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Treibhausgasemissionen

Treibhausgasemissionen

 Erdkunde
Schriftliche Ausarbeitung
Maßnahmen gegen Treibhausemissionen
CO2 Ausstoß
Gliederung:
1. Pariser Abkommen
2. Maßnahmen
2.1 Das EU-
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Maßnahmen gegen Treibhausemissionen
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1. Pariser Abkommen
2. Maßnahmen
2.1 Das EU-

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11/12/10

Präsentation

Hier eine Präsentation und die dazugehörige Ausarbeitung zum Thema Treibhausgasemissionen und wie man sie verringern kann

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Erdkunde Schriftliche Ausarbeitung Maßnahmen gegen Treibhausemissionen CO2 Ausstoß Gliederung: 1. Pariser Abkommen 2. Maßnahmen 2.1 Das EU-Emissionshandelssystem 2.2 CO2-Steuern? 2.3 Senkung von Fahrzeugemissionen 2.4 Aufforstung gegen den Klimawandel 3. Was kann man als Einzelperson unternehmen? 4. Fazit 5. Quellen 1. Pariser Abkommen: 195 Länder einigten sich im Dezember 2015 auf ein rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen. Ihr Ziel ist es die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu beschränken, da eine Erwärmung über 2 Grad fatale Auswirkungen haben würde, welche man nicht Rückgängig machen könnte. Es würde viel stärkere Überflutungen und extreme Wasserknappheit geben, außerdem würden die Antarktis und Grönland beginnen zu schmelzen. Jedoch sind dies bei weitem nicht alle Folgen, die eine Erderwärmung von über 2 Grad mit sich bringen würde. Dies ist der Grund, der die EU dazu veranlasst hat, sich dazu zu verpflichten, dass sie ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40% gegenüber dem Stand von 1990 senken werden. Ab diesem Jahr (2030) soll außerdem mehr CO2 absorbiert werden als ausgestoßen wird. Das Übereinkommen besagt, dass Schäden, die durch die Auswirkungen des Klimawandels entstehen verhindert, minimiert und ausgeglichen werden sollen. Doch welche Maßnahmen ergreift die EU, um diese Ziele zu erreichen? Erdkunde 2. Maßnahmen 2.1 EU - Emissionshandelssystem Das Ziel ist, dass die CO2 Emissionen in der Industrie sinken, da dieser Sektor einen sehr hohen CO2 Ausstoß hat. Man hofft das ein Preis auf CO2 Anreize setzt, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren...

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und auf umweltfreundliche Technologien umzusteigen. Das Handelssystem trat am 1.Januar.2005 in Kraft. Der Emissionshandel reguliert rund 45% der gesamten Treibhausgasemissionen, die in der EU ausgestoßen werden. Das Prinzip des Emissionshandelssystem ist, dass Unternehmen Emissionszertifikate ( Keine Dokumente in Papierform, der Handel findet über ein elektronisches System statt) über Auktionen kaufen müssen oder einen Teil gratis erhalten und wenn ihnen dies nicht ausreicht, müssen sie Zertifikate erwerben. Das heißt für jede Tonne CO2 die sie ausstoßen brauchen sie ein Zertifikat für welches sie bezahlen müssen. Es gibt eine Obergrenze, welche festlegt, wie viele Treibhausgasemissionen insgesamt ausgestoßen werden dürfen. Diese Grenze soll immer mehr gesenkt werden, um den CO2 Ausstoß immer mehr zu reduzieren. Am Ende des Jahres muss jedes Unternehmen genug Zertifikate für ihren gesamten CO2 Ausstoß vorlegen können, sonst drohen ihnen hohe Strafzahlungen. Auf den ersten Blick wirkt diese Maßnahme sehr effektiv, doch es gibt ein Problem welches verhindert das das Handelssystem richtig funktionieren kann. Seit der Wirtschaftskrise 2008 gibt es einen Überschuss an Emissionszertifikaten und deshalb haben diese Zertifikate niedrige Preise. Dies hat zur Folge, dass Unternehmen nicht in umweltschonende Technologien investieren. Bisher gab es die Übergangslösung, dass eine gewisse Anzahl von Zertifikaten vom Markt genommen worden sind und sobald die Zertifikate knapp werden, sollten diese wieder auf den Markt kommen. Doch es gab neue Lösungsvorschläge, denn eine bestimmte Anzahl an Zertifikaten soll gelöscht werden, somit könnte man den CO2 Ausstoß wie geplant verringern. Erdkunde 2.2 CO2 - Steuern? Im Gegensatz zum Emissionshandel, wurde die CO2-Steuer noch nicht durchgesetzt, sie steht jedoch aktuell zur Debatte. Bei der CO-Steuer soll CO2 einen bestimmten Preis bekommen. Also sollen Dinge die CO2 enthalten oder produzieren und somit dem Klima schaden, billiger werden und Dinge die unbedenklich oder gut für unser Klima sind sollen günstiger werden. Das heißt Menschen die umweltfreundlich leben, können einiges an Geld sparen. Da es aktuell noch unklar ist ob die Steuer durchgesetzt wird, gibt es noch keinen festgelegten Preis. Laut einem Klimaschutz-Experten müsste der Preis bei mindestens 50 Euro liegen, um den Klimaschutz voranzubringen, alles darunter sei zu wenig, denn 20-25 Euro sind die täglichen Schwankungen beim Sprit an der Tankstelle. Es wird jedoch kritisiert, dass die CO2-Steuer unfair gegenüber der Haushalte wäre die ein geringes Einkommen haben. Doch dafür gäbe es eine Lösung. Durch die Steuern würde man so viele Einnahmen machen, dass genug da wäre um jedem Haushalt einen gewissen Betrag auszuzahlen (CO2 Dividende) und in den Umweltschutz zu investieren. Das heißt Leute die umweltfreundlich leben und kein CO2 kaufen, würden nicht nur Geld sparen sondern möglicherweise auch noch Gewinn machen. In Schweden wird dieses Konzept bereits seit 1991 erfolgreich angewendet. Dort liegt der Preis für eine Tonne mittlerweile bei ca 115 Euro. Trotz dieses hohen Preises scheint es keine politischen Probleme damit zu geben. Der Preis stieg mit den Jahren (Am Anfang lag der Preis bei 30 Euro) und die Einführung war scheinbar unkompliziert und wurde von den Bürgern akzeptiert. In Schweden ging der CO2 Ausstoß von 1991 bis 2019 um etwa 14% zurück. Ebenfalls in Frankreich gibt es eine solche Steuer, eine Tonne CO2 kostet dort 44,60 Euro und sollte immer teurer werden. Jedoch verlief es in Frankreich nicht so unkompliziert und ruhig wie in Schweden und es kam zu den Gelbwesten-Protesten. Falls die CO2-Steuer in Deutschland eingeführt wird sollte man diese langsam einführen und das Geld für sinnvolle Zwecke verwenden. Erdkunde 2.3 Senkung der Fahrzeugemissionen Der Verkehr ist für fast 30% der gesamten CO2-Emissionen in der EU verantwortlich, deshalb ist es unvermeidlich auch in diesem Sektor etwas gegen den CO2 Ausstoß zu unternehmen. Die Emissionen des Verkehrs sollen bis 2050 gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt werden. Dieses Ziel zu realisieren wird aber nicht einfach, da die verkehrsbedingten CO2- Emissionen immer mehr zunehmen. Heutzutage besitzen die meisten Haushalte ein oder mehrere Autos und die wenigsten bewegen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad fort, wieso auch? Das Auto zu nehmen ist für die meisten viel bequemer und unkomplizierter, aber auch viel schädlicher für die Umwelt. Um die CO2-Emissionen im Verkehr zu verringern ergreift der Staat verschiedene Maßnahmen. Zum einen gibt es den Feinstaubalarm. In Stuttgart ist dieser bereits zur Routine geworden und die Luft dort ist ziemlich verschmutzt. Während dieses Feinstaubalarms sollte man auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad etc. umsteigen, um die Luft zu entlasten. Eine weitere Maßnahme ist, dass Fahrzeughersteller die CO2-Emissionen bei neuen PKWs und leichter Nutzfahrzeuge verringern müssen, so dass diese weniger CO2 produzieren. In einigen Städten gibt es bereits Diesel Fahrverbote und gewisse Schadstoffklassen dürfen in einigen Straßen nicht mehr fahren. In Berlin zB sind ab diesem Monat 11 Abschnitte von 8 besonders stark belasteten Straßen für Diesel mit der Schadstoffklasse 5 oder älter gesperrt. Außerdem wird darauf gehofft, dass mehr Menschen sich ein Hybrid- oder Elektroauto zulegen. Diese stoßen zwar in der Produktion und Entsorgung mehr CO2 aus aber dafür während der Nutzung deutlich weniger und in der Zukunft, wenn mehr erneuerbare Energien verwendet werden ist auch die Entsorgung und die Produktion kein Problem mehr. Erdkunde 2.4 Aufforstung gegen den Klimawandel Bäume entziehen der Luft Kohlenstoffdioxid und speichern diesen. Die Wälder in der EU absorbieren pro Jahr ca 10,9% der gesamten Treibhausgasemissionen der EU. Landnutzungsänderungen (Wald -> andere Nutzungsart), Entwaldung ( Die Abholzung von Wäldern) und landwirtschaftliche Nutzflächen setzen Treibhausgase frei. Aber durch bestehende Wälder können diese Treibhausgase auch wieder aus der Luft entzogen werden, dies ist auch die einzige Methode CO2 aus der Luft zu bekommen. Deshalb gibt es die LULUCF-Verordnung ( Land use, Land use change and Forestry). Diese Verordnung besagt, das Landnutzungsänderungen durch bessere, nachhaltige Bewirtschaftung von Waldflächen oder Aufforstung kompensiert werden müssen. Das Ziel dabei ist es, nicht noch mehr CO2 zu produzieren bzw diesen direkt wieder der Luft zu entziehen. Laut Forschern ist die Aufforstung die beste Methode gegen den Klimawandel und ohne die Aufforstung ist es unmöglich die Erderwärmung auf 1.5 Grad zu beschränken. Auf der Erde wäre genug Platz um 1/3 der Wälder die bereits existieren zu pflanzen ohne Städte oder Agrarflächen zu beeinträchtigen. Wenn man diese Fläche dafür nutzen würde, könnten die Wälder 2/3 der CO2 Emissionen absorbieren. Dies müsste jedoch relativ bald geschehen, weil Bäume lange brauchen, bis sie Ausgewachsen sind und genug CO2 aufnehmen können. Maßnahmen gegen Treibhausemissionen Gliederung 1. Pariser Abkommen 2. Verschiedene Maßnahmen 2.1 Das EU-Emissionshandelssystem 2.2 CO2 Steuer? 2.3 Senkung von Fahrzeugemissionen 2.4 Aufforstung gegen den Klimawandel 3. Was können Einzelpersonen machen? 4. Quellen Pariser Abkommen 195 Länder Allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen Globaler Aktionsplan, der die Erderwärmung auf unter 2 Grad begrenzen soll • Die EU verpflichtet sich ihre Treibhausgasemission bis 2030 um mind. 40% gegenüber dem Stand von 1990 senken Ab 2030 muss mehr CO2 absorbiert werden als ausgestoßen wird EU- Emissionshandelssystem Ziel: Reduktion der CO2-Emission in der Industrie Unternehmen müssen Emissionszertifikate über Auktionen kaufen • Eine Obergrenze legt fest, wie viele Treibhausgas- emissionen insgesamt ausgestoßen werden dürfen Reguliert rund 45 Prozent des gesamten Treibhausgasausstoßes in der EU Problem: Ein hoher Überschuss und niedrige Preise halten Unternehmen ab in umweltschonende Technologien zu investieren EU- Emissionshandelsystem Auswirkungen: Die Kosten setzen Anreize bei den Unternehmen, ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren

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1. Pariser Abkommen
2. Maßnahmen
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Auf den ersten Blick wirkt diese Maßnahme sehr effektiv, doch es gibt ein Problem welches verhindert das das Handelssystem richtig funktionieren kann. Seit der Wirtschaftskrise 2008 gibt es einen Überschuss an Emissionszertifikaten und deshalb haben diese Zertifikate niedrige Preise. Dies hat zur Folge, dass Unternehmen nicht in umweltschonende Technologien investieren. Bisher gab es die Übergangslösung, dass eine gewisse Anzahl von Zertifikaten vom Markt genommen worden sind und sobald die Zertifikate knapp werden, sollten diese wieder auf den Markt kommen. Doch es gab neue Lösungsvorschläge, denn eine bestimmte Anzahl an Zertifikaten soll gelöscht werden, somit könnte man den CO2 Ausstoß wie geplant verringern. Erdkunde 2.2 CO2 - Steuern? Im Gegensatz zum Emissionshandel, wurde die CO2-Steuer noch nicht durchgesetzt, sie steht jedoch aktuell zur Debatte. Bei der CO-Steuer soll CO2 einen bestimmten Preis bekommen. Also sollen Dinge die CO2 enthalten oder produzieren und somit dem Klima schaden, billiger werden und Dinge die unbedenklich oder gut für unser Klima sind sollen günstiger werden. Das heißt Menschen die umweltfreundlich leben, können einiges an Geld sparen. Da es aktuell noch unklar ist ob die Steuer durchgesetzt wird, gibt es noch keinen festgelegten Preis. Laut einem Klimaschutz-Experten müsste der Preis bei mindestens 50 Euro liegen, um den Klimaschutz voranzubringen, alles darunter sei zu wenig, denn 20-25 Euro sind die täglichen Schwankungen beim Sprit an der Tankstelle. Es wird jedoch kritisiert, dass die CO2-Steuer unfair gegenüber der Haushalte wäre die ein geringes Einkommen haben. Doch dafür gäbe es eine Lösung. Durch die Steuern würde man so viele Einnahmen machen, dass genug da wäre um jedem Haushalt einen gewissen Betrag auszuzahlen (CO2 Dividende) und in den Umweltschutz zu investieren. 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Während dieses Feinstaubalarms sollte man auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad etc. umsteigen, um die Luft zu entlasten. Eine weitere Maßnahme ist, dass Fahrzeughersteller die CO2-Emissionen bei neuen PKWs und leichter Nutzfahrzeuge verringern müssen, so dass diese weniger CO2 produzieren. In einigen Städten gibt es bereits Diesel Fahrverbote und gewisse Schadstoffklassen dürfen in einigen Straßen nicht mehr fahren. In Berlin zB sind ab diesem Monat 11 Abschnitte von 8 besonders stark belasteten Straßen für Diesel mit der Schadstoffklasse 5 oder älter gesperrt. Außerdem wird darauf gehofft, dass mehr Menschen sich ein Hybrid- oder Elektroauto zulegen. Diese stoßen zwar in der Produktion und Entsorgung mehr CO2 aus aber dafür während der Nutzung deutlich weniger und in der Zukunft, wenn mehr erneuerbare Energien verwendet werden ist auch die Entsorgung und die Produktion kein Problem mehr. Erdkunde 2.4 Aufforstung gegen den Klimawandel Bäume entziehen der Luft Kohlenstoffdioxid und speichern diesen. Die Wälder in der EU absorbieren pro Jahr ca 10,9% der gesamten Treibhausgasemissionen der EU. Landnutzungsänderungen (Wald -> andere Nutzungsart), Entwaldung ( Die Abholzung von Wäldern) und landwirtschaftliche Nutzflächen setzen Treibhausgase frei. Aber durch bestehende Wälder können diese Treibhausgase auch wieder aus der Luft entzogen werden, dies ist auch die einzige Methode CO2 aus der Luft zu bekommen. Deshalb gibt es die LULUCF-Verordnung ( Land use, Land use change and Forestry). Diese Verordnung besagt, das Landnutzungsänderungen durch bessere, nachhaltige Bewirtschaftung von Waldflächen oder Aufforstung kompensiert werden müssen. Das Ziel dabei ist es, nicht noch mehr CO2 zu produzieren bzw diesen direkt wieder der Luft zu entziehen. Laut Forschern ist die Aufforstung die beste Methode gegen den Klimawandel und ohne die Aufforstung ist es unmöglich die Erderwärmung auf 1.5 Grad zu beschränken. Auf der Erde wäre genug Platz um 1/3 der Wälder die bereits existieren zu pflanzen ohne Städte oder Agrarflächen zu beeinträchtigen. Wenn man diese Fläche dafür nutzen würde, könnten die Wälder 2/3 der CO2 Emissionen absorbieren. Dies müsste jedoch relativ bald geschehen, weil Bäume lange brauchen, bis sie Ausgewachsen sind und genug CO2 aufnehmen können. Maßnahmen gegen Treibhausemissionen Gliederung 1. Pariser Abkommen 2. Verschiedene Maßnahmen 2.1 Das EU-Emissionshandelssystem 2.2 CO2 Steuer? 2.3 Senkung von Fahrzeugemissionen 2.4 Aufforstung gegen den Klimawandel 3. Was können Einzelpersonen machen? 4. Quellen Pariser Abkommen 195 Länder Allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen Globaler Aktionsplan, der die Erderwärmung auf unter 2 Grad begrenzen soll • Die EU verpflichtet sich ihre Treibhausgasemission bis 2030 um mind. 40% gegenüber dem Stand von 1990 senken Ab 2030 muss mehr CO2 absorbiert werden als ausgestoßen wird EU- Emissionshandelssystem Ziel: Reduktion der CO2-Emission in der Industrie Unternehmen müssen Emissionszertifikate über Auktionen kaufen • Eine Obergrenze legt fest, wie viele Treibhausgas- emissionen insgesamt ausgestoßen werden dürfen Reguliert rund 45 Prozent des gesamten Treibhausgasausstoßes in der EU Problem: Ein hoher Überschuss und niedrige Preise halten Unternehmen ab in umweltschonende Technologien zu investieren EU- Emissionshandelsystem Auswirkungen: Die Kosten setzen Anreize bei den Unternehmen, ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren