Monetarismus und wirtschaftspolitische Konzepte
Der Monetarismus, zurückgehend auf Milton Friedman, ist ein zentraler Bestandteil der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Er betont die Bedeutung der Geldpolitik und sieht die Preisniveaustabilität als Voraussetzung für das effektive Funktionieren des Preismechanismus.
Vocabulary: Monetarismus ist eine wirtschaftstheoretische Schule, die die Bedeutung der Geldmenge für die wirtschaftliche Entwicklung betont.
Das SAYsche Theorem postuliert, dass jedes Angebot seine eigene Nachfrage schafft. Dies unterstreicht die Fokussierung auf die Angebotsseite in der monetaristischen Theorie.
Definition: Das LAFFER-Theorem besagt, dass jedes gewinnabhängige Steuereinkommen durch zwei unterschiedliche Steuersätze erreicht werden kann, wobei der geringere Steuersatz zu bevorzugen ist.
Die Wettbewerbsfähigkeit von Staaten und Regionen wird oft anhand von Lohnstückkosten verglichen. In Deutschland zeigen sich dabei deutliche Unterschiede zwischen Ost und West.
Beispiel: In Deutschland verdient der Westen im Durchschnitt 34% mehr als der Osten (netto), was die regionalen Unterschiede in der Wirtschaftskraft verdeutlicht.




























