Wirtschaftspolitische Grundlagen und Staatliche Intervention
Die Legitimationstheorie Wirtschaft bildet die Grundlage für staatliches Handeln in der Wirtschaftspolitik. Der Staat greift nur dann in das Marktgeschehen ein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Intervention erfolgt bei Marktversagen, unerwünschten Marktergebnissen oder wenn Märkte sich nicht mehr selbst regulieren können.
Die Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sind im Stabilitätsgesetz verankert und werden als "magisches Viereck" bezeichnet. Diese vier fundamentalen Ziele umfassen die Preisstabilität mit einer Inflationsrate unter 2%, einen hohen Beschäftigungsgrad mit einer Arbeitslosenquote von etwa 3%, das außenwirtschaftliche Gleichgewicht zwischen Import und Export sowie ein stetiges Wirtschaftswachstum mit einer jährlichen BIP-Wachstumsrate von etwa 2%.
Die Bereiche und Instrumente der Wirtschaftspolitik umfassen verschiedene Handlungsfelder. Der Staat schafft rechtliche Rahmenbedingungen durch Gesetze und Vorschriften und gewährleistet die öffentliche Sicherheit durch Institutionen wie Polizei, Zoll und Feuerwehr.
Hinweis: Das Stabilitätsgesetz verpflichtet Bund und Länder bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten.








































