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Vitalzeichen - Puls

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 • Vital parameter sind Messgrößen lebenswichtiger Körperfunktionen
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• Vital parameter sind Messgrößen lebenswichtiger Körperfunktionen • Abweichungen von Normwerten können physischer oder psychischer Herkunft sein dazu gehören: Puls, Blutdruck, Temperatur, Atmung VITALZEICHEN BEDEUTUNG DEUT PHYSIOLOGISCHE HE GRUNDLAGEN „Wenn sich das Herz in der Systole kontrahiert, pumpt es ruckartig und mit viel Druck das Blut in die Aorta. Dadurch wird eine Pulswelle erzeugt, die das Blut weitertreibt in die peripheren Gefäße. Diese Pulswelle kann als Puls an oberflächlichen Arterien getastet werden. Der Puls gibt also Aufschluss über die Herzfrequenz." PULS DIE 3 1. Pulsfrequenz = lat. Häufigkeit = Anzahl der getasteten Pulswellen pro Minute 2. Pulsrhythmus = griech. Fließen = zeitl. Abstände zwischen den Pulswellen, bei rhythmischem, gleichmäßigem Puls sind sie gleich lang, bei arrhythmischem, ungleichmäßigem Puls unterschiedlich lang. 3. Pulsqualität = im klinischen Sprachgebrauch, wie hart die Pulswellen sind, wie schnell sie ansteigen und wie hoch ihre Amplitude ist. CAVE: Die Pulsqualität spielt meist untergeordnete Rolle, weil sie nicht eindeutig zu beurteilen ist. NN MISS T ΜΑΝ N EN PULS . WANN 1. bei Patientenaufnahme (Ausgangswerte erheben) 2. als Standarderhebung in bestimmten Fachbereichen (3x am Tag) 3. postoperative Überwachung 4. bei Auffälligkeiten anderer Vitalparameter 5. bei schlechtem Allgemeinzustand 6. in Notfallsituationen (Einschätzung Kreislauffunktionen) MES SORTE A. femoralis = Leistenarterie · A. carotis communis Halsschlagader A. dorsalis pedis = Fußrückenarterie • A. tibialis posterior • BEOBACHTUNG BEOBACHTUNG S KRITERIEN RITERIEN • A. brachialis . = = = Oberarmarterie · A. radialis = Fortsetzung der A. brachialis = Handgelenk · A. temporalis = Schläfenarterie (bei...

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Kindern) Fontanelle bei Säuglingen A. axillaris A. abdominalis A. femoralis ? A. carotis A. dorsalis pedis a manuelle Pulsmessung b elektronische Pulsmessung A. temporalis A. subclavia A. ulnaris/radialis A. tibialis posterior A. brachialis A. poplitea Im Prinzip kann jede beliebige, einigermaßen oberflächlich gelegene Arterie zur Pulsmessung herangezogen werden. Alter PULS FREQUENZEN Frühgeborenes (Geburt vor der 37. SSW) Neugeborenes (0-4 Wochen) UNTERSCHIEDLICHER CHIED Säugling (<1 Jahr) Kleinkind (1-6 Jahre) Schulkind (7-12 Jahre) Jugendlicher (13-18 Jahre) Erwachsene (19-64 Jahre) ältere Menschen (>64 Jahre) CHER A ALTER S G R U P PEN BEEINFLUSSENDE EINF NDE FAKTOR OREN 1. Geschlecht (bei Frauen ist physiologisch bedingt der Puls schneller) 2. Alter 3. Herz-Kreislauf-System (Herzerkrankungen beeinflussen den Puls) 4. körperliche Aktivitäten (Bewegung erhöht die Pulsfrequenz) bpm 140-160 120-140 110-130 100-120 80-110 60-80 60-80 80-90 Generell gilt: nicht jede Abweichung vom Normalwert hat pathologische Ursachen ● · Pulsmessung = Patienten beobachtung + Befinden erfragen + Messung Werte vergleichen (aktueller Wert - bereits erhobene Werte) BRADY KARDI E & TA Pathophysiologische Ursachen • Flüssigkeitsmangel, kaliummangel • Fieber . BRADYKARDIE (wenn die Herzfrequenz unter 60/min liegt) Pathophysiologische Ursachen . · Hyperkaliämie (zu hoher Kaliumspiegel) Physiologische Ursachen ·Körperliche Anstrengung, Schmerzen Angst/Schreck, Koffeinkonsum ТАСНУ erhöhter Hirndruck, Störungen des Herzens, 2.B. bei Herzinfarkt • Vergiftungen - Medikamentenüberdosierungen TACHYKARDIE (wenn die Herzfrequenz über 100/min liegt) Schilddrüsenüber funktion • Verminderte Herzpumpleistung • Herzinfarkt • Medikamente (Wehenhemmer, Anticholinergika K AR D IE Y KA чи + Medikamente, welche die Herzfrequenz/den Puls senken = Betablocker, Digitalispräparate CAVE: - Kinder haben einen höheren Puls - Tachykardie bei Kindern ab 130/min - bei Säuglingen kann der Puls 170/min noch normal sein

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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• Vital parameter sind Messgrößen lebenswichtiger Körperfunktionen • Abweichungen von Normwerten können physischer oder psychischer Herkunft sein dazu gehören: Puls, Blutdruck, Temperatur, Atmung VITALZEICHEN BEDEUTUNG DEUT PHYSIOLOGISCHE HE GRUNDLAGEN „Wenn sich das Herz in der Systole kontrahiert, pumpt es ruckartig und mit viel Druck das Blut in die Aorta. Dadurch wird eine Pulswelle erzeugt, die das Blut weitertreibt in die peripheren Gefäße. Diese Pulswelle kann als Puls an oberflächlichen Arterien getastet werden. Der Puls gibt also Aufschluss über die Herzfrequenz." PULS DIE 3 1. Pulsfrequenz = lat. Häufigkeit = Anzahl der getasteten Pulswellen pro Minute 2. Pulsrhythmus = griech. Fließen = zeitl. Abstände zwischen den Pulswellen, bei rhythmischem, gleichmäßigem Puls sind sie gleich lang, bei arrhythmischem, ungleichmäßigem Puls unterschiedlich lang. 3. Pulsqualität = im klinischen Sprachgebrauch, wie hart die Pulswellen sind, wie schnell sie ansteigen und wie hoch ihre Amplitude ist. CAVE: Die Pulsqualität spielt meist untergeordnete Rolle, weil sie nicht eindeutig zu beurteilen ist. NN MISS T ΜΑΝ N EN PULS . WANN 1. bei Patientenaufnahme (Ausgangswerte erheben) 2. als Standarderhebung in bestimmten Fachbereichen (3x am Tag) 3. postoperative Überwachung 4. bei Auffälligkeiten anderer Vitalparameter 5. bei schlechtem Allgemeinzustand 6. in Notfallsituationen (Einschätzung Kreislauffunktionen) MES SORTE A. femoralis = Leistenarterie · A. carotis communis Halsschlagader A. dorsalis pedis = Fußrückenarterie • A. tibialis posterior • BEOBACHTUNG BEOBACHTUNG S KRITERIEN RITERIEN • A. brachialis . = = = Oberarmarterie · A. radialis = Fortsetzung der A. brachialis = Handgelenk · A. temporalis = Schläfenarterie (bei...

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