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Weimarer Republik

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 Die deutsche Flotte bekam den
Befehl zum Kampf gegen die
britische Flotte auszulaufen.
britische Offiziere werden von
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- Zusammenfassung - Zeittafel - Rede Philipp Scheidemann & Karl Lebknecht

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Die deutsche Flotte bekam den Befehl zum Kampf gegen die britische Flotte auszulaufen. britische Offiziere werden von den Matrosen entwaffnet Himmelfahrtskommando Chiara P. und Malika 29.10.1918 04.11.1918 Kieler Matrosenaufstand Einstellung des Telephon- und Telegraphenverkehrs sowie des Eisenbahnverkehrs von und nach Berlin Einschränkung des Verkehrs Durch Kampf Zum Lieg Aufstände im gesamten Reich - Kapitulation des Militärs - Vertreibung der Fürsten - Machtübernahme durch Arbeiter- und Soldatenräte - Forderung nach sofortigen Frieden und Abdankung des Kaisers Zeittafel Jahr 1918 08.11.1918 Revolution in Shul FEMA 09.11.1918 - Rat der Volksbeauftragten + Vollzugsrat - Maßnahme zur Verhinderung der Pläne des linken Flügels (bolschewistischen Vorbild) vorläufige Regierungsleitung Abdankung des Kaisers Die damalige Novemberrevolution führte zur Abdankung des deutschen Kaisers. Ebert Niederlegung des Reichkanzleramts durch Friedrich Die alte Ordnung zerbricht - Monarchie ist abgeschafft! 10.11.1918 Ausrufung der Republik Die Weimarer Republik wurde von Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht am 09.11.1918 mehrmals aufgerufen. Vorbereitung zur demokratischen Wahl einer Regierung 11.11.1918 Der Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte unterstützt die Politik der SPD und fordert ebenfalls Wahlen zur Nationalversammlung. Entscheidung für Nationalversammlung 16.12.1918-21.12.1918 Abschluss des Waffenstillstands Die besetzten Gebiete in Frankreich, Belgien, Luxemburg müssen innerhalb von 15 Tagen geräumt sein. Das Kleine Journal 10 (Berliner Mittagszeitung) 10 រួច nicki '"--""""" Die Ablehng bes Minigs sen Sedles. Annahme der Waffenstillstandsbedingungen. Der Kaiser interniert. - Hindenburg auf der Flucht. Derbrüderungsszenen zwischen Deutschen, Franzosen und Engländern. Die Waffenstillstandsbe dingungen angenommen Darbeiderunge Dir Haller und Hindenburg Ablegung des Großherzogs bos Dibenbarg Zeittafel Jahr 1919 Le Bewaffnete Gruppen besetzen das Verlagsgebäude des SPD- Zentralorgans und weitere Druckhäuser in Berlin. Januaraufstand 05.01.1919 01.01.1919 Gründungsparteitag der KPD Kommunistischen Partei Deutschlands als Zusammenschluss des Spartakusbundes mit den Bremer Linksradikalen. Der Spartakusbund erstrebt eine "Räterepublik nach russischem Muster". Freikopssoldaten töteten die Gründer der KPD. Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs 12.01.1919 Aufstandsniederschlagung 15.01.1919 Ebert ließ mithilfe der Freikops und der Reichswehr den Aufstand brutal niederschlagen. Wichtige Stützpunkte der aufständischen Revolutionäre werden von Regierungstruppen zurückerobert....

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Dabei kamen 165 Menschen ums Leben. 19.01.1919 Wahlen zur Nationalversammlung - allgemeine und gleiche Wahlen - Frauen durften zum ersten Mal wählen und gewählt werden 83% Wahlbeteiligung Die Reichsverfassung steht als Kompromiss zwischen sozialistischen, bürgerlich- liberalen und konservativen Vorstellungen Unterzeichung der Verfassung demokratisch eingestellte Parteien erhielten die Stimmenmehrheit Die Nationalversammlung in Weimar. Volksbeauftragter Ebert hält die Eröffnungsrede. JULE 11.08.1919 C 14.08.1919 Weimarer Verfassung tritt in Kraft Veröffentlichung im Reichsgesetzblatt Aufgabe 2 Beide Quellentexte (Q2 und Q3) sind Auszüge aus dem Buch "Die deutsche Revolution von 1918-1919", herausgegeben von Gerhard Albert Ritter und Susanne Miller, 1975 erschienen beim Hamburger Verlag Hoffmann und Campe. Der Quellentext Q2 besteht aus zusammengefassten Auszügen der Seiten 77 und 78 des Buches, dessen Inhalt sich auf die Grundlage anderer Quellen rekonstruierte Rede vom 9. November 1918 von Philipp Scheidemann bezieht. In dieser besagten Rede ruft Herr Scheidemann die Republik aus. Er ist der Meinung, das deutsche Volk habe auf ganzer Linie gesiegt und der Militarismus sei erledigt. Scheidemann fordert das deutsche Volk dazu auf, für Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu sorgen, um die neu entstehende Republik nicht zu gefährden. Der Quellentext Q3 besteht ebenso aus zusammengefassten Auszügen der Seite 79 des Buches, dessen Inhalt sich mit der Rede von Karl Lebknecht vom 9. November 1918 befasst. Auch er ruft eine Republik aus, in der es keine Knechtschaft mehr geben solle. Die Herrschaft des Kapitalismus sei gebrochen. Jedoch fordert er das Volk dazu auf, im Gegensatz zu Philipp Scheidemann, alle Kräfte anzusammeln, um die Weltrevolution zu vollenden, sodass eine Regierung des Proletariats geschaffen werden könne. Aufgabe 3 Das Schaubild G4 zur Weimarer Verfassung stellt die Verfassungsprinzipien dar, wobei diese mitunter in die dreigliedrige Gewaltenteilung - Judikative, Exekutive und Legislative - unterteilt ist. Diese werden farblich voneinander unterschieden; die Judikative (rechtsprechende Gewalt), die sich auf der linken Seite des Schaubildes befindet, ist in einem hellen Fliederfarbton gehalten. Diese setzt sich zusammen aus Reichsgericht, Landesgericht und Staatsgerichtshof, der Streitigkeiten zwischen den Ländern oder zwischen dem Reich und den Länder klärt. Oberhalb des Schaubildes ist die Exekutive (ausführende Gewalt) zu sehen, welche in einem grünen Farbton dargestellt wird und sich aus Reichspräsident, Reichswehr und Reichsregierung zusammensetzt, wobei die Reichsregierung aus dem Reichskanzler und Reichsminister besteht. Unter dieser wird die Legislative (gesetzgebende Gewalt), die in einem blauen Farbton veranschaulicht wird, dargestellt. Diese wird gebildet aus Reichsrat, Reichstag und der Gesetzgebung. Darunter befinden sich zwei Blöcke, die in einem hellen Orangeton farblich hervorgehoben werden. In dem oberen der beiden ist die Wahlbevölkerung aufgeführt, wobei hervorgeht, dass sowohl Männer wie Frauen ab 20 Jahre zu den allgemeinen, gleichen, unmittelbaren und geheimen Wahlen zugelassen sind. In dem Block darunter, der mit „ Einen Katalog mit Grundrechten "betitelt ist, werden Auszüge aus dem Grundrecht genannt. In der rechten oberen Ecke des Schaubildes befindet sich in einem kleinen Kasten die Legende, in dem die Farbgebung der jeweiligen Gewalt und des Wahlvolkes dargestellt wird. Darunter befindet sich ebenfalls ein kleiner Kasten, in dem das Notverordnungsrecht (Art. 48) erläutert wird. Aus dem Schaubild ist ersichtlich, dass das Volk durch direkte Wahlen berechtigt ist, den Reichspräsidenten für 7 Jahren zu wählen. Außerdem hat es ein Mitbestimmungsrecht, was die Gesetzgebung betrifft. Zudem wählt es den Reichsrat, der aus 18 Länderparlamenten besteht und der die deutschen Länder bei Gesetzgebung und Verwaltung vertritt, dieser hat wiederrum ein Einspruchsrecht bei der Gesetzgebung. Darüber hinaus wählt das Volk den Reichstag für 4 Jahre, der aus dem Reichspräsidenten und ab 1919 aus 421 sowie ab 1933 aus 647 Abgeordneten besteht. Dieser ist für die Gesetzentwürfer und die Verabschiedung der Gesetze zuständig und bringt der Reichsregierung ihr Vetrauen entgegen. Die Reichsregierung ist ebenso wie der Reichstag für die Gesetzentwürfe zuständig. Der Reichspräsident stellt das mächtigste Organ der Weimarer Verfassung dar. Er ernennt sämtliche Gerichte bzw. Richter, zudem kann er durch den Artikel 25 den Reichstag auflösen und ernennt bzw. entlässt die Reichsregierung. Außerdem hat er durch das sogenannte Notverordnungsrecht (Artikel 48) direkten Einfluss auf die Gesetzgebung und obendrein den Oberbefehl an die Reichswehr, also dem Militär, das seinen Befehl auszuführen hat. Es handelt sich hierbei eben nicht um eine parlamentarisch-demokratische Verfassung, sondern wohl eher um eine indirekte Diktatur, da der Reichspräsident eben die Gewalt über sämtliche Organe der Verfassung hat. Reichsregierung Verantwortlichkeit der Regierung Wahl auf 4 Jahre Reichskanzler Reichsminister Reichstag Gesetzesentwürfe Vertrauen gegenüber Regierung Reichspräsident ernennt und entlässt Gesetzesentwürfe Verabschiedung Gesetzgebung §§ Volksentscheid Notverordnungen nach Art. 48 WRV Einspruch Oberbefehl über die Reichswehr Völkerrechtliche Vertretung Reichsrat Reichsrat bestehend aus Ministerpräsidenten und Minister der 18 Landesregierungen (66 Stimmen, 1921) Vorschlagsrecht Reichsgericht (Leipzig) Vorschlagsrecht, Ernennung Wahlberechtigte Bevölkerung (ab 20 Jahre) ww Reichspräsident Wahl auf 7 Jahre

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November 1918 von Philipp Scheidemann bezieht. In dieser besagten Rede ruft Herr Scheidemann die Republik aus. Er ist der Meinung, das deutsche Volk habe auf ganzer Linie gesiegt und der Militarismus sei erledigt. Scheidemann fordert das deutsche Volk dazu auf, für Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu sorgen, um die neu entstehende Republik nicht zu gefährden. Der Quellentext Q3 besteht ebenso aus zusammengefassten Auszügen der Seite 79 des Buches, dessen Inhalt sich mit der Rede von Karl Lebknecht vom 9. November 1918 befasst. Auch er ruft eine Republik aus, in der es keine Knechtschaft mehr geben solle. Die Herrschaft des Kapitalismus sei gebrochen. Jedoch fordert er das Volk dazu auf, im Gegensatz zu Philipp Scheidemann, alle Kräfte anzusammeln, um die Weltrevolution zu vollenden, sodass eine Regierung des Proletariats geschaffen werden könne. 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Zudem wählt es den Reichsrat, der aus 18 Länderparlamenten besteht und der die deutschen Länder bei Gesetzgebung und Verwaltung vertritt, dieser hat wiederrum ein Einspruchsrecht bei der Gesetzgebung. Darüber hinaus wählt das Volk den Reichstag für 4 Jahre, der aus dem Reichspräsidenten und ab 1919 aus 421 sowie ab 1933 aus 647 Abgeordneten besteht. Dieser ist für die Gesetzentwürfer und die Verabschiedung der Gesetze zuständig und bringt der Reichsregierung ihr Vetrauen entgegen. Die Reichsregierung ist ebenso wie der Reichstag für die Gesetzentwürfe zuständig. Der Reichspräsident stellt das mächtigste Organ der Weimarer Verfassung dar. Er ernennt sämtliche Gerichte bzw. Richter, zudem kann er durch den Artikel 25 den Reichstag auflösen und ernennt bzw. entlässt die Reichsregierung. 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Reichsregierung Verantwortlichkeit der Regierung Wahl auf 4 Jahre Reichskanzler Reichsminister Reichstag Gesetzesentwürfe Vertrauen gegenüber Regierung Reichspräsident ernennt und entlässt Gesetzesentwürfe Verabschiedung Gesetzgebung §§ Volksentscheid Notverordnungen nach Art. 48 WRV Einspruch Oberbefehl über die Reichswehr Völkerrechtliche Vertretung Reichsrat Reichsrat bestehend aus Ministerpräsidenten und Minister der 18 Landesregierungen (66 Stimmen, 1921) Vorschlagsrecht Reichsgericht (Leipzig) Vorschlagsrecht, Ernennung Wahlberechtigte Bevölkerung (ab 20 Jahre) ww Reichspräsident Wahl auf 7 Jahre