Der Monsun - Fluch und Segen zugleich
Stell dir vor, es regnet monatelang nicht und plötzlich kommen gewaltige Wassermassen vom Himmel. Genau das passiert beim Monsun, einem Wind der alle sechs Monate seine Richtung wechselt. Besonders in Indien bestimmt er komplett das Wetter.
Der Sommermonsun bringt nach langer Trockenzeit endlich den ersehnten Regen. Die Felder können wieder bewässert werden und leere Trinkwasservorräte füllen sich auf. Für die Landwirtschaft ist das überlebenswichtig.
Aber der Monsun hat auch eine dunkle Seite. Die gewaltigen Wassermassen können Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen. Im schlimmsten Fall werden ganze Dörfer weggespült und die Ernte komplett zerstört.
Wichtig zu wissen: Während wir vier Jahreszeiten haben, kennt man in Monsungebieten nur Sommer- und Wintermonsun. Der Sommermonsun (Juli) bringt Regen, der Wintermonsun (Januar) ist trocken.


