Vertikale Gliederung der Weltmeere und Meeresbodenstrukturen
Die vertikale Struktur der Ozeane ist komplex und lässt sich in mehrere charakteristische Zonen einteilen. Diese Gliederung der Weltmeere umfasst das Schelfmeer, den Kontinentalrand, den Kontinentalabhang, den Tiefseeboden, die Tiefseegräben und die mittelozeanischen Rücken.
Highlight: Etwa 74% der ozeanischen Tiefen liegen zwischen 3.000 und 6.000 Metern, was die enorme Bedeutung der Tiefsee für marine Ökosysteme unterstreicht.
Der Schelf stellt den unter dem Meeresspiegel liegenden Kontinentrandbereich dar und ist besonders für die marine Ressourcennutzung von Bedeutung. Tiefseegräben sind langgestreckte, rinnenförmige Einsenkungen im Meeresboden, die Tiefen zwischen 6.000 und 11.000 Metern erreichen können. Diese Strukturen werden in der hypsometrischen Kurve dargestellt, die den Flächenanteil verschiedener Höhen- und Tiefenlagen visualisiert.
Die vertikale Gliederung hat weitreichende Auswirkungen auf marine Ökosysteme und Strömungssysteme. Sie beeinflusst nicht nur die Verteilung von Meereslebewesen, sondern auch globale Stoffkreisläufe und Klimamuster. Diese Kenntnis ist fundamental für das Verständnis der Gliederung der Weltmeere Klett Lösungen und ozeanographische Studien.