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Wanderfeldbau

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Die Tropischen Regenwälder, z.B. im afrikanischen Kongobecken, werden seit Jahrtausenden
von Menschen besiedelt und genutzt.

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Wanderfeldbau Die Tropischen Regenwälder, z.B. im afrikanischen Kongobecken, werden seit Jahrtausenden von Menschen besiedelt und genutzt. Diese Ureinwohner, auch indigene Volker genannt, haben sich im Laufe vieler Generationen an das Leben im Wald angepasst. Neben dem Sammeln von Früchten und der Jagd betreiben sie auch Ackerbau. Sie legen mitten im Regenwald Felder an auf denen sie Grundnahrungsmittel, aber auch Nutzpflanzen wie Baumwolle oder Heilpflanzen anbauen. Dabei wird zunächst in der Nähe des Dorfes ein Waldstück gerodet, zumeist mit einfachen Hilfsmitteln wie Beilen. Die abgeschlagenen Äste, aber auch die gefällten Bäume oder die noch stehenden Baumstümpfe werden nach einer gewissen Trocknungszeit verbrannt. Die in den Pflanzen gespeicherten Nährsalze werden so dem Boden als Dünger zugeführt. Auf dem durch diese Brandrodung entstandenen Feld werden zu Beginn der Regenzeit Bohnen, Erbsen, Hirse, Mais, Bananen und andere Produkte in Mischkultur angebaut. Die Feldarbeit übernehmen überwiegend die Frauen. Sind nach wenigen Jahren die Nährstoffe im Boden verbraucht, geben die Menschen das Feld auf und roden eine neue Fläche. Auf der Brache des verlassenen Feldes siedelt sich im Laufe der Zeit selbstständig ein neuer Wald an, der Sekundärwald. Er ist meist lichter und artenärmer als der Primärwald. Wenn in der Nähe des Dorfes keine Flächen mehr vorhanden sind, zieht das gesamte Volk weiter, einschließlich der Hütten. Diese traditionelle Form der Landnutzung wird...

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Brandrodungsfeldbau, Wanderfeldbau oder auch shifting cultivation genannt. Da die Ertrage nur gering sind, dient diese Wirtschaftsform nur der Selbstversorgung.

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H

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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