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Referat über Bertha von Suttner

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Referat über Bertha von Suttner

 Berth a Sophia Felicita
Freifrau von
Suttner -
Die Derson, um die es heute geht.
Eine Wiener Schriftstellerin, Friedens forscher in
und Paz
 Berth a Sophia Felicita
Freifrau von
Suttner -
Die Derson, um die es heute geht.
Eine Wiener Schriftstellerin, Friedens forscher in
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Berth a Sophia Felicita Freifrau von Suttner - Die Derson, um die es heute geht. Eine Wiener Schriftstellerin, Friedens forscher in und Pazifistin vollständiger Name: Bertha Sophia felicita Freifrau von Suttner Geburt: 09. Juni 1948 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettan Junge Jahre Vater: Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau General starb kurz vor ihrer Geburt Großvater mütterlicher Seite: Hauptmann der Kavallerie Mutter: Sophie Wilhelmine (geb. von Körner) Leben / Kindheit aufgewachsen im aristokratischen Umfeld der österreichisch-unga- rischen kaiserlich-königlichen Monarchie mit militärischem Hinter- grund beschäftigte sich mit Musik, Sprachen und reiste viel Leben Vermögen des Vaters aufgebraucht-> arbeitete als Gouvernante bei Karl Freiherr von Suttner in Wien unterrichlete seine 4 Töchter in Musik und Sprachen verliebte sich dort in Arthur Gundaccar (jüngster Sohn der Familie) 2 Leben 2:→→Arthuss Mutter entlässt sie um Verhältnis zu beenden. A876 Bertha darf für 2 Wochen als Privatsekretärin für Alfred Nobel in Paris arbeiten. Nach ihres Rückkehr heiretete sie am 12.06.1876 ihren Arthur gegen den Willen seiner Eltern - er wird enterbt. 1676-1885 20gen die beiden nach Georgien in den Kakasus zu Fürstin Jekaterinu Dadiani von Mingrelien. Bertha arbeitete als Sprachlehrerin, schrieb Unterhaltungsroma hatten trotzdem wenig Geld Arthur zeichnete Pläne und Tapetenmuster. Die letzten Jahre lebten sie in Tiflis 1877 orzielte Bertha großen Erfolg mit journalistischen Tätigkeiten Arthu erzielte auch Erfely durch Berichte über den russisch-türkischen Krieg, Land, und Leute veröffentlicht in deutschen...

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Wochenblättern 1885 versöhnten sie sich mit der Familie in Wien. Szegen in Familienhaus in Hasmannsdorf in Niederösterreich mane und Übersetzung. journalistische v. Schriftstellerische Tätigkeiten Zwischening: Nach ihrer Rückkehr blieb Bertha journalistisch aktiv The Schwerpunkt bezogsich nun auf eine friedlichere Gesellschaft Schriften High Life - 1886 geschrieben. -handelt über den Respekt vor dem Menschen mit seiner freien Entscheidungskraft Die Waffen niedect Herbst 1889 veröffentlicht -größter literatischer Erfoly -machte sie zu einer der prominentesten Vertreterinnen der Friedens bewegungen -handelt vor den Schrecken des Kriegs aus Sicht einer Ehefrau -bezielt sich auf eine dynamische Geschichtsauffassung der ins Soziale gewendeten Evolutionstheorie und geht von einer steten Höherentwicklung der Menschheit im Sinne einer Selektion de "Edelsten aus Schriften 2: Schack der Qual - veröffentlicht 1898. Gemeinschaften Beeth forderte am 3.9.1891 die dründung der "Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude" →Sie wurde zur ersten Präsidentin gewälilt (behielt den Titel bis zu ihrem Tode). Im November 1891 wurde sie zor Vizepräsidentin des internationalen Friedensbüros 1892 gründete sie die Deutscle Friedensgeseltchaft schrieb gegen Tierversuche Kon gresse: Nach der Gründung der Deutschen Friedenisgesellschaft nahm sie an internationalen Friedenskongressenteil - Sie war an den Vorbereitungen für Hanger Friedens konferenz 1899 in Den Haag beteiligt 5 Reden & Forderung Gründung Österreichische Gesellschaft der Friedensfreude Darum ist es notwendig, dass über all dort, wo Friedenshänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an der Mächten mitwirken. zitat aus "Schach der Qual" Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiter howufen, der Vaterlands begriff. rechtfertigt nicht den Massemmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tier folter Gouvernante Hauslehrerin / Kavallerie Kavallerie kampfende Waffengattung der Landstreitkräfte zu Pferd mit Blank-und Handfeuer Waffen Evolutionstheorie = Theorie von der Entwicklung aller Lebewesen darwinsche Evolutionstheorie = besagt, dass sich alle Tier- und Pflanzen asten aus anderen Arten entwickelten Selektion = (Auswahl) Auslese und Fortentwicklung durch Überleben der jeweils stärksten Individuee anderer Art 1 8 Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner wurde am 9. Juni 1848 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau geboren. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Friedensforscherin und eine österreichische Pazifistin, 1905 gewann sie als erste Frau den Friedensnobelpreis. Junge Jahre Bertha stammte aus einer böhmischen Adelsfamilie. Ihr Vater war Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau. Er starb kurz vor ihrer Geburt. Er war General. Ihr Großvater von mütterlicher Seite war Hauptmann der Kavallerie. Ihre Mutter, Sophie Wilhelmine (geboren: von Körner) zog sie im aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen kaiserlich- königlichen Monarchie mit dessem militärischen Hintergrund auf. In jüngeren Jahren beschäftigte sich Bertha mit Musik, lernte vermehrt Sprachen und reiste viel. Sie und ihre Mutter hatten von ihrem Vater ein Vermögen geerbt. Als dieses, mitunter aufgrund der Spielsucht ihrer Mutter, großteils augebraucht war, ergatterte Bertha eine Stelle als Gouvernante (=Hauslehrerin oder Erzieherin) bei Karl Freiherr von Suttner in Wien und unterrichteteseine 4 Töchter in Musik und Sprachen. Während ihres dortigen Aufenthalts verliebte sie sich in Arthur Gundaccar von Suttner, den jüngsten Sohn der Familie. Arthurs Mutter hatte Bertha daraufhin entlassen, um das Verhältnis der beiden zu beenden. Da diese Bertha aber nicht mittellos aus dem Haus werfen wollte, beschaffte sie ihr eine Stelle bei Alfred Nobel, die Bertha 1876 auch für zwei Wochen in Paris als Privatsekretärin von ihm wahrnahm. Nach diesen zwei Wochen wurde Nobel vom schwedischen König in seine Heimat berufen. Nach ihrer Heimkehr nach Wien heiratete Bertha heimlich ihren zuvor geliebten Arthur Gundaccar am 12.Juni 1876. Die beiden zogen im Zeitraum von 1876 bis 1885 nach Georgien in den Kaukasus zu Fürstin Jekaterina Dadiani von Mingrelien. Um etwas geld in de Kasse zu treiben arbeitete Bertha dort als Sprachlehrerin, sie schrieb Unterhaltungsromane, sowie Übersetzungen. Und trotzdem lebte das Ehepaar unter schwierigen finanziellen Umständen. Deshalb zeichnete Arthur nebenbei Pläne und Tapetenmuster. Die letzte Jahre ihres Georgien-Aufenthaltes lebten Bertha und Arthur in Tiflis. 1877 begann Bertha mit journalistischen Tätigkeiten und erzielte damit großen Erfolg. Auch ihr Ehemann eerzielte große Erfolge, indem er Berichte über den russisch- türkischen Krieg, sowie über Land und Leute schrieb und diese in deutschen Wochenblättern veröffentlichte. 1885 kehrten die beiden zurück nach Wien, wo sie sich mit Arthurs Familie wieder versöhnten, da diese Arthur zuvor aus Wut enterbt hatten. Das Ehepaar zog in das Familienhaus in Harmannsdorf in Niederösterreich ein. Journalistische und schriftstellerische Tätigkeiten Trotz ihrer Rückkehr blieb Bertha journalistisch aktiv. Allerdings verlegte sie dabei ihren Schwerpunkt auf eine friedlichere Gesellschaft, 1886 schrieb sie das Buch "High Life". In diesem schreibt sie von dem respekt vor dem Menschen mit seiner freien Entscheidugskraft. Im Herbst 1889 veröffentlichte Bertha den Roman, der sie zu eine der prominentesten Vertreterinnen der Freidensbewegungen machte. Dieser pazifistische Roman war "Die Waffen nieder!". Dieses Buch war ihr größter literatischer Erfolg, in welchem sie aus der Sicht einer Ehefrau die Schrecken des Kriegs beschrieb. Bertha bezieht sich dabei auf eine dynamische Geschichtsauffassung, der ins Soziale gewendeten darwinschen Evolutionsttheorie und geht von einer steten Höherentwicklung der Menschheit im Sinne einer Selektion der "Edelsten" aus. Am 3. September 1891 forderte sie die Gründung einer "Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude" mit den Worten: "Darum ist es notwendig, dass überall dort, wo Friedenshänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an den Mächten mitwirken." Nach diesem Aufruf wurde Bertha von der Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude zur ersten Präsidentin ernannt und behielt diesen Titel bis zu ihrem Tode am 21. Juni 1914. Im November 1891 wurde sie zur Vizepräsidentin des internationalen Friedensbüros gewählt. 1892 gründete sie die Deutsche Friedensgesellschaft. In dieser Gesellschaft versammelten sich in kurzer Zeit über 2000 Mitglieder. Daraufhin nahm sie an sämtlichen internationalen Friedenskongressen teil. Sie sammelte Unterschriften für ein internationales Schiedsgericht. Diese Liste überreicht Bertha am 3. Juni 1987 an Kaiser Franz Joseph. Ihr Werk "Schach der Qual" veröffentlichte sie 1989. In diesem schrieb sie entschieden gegen Tierversuche. Sie war an den Vorbereitungen zur ersten Haager Friedenskonferenz 1899 in Den Haag beteiligt. Auf diesem wurden jedoch die erwarteten Ergebnisse nicht erzielt. In "Schach der Qual" schrieb sie: "Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiterhaufen, der Vaterlandsbegriff rechtfertigt nicht den Massenmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tierfolter." 1902 war Berthas Ehemann aufgrund einer shweren Krankheit reiseunfähig, weshalb Bertha allein an einem Friedenskongress in Monaco teilnahm, reiste danach allerdings zur Erholung mit ihrem Mann nach Böhmen. Der 10. Dezember 1902 war Arthur Gundaccar von Suttners letzter Tag. An diesem verstarb er in Harmannsdorf. Der Gutshof des Ehepaares musste daraufhin wegen Überschuldung versteiget werden, weshalb Bertha zurück nach Wien zog und dort weiterhin publizierte. 1903 nahm sie an der Eröffnung des "Institut International de la Prix" in Monaco teil. Im Juni 1904 gehörte Bertha zu den bedeutensten Teilnehmerinnen der "Internationalen Frauenkonferenz" des Internationalen Frauenrats Berlins. In diesem Jahr bereiste sie auch Amerika, um am Weltfriedenskongress in Boston teilnehmen zu können. Während sie von Stadt zu Stadt reiste, hielt sie täglich bis zu drei Vorträge. Dank ihres Rufes wurde sie zu einer Unterredung mit Präsident Theodore Roosevelt nach Washington DC ins weiße Haus eingeladen. Auf dieser siebenmonatigen Reise war ihr deutlich geworden, dass die Friedensbewegung in den USA schon einiges weiter war als in Europa. Am 10. Dezember 1905 erhielt Bertha von Suttner einen Friedensnobelpreis, welchen sie am 18. April 1906 in Kristiania entgegennahm. In ihrer Rede an das Nobelpreiskomitee sprach sie folgendedrei Dinge an: ~Schiedsgerichtverträge, um die Konflikte zwischen Staaten mit friedlichen Mitteln beizulegen ~eine Friedensunion aller Staaten, die jeden Angriff eines Staates ggen einen anderen mit gemeinschaftlicher Kraft zurückweisen müsse ~eine internationale Institution, die als ein Gericht im Namen der Völker das Recht vertrete 1907 war sie auch bei der zweiten Friedenskonferenz in Den Haag anwesend, die mehr auf Regelungen des Kriegsrechts fokussiert war, als auf die Frage einer stabilen Friedensordnung. 1908 machte Bertha auf die Gefahr eines internationalen Vernichtungskrieg mit desen Worten aufmerksam: "Wir sind im Besitze von so gewaltigen Vernichtungskräften, dass jeder von zwei Gegnern geeführe Kampf nur Doppelselbstmord wäre. Wenn man mit einem Druck auf einen Knopf, auf jede beliebige Distanz hin, jede beliebige Menschen- oder Häusermasse pulverisieren kann, so weiß ich nicht, nach welchen taktischen und strategischen Regeln man mit solchen Mitteln noch ein Völkerduell austragen könnte." Wenige Wochen vor dem Beginn des ersten Weltkriegs, vor dem sie ausdrücklich gewarnt hatte, starb sie am 21. Juni 1914 in Wien an Krebs. Alfred Herrmann Fried überlieeferte in eineem Nachruf Suttners letzte Worte: "Die Waffen nieder! -- sag's vielen - vielen." Bertha von Suttner verfügte testamentarisch darüber, dass ihr Leichnam nach Gotha überführt und dort verbrannt werden solle. Die Urne mit ihrer Asche wird im Columbarium im Krematorium Gotha aufbewahrt. In ganz Europa fanden Suttners Friedens- und Abrüstungsforderungen breite gesellschaftliche Resonanz, Ihre Lektüre "Die Waffen nieder!" inspirierte viele Menschen, wie z. B. Helene Stöcker dazu, Friedensaktivisten zu werden. Namen Daten Orte eigene Werke Reden Gemeinschaften/Kongresse Grenze, ab der keine Karteikarten mehr vorhanden sind Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner wurde am 9. Juni 1848 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau geboren. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Friedensforscherin und eine österreichische Pazifistin. 1905 gewann sie als erste Frau den Friedensnobelpreis. Junge Jahre Bertha stammte aus einer böhmischen Adelsfamilie. Ihr Vater war Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau. Er starb kurz vor ihrer Geburt. Er war General. Ihr Großvater von mütterlicher Seite war Hauptmann der Kavallerie. Ihre Mutter, Sophie Wilhelmine (geboren: von Körner) zog sie im aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen kaiserlich- königlichen Monarchie mit dessem militärischen Hintergrund auf. In jüngeren Jahren beschäftigte sich Bertha mit Musik, lernte vermehrt Sprachen und reiste viel. Sie und ihre Mutter hatten von ihrem Vater ein Vermögen geerbt. Als dieses, mitunter aufgrund der Spielsucht ihrer Mutter, großteils augebraucht war, ergatterte Bertha eine Stelle als Gouvernante (=Hauslehrerin oder Erzieherin) bei Karl Freiherr von Suttner in Wien und unterrichteteseine 4 Töchter in Musik und Sprachen. Während ihres dortigen Aufenthalts verliebte sie sich in Arthur Gundaccar von Suttner, den jüngsten Sohn der Familie. Arthurs Mutter hatte Bertha daraufhin entlassen, um das Verhältnis der beiden zu beenden. Da diese Bertha aber nicht mittellos aus dem Haus werfen wollte, beschaffte sie ihr eine Stelle bei Alfred Nobel, die Bertha 1876 auch für zwei Wochen in Paris als Privatsekretärin von ihm wahrnahm. Nach diesen zwei Wochen wurde Nobel vom schwedischen König in seine Heimat berufen. Nach ihrer Heimkehr nach Wien heiratete Bertha heimlich ihren zuvor geliebten Arthur Gundaccar am 12.Juni 1876. Die beiden zogen im Zeitraum von 1876 bis 1885 nach Georgien in den Kaukasus zu Fürstin Jekaterina Dadiani von Mingrelien. Um etwas geld in de Kasse zu treiben arbeitete Bertha dort als Sprachlehrerin, sie schrieb Unterhaltungsromane, sowie Übersetzungen. Und trotzdem lebte das Ehepaar unter schwierigen finanziellen Umständen. Deshalb zeichnete Arthur nebenbei Pläne und Tapetenmuster. Die letzte Jahre ihres Georgien-Aufenthaltes lebten Bertha und Arthur in Tiflis, 1877 begann Bertha mit journalistischen Tätigkeiten und erzielte damit großen Erfolg. Auch ihr Ehemann eerzielte große Erfolge, indem er Berichte über den russisch- türkischen Krieg, sowie über Land und Leute schrieb und diese in deutschen Wochenblättern veröffentlichte. 1885 kehrten die beiden zurück nach Wien, wo sie sich mit Arthurs Familie wieder versöhnten, da diese Arthur zuvor aus Wut enterbt hatten. Das Ehepaar zog in das Familienhaus in Harmannsdorf in Niederösterreich ein. Journalistische und schriftstellerische Tätigkeiten Trotz ihrer Rückkehr blieb Bertha journalistisch aktiv. Allerdings verlegte sie dabei ihren Schwerpunkt auf eine friedlichere Gesellschaft. 1886 schrieb sie das Buch "High Life". In diesem schreibt sie von dem respekt vor dem Menschen mit seiner freien Entscheidugskraft. Im Herbst 1889 veröffentlichte Bertha den Roman, der sie zu eine der prominentesten Vertreterinnen der Freidensbewegungen machte. Dieser pazifistische Roman war "Die Waffen nieder!". Dieses Buch war ihr größter literatischer Erfolg, in welchem sie aus der Sicht einer Ehefrau die Schrecken des Kriegs beschrieb. Bertha bezieht sich dabei auf eine dynamische Geschichtsauffassung, der ins Soziale gewendeten darwinschen Evolutionsttheorie und geht von einer steten Höherentwicklung der Menschheit im Sinne einer Selektion der "Edelsten" aus. Am 3.September 1891 forderte sie die Gründung einer "Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude" mit den Worten: "Darum ist es notwendig, dass überall dort, wo Friedenshänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an den Mächten mitwirken." Nach diesem Aufruf wurde Bertha von der Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude zur ersten Präsidentin ernannt und behielt diesen Titel bis zu ihrem Tode am 21.Juni 1914. Im November 1891 wurde sie zur Vizepräsidentin des internationalen Friedensbüros gewählt. 1892 gründete sie die Deutsche Friedensgesellschaft. In dieser Gesellschaft versammelten sich in kurzer Zeit über 2000 Mitglieder. Daraufhin nahm sie an sämtlichen internationalen Friedenskongressen teil. Sie sammelte Unterschriften für ein internationales Schiedsgericht. Diese Liste überreicht Bertha am 3.Juni 1987 an Kaiser Franz Joseph. Ihr Werk "Schach der Qual" veröffentlichte sie 1989. In diesem schrieb sie entschieden gegen Tierversuche. Sie war an den Vorbereitungen zur ersten Haager Friedenskonferenz 1899 in Den Haag beteiligt. Auf diesem wurden jedoch die erwarteten Ergebnisse nicht erzielt. In "Schach der Qual" schrieb sie: "Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiterhaufen, der Vaterlandsbegriff rechtfertigt nicht den Massenmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tierfolter." 1902 war Berthas Ehemann aufgrund einer shweren Krankheit reiseunfähig, weshalb Bertha allein an einem Friedenskongress in Monaco teilnahm, reiste danach allerdings zur Erholung mit ihrem Mann nach Böhmen. Der 10. Dezember 1902 war Arthur Gundaccar von Suttners letzter Tag. An diesem verstarb er in Harmannsdorf. Der Gutshof des Ehepaares musste daraufhin wegen Überschuldung versteiget werden, weshalb Bertha zurück nach Wien zog und dort weiterhin publizierte. 1903 nahm sie an der Eröffnung des "Institut International de la Prix" in Monaco teil. Im Juni 1904 gehörte Bertha zu den bedeutensten Teilnehmerinnen der "Internationalen Frauenkonferenz" des Internationalen Frauenrats Berlins. In diesem Jahr bereiste sie auch Amerika, um am Weltfriedenskongress in Boston teilnehmen zu können. Während sie von Stadt zu Stadt reiste, hielt sie täglich bis zu drei Vorträge. Dank ihres Rufes wurde sie zu einer Unterredung mit Präsident Theodore Roosevelt nach Washington DC ins weiße Haus eingeladen. Auf dieser siebenmonatigen Reise war ihr deutlich geworden, dass die Friedensbewegung in den USA schon einiges weiter war als in Europa. Am 10. Dezember 1905 erhielt Bertha von Suttner einen Friedensnobelpreis, welchen sie am 18. April 1906 in Kristiania entgegennahm. In ihrer Rede an das Nobelpreiskomitee sprach sie folgendedrei Dinge an: ~Schiedsgerichtverträge, um die Konflikte zwischen Staaten mit friedlichen Mitteln beizulegen ~eine Friedensunion aller Staaten, die jeden Angriff eines Staates ggen einen anderen mit gemeinschaftlicher Kraft zurückweisen müsse ~eine internationale Institution, die als ein Gericht im Namen der Völker das Recht vertrete 1907 war sie auch bei der zweiten Friedenskonferenz in Den Haag anwesend, die mehr auf Regelungen des Kriegsrechts fokussiert war, als auf die Frage einer stabilen Friedensordnung. 1908 machte Bertha auf die Gefahr eines internationalen Vernichtungskrieg mit desen Worten aufmerksam: "Wir sind im Besitze von so gewaltigen Vernichtungskräften, dass jeder von zwei Gegnern geeführe Kampf nur Doppelselbstmord wäre. Wenn man mit einem Druck auf einen Knopf, auf jede beliebige Distanz hin, jede beliebige Menschen- oder Häusermasse pulverisieren kann, so weiß ich nicht, nach welchen taktischen und strategischen Regeln man mit solchen Mitteln noch ein Völkerduell austragen könnte." Wenige Wochen vor dem Beginn des ersten Weltkriegs, vor dem sie ausdrücklich gewarnt hatte, starb sie am 21. Juni 1914 in Wien an Krebs. Alfred Herrmann Fried überlieeferte in eineem Nachruf Suttners letzte Worte: "Die Waffen nieder! -- sag's vielen - vielen." Bertha von Suttner verfügte testamentarisch darüber, dass ihr Leichnam nach Gotha überführt und dort verbrannt werden solle. Die Urne mit ihrer Asche wird im Columbarium im Krematorium Gotha aufbewahrt. In ganz Europa fanden Suttners Friedens- und Abrüstungsforderungen breite gesellschaftliche Resonanz, Ihre Lektüre "Die Waffen nieder!" inspirierte viele Menschen, wie z. B. Helene Stöcker dazu, Friedensaktivisten zu werden.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Berth a Sophia Felicita Freifrau von Suttner - Die Derson, um die es heute geht. Eine Wiener Schriftstellerin, Friedens forscher in und Pazifistin vollständiger Name: Bertha Sophia felicita Freifrau von Suttner Geburt: 09. Juni 1948 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettan Junge Jahre Vater: Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau General starb kurz vor ihrer Geburt Großvater mütterlicher Seite: Hauptmann der Kavallerie Mutter: Sophie Wilhelmine (geb. von Körner) Leben / Kindheit aufgewachsen im aristokratischen Umfeld der österreichisch-unga- rischen kaiserlich-königlichen Monarchie mit militärischem Hinter- grund beschäftigte sich mit Musik, Sprachen und reiste viel Leben Vermögen des Vaters aufgebraucht-> arbeitete als Gouvernante bei Karl Freiherr von Suttner in Wien unterrichlete seine 4 Töchter in Musik und Sprachen verliebte sich dort in Arthur Gundaccar (jüngster Sohn der Familie) 2 Leben 2:→→Arthuss Mutter entlässt sie um Verhältnis zu beenden. A876 Bertha darf für 2 Wochen als Privatsekretärin für Alfred Nobel in Paris arbeiten. Nach ihres Rückkehr heiretete sie am 12.06.1876 ihren Arthur gegen den Willen seiner Eltern - er wird enterbt. 1676-1885 20gen die beiden nach Georgien in den Kakasus zu Fürstin Jekaterinu Dadiani von Mingrelien. Bertha arbeitete als Sprachlehrerin, schrieb Unterhaltungsroma hatten trotzdem wenig Geld Arthur zeichnete Pläne und Tapetenmuster. Die letzten Jahre lebten sie in Tiflis 1877 orzielte Bertha großen Erfolg mit journalistischen Tätigkeiten Arthu erzielte auch Erfely durch Berichte über den russisch-türkischen Krieg, Land, und Leute veröffentlicht in deutschen...

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Gemeinschaften Beeth forderte am 3.9.1891 die dründung der "Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude" →Sie wurde zur ersten Präsidentin gewälilt (behielt den Titel bis zu ihrem Tode). Im November 1891 wurde sie zor Vizepräsidentin des internationalen Friedensbüros 1892 gründete sie die Deutscle Friedensgeseltchaft schrieb gegen Tierversuche Kon gresse: Nach der Gründung der Deutschen Friedenisgesellschaft nahm sie an internationalen Friedenskongressenteil - Sie war an den Vorbereitungen für Hanger Friedens konferenz 1899 in Den Haag beteiligt 5 Reden & Forderung Gründung Österreichische Gesellschaft der Friedensfreude Darum ist es notwendig, dass über all dort, wo Friedenshänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an der Mächten mitwirken. zitat aus "Schach der Qual" Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiter howufen, der Vaterlands begriff. rechtfertigt nicht den Massemmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tier folter Gouvernante Hauslehrerin / Kavallerie Kavallerie kampfende Waffengattung der Landstreitkräfte zu Pferd mit Blank-und Handfeuer Waffen Evolutionstheorie = Theorie von der Entwicklung aller Lebewesen darwinsche Evolutionstheorie = besagt, dass sich alle Tier- und Pflanzen asten aus anderen Arten entwickelten Selektion = (Auswahl) Auslese und Fortentwicklung durch Überleben der jeweils stärksten Individuee anderer Art 1 8 Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner wurde am 9. Juni 1848 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau geboren. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Friedensforscherin und eine österreichische Pazifistin, 1905 gewann sie als erste Frau den Friedensnobelpreis. Junge Jahre Bertha stammte aus einer böhmischen Adelsfamilie. Ihr Vater war Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau. Er starb kurz vor ihrer Geburt. Er war General. Ihr Großvater von mütterlicher Seite war Hauptmann der Kavallerie. Ihre Mutter, Sophie Wilhelmine (geboren: von Körner) zog sie im aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen kaiserlich- königlichen Monarchie mit dessem militärischen Hintergrund auf. In jüngeren Jahren beschäftigte sich Bertha mit Musik, lernte vermehrt Sprachen und reiste viel. Sie und ihre Mutter hatten von ihrem Vater ein Vermögen geerbt. Als dieses, mitunter aufgrund der Spielsucht ihrer Mutter, großteils augebraucht war, ergatterte Bertha eine Stelle als Gouvernante (=Hauslehrerin oder Erzieherin) bei Karl Freiherr von Suttner in Wien und unterrichteteseine 4 Töchter in Musik und Sprachen. Während ihres dortigen Aufenthalts verliebte sie sich in Arthur Gundaccar von Suttner, den jüngsten Sohn der Familie. Arthurs Mutter hatte Bertha daraufhin entlassen, um das Verhältnis der beiden zu beenden. Da diese Bertha aber nicht mittellos aus dem Haus werfen wollte, beschaffte sie ihr eine Stelle bei Alfred Nobel, die Bertha 1876 auch für zwei Wochen in Paris als Privatsekretärin von ihm wahrnahm. Nach diesen zwei Wochen wurde Nobel vom schwedischen König in seine Heimat berufen. Nach ihrer Heimkehr nach Wien heiratete Bertha heimlich ihren zuvor geliebten Arthur Gundaccar am 12.Juni 1876. Die beiden zogen im Zeitraum von 1876 bis 1885 nach Georgien in den Kaukasus zu Fürstin Jekaterina Dadiani von Mingrelien. Um etwas geld in de Kasse zu treiben arbeitete Bertha dort als Sprachlehrerin, sie schrieb Unterhaltungsromane, sowie Übersetzungen. Und trotzdem lebte das Ehepaar unter schwierigen finanziellen Umständen. Deshalb zeichnete Arthur nebenbei Pläne und Tapetenmuster. Die letzte Jahre ihres Georgien-Aufenthaltes lebten Bertha und Arthur in Tiflis. 1877 begann Bertha mit journalistischen Tätigkeiten und erzielte damit großen Erfolg. Auch ihr Ehemann eerzielte große Erfolge, indem er Berichte über den russisch- türkischen Krieg, sowie über Land und Leute schrieb und diese in deutschen Wochenblättern veröffentlichte. 1885 kehrten die beiden zurück nach Wien, wo sie sich mit Arthurs Familie wieder versöhnten, da diese Arthur zuvor aus Wut enterbt hatten. Das Ehepaar zog in das Familienhaus in Harmannsdorf in Niederösterreich ein. Journalistische und schriftstellerische Tätigkeiten Trotz ihrer Rückkehr blieb Bertha journalistisch aktiv. Allerdings verlegte sie dabei ihren Schwerpunkt auf eine friedlichere Gesellschaft, 1886 schrieb sie das Buch "High Life". In diesem schreibt sie von dem respekt vor dem Menschen mit seiner freien Entscheidugskraft. Im Herbst 1889 veröffentlichte Bertha den Roman, der sie zu eine der prominentesten Vertreterinnen der Freidensbewegungen machte. Dieser pazifistische Roman war "Die Waffen nieder!". Dieses Buch war ihr größter literatischer Erfolg, in welchem sie aus der Sicht einer Ehefrau die Schrecken des Kriegs beschrieb. Bertha bezieht sich dabei auf eine dynamische Geschichtsauffassung, der ins Soziale gewendeten darwinschen Evolutionsttheorie und geht von einer steten Höherentwicklung der Menschheit im Sinne einer Selektion der "Edelsten" aus. Am 3. September 1891 forderte sie die Gründung einer "Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude" mit den Worten: "Darum ist es notwendig, dass überall dort, wo Friedenshänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an den Mächten mitwirken." Nach diesem Aufruf wurde Bertha von der Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude zur ersten Präsidentin ernannt und behielt diesen Titel bis zu ihrem Tode am 21. Juni 1914. Im November 1891 wurde sie zur Vizepräsidentin des internationalen Friedensbüros gewählt. 1892 gründete sie die Deutsche Friedensgesellschaft. In dieser Gesellschaft versammelten sich in kurzer Zeit über 2000 Mitglieder. Daraufhin nahm sie an sämtlichen internationalen Friedenskongressen teil. Sie sammelte Unterschriften für ein internationales Schiedsgericht. Diese Liste überreicht Bertha am 3. Juni 1987 an Kaiser Franz Joseph. Ihr Werk "Schach der Qual" veröffentlichte sie 1989. In diesem schrieb sie entschieden gegen Tierversuche. Sie war an den Vorbereitungen zur ersten Haager Friedenskonferenz 1899 in Den Haag beteiligt. Auf diesem wurden jedoch die erwarteten Ergebnisse nicht erzielt. In "Schach der Qual" schrieb sie: "Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiterhaufen, der Vaterlandsbegriff rechtfertigt nicht den Massenmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tierfolter." 1902 war Berthas Ehemann aufgrund einer shweren Krankheit reiseunfähig, weshalb Bertha allein an einem Friedenskongress in Monaco teilnahm, reiste danach allerdings zur Erholung mit ihrem Mann nach Böhmen. Der 10. Dezember 1902 war Arthur Gundaccar von Suttners letzter Tag. An diesem verstarb er in Harmannsdorf. Der Gutshof des Ehepaares musste daraufhin wegen Überschuldung versteiget werden, weshalb Bertha zurück nach Wien zog und dort weiterhin publizierte. 1903 nahm sie an der Eröffnung des "Institut International de la Prix" in Monaco teil. Im Juni 1904 gehörte Bertha zu den bedeutensten Teilnehmerinnen der "Internationalen Frauenkonferenz" des Internationalen Frauenrats Berlins. In diesem Jahr bereiste sie auch Amerika, um am Weltfriedenskongress in Boston teilnehmen zu können. Während sie von Stadt zu Stadt reiste, hielt sie täglich bis zu drei Vorträge. Dank ihres Rufes wurde sie zu einer Unterredung mit Präsident Theodore Roosevelt nach Washington DC ins weiße Haus eingeladen. Auf dieser siebenmonatigen Reise war ihr deutlich geworden, dass die Friedensbewegung in den USA schon einiges weiter war als in Europa. Am 10. Dezember 1905 erhielt Bertha von Suttner einen Friedensnobelpreis, welchen sie am 18. April 1906 in Kristiania entgegennahm. In ihrer Rede an das Nobelpreiskomitee sprach sie folgendedrei Dinge an: ~Schiedsgerichtverträge, um die Konflikte zwischen Staaten mit friedlichen Mitteln beizulegen ~eine Friedensunion aller Staaten, die jeden Angriff eines Staates ggen einen anderen mit gemeinschaftlicher Kraft zurückweisen müsse ~eine internationale Institution, die als ein Gericht im Namen der Völker das Recht vertrete 1907 war sie auch bei der zweiten Friedenskonferenz in Den Haag anwesend, die mehr auf Regelungen des Kriegsrechts fokussiert war, als auf die Frage einer stabilen Friedensordnung. 1908 machte Bertha auf die Gefahr eines internationalen Vernichtungskrieg mit desen Worten aufmerksam: "Wir sind im Besitze von so gewaltigen Vernichtungskräften, dass jeder von zwei Gegnern geeführe Kampf nur Doppelselbstmord wäre. Wenn man mit einem Druck auf einen Knopf, auf jede beliebige Distanz hin, jede beliebige Menschen- oder Häusermasse pulverisieren kann, so weiß ich nicht, nach welchen taktischen und strategischen Regeln man mit solchen Mitteln noch ein Völkerduell austragen könnte." Wenige Wochen vor dem Beginn des ersten Weltkriegs, vor dem sie ausdrücklich gewarnt hatte, starb sie am 21. Juni 1914 in Wien an Krebs. Alfred Herrmann Fried überlieeferte in eineem Nachruf Suttners letzte Worte: "Die Waffen nieder! -- sag's vielen - vielen." Bertha von Suttner verfügte testamentarisch darüber, dass ihr Leichnam nach Gotha überführt und dort verbrannt werden solle. Die Urne mit ihrer Asche wird im Columbarium im Krematorium Gotha aufbewahrt. In ganz Europa fanden Suttners Friedens- und Abrüstungsforderungen breite gesellschaftliche Resonanz, Ihre Lektüre "Die Waffen nieder!" inspirierte viele Menschen, wie z. B. Helene Stöcker dazu, Friedensaktivisten zu werden. Namen Daten Orte eigene Werke Reden Gemeinschaften/Kongresse Grenze, ab der keine Karteikarten mehr vorhanden sind Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner wurde am 9. Juni 1848 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau geboren. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Friedensforscherin und eine österreichische Pazifistin. 1905 gewann sie als erste Frau den Friedensnobelpreis. Junge Jahre Bertha stammte aus einer böhmischen Adelsfamilie. Ihr Vater war Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau. Er starb kurz vor ihrer Geburt. Er war General. Ihr Großvater von mütterlicher Seite war Hauptmann der Kavallerie. Ihre Mutter, Sophie Wilhelmine (geboren: von Körner) zog sie im aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen kaiserlich- königlichen Monarchie mit dessem militärischen Hintergrund auf. In jüngeren Jahren beschäftigte sich Bertha mit Musik, lernte vermehrt Sprachen und reiste viel. Sie und ihre Mutter hatten von ihrem Vater ein Vermögen geerbt. Als dieses, mitunter aufgrund der Spielsucht ihrer Mutter, großteils augebraucht war, ergatterte Bertha eine Stelle als Gouvernante (=Hauslehrerin oder Erzieherin) bei Karl Freiherr von Suttner in Wien und unterrichteteseine 4 Töchter in Musik und Sprachen. Während ihres dortigen Aufenthalts verliebte sie sich in Arthur Gundaccar von Suttner, den jüngsten Sohn der Familie. Arthurs Mutter hatte Bertha daraufhin entlassen, um das Verhältnis der beiden zu beenden. Da diese Bertha aber nicht mittellos aus dem Haus werfen wollte, beschaffte sie ihr eine Stelle bei Alfred Nobel, die Bertha 1876 auch für zwei Wochen in Paris als Privatsekretärin von ihm wahrnahm. Nach diesen zwei Wochen wurde Nobel vom schwedischen König in seine Heimat berufen. Nach ihrer Heimkehr nach Wien heiratete Bertha heimlich ihren zuvor geliebten Arthur Gundaccar am 12.Juni 1876. Die beiden zogen im Zeitraum von 1876 bis 1885 nach Georgien in den Kaukasus zu Fürstin Jekaterina Dadiani von Mingrelien. Um etwas geld in de Kasse zu treiben arbeitete Bertha dort als Sprachlehrerin, sie schrieb Unterhaltungsromane, sowie Übersetzungen. Und trotzdem lebte das Ehepaar unter schwierigen finanziellen Umständen. Deshalb zeichnete Arthur nebenbei Pläne und Tapetenmuster. Die letzte Jahre ihres Georgien-Aufenthaltes lebten Bertha und Arthur in Tiflis, 1877 begann Bertha mit journalistischen Tätigkeiten und erzielte damit großen Erfolg. Auch ihr Ehemann eerzielte große Erfolge, indem er Berichte über den russisch- türkischen Krieg, sowie über Land und Leute schrieb und diese in deutschen Wochenblättern veröffentlichte. 1885 kehrten die beiden zurück nach Wien, wo sie sich mit Arthurs Familie wieder versöhnten, da diese Arthur zuvor aus Wut enterbt hatten. Das Ehepaar zog in das Familienhaus in Harmannsdorf in Niederösterreich ein. Journalistische und schriftstellerische Tätigkeiten Trotz ihrer Rückkehr blieb Bertha journalistisch aktiv. Allerdings verlegte sie dabei ihren Schwerpunkt auf eine friedlichere Gesellschaft. 1886 schrieb sie das Buch "High Life". In diesem schreibt sie von dem respekt vor dem Menschen mit seiner freien Entscheidugskraft. Im Herbst 1889 veröffentlichte Bertha den Roman, der sie zu eine der prominentesten Vertreterinnen der Freidensbewegungen machte. Dieser pazifistische Roman war "Die Waffen nieder!". Dieses Buch war ihr größter literatischer Erfolg, in welchem sie aus der Sicht einer Ehefrau die Schrecken des Kriegs beschrieb. Bertha bezieht sich dabei auf eine dynamische Geschichtsauffassung, der ins Soziale gewendeten darwinschen Evolutionsttheorie und geht von einer steten Höherentwicklung der Menschheit im Sinne einer Selektion der "Edelsten" aus. Am 3.September 1891 forderte sie die Gründung einer "Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude" mit den Worten: "Darum ist es notwendig, dass überall dort, wo Friedenshänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an den Mächten mitwirken." Nach diesem Aufruf wurde Bertha von der Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreude zur ersten Präsidentin ernannt und behielt diesen Titel bis zu ihrem Tode am 21.Juni 1914. Im November 1891 wurde sie zur Vizepräsidentin des internationalen Friedensbüros gewählt. 1892 gründete sie die Deutsche Friedensgesellschaft. In dieser Gesellschaft versammelten sich in kurzer Zeit über 2000 Mitglieder. Daraufhin nahm sie an sämtlichen internationalen Friedenskongressen teil. Sie sammelte Unterschriften für ein internationales Schiedsgericht. Diese Liste überreicht Bertha am 3.Juni 1987 an Kaiser Franz Joseph. Ihr Werk "Schach der Qual" veröffentlichte sie 1989. In diesem schrieb sie entschieden gegen Tierversuche. Sie war an den Vorbereitungen zur ersten Haager Friedenskonferenz 1899 in Den Haag beteiligt. Auf diesem wurden jedoch die erwarteten Ergebnisse nicht erzielt. In "Schach der Qual" schrieb sie: "Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiterhaufen, der Vaterlandsbegriff rechtfertigt nicht den Massenmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tierfolter." 1902 war Berthas Ehemann aufgrund einer shweren Krankheit reiseunfähig, weshalb Bertha allein an einem Friedenskongress in Monaco teilnahm, reiste danach allerdings zur Erholung mit ihrem Mann nach Böhmen. Der 10. Dezember 1902 war Arthur Gundaccar von Suttners letzter Tag. An diesem verstarb er in Harmannsdorf. Der Gutshof des Ehepaares musste daraufhin wegen Überschuldung versteiget werden, weshalb Bertha zurück nach Wien zog und dort weiterhin publizierte. 1903 nahm sie an der Eröffnung des "Institut International de la Prix" in Monaco teil. Im Juni 1904 gehörte Bertha zu den bedeutensten Teilnehmerinnen der "Internationalen Frauenkonferenz" des Internationalen Frauenrats Berlins. In diesem Jahr bereiste sie auch Amerika, um am Weltfriedenskongress in Boston teilnehmen zu können. Während sie von Stadt zu Stadt reiste, hielt sie täglich bis zu drei Vorträge. Dank ihres Rufes wurde sie zu einer Unterredung mit Präsident Theodore Roosevelt nach Washington DC ins weiße Haus eingeladen. Auf dieser siebenmonatigen Reise war ihr deutlich geworden, dass die Friedensbewegung in den USA schon einiges weiter war als in Europa. Am 10. Dezember 1905 erhielt Bertha von Suttner einen Friedensnobelpreis, welchen sie am 18. April 1906 in Kristiania entgegennahm. In ihrer Rede an das Nobelpreiskomitee sprach sie folgendedrei Dinge an: ~Schiedsgerichtverträge, um die Konflikte zwischen Staaten mit friedlichen Mitteln beizulegen ~eine Friedensunion aller Staaten, die jeden Angriff eines Staates ggen einen anderen mit gemeinschaftlicher Kraft zurückweisen müsse ~eine internationale Institution, die als ein Gericht im Namen der Völker das Recht vertrete 1907 war sie auch bei der zweiten Friedenskonferenz in Den Haag anwesend, die mehr auf Regelungen des Kriegsrechts fokussiert war, als auf die Frage einer stabilen Friedensordnung. 1908 machte Bertha auf die Gefahr eines internationalen Vernichtungskrieg mit desen Worten aufmerksam: "Wir sind im Besitze von so gewaltigen Vernichtungskräften, dass jeder von zwei Gegnern geeführe Kampf nur Doppelselbstmord wäre. Wenn man mit einem Druck auf einen Knopf, auf jede beliebige Distanz hin, jede beliebige Menschen- oder Häusermasse pulverisieren kann, so weiß ich nicht, nach welchen taktischen und strategischen Regeln man mit solchen Mitteln noch ein Völkerduell austragen könnte." Wenige Wochen vor dem Beginn des ersten Weltkriegs, vor dem sie ausdrücklich gewarnt hatte, starb sie am 21. Juni 1914 in Wien an Krebs. Alfred Herrmann Fried überlieeferte in eineem Nachruf Suttners letzte Worte: "Die Waffen nieder! -- sag's vielen - vielen." Bertha von Suttner verfügte testamentarisch darüber, dass ihr Leichnam nach Gotha überführt und dort verbrannt werden solle. Die Urne mit ihrer Asche wird im Columbarium im Krematorium Gotha aufbewahrt. In ganz Europa fanden Suttners Friedens- und Abrüstungsforderungen breite gesellschaftliche Resonanz, Ihre Lektüre "Die Waffen nieder!" inspirierte viele Menschen, wie z. B. Helene Stöcker dazu, Friedensaktivisten zu werden.