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Erdkundegrundlagen für jede Stufe

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Klima- und Vegetationszonen der Welt
Ausprägung einer Landwirtschaft durch verschiedene Geofaktoren (=> Klima, Boden, Wasser,
Vegetation)

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Melina Helberg

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Erdkundegrundlagen: - Klima- und Vegetationszonen - Klimadiagrammauswertung - Grandnetzbestimmung

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- Klima- und Vegetationszonen der Welt Ausprägung einer Landwirtschaft durch verschiedene Geofaktoren (=> Klima, Boden, Wasser, Vegetation) Geofaktoren und menschliches Handeln Gestein Vegetationszonen der Erde: Boden Wüsten und Halbwüsten- siedlungsfeindlich? Tropischer Regenwald Feuchtsavanne, Feucht- und Monsunwald Nutzung der Erde: Wüsten und Halbwüsten- eingeschränkt bewohnbar? Steppen - Komkammern der Erde? nomadische Tierhaltung der gemäßigten Zonen und der Tropen; z. T. bedeutende Erdölförderung nomadische Tierhaltung der Polar- und Subpolargebiete extensive Wald- und Jagdwirtschaft (z. T. Sammelwirtschaft) vorwiegend Forstwirtschaft M5 Nutzungszonen der Erde Relief Subpolare Zone- eingeschränkt bewohnbar? MENSCH ALS LANDSCHAFTSNUTZER Subpolare Zone siedlungsfeindlich? Steppen- agrarisch nutzbar? Klima Immerfeuchte Tropen- artenreich und extrem produktiv? Sommerfeuchte Domstrauch- Immerfeuchte Tropen- Agramutzung problematisch? Wasser und Sukkulentensavanne Winterwarme Wüsten und Halbwüsten Winterfeuchte Steppen Trockensavanne, regengrüner Trockenwald M1 Vegetationszonen (generalisiert) der Erde-weitgehend übereinstimmend mit den Landschaftszonen Winterfeuchte Subtropen- Überfluss und Mangel? Winterfeuchte Subtropen- Landwirtschaft trotz ungünstiger Niederschlagsverteilung? Ackerbau, Viehzucht und extensive Waldnutzung, überwiegend für den Eigenbedarf; Handwerk und Kleinindustrie extensive Viehwirtschaft, exportorientiert intensiver Acker- und Gartenbau mit Viehwirtschaft, oft für den Export; von Industrie und Handel durchsetzt Wechselfeuchte Tropen- agrarisch nutzbar? Winter-, Immerfeuchte Subtropen Steppen Winterkalte Wüsten und Halbwüsten Wechselfeuchte Tropen- Reisanbau für eine wachsende Bevölkerung? Vegetation Tierwelt Owestermann 16362E 1 Steppen- angepasste Nutzung möglich? Sommergrüner Laub- und Mischwald Borealer-, Gebirgsnadelwald Tundra Eiswüste Steppen - Eignung für extensive Vieh- wirtschaft? Owestermann 16377E 1 überwiegend Industrie- und Handel: technisierte Landwirtschaft wirtschaftlich unbedeutende Gebieta, ausgenommen Erdölförderung in Nordafrika und Vorderasien → Ökumene/ Anökumene Die Gebiete der Erde, die dauerhaft von Menschen besiedelt und bewirtschaftet werden, werden als Ökumene bezeich- net. Gebiete, die nicht dauerhaft von Menschen bewohnt werden, gehören zur Anökumene. Sie sind zu kalt, zu trocken oder liegen zu hoch. 1 Wüsten und Halbwüsten- eingeschränkt bewohnbar? Nutzungszonen der Erde 2 extensive Wald- und Jagdwirtschaft (z. T. Sammelwirtschaft) vorwiegend Forstwirtschaft M5 Nutzungszonen der Erde nomadische Tierhaltung der gemäßigten Zonen und der Tropen; z. T. bedeutende Erdölförderung nomadische Tierhaltung der Polar- und Subpolargebiete - Steppen - Kornkammern der Erde? 3 Subpolare Zone eingeschränkt bewohnbar? 514-15 Immerfeuchte Tropen 16415E 10 Ⓒwestermann Immerfeuchte Tropen - Agramutzung problematisch? BS...

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15 Ackerbau, Viehzucht und extensive Waldnutzung, überwiegend für den Eigenbedarf, Handwerk und Kleinindustrie extensive Viehwirtschaft, exportorientiert intensiver Acker- und Gartenbau mit Viehwirtschaft, oft für den Export; von Industrie und Handel durchsetzt Winterfeuchte Subtropen- Landwirtschaft trotz ungünstiger Niederschlagsverteilung? Nördl. Wendekreis Äquator Wechselfeuchte Tropen - Reisanbau für eine wachsende Bevölkerung? Tropen: 8,4% der Welt landoberfläche Südl. Wendekreis M8 Verbreitung des tropischen Regenwaldes Owestermann 16377E_1 Steppen - Eignung für extensive Vieh- wirtschaft? überwiegend Industrie- und Handel; technisierte Landwirtschaft wirtschaftlich unbedeutende Gebieta, ausgenommen Erdölförderung in Nordafrika und Vorderasien · 0=25% (jährlich) - geringe jahreszeitliche Temperaturschwankungen L je nach Gebiet u Tageszeit, 0°C-40°C Schwankung. (jährlich) kann stark variieren - 0 = 2000 mm einmal im Jahr Sonne im Zinit über Tropen → Ökumene/ Anökumene Die Gebiete der Erde, die dauerhaft von Menschen besiedelt und bewirtschaftet werden, werden als Ökumene bezeich- net. Gebiete, die nicht dauerhaft von Menschen bewohnt werden, gehören zur Anökumene. Sie sind zu kalt, zu trocken oder liegen zu hoch. Tropen 8,4% der Weltlandoberfläche 6415E 10 Ø = 25°C (jährlich) Immer feuchte Tropen - Nördl. Wendekreis Äquator Südl. Wendekreis geringe jahreszeitliche Temperaturschwankungen -> je nach Gebiet und Tageszeit, 0-40 °C Schwankungen = 2000mm (jährlich) => Kamm stark variieren einmal im Jahr Sonne im Zenit über Tropen Die Hadley-Zirkulation Konvektion: heiße Luft steigt auf Luftdruck in Bodennähe fällt nach Aufsteigen kühlt Luft sich ab => Wolken, Niederschlag ab 16 bis 18 km Höhe, Luft steigt nicht weiter, sie teilt sich und fließt in nördlicher und südlicher Richtung ca. am Wendekreis Luft steigt ab => Entstehung eines Hochdruckgebiets in Bodennähe Hochdruck am Wendekreis, Tiefdruck am Äquator = Ausgleichswinde Richtung Äquator => Luftdruckausgleich => Passatwinde Winde durch Erdrotation nicht genau zum Äquator, sondern werden abgelenkt ➜ Vom nördlichen WK nach Westen Vom südlichen WK nach Osten Folgen: Nordhalbkugel = Nordpassart Südhalbkugel-Südpassat Wo beide aufeinandertreffen = Konvergenzzone (ITC) Passatkreislauf 21. März N Passat 23,5° 20° N 23,5° 20° 21. Juni 23,5° 20° 23,5° 20° 10⁰ 10° 23. September 10⁰ 21. Dezember 10⁰ Zenitstand der Sonne Zenitalregenzone 0⁰ t 10° 10° 10⁰ Ⓒwestermann 220531 20° 23,5° 20° 23,5° 20° 23,5° 0⁰ 10° 23,5° Wendekreis der Sonne 20° 23,5° Luftbewegung -warm/heiß 4 Wärmegewitter (täglich) - kühler Landwirtschaft: Viele Bodenproblematiken (Boden ist reich an Eisen, Silizium und Aluminium) Hoher Niederschlag = übersäuerter Boden (unfruchtbar) Regenwald lebt von Nährstoffkreislauf Wenn versauerter Boden in Nährstoffkreislauf kommt, wird Kreislauf unterbrochen = starke negative Folgen (Unkrautwuchs, Bodenstrukturzerfall und Erosion) Regeneration des Bodens -> langwierig und unvollständig Bestehende Pflanzen ziehen Nährstoffe aus dünner Hummusschicht = verkleinert Regenwald, Wüste breitet sich aus Artenreichtum Vegetation: 10.000-30.000 Baumarten 3.500 Palmenarten Hälfte aller Tiere und Pflanzen im Regenwald Fünf Schichten (Stockwerke) 70% aller Arten = Bäume (fast alle immergrün) Untere Stockwerke = Hygrophyten (Feuchte-/ Wasserpflanzen) Obere Stockwerk = Mesophyten (Mittelfeuchte Pflanzen) Anbaumethoden: Wanderfeldbau (shifting culture) Mit Pflanzenasche (Brandrodung) einstreuen Hoher pH-Wert, kurzfristig besseres Wachstum Paar Jahre intensive Nutzung, dann unfruchtbar Agroforstsystem: Intensiver Anbau (z.B. Kakao) ohne Schattenbäume in Monokultur -> reine Plantage ohne Schutz vor Sonneneinstrahlung (0-3/5 m) Bepflanzung zur Beschattung der (Kakao)pflanze, Mischung traditioneller Kulturen bis hin zur Einzelkulturen: -> Schatten geboten (Schutz) (0-9/10m) Extensiver Schattenkakao, unterhalb der Kronenschicht in Primär- und älteren Sekundärwaldbestände: -> traditionelle Kulturmischung -> künstlicher Stockwerkbau -> Schatten geboten (Schutz) (0-16/20m) = immer weniger Platz für Kakaopflanzen Agroforstwirtschaft, besser als Brandrodung, da negativ für Umwelt (Treibhauseffekt) + höhere nachhaltige Erträge Verbreitung der Savannen: - - Klima: 16415E 11 Owestermann Januar-April => Trockenruhe Mai-Oktober => Vegetationsperiode Nördl. Wendekreis Wechselfeuchte Tropen Äquator Vegetation: Nördl. Wendekreis Äquator Südl. Wendekreis Südl. Wendekreis Verteilung der Pflanzen Dornstrauchsavanne Trockensavanne Feuchtsavanne 21. März November-Dezember => Trockenruhe Baobab (Affenbaum) => dicke Rinde, bis zu 2500 Jahre alt, 25-40 cm Große Früchte mit Wallnussgroßen Samen Jahreszeitliche Verlagerung des Passatkeislauf Wüsten und Halbwüsten Nördlicher Wendekreis Aquator Südlicher Wendekreis 21. Juni Aquator 20 Südlicher Wendekreis 10 0- 40 30 20 10 0 °C Bobo Dioulasso 11°11'N/4°18'W 432 m ü. M. Klima und Vegetation: Trockenruhe Kalmen Passat-Wind T=27°C N=1124 mm J F M A M J J A 23,5° Feine Böden mit hohem Wasserhaltevermögen = viele Gräser ➜ Gehölzpflanzen auf gröberen Böden 0° -O OOO 23,5° ----23,5° 0° Aufsteigende, abkühlende Luft -> Wasser darin kondensiert => Energie wird frei (Form-Wärme) 23,5° Vegetationsperiode I Trockenruhe Zenitstand der Sonne Klimaangepasste Pflanzen mit großem Wasserspeicher (kleine Blätter mit dicker Wachsschicht) 23. September Nördlicher Wendekreis Aquator Extremes Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht Winter nicht viel kälter, als heißer Sommer Atmosphärische Hochdruckgebiete (heiße, trocknende Luftmassen), nördlichen und südlichen angrenzend an den Tropen -> dort selten Niederschlag (jährliche Menge = 50 - 250mm) Südlicher Wendekreis 21. Dezember Nördlicher Wendekreis Äquator S Kalmen O 1669 mm D N mm 400 300 200 100 80 60 40 20 0 23,5° 0° 23,5° 23,5° 0° POD 23,5°

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(jährlich) kann stark variieren - 0 = 2000 mm einmal im Jahr Sonne im Zinit über Tropen → Ökumene/ Anökumene Die Gebiete der Erde, die dauerhaft von Menschen besiedelt und bewirtschaftet werden, werden als Ökumene bezeich- net. Gebiete, die nicht dauerhaft von Menschen bewohnt werden, gehören zur Anökumene. Sie sind zu kalt, zu trocken oder liegen zu hoch. Tropen 8,4% der Weltlandoberfläche 6415E 10 Ø = 25°C (jährlich) Immer feuchte Tropen - Nördl. Wendekreis Äquator Südl. Wendekreis geringe jahreszeitliche Temperaturschwankungen -> je nach Gebiet und Tageszeit, 0-40 °C Schwankungen = 2000mm (jährlich) => Kamm stark variieren einmal im Jahr Sonne im Zenit über Tropen Die Hadley-Zirkulation Konvektion: heiße Luft steigt auf Luftdruck in Bodennähe fällt nach Aufsteigen kühlt Luft sich ab => Wolken, Niederschlag ab 16 bis 18 km Höhe, Luft steigt nicht weiter, sie teilt sich und fließt in nördlicher und südlicher Richtung ca. am Wendekreis Luft steigt ab => Entstehung eines Hochdruckgebiets in Bodennähe Hochdruck am Wendekreis, Tiefdruck am Äquator = Ausgleichswinde Richtung Äquator => Luftdruckausgleich => Passatwinde Winde durch Erdrotation nicht genau zum Äquator, sondern werden abgelenkt ➜ Vom nördlichen WK nach Westen Vom südlichen WK nach Osten Folgen: Nordhalbkugel = Nordpassart Südhalbkugel-Südpassat Wo beide aufeinandertreffen = Konvergenzzone (ITC) Passatkreislauf 21. März N Passat 23,5° 20° N 23,5° 20° 21. Juni 23,5° 20° 23,5° 20° 10⁰ 10° 23. September 10⁰ 21. Dezember 10⁰ Zenitstand der Sonne Zenitalregenzone 0⁰ t 10° 10° 10⁰ Ⓒwestermann 220531 20° 23,5° 20° 23,5° 20° 23,5° 0⁰ 10° 23,5° Wendekreis der Sonne 20° 23,5° Luftbewegung -warm/heiß 4 Wärmegewitter (täglich) - kühler Landwirtschaft: Viele Bodenproblematiken (Boden ist reich an Eisen, Silizium und Aluminium) Hoher Niederschlag = übersäuerter Boden (unfruchtbar) Regenwald lebt von Nährstoffkreislauf Wenn versauerter Boden in Nährstoffkreislauf kommt, wird Kreislauf unterbrochen = starke negative Folgen (Unkrautwuchs, Bodenstrukturzerfall und Erosion) Regeneration des Bodens -> langwierig und unvollständig Bestehende Pflanzen ziehen Nährstoffe aus dünner Hummusschicht = verkleinert Regenwald, Wüste breitet sich aus Artenreichtum Vegetation: 10.000-30.000 Baumarten 3.500 Palmenarten Hälfte aller Tiere und Pflanzen im Regenwald Fünf Schichten (Stockwerke) 70% aller Arten = Bäume (fast alle immergrün) Untere Stockwerke = Hygrophyten (Feuchte-/ Wasserpflanzen) Obere Stockwerk = Mesophyten (Mittelfeuchte Pflanzen) Anbaumethoden: Wanderfeldbau (shifting culture) Mit Pflanzenasche (Brandrodung) einstreuen Hoher pH-Wert, kurzfristig besseres Wachstum Paar Jahre intensive Nutzung, dann unfruchtbar Agroforstsystem: Intensiver Anbau (z.B. Kakao) ohne Schattenbäume in Monokultur -> reine Plantage ohne Schutz vor Sonneneinstrahlung (0-3/5 m) Bepflanzung zur Beschattung der (Kakao)pflanze, Mischung traditioneller Kulturen bis hin zur Einzelkulturen: -> Schatten geboten (Schutz) (0-9/10m) Extensiver Schattenkakao, unterhalb der Kronenschicht in Primär- und älteren Sekundärwaldbestände: -> traditionelle Kulturmischung -> künstlicher Stockwerkbau -> Schatten geboten (Schutz) (0-16/20m) = immer weniger Platz für Kakaopflanzen Agroforstwirtschaft, besser als Brandrodung, da negativ für Umwelt (Treibhauseffekt) + höhere nachhaltige Erträge Verbreitung der Savannen: - - Klima: 16415E 11 Owestermann Januar-April => Trockenruhe Mai-Oktober => Vegetationsperiode Nördl. Wendekreis Wechselfeuchte Tropen Äquator Vegetation: Nördl. Wendekreis Äquator Südl. Wendekreis Südl. Wendekreis Verteilung der Pflanzen Dornstrauchsavanne Trockensavanne Feuchtsavanne 21. März November-Dezember => Trockenruhe Baobab (Affenbaum) => dicke Rinde, bis zu 2500 Jahre alt, 25-40 cm Große Früchte mit Wallnussgroßen Samen Jahreszeitliche Verlagerung des Passatkeislauf Wüsten und Halbwüsten Nördlicher Wendekreis Aquator Südlicher Wendekreis 21. Juni Aquator 20 Südlicher Wendekreis 10 0- 40 30 20 10 0 °C Bobo Dioulasso 11°11'N/4°18'W 432 m ü. M. Klima und Vegetation: Trockenruhe Kalmen Passat-Wind T=27°C N=1124 mm J F M A M J J A 23,5° Feine Böden mit hohem Wasserhaltevermögen = viele Gräser ➜ Gehölzpflanzen auf gröberen Böden 0° -O OOO 23,5° ----23,5° 0° Aufsteigende, abkühlende Luft -> Wasser darin kondensiert => Energie wird frei (Form-Wärme) 23,5° Vegetationsperiode I Trockenruhe Zenitstand der Sonne Klimaangepasste Pflanzen mit großem Wasserspeicher (kleine Blätter mit dicker Wachsschicht) 23. September Nördlicher Wendekreis Aquator Extremes Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht Winter nicht viel kälter, als heißer Sommer Atmosphärische Hochdruckgebiete (heiße, trocknende Luftmassen), nördlichen und südlichen angrenzend an den Tropen -> dort selten Niederschlag (jährliche Menge = 50 - 250mm) Südlicher Wendekreis 21. Dezember Nördlicher Wendekreis Äquator S Kalmen O 1669 mm D N mm 400 300 200 100 80 60 40 20 0 23,5° 0° 23,5° 23,5° 0° POD 23,5°