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Pflegenotstand (Kurzvortrag) (+ Ausarbeitung)

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"Im Artikel 1 des Grundgesetzes
steht: ,,Die Würde des Menschen ist
unantastbar." Jetzt habe ich es in
einem Jahr [...] erlebt, dass di
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"Im Artikel 1 des Grundgesetzes
steht: ,,Die Würde des Menschen ist
unantastbar." Jetzt habe ich es in
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Pflegenotstand (Kurzvortrag) (+ Ausarbeitung)

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Julius Böhme

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Präsentation

Dieser Kurzvortrag im Fach GRW zum Thema Pflegenotstand erklärt Ursachen, aktuelle Situation und mögliche Lösungsansätze. Statistiken werden mit einbezogen. Bewertet wurde der Vortrag mit Note 1. Have fun! 🦋

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... "Im Artikel 1 des Grundgesetzes steht: ,,Die Würde des Menschen ist unantastbar." Jetzt habe ich es in einem Jahr [...] erlebt, dass diese Würde tagtäglich in Deutschland tausendfach verletzt wird." EE Der Pflegenotstand - ein ernstes Problem Gliederung 1. Ursachen des Pflegenotstandes 2. Aktuelle Situation 3. Lösungsansätze 4. Video: Wahlarena 5. Quellen Personalmangel im Krankenhaus gefährdet Ihre Gesundheit. Mehr Personal für Bildung Pflege und Gesundheit! Pflegenotstand Personalfreie Zone 1. Ursachen des Pflegenotstandes unattraktiver Pflegerberuf -> schlechte Bezahlung - -> abschreckende Arbeitszeiten -> wenige Karrieremöglichkeiten -> starke Belastungen Privatisierungen von Pflegeeinrichtungen - 2. Aktuelle Situation mehr als 36.000 unbesetzte Stellen in Sachsen: 13 Arbeitssuchende auf 100 offene Stellen Immer mehr Pflegebedürftige Deutschland altert rasant Entwicklung der Anzahl der Pflegebedürftigen [Mio.] 3,75 2012 1040 3050 Anteil der 65 jährigen und älteren Menschen 2008 20% 2060 34% 2060 jeder 14. Einwohner pflegebedürftig Begleitmaterial zum Kurzvortrag „Der Pflegenotstand - ein ernstes Problem" (hochgeladen auf Knowunity von Julius Böhme) Der Kurzvortrag hat lediglich das Ziel, einen kurzen Überblick zum deutschen Pfle- genotstand und seinen Auswirkungen zu geben. Eingeleitet wird der Vortrag mit ei- nem Zitat Angela Merkels. Sie zitiert wiederum Artikel 1 des Grundgesetzes: „“Im Ar- tikel 1 des Grundgesetzes steht: ,,Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Jetzt habe ich es in einem Jahr [...] erlebt, dass diese Würde tagtäglich in Deutschland tau- sendfach verletzt wird." Schüler können raten, um welches Thema es gehen könnte. Außerdem verrät das Zitat bereits mehr über das drastische Ausmaß des Pflegenot- standes. Im ersten Vortragsteil werden Ursachen des Pflegenotstandes benannt. Dazu zählt die Unattraktivität des Pflegerberufs:...

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schlechte Bezahlung, abschreckende Arbeits- zeiten, geringe Karrieremöglichkeiten und starke Belastungen dominieren das Bild des Pflegerberufs. Privatisierte Pflegeeinrichtungen spitzen den Pflegenotstand weiter zu, denn diese haben eigene Regelungen und Festlegungen bezüglich der An- stellung von Pflegern. Weiterhin wird die aktuelle Situation des Pflegenotstandes in Deutschland beleuch- tet: mehr als 36.000 Pflegerstellen, also eine Kleinstadt, fehlen in der gesamten Bun- desrepublik. Im Bundesland Sachsen gibt es auf 100 offene Stellen in der Kranken- & Altenpflege beispielsweise nur 13 Bewerber - also gerade einmal 13%! Eine Statistik verdeutlicht das schreckliche Ausmaß: während es immer weniger Pfleger gibt, wird die deutsche Bevölkerung immer älter. Es gibt zunehmend mehr Pflegebedürftige. Laut aktueller Berechnungen ist im Jahr 2060 jeder Vierzehnte Deutsche pflegebe- dürftig. Diese Werte können mit den aktuell arbeitenden Pflegekräften in keinster Weise abgedeckt werden. Eine zweite Statistik des Professors Dr. Michael Isfort zeigt, wie stark Pflegende mittlerweile belastet sind: immer häufiger unterlaufen ih- nen Fehler wie Mängel bei Mundpflege", „Mängel bei Patientenlagerung“, „Mängel bei emotionaler Begleitung" oder auch „Mängel bei Desinfektionsmaßnahmen“. Trotzdem kann man den Pflegern direkt keinen Vorwurf machen, da sie eben ein so straffes Arbeitspensum haben, sodass sie in kurzer Zeit viele Patienten betreuen müssen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, in der Eile Fehler zu begehen. Aus meinem Pflegepraktikum in einem Klinikum kann ich dies bestätigen. Stress ist unter Pflegern allgegenwärtig. Nachdem die dramatische aktuelle Situation dargelegt wurde, geht es nun darum, Lösungsansätze zu finden. Gesundheitsminister Jens Spahn stellte einen 7-Punkte- Plan als Sofortprogramm vor. Dieser umfasst unter anderem „bessere Bezahlung“, ,,Einstellung von mehr Pflegepersonal“ oder „Einstellung ausländischer Pflegekräf- te“ als auch „höhere Pflegebeiträge". Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Krankenpflegern und Krankenpflegehelfern. Krankenpfleger besitzen eine längere, intensivere Ausbildung und können so medizinische Maßnahmen durchführen. Kran- kenpflegehelfer assistieren den Pflegern dabei nur: sie interagieren beispielsweise mit Patienten. Um den Pflegenotstand einzudämmen, soll Krankenpflegehelfern nun auch ermöglicht werden, mehr Aufgaben erledigen zu dürfen, um somit Kranken- pfleger geringfügigi zu entlasten. Ein Video der ARD Wahlarena rundet den Vortrag ab. Fazit: Es muss dringend etwas getan werden! Wenn nichts gemacht wird, wird unser Gesundheitssystem in wenigen Jahren in sich zusammenfallen und wird noch maro- der, als es jetzt ohnehin schon ist.

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