Harte und Weiche Standortfaktoren: Grundlagen und Bedeutung für Unternehmen
Die Harten und weichen Standortfaktoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Standortwahl von Unternehmen. Diese Faktoren bestimmen maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmensstandorts. Harte Standortfaktoren sind objektiv messbare Kriterien, die sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens auswirken. Sie lassen sich quantifizieren und in Zahlen ausdrücken.
Definition: Harte Standortfaktoren sind messbare Kriterien wie Verkehrsanbindung, Grundstückspreise, Steuern und Infrastruktur. Weiche Standortfaktoren hingegen umfassen subjektive Aspekte wie Lebensqualität und Standortimage.
Zu den wichtigsten Harte Standortfaktoren Beispiele zählen die Verkehrsanbindung Straßen−,Schienen−,Wasser−undLuftverkehr, die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, Grundstückspreise und Flächenverfügbarkeit sowie die technische Infrastruktur. Auch die Nähe zu Forschungseinrichtungen, Steuern und Abgaben sowie politische Stabilität spielen eine bedeutende Rolle bei der Standortanalyse.
Die Weichen Standortfaktoren gewinnen in der modernen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Sie umfassen schwer messbare Aspekte wie die regionale Mentalität, das Standortimage oder den Freizeitwert einer Region. Diese Faktoren beeinflussen besonders die Attraktivität eines Standorts für potenzielle Mitarbeiter und können damit indirekt den Unternehmenserfolg beeinflussen.