Der Strahlungshaushalt und atmosphärische Zirkulation der Erde
Die Strahlungshaushalt der Erde einfach erklärt beginnt mit der Sonneneinstrahlung. Etwa ein Drittel der kurzwelligen Strahlung wird direkt in den Weltraum reflektiert, während 20% in der Ozonschicht absorbiert werden. Die restlichen 50% erreichen die Erdoberfläche und erwärmen diese. Der natürliche Treibhauseffekt entsteht, wenn ein Teil der langwelligen Wärmestrahlung von Wolken und Treibhausgasen zurück zur Erde reflektiert wird.
Definition: Die kurzwellige und langwellige Strahlung unterscheiden sich in ihrer Wellenlänge und Wirkung. Kurzwellige Strahlung kommt von der Sonne, während langwellige Strahlung von der Erde ausgeht.
Die natürlichen Treibhausgase wie Wasserdampf und Kohlendioxid spielen eine wichtige Rolle bei der Erwärmung der Atmosphäre. Durch die Kugelgestalt der Erde und ihre Rotation ist der Strahlungseinfall jedoch nicht überall gleich stark. Die Pole erhalten im jeweiligen Sommer mehr Energie als im Winter, während äquatoriale Bereiche ganzjährig mehr Energie bekommen als höhere Breiten.











