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Amerikanische Revolution

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Amerikanische Revolution

 GE1 Die amerikanische Revolution
Theorien und Modelle zu Umbruchsituationen
Definitionsschwierigkeiten
- eine eindeutige und allgemein akze

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Abitur 2022 Lernzettel 2. Semester: Krisen, Umbrüche und Revolutionen Wahlmodul Amerikanische Revolution Theorien und Modelle zu Umbruchsituationen

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GE1 Die amerikanische Revolution Theorien und Modelle zu Umbruchsituationen Definitionsschwierigkeiten - eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition von "Revolution" gibt es nicht - Gründe und Abläufe von Revolutionen können sehr unterschiedlich sein – kaum möglich übergreifend und sinnvoll zu vergleichen - Revolutionen lassen sich grob von Revolten, Rebellionen, Putschen oder Reformen abgrenzen >bestehende Ordnung wird grundsätzlich infrage gestellt; Staat oder Gesellschaft werden >grundsätzlich infrage gestellt >grundsätzliche Veränderungen >Massenbewegung Reformen langsame Veränderung ohne Infragestellung des Systems - Revolten, Rebellionen, Putsche Massenbewegungen >einzelne Person oder Gruppe will mehr Macht oder Zugeständnisse >können revolutionäre Stimmung fördern Grundlegende Merkmale - schnelle, gründliche Veränderung von Staat und Gesellschaft - Sturz der alten Machthaber, neue Herrschaftsform, neue Ideale und Normen - radikaler als Rebellionen oder Revolten - Beteiligung der Elite - letztliche Veränderungen sind dauerhaft - absichtliche Veränderung und Gestaltung der Zukunft - Fortschritt und Modernisierung - auch konservative Revolution möglich mit Ziel, das „gute alte“ . wiederherzustellen - Gewalt (nicht immer), können gewaltsam (FR Rev.) oder friedlich (Zusammenbruch. DDR) ablaufen - z.B. Massenunruhen, Hinrichtungen, Niederschlagen einer Gegenrevolution - unkontrollierbare Dynamiken durch hohe Beteiligung des Volkes - oft neue Ideologien oder Wertvorstellungen mit absolutem Geltungsanspruch (hohe Gewaltbereitschaft besonders bei Versuchen von Gegenrevolutionen) - Auslöser (kurz/langfristig) - nicht prognostizierbar oder regelmäßig Theodor Schieder über den Revolutionsbegriff: - Begriff scheint heutzutage auf alles angewendet zu werden >enorme Bedeutungsexpansion - durch Ausdehnung des Begriffs Entleerung des Gehalts, Verwischung der klaren Konturen, beliebige metaphorische Verwendung These 1: Der Revolutionsbegriff...

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wird in vielfältigen Kontext verwendet. These 2: Dadurch kann er an Bedeutung verlieren. Peter Wende: Revolutionen-Begriffsgeschichte und Merkmale Begriffsgeschichte: - Revolutio > Zurückwälzung/Umwälzung; auch in der Astronomie gebräuchlich - 14. Jhdt. In der Politik zwecks Bezeichnung der Wiederherstellung von alten Zuständen - Umdeutung zu einem „positiven" Begriff; Zukunftsbildender Wandel auf dem Weg zur. ,,Freiheit" - danach auch Verwendung für die Legitimation grundlegender Veränderungen - Zeitgenossen verwenden es fortan, um das Ereignis als singulären Vorgang vom z.B. Bürgerkrieg abzugrenzen Merkmale des Revolutionsbegriffes: Die vier Ebenen revolutionären Wandels: - Sturz einer Regierung, nicht zwigend austausch der Führungselite - Wechsel der politischen Organisationsform (Verfassung) - Veränderungen der sozialen und politischen Legitimationsideologie: neues denken. – Radikale Veränderungen bestehender Eigentumsverhältnisse; soziale Strukturen werden verändert Art und Weise des revolutionären Wandels - Gewalt gegen Herrschende, die begründet ist. - von unten durchgeführt - eine rasche veränderung - Sie muss Folgen zeigen, die Grund sind für die Aktion; Willen zur Veränderung muss vorhanden sein bei den Handelnden Als besondere Form des historischen Wandels muss eine Revolution Folgen haben: - Sie muss Folgen zeigen, die Grund sind für die Aktion; Willen zur Veränderung muss vorhanden sein bei den Handelnden Ziel der Revolutionäre ist es, ihre Vorstellung von Freiheit / Befreiung zu verwirklichen - Veränderung: Es muss um die Gestaltung der Zukunft gehen Neugestaltung der Gesellschaft - Französische und Amerikanische Revolution sind musterbildend Theodor Schieder: Die Entwicklung des Revolutionsdenkens Definition von Revolution in Abgrenzung von Evolution, Reform, Staatsstreich und Rebellion Revolution: Auseiandersetzung nicht gleicher Parteien; die schwächere wendet Gewalt an; oft plötzlich, eruptiv, radikal Ziel: Folgen, die zur Veränderungen der Gesellschaft führen > Änderung des politischen Systems Abgrenzung vom Staatsstreich: dort wird nur die Führung ausgetauscht Abgrenzung zur Evolution: Langsame Anpassung Abgrenzung zur Rebellion: Regierung/-sform, die durch Missbrauch gestört wurde, wird (mit Gewalt) wiederhergestellt Abgrenzung von Reform: Führung selbst stößt Reform an, die Veränderung wird in der Regel nicht von unten initiiert; in der Regal mit Plan und schrittweise; Kontinuitäten werden gewahrt Michael Hochgeschwender: Die amerikanische Revolution Die Whig-Interpretation - Ziel: Freiheit und Liberalismus; der Prozess dorthin ist unumkehrbar. Der Virus der Freiheit setzt sich durch > Vorbild für die Welt. Die USA wird durch diese Revolution zu einem Vorbild und auch geistiger Führer der Welt >Freiheit Revolution und ihr Erfolg ist Folge des Willens der Geschichte bzw. Gottes - Anhänger dieser Idee sehen in dieser Revolution die Wichtigste, denn sie ist der Beginn - Idealistischer Durchbruch Die marxistische Interpretation - keine Revolution, sondern Elitenverschiebung - an den Produktionsverhältnissen ändert sich nichts - Die Amerikanische Revolution ist bürgerlich-politisch und nicht eine soziale/gesellschaftliche Revolution - die richtige Revolution ist total und permanent, dies ist bei diesem Beispiel nicht erfüllt.. Modernisierungstheorien Der modernisierungstheoretische Merkmale von Modernisierung nach Wehler: - Modernisierung ist ohne Endziel, sie ist nie erreicht; ist eine ewige Entwicklung, also ein . Prozess - es geht um die Entwicklung von etwas, was als traditionell gilt, hin zu etwas Modernem. - im Vergleich mit dem Davor immer rationaler und transparanter - es geht zugleich um zunehmende Legitimation der Zustände durch die Gesellschaft - Ziel: ausgelichene Mischung zwischen Kapitalismus/Marktwirtschaft und soziale Kräften - Ausgleich sozialer Ungleichheiten, aber nicht mit dem Ziel der totalen Gleichheit; Ausgleich. geschieht auf Basis der Vernunft (zB unabhängige Wissenschaft) - umso mehr Partizipation des Volkes an der Herrschaft/an Entscheidungen, umso moderner ist. der Staat Ansatz von Hans-Ulrich Wehler Die Vorgeschichte der Amerikanischen Revolution. Welche Revolution, wessen Revolution? (M. Hochgeschwender). 1. Welches Selbstbild haben die Demonstranten? . - Im Geiste der Einigkeit Benjamin Franklins; Zusammenhalt beschwören durch „Join, or die" - Sie fühlen sich angegriffen; wehrhaftes Opfer - In der Tradition des revolutionären Freiheitsgeistes; Boston-Tea-Party; Freiheitskämpfer für das Gute. - Aufbegehren gegen Tyrannei 2. Welches Bild haben sie von der Regierung in Washington? -Regierung will Freiheit außer Kraft setzen durch ein staatliches Gesundheitssystem -Regierung ist in gewisser Weise unrechtmäßig, denn sie richten sich gegen diese mit Symbolik, die in der Vergangenheit gegen Kolonialherren gerichtet war. -Regierung steht dem Guten entgegen 3. Welche Bedeutung haben die im Text verwendeten Symbole?. Boston-Tea-Party: - Zeichen für den Beginn von Widerstand. - Widerstand gegen Obamas Liberalismus ,,Join, or Die": - Schlange zerteilt in Kolonien; wenn man sie zusammenfügt, wird sie gefährlich - die Bewegung ist stärker, als sie zunächst erscheint -Symbol der Stärke; Drohung an Regierung und Verräter Ursprünge des Konflikts. Ausgangslage Anfänge der Besiedlung Nordamerikas. In Jamestown (Virginia) entsteht die erste dauerhafte britische Niederlassung in Nordamerika (1607). >weitere Siedlungen. - ab. 16. Jhd. Europäer v.a Engländer und Franzosen - erst unattraktiv wegen fehlender Wertstoffe (Gold), politisches Desinteresse Großbritanniens (wohlwollende Vernachlässigung durch. Entfernung, Desinteresse und Autonomierechte). = wirtschaftlicher Aufschwung der Kolonien - von Eigentümer Kolonien (private. Kaufmannsgesellschaften) zu Charterkolonien - ab 17. Jhd. verstärkte Besiedlung, ab 1730 England größter Machthaber, Ostküste gehörte England - Der englischen Krone gehorsam, verpflichtet und leisten Beistand Die nordamerikanischen Kolonien Süden: - Delaware, Maryland, Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia - 1607 erste dauerhafte englische Niederlassung in der Kolonie Virginia - Einführung des Tabakanbaus 1612; zog Kapital und Arbeitskräfte an - durch Arbeitskräftemangel setzte sich institutionell verankertes System der Sklaverei durch - Ende des 17. Jahrhunderts kamen vermehrt Menschen aus Afrika in die Kolonien Virginia und Maryland; Sklaverei wurde jetzt fest verankert und rechtlich kodifiziert - um 1700 circa 20% der Bevölkerung Sklaven. - South Carolinas Reisplantagen begannen durch Sklaverei wirtschaftlich zu florieren - Gesellschaft der südlichen Kolonien war noch im Ständedenken verhaftet (Virginia- Aristokratie). Neuengland: - New Hampshire, Massachusetts, Rhode Island, Connecticut - bei Besiedlung standen religiöse und gesellschaftspolitische Motive im Vordergrund - Pilgerväter mussten England verlassen und siedelten sich 1620 im heutigen Boston an an Bord ihres Schiffes (Mayflower) wurde am 11. November 1620 der Mayflower Compact geschlossen, der die Regierungsform der künftigen Kolonie definierte >schrieb religiösen und politischen Selbstverantwortungsanspruch fest, der die Mitglieder „gemeinsam im Bund mit Gott" zum Zusammenhalt verpflichtete - gegenüber Andersdenkenden herrschte wenig Toleranz, nur Kirchenzugehörige hatten Wahlrecht - Massachusetts Bay Company beauftragte Puritaner John Winthrop mit der Errichtung neuer Siedlungen; er gründete Boston in der Überzeugung, dass seine Kolonie für weltweite Christenheit als „Neues Jerusalem“ Vorbildcharakter bekommen würde >dieses religiöse und politisch unterlegtes Sendungsbewusstsein hatte erheblichen Einfluss auf Ausprägung der US-amerikanischen Identität - 1636 Gründung Harvard - kam ab 1622 wie in Virginia zu Auseinandersetzungen zwischen europäischen Einwanderern und amerikanischen Ureinwohnern, diese wurden in deren Verlauf fast gänzlich ausgerottet Mittelatlantik: - New York, Pennsylvania, New Jersey. - Entwicklung großer Vielfalt Euro-amerikanischen Kulturlebens in 1640er Jahren. - Niederländer errichteten Handelsstützpunkte - während zweiten britisch-niederländischen Seekrieges wurde Gebiet von den Engländern erobert - schachbrettartig angelegtes Straßenmuster in Philadelphia (gegründet 1682 von dem Quäker William Penn) wurde Vorbild für die meisten US-amerikanischen Städte - - Penn und seine Glaubensbrüder hegten ein optimistische Zukunftserwartung; anders als die Puritaner (puritanischer Skeptizismus). - seit 1683 kontinuierliche deutsche Einwanderung Frontier - Bewegung Richtung Westen, Siedlungsgrenze verschob sich >primitive Selbstverwaltung >vor allem Kriminelle, Außenseiter, Abenteurer, Jäger o viele Konflikte mit Natives und Kolonien. - wichtiger Punkt im heutigen amerikanischen . Selbstverständnis, ,,wilder Westen", Abenteurer, ohne Obrigkeit auf sich allein gestellt sein. Native Americans. - auch untereinander kriegerisch. - unterlegen. >waffentechnisch >Splittergruppen >europäische Krankheiten Amerikanisches Selbstbild - Quäker glauben an das Gute im Menschen, optimistische Zukunftserwartung. -Puritaner glauben an das Schlechte im Menschen, Skepsis gegenüber Macht einzelner. - hoher Stellenwert der Demokratie und Recht des Individuums. – egalitäre Gesellschaft, American Dream (nur im Ideal, wurde nie erreicht, trotzdem eng verbunden mit American Dream). - Land der Möglichkeiten (Fleiß über Geburt, keine Hierarchien durch Geburt) - Unabhängig von Abstammung/ Geburt - Freiheit als hohes Gut - Respekt vor Arbeitern einfachen Menschen nur in der Idealisierung wirklich egalitär Recht und. Gesellschaft in den Kolonien rechtliche Stellung der Kolonien. - 8 Kronkolonien (crown colonies) direkt der Krone unterstellt >vom König ernannter Gouverneur mit Regierungsgewalt >Vetorecht gegenüber Kolonialparlament (assembly). - 3 Eigentümerkolonien (propriety charters) private Besitzer - 2 königliche Charter (corporate charter) Selbstregierung -rechtliche Stellung hat wenig Einfluss auf Realität - größtenteils Selbstverwaltung ohne britischen Einfluss > salutary neglect - GB hatte selbst Krisen (religiös und politisch), deshalb kein Eingriff -Wahl der Parlamente durch Zensuswahlrecht - Gewalt über Steuern und Ausgaben - jede Kolonie Executive (Gouverneur repräsentiert König) vs. Legislative (Gesetzgebung, Veto durch Gouverneur) -Kolonien voneinander unabhängig (unterschiedliche Systeme - Währung, Meinungen). - Bedrohung von französische Kolonien (verhindert Abbruch der Bindung zum Mutterland) - Kolonien konkurrenzfähig mit Mutterland >Mutterland: Unterdrückung, Einschränkungen der Kolonien - verliert Autorität >Kolonien: fühlen sich provoziert, können sich nicht weiter entfalten Gesellschaft in den Kolonien - kein Ständesystem - egalitärer als in Europa - vergleichsweise wenig Armut, breite Mittelschicht - hohe politische Beteiligung in allen Schichten. - durch Platz im Westen wenig soziale Konflikte - kaum Verurteilung durch Glaube - jeder Landsmann kann Land erwerben - fördert Landwirtschaft wirtschaftliche Situation. - hohes Bevölkerungswachstum vs. Einschränkungen von GB - Rohstoffherstellung für GB - seit 1651 Navigation Act (Abhängigkeit zum Mutterland, Mutterland nicht Abhängig von anderen Ländern) >Verbot, Konkurrenzprodukte zu GB herzustellen. >Rohstoffverkauf nur in GB >Kreislauf: Rohprodukte nach GB - in GB entstehen Produkte - Produkte werden teuer an die Kolonien verkauft. - Realität: offener Schmuggel durch salutary neglect möglich (auch mit Frankreich)

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Bürgerkrieg abzugrenzen Merkmale des Revolutionsbegriffes: Die vier Ebenen revolutionären Wandels: - Sturz einer Regierung, nicht zwigend austausch der Führungselite - Wechsel der politischen Organisationsform (Verfassung) - Veränderungen der sozialen und politischen Legitimationsideologie: neues denken. – Radikale Veränderungen bestehender Eigentumsverhältnisse; soziale Strukturen werden verändert Art und Weise des revolutionären Wandels - Gewalt gegen Herrschende, die begründet ist. - von unten durchgeführt - eine rasche veränderung - Sie muss Folgen zeigen, die Grund sind für die Aktion; Willen zur Veränderung muss vorhanden sein bei den Handelnden Als besondere Form des historischen Wandels muss eine Revolution Folgen haben: - Sie muss Folgen zeigen, die Grund sind für die Aktion; Willen zur Veränderung muss vorhanden sein bei den Handelnden Ziel der Revolutionäre ist es, ihre Vorstellung von Freiheit / Befreiung zu verwirklichen - Veränderung: Es muss um die Gestaltung der Zukunft gehen Neugestaltung der Gesellschaft - Französische und Amerikanische Revolution sind musterbildend Theodor Schieder: Die Entwicklung des Revolutionsdenkens Definition von Revolution in Abgrenzung von Evolution, Reform, Staatsstreich und Rebellion Revolution: Auseiandersetzung nicht gleicher Parteien; die schwächere wendet Gewalt an; oft plötzlich, eruptiv, radikal Ziel: Folgen, die zur Veränderungen der Gesellschaft führen > Änderung des politischen Systems Abgrenzung vom Staatsstreich: dort wird nur die Führung ausgetauscht Abgrenzung zur Evolution: Langsame Anpassung Abgrenzung zur Rebellion: Regierung/-sform, die durch Missbrauch gestört wurde, wird (mit Gewalt) wiederhergestellt Abgrenzung von Reform: Führung selbst stößt Reform an, die Veränderung wird in der Regel nicht von unten initiiert; in der Regal mit Plan und schrittweise; Kontinuitäten werden gewahrt Michael Hochgeschwender: Die amerikanische Revolution Die Whig-Interpretation - Ziel: Freiheit und Liberalismus; der Prozess dorthin ist unumkehrbar. Der Virus der Freiheit setzt sich durch > Vorbild für die Welt. Die USA wird durch diese Revolution zu einem Vorbild und auch geistiger Führer der Welt >Freiheit Revolution und ihr Erfolg ist Folge des Willens der Geschichte bzw. Gottes - Anhänger dieser Idee sehen in dieser Revolution die Wichtigste, denn sie ist der Beginn - Idealistischer Durchbruch Die marxistische Interpretation - keine Revolution, sondern Elitenverschiebung - an den Produktionsverhältnissen ändert sich nichts - Die Amerikanische Revolution ist bürgerlich-politisch und nicht eine soziale/gesellschaftliche Revolution - die richtige Revolution ist total und permanent, dies ist bei diesem Beispiel nicht erfüllt.. Modernisierungstheorien Der modernisierungstheoretische Merkmale von Modernisierung nach Wehler: - Modernisierung ist ohne Endziel, sie ist nie erreicht; ist eine ewige Entwicklung, also ein . Prozess - es geht um die Entwicklung von etwas, was als traditionell gilt, hin zu etwas Modernem. - im Vergleich mit dem Davor immer rationaler und transparanter - es geht zugleich um zunehmende Legitimation der Zustände durch die Gesellschaft - Ziel: ausgelichene Mischung zwischen Kapitalismus/Marktwirtschaft und soziale Kräften - Ausgleich sozialer Ungleichheiten, aber nicht mit dem Ziel der totalen Gleichheit; Ausgleich. geschieht auf Basis der Vernunft (zB unabhängige Wissenschaft) - umso mehr Partizipation des Volkes an der Herrschaft/an Entscheidungen, umso moderner ist. der Staat Ansatz von Hans-Ulrich Wehler Die Vorgeschichte der Amerikanischen Revolution. Welche Revolution, wessen Revolution? (M. Hochgeschwender). 1. Welches Selbstbild haben die Demonstranten? . - Im Geiste der Einigkeit Benjamin Franklins; Zusammenhalt beschwören durch „Join, or die" - Sie fühlen sich angegriffen; wehrhaftes Opfer - In der Tradition des revolutionären Freiheitsgeistes; Boston-Tea-Party; Freiheitskämpfer für das Gute. - Aufbegehren gegen Tyrannei 2. Welches Bild haben sie von der Regierung in Washington? -Regierung will Freiheit außer Kraft setzen durch ein staatliches Gesundheitssystem -Regierung ist in gewisser Weise unrechtmäßig, denn sie richten sich gegen diese mit Symbolik, die in der Vergangenheit gegen Kolonialherren gerichtet war. -Regierung steht dem Guten entgegen 3. Welche Bedeutung haben die im Text verwendeten Symbole?. Boston-Tea-Party: - Zeichen für den Beginn von Widerstand. - Widerstand gegen Obamas Liberalismus ,,Join, or Die": - Schlange zerteilt in Kolonien; wenn man sie zusammenfügt, wird sie gefährlich - die Bewegung ist stärker, als sie zunächst erscheint -Symbol der Stärke; Drohung an Regierung und Verräter Ursprünge des Konflikts. Ausgangslage Anfänge der Besiedlung Nordamerikas. In Jamestown (Virginia) entsteht die erste dauerhafte britische Niederlassung in Nordamerika (1607). >weitere Siedlungen. - ab. 16. Jhd. Europäer v.a Engländer und Franzosen - erst unattraktiv wegen fehlender Wertstoffe (Gold), politisches Desinteresse Großbritanniens (wohlwollende Vernachlässigung durch. Entfernung, Desinteresse und Autonomierechte). = wirtschaftlicher Aufschwung der Kolonien - von Eigentümer Kolonien (private. Kaufmannsgesellschaften) zu Charterkolonien - ab 17. Jhd. verstärkte Besiedlung, ab 1730 England größter Machthaber, Ostküste gehörte England - Der englischen Krone gehorsam, verpflichtet und leisten Beistand Die nordamerikanischen Kolonien Süden: - Delaware, Maryland, Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia - 1607 erste dauerhafte englische Niederlassung in der Kolonie Virginia - Einführung des Tabakanbaus 1612; zog Kapital und Arbeitskräfte an - durch Arbeitskräftemangel setzte sich institutionell verankertes System der Sklaverei durch - Ende des 17. Jahrhunderts kamen vermehrt Menschen aus Afrika in die Kolonien Virginia und Maryland; Sklaverei wurde jetzt fest verankert und rechtlich kodifiziert - um 1700 circa 20% der Bevölkerung Sklaven. - South Carolinas Reisplantagen begannen durch Sklaverei wirtschaftlich zu florieren - Gesellschaft der südlichen Kolonien war noch im Ständedenken verhaftet (Virginia- Aristokratie). Neuengland: - New Hampshire, Massachusetts, Rhode Island, Connecticut - bei Besiedlung standen religiöse und gesellschaftspolitische Motive im Vordergrund - Pilgerväter mussten England verlassen und siedelten sich 1620 im heutigen Boston an an Bord ihres Schiffes (Mayflower) wurde am 11. November 1620 der Mayflower Compact geschlossen, der die Regierungsform der künftigen Kolonie definierte >schrieb religiösen und politischen Selbstverantwortungsanspruch fest, der die Mitglieder „gemeinsam im Bund mit Gott" zum Zusammenhalt verpflichtete - gegenüber Andersdenkenden herrschte wenig Toleranz, nur Kirchenzugehörige hatten Wahlrecht - Massachusetts Bay Company beauftragte Puritaner John Winthrop mit der Errichtung neuer Siedlungen; er gründete Boston in der Überzeugung, dass seine Kolonie für weltweite Christenheit als „Neues Jerusalem“ Vorbildcharakter bekommen würde >dieses religiöse und politisch unterlegtes Sendungsbewusstsein hatte erheblichen Einfluss auf Ausprägung der US-amerikanischen Identität - 1636 Gründung Harvard - kam ab 1622 wie in Virginia zu Auseinandersetzungen zwischen europäischen Einwanderern und amerikanischen Ureinwohnern, diese wurden in deren Verlauf fast gänzlich ausgerottet Mittelatlantik: - New York, Pennsylvania, New Jersey. - Entwicklung großer Vielfalt Euro-amerikanischen Kulturlebens in 1640er Jahren. - Niederländer errichteten Handelsstützpunkte - während zweiten britisch-niederländischen Seekrieges wurde Gebiet von den Engländern erobert - schachbrettartig angelegtes Straßenmuster in Philadelphia (gegründet 1682 von dem Quäker William Penn) wurde Vorbild für die meisten US-amerikanischen Städte - - Penn und seine Glaubensbrüder hegten ein optimistische Zukunftserwartung; anders als die Puritaner (puritanischer Skeptizismus). - seit 1683 kontinuierliche deutsche Einwanderung Frontier - Bewegung Richtung Westen, Siedlungsgrenze verschob sich >primitive Selbstverwaltung >vor allem Kriminelle, Außenseiter, Abenteurer, Jäger o viele Konflikte mit Natives und Kolonien. - wichtiger Punkt im heutigen amerikanischen . Selbstverständnis, ,,wilder Westen", Abenteurer, ohne Obrigkeit auf sich allein gestellt sein. Native Americans. - auch untereinander kriegerisch. - unterlegen. >waffentechnisch >Splittergruppen >europäische Krankheiten Amerikanisches Selbstbild - Quäker glauben an das Gute im Menschen, optimistische Zukunftserwartung. -Puritaner glauben an das Schlechte im Menschen, Skepsis gegenüber Macht einzelner. - hoher Stellenwert der Demokratie und Recht des Individuums. – egalitäre Gesellschaft, American Dream (nur im Ideal, wurde nie erreicht, trotzdem eng verbunden mit American Dream). - Land der Möglichkeiten (Fleiß über Geburt, keine Hierarchien durch Geburt) - Unabhängig von Abstammung/ Geburt - Freiheit als hohes Gut - Respekt vor Arbeitern einfachen Menschen nur in der Idealisierung wirklich egalitär Recht und. Gesellschaft in den Kolonien rechtliche Stellung der Kolonien. - 8 Kronkolonien (crown colonies) direkt der Krone unterstellt >vom König ernannter Gouverneur mit Regierungsgewalt >Vetorecht gegenüber Kolonialparlament (assembly). - 3 Eigentümerkolonien (propriety charters) private Besitzer - 2 königliche Charter (corporate charter) Selbstregierung -rechtliche Stellung hat wenig Einfluss auf Realität - größtenteils Selbstverwaltung ohne britischen Einfluss > salutary neglect - GB hatte selbst Krisen (religiös und politisch), deshalb kein Eingriff -Wahl der Parlamente durch Zensuswahlrecht - Gewalt über Steuern und Ausgaben - jede Kolonie Executive (Gouverneur repräsentiert König) vs. Legislative (Gesetzgebung, Veto durch Gouverneur) -Kolonien voneinander unabhängig (unterschiedliche Systeme - Währung, Meinungen). - Bedrohung von französische Kolonien (verhindert Abbruch der Bindung zum Mutterland) - Kolonien konkurrenzfähig mit Mutterland >Mutterland: Unterdrückung, Einschränkungen der Kolonien - verliert Autorität >Kolonien: fühlen sich provoziert, können sich nicht weiter entfalten Gesellschaft in den Kolonien - kein Ständesystem - egalitärer als in Europa - vergleichsweise wenig Armut, breite Mittelschicht - hohe politische Beteiligung in allen Schichten. - durch Platz im Westen wenig soziale Konflikte - kaum Verurteilung durch Glaube - jeder Landsmann kann Land erwerben - fördert Landwirtschaft wirtschaftliche Situation. - hohes Bevölkerungswachstum vs. Einschränkungen von GB - Rohstoffherstellung für GB - seit 1651 Navigation Act (Abhängigkeit zum Mutterland, Mutterland nicht Abhängig von anderen Ländern) >Verbot, Konkurrenzprodukte zu GB herzustellen. >Rohstoffverkauf nur in GB >Kreislauf: Rohprodukte nach GB - in GB entstehen Produkte - Produkte werden teuer an die Kolonien verkauft. - Realität: offener Schmuggel durch salutary neglect möglich (auch mit Frankreich)