Definition und Arten des Gewissens
Das Gewissen ist eine innere Stimme im Menschen, die wie ein Richter über bevorstehende Entscheidungen und bereits getätigte Handlungen urteilt. Es dient der inneren Selbstkontrolle und orientiert sich an Überzeugungen, die wir in der Kindheit und später erlernen.
Die Gewissen Definition Ethik umfasst die moralische Urteilsinstanz in uns, die durch verschiedene Faktoren geformt wird:
- Einfluss der Eltern
- Freunde
- Überzeugungen der Gemeinschaft
Es gibt verschiedene Arten von Gewissen:
- Gutes/reines Gewissen: bestätigt richtiges Handeln
- Schlechtes Gewissen: klagt uns nach falscher Tat an (Gewissensbisse)
- Warnendes Gewissen: mahnt uns vor schlechten Taten
- Zartes Gewissen: prüft sorgfältig, was geboten, verboten oder erlaubt ist
- Skrupelloses Gewissen: handelt, als gäbe es keine moralischen Regeln
- Laxes Gewissen: hält Handlungen schon bei schwachen Gründen für erlaubt
- Starres Gewissen: entwickelt sich nicht weiter
- Offenes Gewissen: kann eigene Urteile korrigieren
Wichtiger Begriff: Das Gewissen ist keine angeborene Eigenschaft, sondern entwickelt sich durch Erfahrungen und Erziehung. Die Gewissen Definition für Kinder könnte lauten: Es ist die Stimme in dir, die dir hilft zu entscheiden, was richtig und falsch ist.
Die Gewissen Definition Philosophie betont die Funktion als moralische Selbstreflexion, während die Gewissen Definition Religion oft das Gewissen als göttliche Instanz im Menschen betrachtet.
Gewissen Beispiele im Alltag:
- Das schlechte Gefühl, wenn man gelogen hat
- Die innere Zufriedenheit nach einer guten Tat
- Die Warnung vor einer Handlung, die anderen schaden könnte





