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Wirtschaftspolitik Keynes (postkeynesianisch) Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Kaufkraft stärken ● Eingreifen des Staates (aktiv) Priorität: O Vollbeschäftigung Staatsschulden: O vertretbar (deficit-spending) Ursachen: Maßnahmen: O Menschen sparen (Nachfrageausfall) → z. B. wenn Zinsen hoch sind Weltwirtschaftskrise: antizyklische Finanz- & Steuerpolitik: Boom: Erhöhung der es gibt kein natürliches Gleichgewicht von Angebot & Nachfrage Steuereinnahmen → Senkung der Staatsausgaben → möglichst Rücklagenbildung Rezession: Minderung der Steuereinnahmen → Erhöhung der Staatsausgaben → "Verschuldung" (deficit-spending) Fiskalpolitik: konjunkturelle Schwankungen ausgleichen Kritik: Ziel: Staat erzeugt fehlende Einkommens-/Mwst. senken, Kaufprämie, Staatsaufträge, Hartz IV/Kindergeld erhöhen gesamtwirtschaftliche Nachfrage: setzt multiplikativen Aufschwung in Gang O kurzfristige Maßnahmen O hohe Staatsverschuldung (deficit-spending) O Crowding-Out Effekt (Verdrängung der privaten Nachfrager durch staatliche Nachfrager von Krediten, weil Zinsensteigen) Impulse kommen zu spät & nur kurzfristige Wirkung Zeitverzögerung (Rezession nur verschoben) Friedmann (neoklassisch) Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Unternehmen stärken ● möglichst keine Eingriffe des Staates (Rahmenbedingungen) ● Priorität: O Preisstabilität Staatsschulden: O möglichst wenig Ursachen: O Markt tendiert zum Gleichgewicht Selbstregulation des Marktes (Krisen sind normal) → Crowding - Out- Effekt vermeiden Maßnahmen: Deregulation: O Normen, Vorschriften abbauen → Unternehmen großen O Entscheidungsspielraum →wirtschaftliches Wachstum, mehr Investitionen und Arbeitsplätze → mehr Konsum staatliche Förderung der Forschung senken der Unternehmenssteuer Ziel: Angebotsseite/Unternehmen stärken; Steuerung der Geldmenge, um Konjunktur zu beeinflussen Kritik: O langfristige Maßnahmen zu starke Trennung von Markt und Staat: Risiko eines Abschwungs soziale Kälte O unerwünschte externe Kosten (Umwelt) Konjunktur Mindestlohn Pro 0 Wirtschaftswachstum Staatseinnahmen Boom Aufschwung Staat: mehr Steuern Sozialkassen: mehr Beiträge weniger Ausgaben für Hartz IV wachsende Kaufkraft 5 Mio. würden mehr verdienen Schwankung der Kapazitätsauslastung einer Volkswirtschaft, die regelmäßig auftreten und jeweils eine Länge von ca. 3-5 Jahre haben. Ausgaben Bundeshaushalt: Abschwung Steuern, Gebühren, Neuverschuldung, Zuschüsse der EU Konjunktursteuerung (Subventionen) Umverteilungsfunktion (Hartz IV) Bedarfsdeckungsfunktion (Infrastruktur) Rezession Contra Zeit Aufschwung AG + GW können Mindestlohn besser beurteilen als Staat Arbeitsplatzabbau für kleine/mittelständische Unternehmen schwierig Definitionen Abgabenquote: Anteil Steuern/Sozialabgaben an BIP eines Landes (gut für internationalen Vergleich) Bruttokreditaufnahme: Summe aller in einem...

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Jahr aufgenommenen Kredite Schuldenquote: Verhältnis zwischen Staatsschulden & BIP Zinseszinseffekt: Erträge werden über einen längeren Zeitraum zusammen mit dem Anfangskapital zum selben Zinssatz wieder angelegt werden (eingenommene Zinsen werden nicht ausgegeben, sondern reinvestiert) Nettokreditaufnahme: Summe der zugeflossenen finanziellen Mittel aus der Aufnahme neuer Kredite – gesamte Kredittilgungen (informiert über Haushaltsentwicklung + Schuldenstand) Haushaltskonsolidierung: Verringerung der Nettoneuverschuldung öffentlicher Haushalte pro Konsolidierungsphase Bundesanleihen: Schuldenverschreibungen der BRD (ähnlich wie Aktien → für Staat wie Kredit: Bürger kann es kaufen; sichere Geldanlage/niedrige Zinsen) Kalte Progression: (= heimliche Steuererhöhung) ein geringf endes Einkommen bedeutet eine deutlich gestiegene Steuerbelastung durch eine Eingruppierung in einen höheren Steuertarif Ursachen der Staatsverschuldung (Ausgaben > Einnahmen) außergewöhnliche Ausgaben: Wiedervereinigung besondere Krisen: Flüchtlingskrisen, Naturkatastrophen, Pandemie Investitionen: Bildung, Infrastruktur, Klimaschutz, Forschung (aber: Ziel → Geld kommt wieder) antizyklische Finanzpolitik: Subventionen, Nachfrage erhöhen (=Ausgaben erhöhen), Rezession ● steigende Sozialabgaben ● ● Gläubiger des Staates: Banken, Versicherungen, Unternehmen, Bürger, andere Länder Folgen der Staatsverschuldung: ● ● ● Crowding-Out-Effekt: O Staat verdrängt private Investitionen (wegen hohen Zinsen = schädlich) Inflation/ansteigende Preise: O durch Zinserhöhung (auch für U) + Ausgaben des Staates Schuldenfalle: O neue Kredite erforderlich um Zinsen alter Schulden aufzukommen → Schuldenberg wächst Bonität/Kreditwürdigkeit: O höhere Zinsen → ,,Risikoaufschlag" Umverteilung von ,,unten nach oben" O Zinszahlung: alle beteiligt O Zinsbeträge meist vermögende Haushalte künftige Generationen erben Schulden engt Spielraum des Staates ein Schulden - ausgeglichener Bundeshaushalt Ausgeglichener Bundeshaushalt Grundlage für positive wirtschaftliche Entwicklung Generationsgerechtigkeit größerer finanzieller Spielraum Investoren: Kredite → niedrige Zinsen Schuldenfalle Schulden wichtige Investitionen (in die Zukunft) → Klimaschutz konjunkturelle Krise (Arbeitsplätze sichern) Krise (wirtschaftliche/soziale Folgen mildern) intertemporale Lastenverschiebung (Bau einer Brücke: langfristig) Schuldenbremse Art. 109 GG O „Die Haushalte von Bund & Ländern sind grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen." ● Art. 115 GG ,,Die Neuverschuldung darf grundsätzlich nicht höher sein als die Summe der geplanten ● Investitionen." im Konjunkturabschwung sind höhere Defizite möglich, doch müssen sie im Aufschwung durch Überschüsse ausgeglichen werden Übergangsphase ab 2011: O Bund & Länder müssen sich schrittweise dem Ziel der Nullverschuldung annähern finanzschwache Länder erhalten 2011 – 2019 eine Konsolidierungshilfe von insgesamt 800 Mio. jährlich Ausnahme: O Naturkatastrophen & sonstige außergewöhnliche Notsituationen Stabilitätsrat: wacht über Entwicklung der Finanzen von Bund & Ländern O bei drohender Haushaltsnotlage vereinbar er ein Sanierungsprogramm mit betreffendem Land/Bund zulässiges strukturelles Defizit: Bund: ab 2016 0,35% des BIP O Länder: ab 2020 0% des BIP Dimensionen des Strukturwandels regionaler Strukturwandel: O Veränderung der Wirtschaftskraft einzelner Regionen (Ruhrgebiet, Ostdeutschland, Ballungsgebiete) Intrasektoraler Strukturwandel: Intersektoraler Strukturwandel: O Veränderung zwischen den Wirtschaftssektoren (weniger Industrie, mehr Dienstleistungen) Struktureller Wandel Veränderung der Wirtschaftsstruktur bzw. der relativen Gewichte einzelner Sektoren zueinander O Veränderung innerhalb eines Sektors (Automobilindustrie, robotergestützte Automatisierung) O im Entwicklungsprozess: primärer Sektor (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei) nimmt im Laufe der Zeit ab der sekundäre (industrieller Sektor) und der tertiäre Sektor (Dienstleistung) nehmen an Bedeutung zu → tertiärer Sektor überflügelt schließlich Industriesektor

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Wirtschaftspolitik Keynes (postkeynesianisch) Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Kaufkraft stärken ● Eingreifen des Staates (aktiv) Priorität: O Vollbeschäftigung Staatsschulden: O vertretbar (deficit-spending) Ursachen: Maßnahmen: O Menschen sparen (Nachfrageausfall) → z. B. wenn Zinsen hoch sind Weltwirtschaftskrise: antizyklische Finanz- & Steuerpolitik: Boom: Erhöhung der es gibt kein natürliches Gleichgewicht von Angebot & Nachfrage Steuereinnahmen → Senkung der Staatsausgaben → möglichst Rücklagenbildung Rezession: Minderung der Steuereinnahmen → Erhöhung der Staatsausgaben → "Verschuldung" (deficit-spending) Fiskalpolitik: konjunkturelle Schwankungen ausgleichen Kritik: Ziel: Staat erzeugt fehlende Einkommens-/Mwst. senken, Kaufprämie, Staatsaufträge, Hartz IV/Kindergeld erhöhen gesamtwirtschaftliche Nachfrage: setzt multiplikativen Aufschwung in Gang O kurzfristige Maßnahmen O hohe Staatsverschuldung (deficit-spending) O Crowding-Out Effekt (Verdrängung der privaten Nachfrager durch staatliche Nachfrager von Krediten, weil Zinsensteigen) Impulse kommen zu spät & nur kurzfristige Wirkung Zeitverzögerung (Rezession nur verschoben) Friedmann (neoklassisch) Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Unternehmen stärken ● möglichst keine Eingriffe des Staates (Rahmenbedingungen) ● Priorität: O Preisstabilität Staatsschulden: O möglichst wenig Ursachen: O Markt tendiert zum Gleichgewicht Selbstregulation des Marktes (Krisen sind normal) → Crowding - Out- Effekt vermeiden Maßnahmen: Deregulation: O Normen, Vorschriften abbauen → Unternehmen großen O Entscheidungsspielraum →wirtschaftliches Wachstum, mehr Investitionen und Arbeitsplätze → mehr Konsum staatliche Förderung der Forschung senken der Unternehmenssteuer Ziel: Angebotsseite/Unternehmen stärken; Steuerung der Geldmenge, um Konjunktur zu beeinflussen Kritik: O langfristige Maßnahmen zu starke Trennung von Markt und Staat: Risiko eines Abschwungs soziale Kälte O unerwünschte externe Kosten (Umwelt) Konjunktur Mindestlohn Pro 0 Wirtschaftswachstum Staatseinnahmen Boom Aufschwung Staat: mehr Steuern Sozialkassen: mehr Beiträge weniger Ausgaben für Hartz IV wachsende Kaufkraft 5 Mio. würden mehr verdienen Schwankung der Kapazitätsauslastung einer Volkswirtschaft, die regelmäßig auftreten und jeweils eine Länge von ca. 3-5 Jahre haben. Ausgaben Bundeshaushalt: Abschwung Steuern, Gebühren, Neuverschuldung, Zuschüsse der EU Konjunktursteuerung (Subventionen) Umverteilungsfunktion (Hartz IV) Bedarfsdeckungsfunktion (Infrastruktur) Rezession Contra Zeit Aufschwung AG + GW können Mindestlohn besser beurteilen als Staat Arbeitsplatzabbau für kleine/mittelständische Unternehmen schwierig Definitionen Abgabenquote: Anteil Steuern/Sozialabgaben an BIP eines Landes (gut für internationalen Vergleich) Bruttokreditaufnahme: Summe aller in einem...

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