Die Entstehung der deutschen Teilung: Von der Potsdamer Konferenz zur Gründung zweier deutscher Staaten
Die Blockbildung Kalter Krieg nahm ihren Anfang mit der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 2. August 1945. Die drei Siegermächte USA, Großbritannien und die Sowjetunion trafen weitreichende Entscheidungen für die Zukunft Deutschlands. Die berühmten "5 Ds" - Demokratisierung, Dezentralisierung, Denazifizierung, Demilitarisierung und Demontage - sollten Deutschland grundlegend umgestalten.
Definition: Die "5 Ds" waren die Grundprinzipien der alliierten Besatzungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg, die Deutschland zu einem friedlichen und demokratischen Staat umformen sollten.
Die Wichtigen Ereignisse im Kalten Krieg begannen mit der schrittweisen Teilung Deutschlands. 1947 schlossen sich die amerikanische und britische Besatzungszone zur Bizone zusammen, der sich 1948 auch Frankreich anschloss (Trizone). Die Sowjetunion reagierte mit der wirtschaftlichen Abschottung ihrer Zone - ein deutliches Zeichen für den beginnenden Weg in den Kalten Krieg.
Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Ostgebieten und die Festlegung der Oder-Neiße-Linie als vorläufige Ostgrenze waren weitere einschneidende Maßnahmen. Stalin richtete in den Gebieten östlich dieser Linie eigenmächtig eine sowjetische Verwaltung ein, was die Spannungen zwischen den Alliierten verstärkte.











