Die Ölsande am Athabasca River in Kanada sind eines der... Mehr anzeigen
Ölsande am Athabasca: Eine PowerPoint-Präsentation











Ölsande am Athabasca
Die Ölsandvorkommen am Athabasca sind ein riesiges Industrieprojekt in Kanada, das zeigt, wie weit Menschen gehen, um an Erdöl zu kommen. In der borealen Nadelwaldzone von Alberta wird aus Sand buchstäblich flüssiges Gold gemacht.

Inhalt
Diese Zusammenfassung erklärt dir alles Wichtige über die Ölsandförderung in Athabasca. Du erfährst, was Ölsand überhaupt ist, wie daraus Öl wird und welche krassen Auswirkungen das auf Wirtschaft, Umwelt und Menschen hat.
Merke dir: Die Ölsande sind ein perfektes Beispiel dafür, wie Rohstoffgewinnung gleichzeitig Chancen und Probleme schafft.

Athabasca - Lage und Klima
Athabasca liegt in der kanadischen Provinz Alberta, östlich der Rocky Mountains. Diese Kleinstadt hat ein krasses kontinentales Klima - im Juli wird's 18°C warm, im Februar eiskalte -10°C.
Mit nur 512mm Niederschlag im Jahr ist es ziemlich trocken hier. Die Stadt liegt in der borealen Nadelwaldzone, also dem nördlichsten Waldgürtel der Erde. Perfekte Bedingungen für riesige Industrieanlagen, weil genug Platz und Wasserressourcen vom Athabasca River da sind.
Klimafakt: Das kontinentale Klima mit starken Temperaturschwankungen macht die Arbeit in den Ölsandminen besonders herausfordernd.

Boreale Nadelwaldzone
Die boreale Nadelwaldzone ist der nördlichste Waldgürtel unseres Planeten. Hier herrscht kontinentales Klima mit wenig Regen und krassen Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter.
Diese Wälder sind oft sumpfig und undurchdringlich - perfekt als Versteck für riesige Ölsandvorkommen. Die Zone erstreckt sich zwischen 42° und 71° nördlicher Breite, aber nur auf der Nordhalbkugel.
Umwelt-Tipp: Diese Wälder speichern riesige Mengen CO₂ - deshalb ist ihre Zerstörung für den Klimawandel so problematisch.

Was ist Ölsand?
Ölsand ist eine ziemlich klebrige Mischung aus Ton, Sand, Wasser und Kohlenwasserstoffen. Stell dir vor, jemand hätte normalen Sand mit dickflüssigem Teer vermischt - so ungefähr sieht das aus.
Das Coole daran: Aus diesem unscheinbaren Sand kann man echtes Rohöl gewinnen. Allerdings ist das ein mega aufwendiger Prozess, der richtig viel Energie und Wasser braucht.
Fun Fact: Ölsand fühlt sich an wie klebriger, schwarzer Matsch - schwer zu glauben, dass daraus Benzin für dein Auto wird!

Aus Sand wird Öl
Der Ölgewinnungsprozess läuft richtig krass ab: Erst wird der ganze Wald gerodet, dann heben Riesenbagger die Ölsandschicht aus. Lastwagen karren das Zeug zur Weiterverarbeitung, wo es von Steinen befreit und zerkleinert wird.
Mit heißem Wasser und Lösungsmitteln wird das Bitumen (eine teerartige Masse) vom Sand getrennt. Das Bitumen wird dann zu Rohöl veredelt, das später zu Benzin verarbeitet werden kann. Aber Achtung: Die Rückstände sind hochgiftig!
Für einen Barrel Öl (159 Liter) braucht man sage und schreibe 4,5 Barrel Wasser. Das ist schon ziemlich verschwenderisch, oder?
Krass: Ein Barrel entspricht etwa einer großen Badewannenfüllung - stell dir vor, du müsstest viereinhalb Wannen Wasser verschwenden, um eine zu füllen!

Aufwand der Ölgewinnung
Die Ölsandförderung ist mega energie- und wasserintensiv. Bei tief liegenden Vorkommen wird's noch komplizierter: Dann bohrt man zwei parallele Schächte in den Boden.
Durch einen Schacht wird unter Hochdruck Wasserdampf gepresst, um das Bitumen zu lösen. Das gelöste Zeug wird dann durch den anderen Schacht nach oben gepumpt. Der Vorteil: Keine Wälder müssen gerodet werden.
Der Nachteil: Diese Methode braucht noch mehr Energie und setzt richtig viel Kohlenstoffdioxid frei. Du siehst - bei der Ölsandförderung gibt's keine einfachen Lösungen.
Umwelt-Check: Diese Fördermethode produziert etwa dreimal so viel CO₂ wie normale Ölförderung - das ist schon heftig!

Bedeutung der Ölsandvorkommen
Die Athabasca-Ölsande sind eine echte Erfolgsgeschichte - zumindest wirtschaftlich gesehen. Das Abbaugebiet ist doppelt so groß wie Bayern! Weltweit gibt's kaum größere Ölreserven, außer in Saudi-Arabien.
Der Athabasca River dient als Hauptwasserquelle für die riesigen Anlagen. Die hohe Zahl an Arbeitsplätzen hat die Einwohnerzahl der Region explodieren lassen. Viele Menschen sind hierher gezogen, um in der Ölindustrie zu arbeiten.
Größen-Vergleich: Ein Abbaugebiet so groß wie Bayern - das ist größer als die Schweiz und Österreich zusammen!

Wachstum der Erdölförderung
Das Wachstum der Ölsandförderung zwischen 1984 und 2011 war brutal schnell. Die Satellitenbilder zeigen, wie sich graue Industrieflächen immer weiter in den grünen Wald gefressen haben.
Das Problem: Ölsande produzieren etwa dreimal so viele CO₂-Emissionen wie konventionelles Erdöl. Während normales Rohöl etwa 16 kg CO₂ pro Barrel verursacht, sind es bei Ölsanden satte 80 kg!
Kanada gehört mittlerweile zu den größten CO₂-Produzenten pro Einwohner weltweit. Das zeigt, wie stark das Land von der Erdölförderung abhängig geworden ist.
Klimafakten: Die CO₂-Bilanz von Ölsanden ist so schlecht, dass manche sie als "dreckigsten Kraftstoff der Welt" bezeichnen.

Ökonomische Auswirkungen
Die ökonomischen Auswirkungen der Ölsandförderung sind richtig zwiespältig. Positiv: Die Ölkonzerne bringen ein Drittel des gesamten Einkommens von Alberta rein. Viele gut bezahlte Jobs haben die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt.
Negativ wird's bei den Folgen: Wohnungsnot durch das krasse Bevölkerungswachstum und eine hohe Kriminalitätsrate. Viele Menschen sind gesundheitlich gefährdet, weil giftige Rückstände in die Nahrung gelangen - inklusive krebserregende Substanzen.
Das größte Problem: Kanada ist wirtschaftlich total abhängig vom Ölsandabbau geworden. Was passiert, wenn der Ölpreis einbricht oder die Welt auf erneuerbare Energien umsteigt?
Wirtschafts-Dilemma: Kurzfristig bringen die Ölsande Wohlstand, langfristig machen sie das Land abhängig und die Menschen krank.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Ölsande am Athabasca: Eine PowerPoint-Präsentation
Die Ölsande am Athabasca River in Kanada sind eines der wichtigsten Erdölfördergebiete der Welt. Hier wird aus einer Mischung von Sand, Ton und Kohlenwasserstoffen wertvolles Rohöl gewonnen - aber das hat heftige Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

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Mit heißem Wasser und Lösungsmitteln wird das Bitumen (eine teerartige Masse) vom Sand getrennt. Das Bitumen wird dann zu Rohöl veredelt, das später zu Benzin verarbeitet werden kann. Aber Achtung: Die Rückstände sind hochgiftig!
Für einen Barrel Öl (159 Liter) braucht man sage und schreibe 4,5 Barrel Wasser. Das ist schon ziemlich verschwenderisch, oder?
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Das Problem: Ölsande produzieren etwa dreimal so viele CO₂-Emissionen wie konventionelles Erdöl. Während normales Rohöl etwa 16 kg CO₂ pro Barrel verursacht, sind es bei Ölsanden satte 80 kg!
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