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 Die Idee der „absolutistischen Monarchie":
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Die Idee der „absolutistischen Monarchie": ● ● Absolutismus & Ludwig XIV. Klausurvorbereitung ● Religionskriege (16. und 17. Jhd.) hatten in West- und Mitteleuropa politische, wirtschaftliche und soziale Krisen zur Folge Die Herrschaftsform,,Absolutismus": Schwächung der Königsmacht Vorstellung einer starken Zentralgewalt zur Konfliktlösung Der frz. Philosoph und Staatsrechtler Jean Bodin (1529–1596) entwickelte die Theorie, der Monarch sollte als Repräsentant des Staates über alle Untertanen und losgelöst herrschen Wesensmerkmal sei die Souveränität ● Absolutismus (Herrschaftsform des 17./18. Jhd. mit einem starken Monarchen an der Spitze, der nach zentralisierter Macht und uneingeschränkter Herrschaft strebt, welche er von Gott herleitet, er stützt sich auf Bürokratien und stehende Heere. Absolutismus charakterisiert aber auch eine Epoche. (Hauptvertreter: Frankreich Ludwig XIV. 1661-1715 (Sonnenkönig)), der verpflichtet ist, sich an Gebote der Religion, das Naturrecht, an die Erbfolge und an Gesetze und Verträge des Staates zu halten). Die Säulen der Staatsform: Kennzeichen dieser Staatsform sind die „Säulen“, welche die Herrschaft tragen: Zentrale Verwaltung (Beamtenapparat) / Gesetzgebung ● Stehendes Heer Der englische Philosoph Thomas Hobbes begründet in seinem Werk „Leviatan" (1651) das Recht des Fürsten auf absolute Souveränität mit der Lehre des Gesellschaftsvertrages: d.h. Die Menschen schlossen einen freiwilligen Vertrag, dass dem Monarchen das Recht übertrug mit unbeschränkter Machtfülle zu herrschen → keine Rechte und Freiheiten für das Volk (denn es sei von Grund auf böse) Staatlich gelenkte Wirtschaft (Merkantilismus) Einbindung der Kirche als Staatswesen (Katholizismus) Höfisches Leben und Bau repräsentativer Schlossanlagen...

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(Barockstil) → reiche Bürger kaufen sich Adelstitel (unterstützt und finanziert somit die Herrschaft) Das Modell Frankreich unter Ludwig XIV: Die Kirchenpolitik: Ludwig XIV wollte auch das kirchliche Weisungsrecht erhalten, es scheiterte doch durch den Widerstand des Papstes 1685 hob er das Edikt von Nantes auf, was den Hugenotten Religionsfreiheit garantierte (Weil er Angst hatte, dass diese Minderheit die Religion beeinflussten und somit auch den alleinigen Anspruch des Königs Eine Viertelmillionen Menschen verließen das Land Die Religionspolitik schwächte neben dem Ansehen des Königs auch die Wirtschaft, weil viele der Hugenotten Spezialhandwerker oder Kaufleute waren Die Wirtschaftspolitik: Aufwändige Hofhaltung, enorme Militärausgaben und Verweigerung sparsamer Haushaltsführung → Illiquidität Der französische Wirtschaftsminister führte den Merkantilismus ein → Sicherung der Staatseinnahmen durch steigende Steuer- und Zolleinkünfte; Förderung des wirtschaftlichen Handelns Europäische und deutsche Fürsten erhoben Schutzzölle auf importierte Fertigwaren und exportierte Rohstoffe Ludwig XIV konnte die glänzende Fassade von Versailles nicht aufrecht erhalten (wegen hohen Staatseinnahmen und hohen Steuern; 98% des Volkes waren Bauern, die kaum Geld hatten) Krise des absolutistischen Staates →→STAATSVERSCHULDUNG Vom ,absoluten" zum ,,aufgeklärten" Staatsgedanken regiert und verwaltet Gott setzt ein König richtet über Untertanen König regiert und verwaltet setzt ein richtet über Gesellschafts- vertrag schließen ab Untertanen König Exe- kutive kontrolliert wählt und kontrolliert Legis- Judi- lative kative regiert und verwaltet richtet über wählt souveränes Volk von Staatsbürgern

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