunden im Norden betragen durchschnittlich 5,4 Stunden täglich. Zentral-und Südspanien haben im Durchschnitt 7,8, in Südspanien sogar 8 Sonnenstunden täglich, wobei in den Sommermonaten in der Mitte Spaniens bis zu 12,3 Stunden die Sonne scheint. Die Vegetation Spaniens gestaltet sich aufgrund der verschiedene Zonen und damit auch den verschiedenen Niederschlagsmengen sowie den Temperaturen unterschiedlich. Der Regenreiche Norden und die gesamte Atlantikküste bieten Laubwäldern gute Wachstumsvoraussetzungen wo hingegen die Wälder in sommertrockenen oder etwas regenreicheren Areale aus Stein-oder Korkeichen bestehen. 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Anfang des 16. Jahrhunderts besetzt und erobert das spanische Königreich ganz Lateinamerika, bis auf das zu diesem Zeitpunkt von Portugal besetzte Brasilien. 1560 verlegt König Felipe der zweite den Königspalast von Toledo nach Madrid, der nach 21 Jahren fertiggestellte Palast hat allein 2600 Fenster. Das 17. Jahrhundert ist die Blütezeit der Literatur, dadurch schickt Spanien Reichtümer aus Lateinamerika nach Spanien. 1714 nahmen spanische Militärsgruppen Katalonien ein und erklärten es zu spanischem Herrschaftsgebiet. Anfang des 19. Jahrhunderts besetzt Napoleon Teile des spanischen Königreiches. Ende des 19. Jahrhunderts verliert Spanien mit Puerto Rico, Kuba und den Philippinen auch die letzten Kolonien. Von 1931 bis 1936 herrscht in Spanien Bürgerkrieg wodurch Francisco Franco für mehrere Jahrzehnte an die Macht gelangt. Mitte der 70er Jahre stirbt der Diktator und der Weg zu einer parlamentarischen Monarchie steht offen, sodass 1978 die spanische Verfassung in Kraft tritt, dadurch erhält das Baskenland, Galicien und Katalonien Sonderrechte. Anfang der 1980er gibt es einen Putschversuch gegen die noch junge Demokratie, letztendlich scheitert dieser aber. Außerdem wird Spanien Mitglied der Nato und tritt 1983 der Europäischen Union bei. 2002 führt auch Spanien den Euro ein, außerdem dankt 2014 König Carlos ab, es folgt sein Sohn Felipe. Der spanische Königspalast (Palacio Real) -4-