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Entstehung von Küstenwüsten

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Die Wüste Namib liegt auf dem afrikanischen Kontinent, auf der Südhalbkugel. Sie erstreckt sich
2000 km, haupsä

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11/9/10

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Ausarbeitung zur Entstehung von Küstenwüsten am Beispiel der Wüste Namib in Afrika

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Entstehung von Küstenwüsten Die Wüste Namib liegt auf dem afrikanischen Kontinent, auf der Südhalbkugel. Sie erstreckt sich 2000 km, haupsächlich zwischen 20° und 30° Süd, entlang der Westküste Namibias und ist 100 km breit. Etwas weiter im Landesinneren befindet sich die Große Randstufe, eine Schichtstufe, welche die Wüste vom Rest des Landes abtrennt. Im angrenzenden Atlantik sorgt der Benguelastrom für kaltes, aufsteigendes Tiefenwasser, dass die darüberliegenden Luftmassen abkühlt. Aus dem Osten Afrikas weht, über die Große Randstufe hinweg, der warme, trockene Südostpassat. Die durchschnittliche Temperatur von 15,9°C erstreckt sich fast durchgängig über das ganze Jahr, ohne goße Temperaturschwankungen. Mit 17mm Gesamtniederschlag pro Jahr, ist das klima extrem arid. Die Wüste Namib ist daher von maritimen Klima geprägt. Es gibt kühle Sommer und milde Winter. Allerdings bleiben der erhöhte Niederschläge aus. Ursache dafür sind die räumlichen Besonderheiten. Der kalte Benguelastrom kühlt die Luftmassen ab, wodurch diese weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen können. Es kommt zur Kondesation des Wassers, welches weiter aus dem Atlantik verdunstet, es entsteht Küstennebel. Die kalten, feuchten Luftmassen strömen landeinwärts, wo sie von den warmen, trockenen Luftmassen des Südospassats überlagert werden. Dabei kommt es zu einer Temperaturinversion. Sie entsteht, da die kühleren Schichten, die normalerweise in der Höhe liegen, nicht aufsteigen können, da sie von der warmen übelagert werden. An dieser Schicht nimmt die Temperatur ein wenig...

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zu, damit ein Temperaturunterschied bestehen bleibt, und die untere, kühle Schicht nicht aufsteigt. Da keine Luft aufsteigt, können sich auch keine Wolken bilden, die sich später abregenen. Ebenso regnen sich Wolken, die aus Osten vom Passatwind angeweht werden bereits östlich der Großen Randstufe ab, dieWüste steht also im Regenschatten der Großen Randstufe. Aufgrund dieser räumlichen Besonderheiten bleibt der Niederschlag fast ganzjährig aus. So ein starker Kontast zwischen Ozean und Küstenwüsten hat also Meeresströmungen und Passatwinde zur Ursache. Aber auch Reliefeinheiten und Lage beeinflussen solche Phänomene. Die kalten, durch Auftrieb hervorgerufen Strömungen beeinflussen das Klima, ebenso wie warme ablandige Passatwinde, es entstehen Nebel und Temperaturinversionen, welche die Wolkenbildung verhindern. Es kommt zu wenig Niederschlag, wodurch die Wüste entsteht. Viel Wasservorkommen bedeutet also nicht gleich mehr Niederschlag. Ein ähnliches Phänomen findet sich beispielsweise an der chilenischen und peruanischen Küste liegende Atacamawüste. Hier sorgt der kalte Humboldstrom für die kalten, feuchten Luftmassen, die Wüste liegt im Regenschatten der Anden und die Ostwinde sind warm und trocken.

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