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Amerikanische Revolution

Amerikanische Revolution

 KRISENTHEORIEN
KRISE
S.10,11
- eine neue Zeiterfahrung, Merkmal epochaler Umbrüche
- Erwartung, dass Krisen eine Stufe auf dem Weg der Mens
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KRISENTHEORIEN KRISE S.10,11 - eine neue Zeiterfahrung, Merkmal epochaler Umbrüche - Erwartung, dass Krisen eine Stufe auf dem Weg der Menschen in eine Epoche des Fortschritts -> aber: es gibt bis heute keine eindeutige Definition für viele ein Schlüsselbegriff um Epochenübergänge zu Kennzeichnen Politische Krise - entstehen, wenn poli- tische Systeme nicht mehr fähig sind, die Zustimmung der Bevöl- Kerung zur Machtausüb- ung zu bekommen - Oft weigerung, Missstä- Inde durch Reformen. zu beheben als Ursache - Kann auch außenpoli- tische Lage Kennzeichnen Linternationale Krise Gesellschaftliche Krise Wirtschaftliche Krise · Ursache: auseinanderklaffen-Verfall von währungen durch Inflation und Verlust von Kaufkraft L> Rückgang ron Produktion 2wischen verschiedenen Schichten der Gesellschaft Schere Zwischen Arm& Reich - ungerechte Verteilung von Steuerlasten oder Privilegien für nur bestimmte Schichten Unterteilung in fünf Kriterien RUDOLF VIERHAUS 4. Un regelmäßiger Verlauf - Beschleunigungen, Verzögerungen, Aufstauungen 2. Komplexer Charakter -Zusammentreffen ähnlicher Erscheinungen in mehreren Lebensbereichen, wechselseitiges aufeinanderwirken dieser 3. Krisenbewusstsein Betroffene bemerken Veränderungen. ohne Übersicht über oder Erklärung der Situation 4. Objektiver Charakter - Feststellbarkeit Struktureller Veränderung. - Firmenzusammenbrüche, Massenarbeitslosigkeit, Börsencrashs = Folgen u. Kennzeichen - häufig internationale Entwicklungen 5. Offenheit der Krise - nicht streng Kausal, keine zielgerichteten Abläufe, sondern Entwicklungen mit alter- nativen Möglichkeiten - Kulturkrise unterschiedliche Auffassungen über alte und neue Werte- vorstellungen, Lebens formen u. überzeu- gungen "1 L> Spannungen diese spiegeln sich in Kleidung, MUSIK, Literatur, Freizeit und Kunst als auch in Protesten wider - Krisen sind datierbar - Krisen sind durch eine gewisse Offenneit geprägt (in Bezug auf die Geschwindigk.) · Naturprozesse sind keine Krisen, nur das Resultat Kann eine Krise auslösen. - Krisen haben eine zeitliche und räumliche Begrenzung Sind Entscheidungsprozesse unter Zeitdruck fordern eine schnelle Entscheidung - es bestent...

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Keine Notwendigkeit eines les muss nicht Kontinuitätsbruchs 2wingend etwas Neues" entstehen REINHART KOSELLECK Krise als letzte Entscheidung -> totale Veränderung. - Krise = Dauerbegriff für Geschichte Krise - Epochenbegriff wiederholte Anwendbarkeit des Begriffes. Krise ist einmalige Situation, dennoch wiederholbar KERN: Strukturelle Signatur der Neuzeit, Krise als Dauerbegriff, Geschichte als Dauerkrise JACOB BURCKHARDT FUNKTIONEN VON KRISEN S. 12 Q1 - Keine bloße Umstürzung des Alten sondern etwas neues - Schaffen neuer Systeme - Aufräumen Mobilisierung gegen das schwache System. Erfrischung Bündelung des Unmuts / Leidenschaft -> Geschichte als Dauer Krise ↓ ->-positive Notwendigkeit. - Mut zur Krise - Zeichen des Lebens. Strukturelle Signatur einer Neuzeit REVOLUTIONSTHEORIEN WAS IST EINE REVOLUTION? - Revolutionen haben gängigen Theorien zufolge den gewaltsamen Umstur2 bestehender Staats- Rechts- und Lebensverhältnisse unter Beteiligung großer Massen zum Ziel Orientieren sich an programmatischen Ideen oder Ideologien mit positiven Zielen im Sinne einer Erneuerung / weiterentwicklung VORRAUSSETZUNGEN: · Menschen mussten sich der Veränderlichkeit der welt bewusst werden und erkennen, dass Neuerungen und Umwälzungen Positives bewirken können. wichtige Grundlage waren aufklärerische Ideen - MARX UND ENGELS Stufen der menschlichen Gesellschaft nach Marx Urgesellschaft Sklavenhaltergesellschaft Sklavenhalter <-> Sklaven. Kommunismus Klassenlose Gesellschaft" Sozialismus Diktatur des Proletariats" Kapitalismus Kapitalisten/Bouergeoisie <-> Proletariat Arbeit Ausbeutung Feudalismus. Feudalherren <> Bauern. Produktionsmittel KLASSENKAMPE - 2 Parteien die sich Gegenüberstehen. L> Unterdrücker und Unterdrückte - Kapital bestimmt, zu welcher klasse man gehört, so nie Produktionsmittel Umgestaltung der Gesellschaft Kompletter Umbruch des politischen Systems Gewaltanwendung. Radikaler Umbruch: Ausschaltung der Revolutionsgegner Übertragung der Eigentumsverhältnisse auf Ausgebeutete Naturgesetzmäßigkeit Endziel: Kommunismus, Ende des Kapitalismus PETER WENDE 1. Das Objekt des revolutionären Wandels - die Gesellschaft - - Stürzt die alten und legitimiert die neuen Macht haber 3. - wenn der erzwungene wandel nicht nur die Regierung sondern auch die politische Organisations form der Gesellschaft betrifft. - radikaler Umbruch der Staatlichen Institutionen. - 2₂ neue Verfassung, Austausch der Machthaber neue Sozialstruktur L> neue Eigentumsverhältnisse, Wandel der Ideale Aufbau einer neuen Machtelite 2. Die Art und Weise -... in der die Revolution die Veränderung durchsetzt / von unten" - Ausdruck des verletzten Rechtsempfinden des rolkes ↳₂ nicht legal, Verstoß gegen bestehendes Recht von oben" Reform im Rahmen der bestehenden Ordnung. Ausmaß der Revolution, Folgen nachhaltigkeit / Beständigkeit der Veränderung - subjektiver Wille zur Veränderung -> Realisierung der Freiheit - es müssen Veränderungen erkennbar sein ↓ Gestaltung der Zukunft Revolution - ALEXIS DE TOCQUEVILLE Ursachen von Revolutionen: 1. maximale Verschlechterung der Situation - oder 2. durch Reformen der Regierung kommt es zur Verbesserung. L> Streben nach mehr Ziele L> Hinterfragen der Regierung ↳› Schwäche der Regierung ↳> Mut zum Aufstand L> Sturz der Regierung Abschaffung des Feudalwesens -Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" - Soziale + politische Veränderung - Revolutionen müssen kein großes Ausmaß haben Revolution als Heilung von einer Krankheit Folgen Radikalität, Entladung (Gewalt) • Chaos - - Notwendigkeit des Abschüttelns" alter Strukturen und werk Beschleunigung eines Verfallspro- Zesses" der alten Ordnung Plötzlichkeit "1 11 - Aber: Radikalität / Chaos lässt Revolution wirkmächtiger erscheinen ->real: begrenzte Auswirkung. -> Keine ultimative Veränderung Revolution wäre nicht nötig gewesen, da natürliche Prozesse ablaufen -> nur ein Resultat Radikal vollzogene veränderungen nichts planbares, plötzlich + Kurzschlussreaktion Chaos, Unkontrollierbarkeit, nicht geplant DIE KOLONISIERUNG NORDAMERIKAS DURCH DIE BRITEN -Kolonisierung begann im späten 16. Jahrhundert -Pilger väter" -> Mayflower-Vertrag 1620 -> Verlangen nach Autonomie und Selbst- bestimmung, Selbsthilfe und Eigenverantwortung. - die britischen Kolonien waren Sieallungskolonien, private kaufmannsgesellschaften brachten britische Siedler/-innen nach Amerika, die vor Armut, Hunger und Krieg flohen + Aussicht auf wirtschaftliche Prosperität und freie Religions ausübung der Staat hatte zunächst Kein politisches Interesse daran L> diese Phase des politischen Desinteresses des Mutterlands an die Kolonien wurde später mit dem Begriff der,, wohlwollenden Vernachlässigung" bezeichnet es entwickelten sich neue politische und wirtschaftliche Vorstellungen -> prägte die kolonien WARUM GINGEN EUROPÄER NACH AMERIKA? Push DIE AMERIKANISCHE REVOLUTION - Pilgerväter verließen England aus religiösen - Gründen -Bildungssystem - Armut, Hunger, Krieg -religiöse Intoleranz Puritaner, Homogene Mittelatlantik: Freiheit, vielfalt DIE KOLONIEN 1763 Neuengland: - Andersdenkende haben kein Wanl recht - Im Vordergrund standen Religion und Süden: hierarchisch, Konservativ Politin - Skepsis gegenüber englischer Machtform - Größere Vielfalt -Euro-Amerik. Kulturleben - Handelsstützpunkt der Niederlande - Handelsknotenpunkt mit Ländern und Ureinwohnern - erst, Neu-Niederlande " dann,, New York" - Religion - wirtschaftlicher Wohlstand - Selbstbestimmung - hohe Alphabetisierungsqoute freie Religionsausübung - leichte Ausreise aus Großbritannien - Ideal von Gleichheit - Möglichkeit für Neuanfang - Pull Hudson's Bay Company West Florida Great Lakes Indian Reserve Claimed by New York and New Hampshire Province of Quebec Georgia New York Pennsylvania Virginia North Carolina East Florida South Carolina Maryland Maine (part of Massachusetts) New Hampshire Massachusetts Rhode Island Connecticut New Jersey Delaware - Kommerzieles Interesse - Abenteurer, Kaufleute, Aktionäre ansässig - Plantagen besitz (Tabakanbau), Sklaverei durch Arbeitskräftemangel Nova Scotia North Atlantic Ocean New England Colonies Middle Colonies Chesapeake Colonies Southern Colonies Proclamation line of 1763 Boundaries of colonies 200 Miles 200 Kilometers DER STATUS DER KOLONIEN UND IHRE INNERE VERFASSUNG - es gab Eigentümer Kolonien, Königliche Kolonien und Charter Kolonien Eigentümerkolonien = die ältesten Kolonien, Eigentümer = Familien und Handelsgesellschaften - - Charter Kolonien: eine rom König verliehene Urkunde regelte das Rechtsverhältnis zwischen König und Kolonie - DAS VERHÄLTNIS DER KOLONIEN UNTEREINANDER - jede kolonie war unabhängig, hatte eigene Gesetze und eine eigene währung L> ungeordnet und durcheinander - nach und nach entstanden auch Königliche Kolonien = der englische Staat gründete selbst 13 Kolonien: 8 Königliche, 3 Eigentümer und 2 Charter als Repräsentant des englischen Königs diente je kolonie ein Gouverner - Meinungen innerhalb von Provinzen konnten sehr unterschiedlich sein bei Kriegen / Nöten kam es selten bis gar nicht vor, dass sich Provinzen gegenseitig helfen Gegenseitige Ausraubung von Provinzen DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN KOLONIEN UND MUTTERLAND - Siedler begannen im 17. Jahrhundert Rohstoffe anzubauen, die in England sehr begehrt waren - im 17. und 18. Jahrhundert wuchs daher das Interesse des Mutterlandes an den Kolonien ↳ Steigende zahı königlicher Kolonien -Ziel der englischen Politik war dabei die Prosperität Englands - Seit den 1660ern regelten Handels- und Navigationsgesetze, dass viele waren aus den Kolonien (2.B.Tabak, Zucker, Indigo, Baumwolle) zunächst auf englischen Schiffen nach England gebracht und dort ver2011+ werden mussten, beror sie von dort in andere Länder weiterexportiert werden konnten. Importe in die kolonien wurden teurer, durch Zölle verdiente der Englische Staat erheblich mit L> sorgte für Unmut unter den Kolonisten es gelang der britischen Zentralgewalt im Laufe des 17. Jahrhunderts nicht, ihre Macht in den Kolonien zu erweitern. lokale Parlamente konnten nach 1689 ihre Befugnisse sogar ausbauen L> verfügten über Finanzhoheit →> Kontrollierten Einnahmen und Ausgaben der Kolonien Parlamente weiteten Einfluss in die Exekutive aus, Selbstständigkeit und Selbst bewusst- sein der Kolonisten nahm zu DAS VERHÄLTNIS DER WEISSEN UND UREINWOHNER Quelle aus 1634: - Indianer seien sehr freundlich und hilfsbereit geringe kommunikation werden auf Religion reduziert, Keine Anerkennung Quelle aus 1764 - Vorwurf, Regierung schütze Indianer, aber nicht die kolonisten Indianer seien hinterhältig (,, Maske der Freundlichkeit") - Indianer werden bei gleichen Verbrechen berormundet →> Ursprung der Konflikte Zwischen weißen und Ureinwohnern Kamen mit den ersten Siedlern -> Zerstörung der Indianer Kultur durch Anpassung an weiße FRENCH AND INDIAN WAR 1754-1763 - die Kolonial mächte Großbritannien, Frankreich und Spanien Kämpften um die vor- herrschaft in Nordamerika (Unterstützung von ihren jeweiligen verbündeten) ↳> Miliztruppen der Kolonien unterstützten in Nordamerika die britischen Verbände => förderte zunächst den Zusammenhalt ron Mutterland und Kolonien, Loyalität - 1763: Frankreich verliert und im Frieden von Paris erhält England die französischen Teile Kanadas, Sonie das gesamte Gebiet östlich des Mississippi => Großbritannien hat vormachtstellung FOLGEN: - militärischer Triumph sorgte nicht für eine Verbesserung der Beziehung - Englische Offiziere beklagen sich über mangelnden Respent der Kolonisten, Amerikaner nahmen Verhalten der Briten als arrogant wanr · Sieg stärkte selbstbewusstsein der Kolonisten, glaubten militärisch für ihre eigene Sicherheit sorgen zu können. England wollte existenziell wichtigen Handel der Kolonien mit Frankreich unterbinden hohe Kriegskosten, Staatsverschuldung ↳> Kolonien sollten an den Kosten beteiligt werden -> Krieg wurde aus Schutz" geführt -> Steuern wurden erhöht MASSNAHMEN DER BRITISCHEN REGIERUNG IN DEN 1960ER JAHREN - - Königliche Proklamation vom 7. Oktober 1763 legte Appalachen als westliche Siedlungsgrenze fest L> restliches Gebiet sollte den Native Americans vorbehalten bleiben, um zukünftige konflikte zu vermeiden Besiedlung neuer Gebiete = Wohlstand -> diese Proklamation wurde von vielen Kolonisten missachtet -> SUGAR ACT APRIL 1764 - britisches Parlament beschloss ein neues Zollgesetz (Sugar Act) L> Steuern auf Zucker / Import2011 "1 -> Ziel: britische Staatsfinanzen entlasten (durch 7jährigen Kriegl →> zuvor haben die Siedler eine Selbstverwaltung genossen CURRENCY ACT (WÄHRUNGSGESETZ) - Verbot die Ausgabe von Kolonialem Papiergeld, Koloniale Schuldner mussten nun ihre Schulden bei Briten in Pfund Sterling begleichen, eine Währung, deren Kurs an Edelmetall gebunden war Empörung, Unmut, verbitterung bei Kolonisten Enttäuschung, sahen ihre Wirtschaftsinteressen durch Bevormundung beeinträchtigt →> trotzdem setzte britische Regierung Politik fort - EINQUARTIERUNGSGESETZ 1765 - Vermeidung der Konflikte mit indigenen Bevölkerung. - Zwang die Kolonisten, britische Soldaten zu beherbergen & zu versorgen -> sollten zum Schutz der Kolonien dienen STEMPELSTEUERGESETZ 22. MÄRZ 1765 - direkte Besteuerung von amtlichen Dokumenten und Druckschriften aller Art L> Siedler in den Kolonien sollten einen Teil dazu beitragen die Kriegsschulden zu bezahlen - Siedler wurden darüber nicht befragt. -> es gibt eine welle von Protesten und gewalttätigen Demonstrationen, " Ausbeutung" der Kolonien Aufgrund der leeren Staatskassen müssen Kolonien selbst für ihren Schutz zahlen und für die Unterkunft der Soldaten sorgen. Gleichzeitig folgte der Stamp Act. eine direkte Besteuerung bedarf einer Zustimmung der Kolonialisten -> ideologischer Streit um die politische Repräsentation zwischen Großbritannien und den Kolonien NO TAXATION WITHOUT REPRESENTATION" (Keine Steuer ohne politische Mitwirkung) ↳> fordern Mitbestimmungsrecht bei der Freisetzung & Verwendung von Steuern 44 - STAMP ACT CONGRESS 1765 27 Delegierte aus neun Kolonien treffen sich zum, Stamp Act Congress" in New York (diskutieren das erste mal gemeinsam) - Einigung: Großbritannien darf neue Gesetze in den Kolonien erlassen, jedoch darf es keine Besteuerung ohne Repräsentation im Parlament geben Kein großer Erfolg, aber: Kolonien diskutierten zusammen und erkannten Gemeinsamkeiten Boy Kott von Waren aus GB DECLARATORY ACT 18. MÄRZ 1766 - britische Wirtschaft litt unter den Folgen des Stamp Act Congress und den Boy Kotten GB will aber trotzdem noch seine Staatskasse durch die Kolonien füllen -> Declaratory Act -> Rücknahme des Stamp Act (Autoritätsverlust für GB) -> Politisierungsschub in den Kolonien - aber nur das Mutterland besitze die vollmacht, Gesetze zu erlassen : TOWNSHEND ACTS 1767 - Zölle wurden auf die Einfuhr bestimmter Güter (Tee, Glas, Blei, Papier) aus Großbritannien in die amerikanischen Kolonien erhoben. - Grund: Herstellung der Autorität des Mutterlandes Folgen: Boykotte, Aufstände, Schmuggel BOSTON MASSACRE 5. MÄRZ 1770 - Spontane Demonstration von Bastoner Kolonisten -> Britische Torwache fünt sich bearont und schießt auf Demonstrierende, fünf Amerikaner sterben propagandistisch wurde dieser Vorfall von den Kolonien als, Boston Massacre" betitelt L> Beerdigung als bis dahin größte versammlung in den amerikanischen Kolonien TEA ACT MAI 1773 - neues Teegesetz sollte die britische East India Company entlasten -> durch Zollsenkungen wurde es ihnen ermöglicht, ihren Tee günstiger in den Kolonien anzubieten - Kolonisten sollten animiert werden, mehr britischen Tee zu kaufen, aber: die Importzölle wurden nicht gesenkt - Kolonien sahen neues Gesetz als erneuten Eingriff in Souverenität BOSTON TEA PARTY 16. DEZEMBER 1773 als Indianer verkleidete Kolonisten werfen geladenen Tee ins Hafenbecken Widerstand gegen britische Kolonialpolitik, besonders auf die Besteuerung COERCIVE ACTS MÄRZ 1774 BOSTON PORT ACT Schließung des Bostoner Hafens MASSACHUSETTS GOVERNMENT ACT Versammlungsverbot in den Städten + Widerruf der Gründungsurkunde IMPARTIAL ADMINISTRATION OF JUSTICE ACT 4. QUARTERING ACT Kolonisten müssen britischen Soldaten Quartiere Stellen 5. QUEBEC ACT - alle britischen Beamten werden der Rechtssprechung der Gerichte von Massachusetts entzogen weite Teile des Hinterlandes werden der mehrheitlich französisch Sprachigen Kolonie Quebec zugeteilt INTOLERABLE ACTS - Kolonien hielten Gesetze für unerträglich erzeugt starke Politisierung, Mabilisierung + Solldarisierung der Kolonisten Schließen sich zusammen, um gemeinsam gegen Großbritannien zu arbeiten 1. KONTINENTALKONGRESS DIE KRIEGSPARTEIEN KOLONIEN - Farmer, schlechte Ausrüstung. L 15-20.000 Soldaten. - Spanier. Franzosen, Niederländer preußischer Offizier Wilhelm von Steuben - -> nicht alle Kolonisten nahmen an der Rebellion teil, ein drittel der Bevölkerung verhielt sich unentschlossen GROBBRITANNIEN - Großbritannien 30.000 Soldaten - 30.000-34.000 Söldner (Deutsche) · 20.000 Loyalisten →> trotz des militärischen Ungleichgewichts besaßen die Amerikaner strategische vorteile L> Guerillakrieg DER KRIEGSVERLAUF UND DAS KRIEGSENDE - nach anfänglichen Erfolgen der Amerikaner verließ sie das Kriegsglück L> Einzelstaaten unterstützten die Kontinentalarmee sehr unzuverlässig mit Soldaten, Waffen, Geld, Nahrung -> militärische Krise - die Briten Konnten diese nicht ausnutzen, weil sie versuchten ihr Truppenkontingent so Knapp wie möglich zu halten und die Einsatzbereitschaft zu gering war - Kapitulation einer ersten großen britischen Armee bei Saragota im Oktober 1777 stellte einen wendepunkt dar - Einkreisung britischer Truppen bei yorktown. L> General Lord Cornwallis Kapituliert im Oktober 1781 - London entsandte Keine weiteren Truppen. L> Krieg war aus ihrer Sicht nicht mehr zu gewinnen Frieden von Paris am 3. September 1783 L> Großbritannien erkennt Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika an DAS SCHICKSAL DER LOYALISTEN - von den rund 800.000 Loyalisten verließen zwischen 60.000 und 100.000 nach Kriegsende die USA und siedelten nach Großbritannien oder kanada die übrigen arrangierten sich mit den neuen politischen Verhältnissen, obwoni sie auch bedrängt, ausgegrenzt enteignet oder zum Teil auch vertrieben worden waren URSACHEN DER AMERIKANISCHEN REVOLUTION - erhebliche Entfernung zum Mutterland geringe Präsenz der englischen Herrschaft - weitgehende selbstverwaltung in Siedlervertretungen (Kolonisten haben Sachen für sich selbst gere- gelt 1. viele Siedler Sind Puritaner (Trennung von Kirche und Staat) die Aufklärung (John Locke):Ideen haben sich verbreitet -> Unabhängigkeitserklärung WAS IST EIN TORY? I aus einer Quelle von Thomas Paine im Dezember 1776: die Menschheit sei von Tory's verseucht - Torheit und Niedrigkeit - jeder Tory ist ein Feigling. auf den eigenen Vorteil bedacht, Vertreter niedriger Grundsätze Unterwürfigkeit und Sklavische" Lebensart Gegenteil eines whig -> Tory = Loyalist "1 DER UMGANG MIT DEN LOYALISTEN - vor dem Krieg: schon vor dem Krieg Anspannungen, Loyalisten mussten fürchten von der aufgebracht- en Menge an den sogenannten Freiheitsbäumen (liberty trees) gehängt zu werden während des Krieges :- es Kämpften ca. 20.000 Loyalisten auf der Seite der britischen Armee, wollten weiterhin die britische Monarchie beibehalten - zu ihnen gehörten auch die Tro-Schotten und die Black Loyalists, Schwarze Sklaven, die für Sie im Austausch das Versprechen ihrer Freiheit Kämpften gegen - wurden Opfer von Übergriffen, Enteignungen und Ausgrenzungen nach dem Krieg: - loyalistische soldaten wurden erakuiert und in anderen Kolonien von GB angesiedelt / nach Kanada / nach GB zurück mussten erhebliche Teile ihres Eigentums und Besitzes während der Umsiedlung aufgeben DIE VERFASSUNG DER USA 4 Grundprinzipien Föderalismus: - das Land ist ein Bundesstaat, der sich aus einzelnen Staaten zusammensetzt L> Gemeinsame übergeordnete Regierung - Staaten haben aber auch ihre eigene Regierung und eine gewisse Eigenständigkeit Volkssouverenität: - alle Macht geht rom Volk aus VOIK wählt Repräsentantenhaus und wahlmänner Gewaltenteilung: - Legislative, Exekutive und Judikative sind getrennt (Aufgaben und Macht aufgeteilt). Mächtegleichgewicht: · Organe der Verfassung Kontrollieren sich gegenseitig. BILL OF RIGHTS - die Verfassung wird ergänzt durch die Bill of Rights. die ersten 10 Zusatzartikel - die Bill of Rights-wurden am 15. Dezember 1791 wirksam und begrenzten die Machtbefugnis der Bundesregierung der USA Sie schützten die Rechte aller Bürger, Einwohner und Besucher auf amerikanischem Gebiet schützt die Redefreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht zum Besitz und Tragen vom Waffen, die versammlungsfreiheit und das Petitionsrecht - - Sie verbietet außerdem unangemessene Durchsuchung und Beschlagnahmung, grausame und außergewöhnliche Bestrafung und erzwungene selbst beschuldigung der letzte Artikel besagt deutlich, dass alle Macht, die per verfassung nicht der Bundes- regierung gegeben ist, entweder bei den Bundesstaaten oder bei den Bürgern liege MITBESTIMMUNG DES VOLKES: - Wahlrecht, eingeschränkt für schwarze, Frauen, Indianer - durch Peditionsrecht + Versammlungsrecht auch politische Mitbestimmungsrecht AUFTEILUNG UND KONTROLLE DER MACHT: -Gewaltenteilung in drei Gewalten. - horizontale und vertikale Gewaltenteilung - Gefahr für zu viel Macht des Präsidenten -> für damalige Verhältnisse war die Verfassung durch ein annähernd demokratisches System fortschrittlich Das politische System der USA gemäß der Verfassung Legislative Kongress Repräsentan- tenhaus (435) auf 2 Jahre Senat (100, je Einzelstaat 2 Senatoren) auf 6 Jahre Wahlberechtigte 1789: Zensuswahlrecht für 10 % der männlichen Erwachsenen 1830: Wahlrecht für besitzlose Weiße 1868: Wahlrecht für alle männlichen Bürger über 21 Jahre; dennoch Amtsenthebung bei schweren Vergehen Exekutive Überwachung der Gesetzgebung Senat bestätigt Ernennung bestätigt/ ernennt Kontrolle aufschiebendes Veto - Regierungschef Minister Präsident - Staatsoberhaupt verfassungsrechtliche Kontrolle ernennt Bundesbeamte auf 4 Jahre 535 Wahlmänner erhebliche Beschränkungen für Indianer und Schwarze 1870: Wahlrecht ,,soll [...] nicht aufgrund von Rasse, Farbe oder vormaliger Unfreiheit versagt oder gekürzt werden"; dennoch in den schlägt Kandidaten auf Lebenszeit vor Oberbefehl ernennt Streitkräfte Südstaaten für Schwarze noch Wahlrechtsbehinderungen 1920: Wahlrecht auch für Frauen über 21 Jahre 1924: Volles Bürgerrecht für Indianer Judikative Oberster Gerichtshof Oberste Bundesrichter Richter der Bundesgerichte 1964: Alle noch existierenden Formen von Wahlrechts- behinderungen werden verboten 1971: Herabsetzung des Wahlalters auf 18 Jahre ZENTRALSTAAT ODER STAATENBUND - bei den Debatten um die kommende staatsform standen sich zwei Gruppierungen gegenüber: Föderalisten" für einen starken zentralstaat L> -> James Madison, John Adams, George Washington - - Tendenziell setzten sich in diesem Konflikt die Federalists durch, lediglich der Hinweis ihrer Gegner, dass eine Grundrechtserklärung fehle, war erfolgreich Sie wurde nachträglich ergänzt, schließlich stimmten 11 Staaten der neuen Verfassung und sie trat 1788 in Kraft - #1 L> Anti- Federalists" wollten einen lockeren Staatenbund mit einer schwachen Zentral- 11 regierung -> Thomas Jefferson, Samuel Adams, George Mason CHECKS AND BALANCES - ein System der gegenseitigen Kontrolle und des Ausgleichs sollte for Machtmissbrauch schützen und für eine Ausgeglichenheit des politischen Systems sorgen das Wahlrecht blieb allerdings an Besitz gebunden und schloss damit zwischen 20 und 40%. der erwachsenen männlichen, weißen Bevölkerung aus. Frauen, Schwarze und Sklaven hatten ohnehin Keine politische Mitsprache - GEORGE WASHINGTON - entstammte einer wohlhabenden Pflanzerfamilie aus Virginia - Oberbefehlshaber beim Unabhängigkeitskrieg wurde am 4. Februar 1789 zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten vermied persönliches Machtstreben und betonte seine Unterordnung vor der Verfassung DAS PROBLEM DER SKLAVEREI Krieg - Sklaven Kämpften im Bürgerkrieg auf beiden Seiten, allerdings wurden nach dem alle Zusagen eingehalten -Sklaverei spielte keine Rolle bei der Unabhängigkeitserklärung und Verfassung, da sie für die Südstaaten wirtschaftlich notwendig war - ab 1780 Schrittweise Abschaffung der Sklaverei im Norden, dort war sie Ohnehin wirtschaftlich bedeutungslos Bedeutung des Begriffs „Freiheit” veränderte sich im Norden langsam (Einfluss der französischen Revolution), war bald weniger an das Eigentum geknüpft - schlechtes Gewissen einiger amerikanischer Politiker nie washington, die selbst Sklaven hatten - 2u Rassismus blieb aber in ganz Amerika, Gleichberechtigung der Afroamerikaner unvorstellbar Krieg führte zu erhöhter Eigenständigkeit der Frauen - Trotzdem keine echte Beteiligung an der Politik, Frauenwahlrecht erst 1920 DIE ROLLE DER FRAUEN BEI DER UNABHÄNGIGKEIT · Frauen unterstützten die Unabhängigkeitsbewegung, stellten zum Beispiel selbst Kleidung für die Soldaten her nicht ERINNERUNGSKULTUR / GESCHICHTS KULTUR - Definition: Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit Vergangenheit und Geschichte umgent" FUNKTIONEN VON GESCHICHTSKULTUR Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Verhindern des vergessens, Kollektives Gedächtnis Orientierungshilfe für zukünftiges Handeln Kennenlernen der Geschichte - Bildung von individuellem Bewusstsein von Geschichte und Austausch Vergleich Gegenwart und vergangenheit Deutung von Geschichte wird beeinflusst, multiperspektivische Deutung von Geschichte Manipulation und Propaganda Bildung ron Gefühl: Stolz, Trauer, Scham L> Verantwortung. => Entwicklung eines gesellschaftlichen Selbstbildes. ERINNERUNGSKULTUR = wie der Staat erinnert (2.B. historische Anschauungsobjekte, Museen, Statuen) -> was will der Staat L> manche arbeiten ihre Geschichte nicht aus (2.B erleben rechte Parteien Aufschwing) => Differenzierung von Geschichts- und Erinnerungskultur AMERIKANISCHES SELBSTBILD Stolz auf Vergangenheit Freiheit durch unabhängigkeit "gezwungen" zum Kampf Siegerrolle / Helden Geschichte soll nicht vergessen werden. Siegerrolle verstärkt durch eigentliche militärische Unterlegenheit idealisiertes Selbst bild - Wille zur Freiheit / Kampf NationalStolz-> Solidarität Patriotismus

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Strukturelle Signatur einer Neuzeit REVOLUTIONSTHEORIEN WAS IST EINE REVOLUTION? - Revolutionen haben gängigen Theorien zufolge den gewaltsamen Umstur2 bestehender Staats- Rechts- und Lebensverhältnisse unter Beteiligung großer Massen zum Ziel Orientieren sich an programmatischen Ideen oder Ideologien mit positiven Zielen im Sinne einer Erneuerung / weiterentwicklung VORRAUSSETZUNGEN: · Menschen mussten sich der Veränderlichkeit der welt bewusst werden und erkennen, dass Neuerungen und Umwälzungen Positives bewirken können. wichtige Grundlage waren aufklärerische Ideen - MARX UND ENGELS Stufen der menschlichen Gesellschaft nach Marx Urgesellschaft Sklavenhaltergesellschaft Sklavenhalter <-> Sklaven. Kommunismus Klassenlose Gesellschaft" Sozialismus Diktatur des Proletariats" Kapitalismus Kapitalisten/Bouergeoisie <-> Proletariat Arbeit Ausbeutung Feudalismus. Feudalherren <> Bauern. Produktionsmittel KLASSENKAMPE - 2 Parteien die sich Gegenüberstehen. L> Unterdrücker und Unterdrückte - Kapital bestimmt, zu welcher klasse man gehört, so nie Produktionsmittel Umgestaltung der Gesellschaft Kompletter Umbruch des politischen Systems Gewaltanwendung. Radikaler Umbruch: Ausschaltung der Revolutionsgegner Übertragung der Eigentumsverhältnisse auf Ausgebeutete Naturgesetzmäßigkeit Endziel: Kommunismus, Ende des Kapitalismus PETER WENDE 1. Das Objekt des revolutionären Wandels - die Gesellschaft - - Stürzt die alten und legitimiert die neuen Macht haber 3. - wenn der erzwungene wandel nicht nur die Regierung sondern auch die politische Organisations form der Gesellschaft betrifft. - radikaler Umbruch der Staatlichen Institutionen. - 2₂ neue Verfassung, Austausch der Machthaber neue Sozialstruktur L> neue Eigentumsverhältnisse, Wandel der Ideale Aufbau einer neuen Machtelite 2. Die Art und Weise -... in der die Revolution die Veränderung durchsetzt / von unten" - Ausdruck des verletzten Rechtsempfinden des rolkes ↳₂ nicht legal, Verstoß gegen bestehendes Recht von oben" Reform im Rahmen der bestehenden Ordnung. Ausmaß der Revolution, Folgen nachhaltigkeit / Beständigkeit der Veränderung - subjektiver Wille zur Veränderung -> Realisierung der Freiheit - es müssen Veränderungen erkennbar sein ↓ Gestaltung der Zukunft Revolution - ALEXIS DE TOCQUEVILLE Ursachen von Revolutionen: 1. maximale Verschlechterung der Situation - oder 2. durch Reformen der Regierung kommt es zur Verbesserung. L> Streben nach mehr Ziele L> Hinterfragen der Regierung ↳› Schwäche der Regierung ↳> Mut zum Aufstand L> Sturz der Regierung Abschaffung des Feudalwesens -Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" - Soziale + politische Veränderung - Revolutionen müssen kein großes Ausmaß haben Revolution als Heilung von einer Krankheit Folgen Radikalität, Entladung (Gewalt) • Chaos - - Notwendigkeit des Abschüttelns" alter Strukturen und werk Beschleunigung eines Verfallspro- Zesses" der alten Ordnung Plötzlichkeit "1 11 - Aber: Radikalität / Chaos lässt Revolution wirkmächtiger erscheinen ->real: begrenzte Auswirkung. -> Keine ultimative Veränderung Revolution wäre nicht nötig gewesen, da natürliche Prozesse ablaufen -> nur ein Resultat Radikal vollzogene veränderungen nichts planbares, plötzlich + Kurzschlussreaktion Chaos, Unkontrollierbarkeit, nicht geplant DIE KOLONISIERUNG NORDAMERIKAS DURCH DIE BRITEN -Kolonisierung begann im späten 16. Jahrhundert -Pilger väter" -> Mayflower-Vertrag 1620 -> Verlangen nach Autonomie und Selbst- bestimmung, Selbsthilfe und Eigenverantwortung. - die britischen Kolonien waren Sieallungskolonien, private kaufmannsgesellschaften brachten britische Siedler/-innen nach Amerika, die vor Armut, Hunger und Krieg flohen + Aussicht auf wirtschaftliche Prosperität und freie Religions ausübung der Staat hatte zunächst Kein politisches Interesse daran L> diese Phase des politischen Desinteresses des Mutterlands an die Kolonien wurde später mit dem Begriff der,, wohlwollenden Vernachlässigung" bezeichnet es entwickelten sich neue politische und wirtschaftliche Vorstellungen -> prägte die kolonien WARUM GINGEN EUROPÄER NACH AMERIKA? Push DIE AMERIKANISCHE REVOLUTION - Pilgerväter verließen England aus religiösen - Gründen -Bildungssystem - Armut, Hunger, Krieg -religiöse Intoleranz Puritaner, Homogene Mittelatlantik: Freiheit, vielfalt DIE KOLONIEN 1763 Neuengland: - Andersdenkende haben kein Wanl recht - Im Vordergrund standen Religion und Süden: hierarchisch, Konservativ Politin - Skepsis gegenüber englischer Machtform - Größere Vielfalt -Euro-Amerik. Kulturleben - Handelsstützpunkt der Niederlande - Handelsknotenpunkt mit Ländern und Ureinwohnern - erst, Neu-Niederlande " dann,, New York" - Religion - wirtschaftlicher Wohlstand - Selbstbestimmung - hohe Alphabetisierungsqoute freie Religionsausübung - leichte Ausreise aus Großbritannien - Ideal von Gleichheit - Möglichkeit für Neuanfang - Pull Hudson's Bay Company West Florida Great Lakes Indian Reserve Claimed by New York and New Hampshire Province of Quebec Georgia New York Pennsylvania Virginia North Carolina East Florida South Carolina Maryland Maine (part of Massachusetts) New Hampshire Massachusetts Rhode Island Connecticut New Jersey Delaware - Kommerzieles Interesse - Abenteurer, Kaufleute, Aktionäre ansässig - Plantagen besitz (Tabakanbau), Sklaverei durch Arbeitskräftemangel Nova Scotia North Atlantic Ocean New England Colonies Middle Colonies Chesapeake Colonies Southern Colonies Proclamation line of 1763 Boundaries of colonies 200 Miles 200 Kilometers DER STATUS DER KOLONIEN UND IHRE INNERE VERFASSUNG - es gab Eigentümer Kolonien, Königliche Kolonien und Charter Kolonien Eigentümerkolonien = die ältesten Kolonien, Eigentümer = Familien und Handelsgesellschaften - - Charter Kolonien: eine rom König verliehene Urkunde regelte das Rechtsverhältnis zwischen König und Kolonie - DAS VERHÄLTNIS DER KOLONIEN UNTEREINANDER - jede kolonie war unabhängig, hatte eigene Gesetze und eine eigene währung L> ungeordnet und durcheinander - nach und nach entstanden auch Königliche Kolonien = der englische Staat gründete selbst 13 Kolonien: 8 Königliche, 3 Eigentümer und 2 Charter als Repräsentant des englischen Königs diente je kolonie ein Gouverner - Meinungen innerhalb von Provinzen konnten sehr unterschiedlich sein bei Kriegen / Nöten kam es selten bis gar nicht vor, dass sich Provinzen gegenseitig helfen Gegenseitige Ausraubung von Provinzen DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN KOLONIEN UND MUTTERLAND - Siedler begannen im 17. Jahrhundert Rohstoffe anzubauen, die in England sehr begehrt waren - im 17. und 18. Jahrhundert wuchs daher das Interesse des Mutterlandes an den Kolonien ↳ Steigende zahı königlicher Kolonien -Ziel der englischen Politik war dabei die Prosperität Englands - Seit den 1660ern regelten Handels- und Navigationsgesetze, dass viele waren aus den Kolonien (2.B.Tabak, Zucker, Indigo, Baumwolle) zunächst auf englischen Schiffen nach England gebracht und dort ver2011+ werden mussten, beror sie von dort in andere Länder weiterexportiert werden konnten. Importe in die kolonien wurden teurer, durch Zölle verdiente der Englische Staat erheblich mit L> sorgte für Unmut unter den Kolonisten es gelang der britischen Zentralgewalt im Laufe des 17. Jahrhunderts nicht, ihre Macht in den Kolonien zu erweitern. lokale Parlamente konnten nach 1689 ihre Befugnisse sogar ausbauen L> verfügten über Finanzhoheit →> Kontrollierten Einnahmen und Ausgaben der Kolonien Parlamente weiteten Einfluss in die Exekutive aus, Selbstständigkeit und Selbst bewusst- sein der Kolonisten nahm zu DAS VERHÄLTNIS DER WEISSEN UND UREINWOHNER Quelle aus 1634: - Indianer seien sehr freundlich und hilfsbereit geringe kommunikation werden auf Religion reduziert, Keine Anerkennung Quelle aus 1764 - Vorwurf, Regierung schütze Indianer, aber nicht die kolonisten Indianer seien hinterhältig (,, Maske der Freundlichkeit") - Indianer werden bei gleichen Verbrechen berormundet →> Ursprung der Konflikte Zwischen weißen und Ureinwohnern Kamen mit den ersten Siedlern -> Zerstörung der Indianer Kultur durch Anpassung an weiße FRENCH AND INDIAN WAR 1754-1763 - die Kolonial mächte Großbritannien, Frankreich und Spanien Kämpften um die vor- herrschaft in Nordamerika (Unterstützung von ihren jeweiligen verbündeten) ↳> Miliztruppen der Kolonien unterstützten in Nordamerika die britischen Verbände => förderte zunächst den Zusammenhalt ron Mutterland und Kolonien, Loyalität - 1763: Frankreich verliert und im Frieden von Paris erhält England die französischen Teile Kanadas, Sonie das gesamte Gebiet östlich des Mississippi => Großbritannien hat vormachtstellung FOLGEN: - militärischer Triumph sorgte nicht für eine Verbesserung der Beziehung - Englische Offiziere beklagen sich über mangelnden Respent der Kolonisten, Amerikaner nahmen Verhalten der Briten als arrogant wanr · Sieg stärkte selbstbewusstsein der Kolonisten, glaubten militärisch für ihre eigene Sicherheit sorgen zu können. England wollte existenziell wichtigen Handel der Kolonien mit Frankreich unterbinden hohe Kriegskosten, Staatsverschuldung ↳> Kolonien sollten an den Kosten beteiligt werden -> Krieg wurde aus Schutz" geführt -> Steuern wurden erhöht MASSNAHMEN DER BRITISCHEN REGIERUNG IN DEN 1960ER JAHREN - - Königliche Proklamation vom 7. Oktober 1763 legte Appalachen als westliche Siedlungsgrenze fest L> restliches Gebiet sollte den Native Americans vorbehalten bleiben, um zukünftige konflikte zu vermeiden Besiedlung neuer Gebiete = Wohlstand -> diese Proklamation wurde von vielen Kolonisten missachtet -> SUGAR ACT APRIL 1764 - britisches Parlament beschloss ein neues Zollgesetz (Sugar Act) L> Steuern auf Zucker / Import2011 "1 -> Ziel: britische Staatsfinanzen entlasten (durch 7jährigen Kriegl →> zuvor haben die Siedler eine Selbstverwaltung genossen CURRENCY ACT (WÄHRUNGSGESETZ) - Verbot die Ausgabe von Kolonialem Papiergeld, Koloniale Schuldner mussten nun ihre Schulden bei Briten in Pfund Sterling begleichen, eine Währung, deren Kurs an Edelmetall gebunden war Empörung, Unmut, verbitterung bei Kolonisten Enttäuschung, sahen ihre Wirtschaftsinteressen durch Bevormundung beeinträchtigt →> trotzdem setzte britische Regierung Politik fort - EINQUARTIERUNGSGESETZ 1765 - Vermeidung der Konflikte mit indigenen Bevölkerung. - Zwang die Kolonisten, britische Soldaten zu beherbergen & zu versorgen -> sollten zum Schutz der Kolonien dienen STEMPELSTEUERGESETZ 22. MÄRZ 1765 - direkte Besteuerung von amtlichen Dokumenten und Druckschriften aller Art L> Siedler in den Kolonien sollten einen Teil dazu beitragen die Kriegsschulden zu bezahlen - Siedler wurden darüber nicht befragt. -> es gibt eine welle von Protesten und gewalttätigen Demonstrationen, " Ausbeutung" der Kolonien Aufgrund der leeren Staatskassen müssen Kolonien selbst für ihren Schutz zahlen und für die Unterkunft der Soldaten sorgen. Gleichzeitig folgte der Stamp Act. eine direkte Besteuerung bedarf einer Zustimmung der Kolonialisten -> ideologischer Streit um die politische Repräsentation zwischen Großbritannien und den Kolonien NO TAXATION WITHOUT REPRESENTATION" (Keine Steuer ohne politische Mitwirkung) ↳> fordern Mitbestimmungsrecht bei der Freisetzung & Verwendung von Steuern 44 - STAMP ACT CONGRESS 1765 27 Delegierte aus neun Kolonien treffen sich zum, Stamp Act Congress" in New York (diskutieren das erste mal gemeinsam) - Einigung: Großbritannien darf neue Gesetze in den Kolonien erlassen, jedoch darf es keine Besteuerung ohne Repräsentation im Parlament geben Kein großer Erfolg, aber: Kolonien diskutierten zusammen und erkannten Gemeinsamkeiten Boy Kott von Waren aus GB DECLARATORY ACT 18. MÄRZ 1766 - britische Wirtschaft litt unter den Folgen des Stamp Act Congress und den Boy Kotten GB will aber trotzdem noch seine Staatskasse durch die Kolonien füllen -> Declaratory Act -> Rücknahme des Stamp Act (Autoritätsverlust für GB) -> Politisierungsschub in den Kolonien - aber nur das Mutterland besitze die vollmacht, Gesetze zu erlassen : TOWNSHEND ACTS 1767 - Zölle wurden auf die Einfuhr bestimmter Güter (Tee, Glas, Blei, Papier) aus Großbritannien in die amerikanischen Kolonien erhoben. - Grund: Herstellung der Autorität des Mutterlandes Folgen: Boykotte, Aufstände, Schmuggel BOSTON MASSACRE 5. MÄRZ 1770 - Spontane Demonstration von Bastoner Kolonisten -> Britische Torwache fünt sich bearont und schießt auf Demonstrierende, fünf Amerikaner sterben propagandistisch wurde dieser Vorfall von den Kolonien als, Boston Massacre" betitelt L> Beerdigung als bis dahin größte versammlung in den amerikanischen Kolonien TEA ACT MAI 1773 - neues Teegesetz sollte die britische East India Company entlasten -> durch Zollsenkungen wurde es ihnen ermöglicht, ihren Tee günstiger in den Kolonien anzubieten - Kolonisten sollten animiert werden, mehr britischen Tee zu kaufen, aber: die Importzölle wurden nicht gesenkt - Kolonien sahen neues Gesetz als erneuten Eingriff in Souverenität BOSTON TEA PARTY 16. DEZEMBER 1773 als Indianer verkleidete Kolonisten werfen geladenen Tee ins Hafenbecken Widerstand gegen britische Kolonialpolitik, besonders auf die Besteuerung COERCIVE ACTS MÄRZ 1774 BOSTON PORT ACT Schließung des Bostoner Hafens MASSACHUSETTS GOVERNMENT ACT Versammlungsverbot in den Städten + Widerruf der Gründungsurkunde IMPARTIAL ADMINISTRATION OF JUSTICE ACT 4. QUARTERING ACT Kolonisten müssen britischen Soldaten Quartiere Stellen 5. QUEBEC ACT - alle britischen Beamten werden der Rechtssprechung der Gerichte von Massachusetts entzogen weite Teile des Hinterlandes werden der mehrheitlich französisch Sprachigen Kolonie Quebec zugeteilt INTOLERABLE ACTS - Kolonien hielten Gesetze für unerträglich erzeugt starke Politisierung, Mabilisierung + Solldarisierung der Kolonisten Schließen sich zusammen, um gemeinsam gegen Großbritannien zu arbeiten 1. KONTINENTALKONGRESS DIE KRIEGSPARTEIEN KOLONIEN - Farmer, schlechte Ausrüstung. L 15-20.000 Soldaten. - Spanier. Franzosen, Niederländer preußischer Offizier Wilhelm von Steuben - -> nicht alle Kolonisten nahmen an der Rebellion teil, ein drittel der Bevölkerung verhielt sich unentschlossen GROBBRITANNIEN - Großbritannien 30.000 Soldaten - 30.000-34.000 Söldner (Deutsche) · 20.000 Loyalisten →> trotz des militärischen Ungleichgewichts besaßen die Amerikaner strategische vorteile L> Guerillakrieg DER KRIEGSVERLAUF UND DAS KRIEGSENDE - nach anfänglichen Erfolgen der Amerikaner verließ sie das Kriegsglück L> Einzelstaaten unterstützten die Kontinentalarmee sehr unzuverlässig mit Soldaten, Waffen, Geld, Nahrung -> militärische Krise - die Briten Konnten diese nicht ausnutzen, weil sie versuchten ihr Truppenkontingent so Knapp wie möglich zu halten und die Einsatzbereitschaft zu gering war - Kapitulation einer ersten großen britischen Armee bei Saragota im Oktober 1777 stellte einen wendepunkt dar - Einkreisung britischer Truppen bei yorktown. L> General Lord Cornwallis Kapituliert im Oktober 1781 - London entsandte Keine weiteren Truppen. L> Krieg war aus ihrer Sicht nicht mehr zu gewinnen Frieden von Paris am 3. September 1783 L> Großbritannien erkennt Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika an DAS SCHICKSAL DER LOYALISTEN - von den rund 800.000 Loyalisten verließen zwischen 60.000 und 100.000 nach Kriegsende die USA und siedelten nach Großbritannien oder kanada die übrigen arrangierten sich mit den neuen politischen Verhältnissen, obwoni sie auch bedrängt, ausgegrenzt enteignet oder zum Teil auch vertrieben worden waren URSACHEN DER AMERIKANISCHEN REVOLUTION - erhebliche Entfernung zum Mutterland geringe Präsenz der englischen Herrschaft - weitgehende selbstverwaltung in Siedlervertretungen (Kolonisten haben Sachen für sich selbst gere- gelt 1. viele Siedler Sind Puritaner (Trennung von Kirche und Staat) die Aufklärung (John Locke):Ideen haben sich verbreitet -> Unabhängigkeitserklärung WAS IST EIN TORY? I aus einer Quelle von Thomas Paine im Dezember 1776: die Menschheit sei von Tory's verseucht - Torheit und Niedrigkeit - jeder Tory ist ein Feigling. auf den eigenen Vorteil bedacht, Vertreter niedriger Grundsätze Unterwürfigkeit und Sklavische" Lebensart Gegenteil eines whig -> Tory = Loyalist "1 DER UMGANG MIT DEN LOYALISTEN - vor dem Krieg: schon vor dem Krieg Anspannungen, Loyalisten mussten fürchten von der aufgebracht- en Menge an den sogenannten Freiheitsbäumen (liberty trees) gehängt zu werden während des Krieges :- es Kämpften ca. 20.000 Loyalisten auf der Seite der britischen Armee, wollten weiterhin die britische Monarchie beibehalten - zu ihnen gehörten auch die Tro-Schotten und die Black Loyalists, Schwarze Sklaven, die für Sie im Austausch das Versprechen ihrer Freiheit Kämpften gegen - wurden Opfer von Übergriffen, Enteignungen und Ausgrenzungen nach dem Krieg: - loyalistische soldaten wurden erakuiert und in anderen Kolonien von GB angesiedelt / nach Kanada / nach GB zurück mussten erhebliche Teile ihres Eigentums und Besitzes während der Umsiedlung aufgeben DIE VERFASSUNG DER USA 4 Grundprinzipien Föderalismus: - das Land ist ein Bundesstaat, der sich aus einzelnen Staaten zusammensetzt L> Gemeinsame übergeordnete Regierung - Staaten haben aber auch ihre eigene Regierung und eine gewisse Eigenständigkeit Volkssouverenität: - alle Macht geht rom Volk aus VOIK wählt Repräsentantenhaus und wahlmänner Gewaltenteilung: - Legislative, Exekutive und Judikative sind getrennt (Aufgaben und Macht aufgeteilt). Mächtegleichgewicht: · Organe der Verfassung Kontrollieren sich gegenseitig. BILL OF RIGHTS - die Verfassung wird ergänzt durch die Bill of Rights. die ersten 10 Zusatzartikel - die Bill of Rights-wurden am 15. Dezember 1791 wirksam und begrenzten die Machtbefugnis der Bundesregierung der USA Sie schützten die Rechte aller Bürger, Einwohner und Besucher auf amerikanischem Gebiet schützt die Redefreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht zum Besitz und Tragen vom Waffen, die versammlungsfreiheit und das Petitionsrecht - - Sie verbietet außerdem unangemessene Durchsuchung und Beschlagnahmung, grausame und außergewöhnliche Bestrafung und erzwungene selbst beschuldigung der letzte Artikel besagt deutlich, dass alle Macht, die per verfassung nicht der Bundes- regierung gegeben ist, entweder bei den Bundesstaaten oder bei den Bürgern liege MITBESTIMMUNG DES VOLKES: - Wahlrecht, eingeschränkt für schwarze, Frauen, Indianer - durch Peditionsrecht + Versammlungsrecht auch politische Mitbestimmungsrecht AUFTEILUNG UND KONTROLLE DER MACHT: -Gewaltenteilung in drei Gewalten. - horizontale und vertikale Gewaltenteilung - Gefahr für zu viel Macht des Präsidenten -> für damalige Verhältnisse war die Verfassung durch ein annähernd demokratisches System fortschrittlich Das politische System der USA gemäß der Verfassung Legislative Kongress Repräsentan- tenhaus (435) auf 2 Jahre Senat (100, je Einzelstaat 2 Senatoren) auf 6 Jahre Wahlberechtigte 1789: Zensuswahlrecht für 10 % der männlichen Erwachsenen 1830: Wahlrecht für besitzlose Weiße 1868: Wahlrecht für alle männlichen Bürger über 21 Jahre; dennoch Amtsenthebung bei schweren Vergehen Exekutive Überwachung der Gesetzgebung Senat bestätigt Ernennung bestätigt/ ernennt Kontrolle aufschiebendes Veto - Regierungschef Minister Präsident - Staatsoberhaupt verfassungsrechtliche Kontrolle ernennt Bundesbeamte auf 4 Jahre 535 Wahlmänner erhebliche Beschränkungen für Indianer und Schwarze 1870: Wahlrecht ,,soll [...] nicht aufgrund von Rasse, Farbe oder vormaliger Unfreiheit versagt oder gekürzt werden"; dennoch in den schlägt Kandidaten auf Lebenszeit vor Oberbefehl ernennt Streitkräfte Südstaaten für Schwarze noch Wahlrechtsbehinderungen 1920: Wahlrecht auch für Frauen über 21 Jahre 1924: Volles Bürgerrecht für Indianer Judikative Oberster Gerichtshof Oberste Bundesrichter Richter der Bundesgerichte 1964: Alle noch existierenden Formen von Wahlrechts- behinderungen werden verboten 1971: Herabsetzung des Wahlalters auf 18 Jahre ZENTRALSTAAT ODER STAATENBUND - bei den Debatten um die kommende staatsform standen sich zwei Gruppierungen gegenüber: Föderalisten" für einen starken zentralstaat L> -> James Madison, John Adams, George Washington - - Tendenziell setzten sich in diesem Konflikt die Federalists durch, lediglich der Hinweis ihrer Gegner, dass eine Grundrechtserklärung fehle, war erfolgreich Sie wurde nachträglich ergänzt, schließlich stimmten 11 Staaten der neuen Verfassung und sie trat 1788 in Kraft - #1 L> Anti- Federalists" wollten einen lockeren Staatenbund mit einer schwachen Zentral- 11 regierung -> Thomas Jefferson, Samuel Adams, George Mason CHECKS AND BALANCES - ein System der gegenseitigen Kontrolle und des Ausgleichs sollte for Machtmissbrauch schützen und für eine Ausgeglichenheit des politischen Systems sorgen das Wahlrecht blieb allerdings an Besitz gebunden und schloss damit zwischen 20 und 40%. der erwachsenen männlichen, weißen Bevölkerung aus. Frauen, Schwarze und Sklaven hatten ohnehin Keine politische Mitsprache - GEORGE WASHINGTON - entstammte einer wohlhabenden Pflanzerfamilie aus Virginia - Oberbefehlshaber beim Unabhängigkeitskrieg wurde am 4. Februar 1789 zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten vermied persönliches Machtstreben und betonte seine Unterordnung vor der Verfassung DAS PROBLEM DER SKLAVEREI Krieg - Sklaven Kämpften im Bürgerkrieg auf beiden Seiten, allerdings wurden nach dem alle Zusagen eingehalten -Sklaverei spielte keine Rolle bei der Unabhängigkeitserklärung und Verfassung, da sie für die Südstaaten wirtschaftlich notwendig war - ab 1780 Schrittweise Abschaffung der Sklaverei im Norden, dort war sie Ohnehin wirtschaftlich bedeutungslos Bedeutung des Begriffs „Freiheit” veränderte sich im Norden langsam (Einfluss der französischen Revolution), war bald weniger an das Eigentum geknüpft - schlechtes Gewissen einiger amerikanischer Politiker nie washington, die selbst Sklaven hatten - 2u Rassismus blieb aber in ganz Amerika, Gleichberechtigung der Afroamerikaner unvorstellbar Krieg führte zu erhöhter Eigenständigkeit der Frauen - Trotzdem keine echte Beteiligung an der Politik, Frauenwahlrecht erst 1920 DIE ROLLE DER FRAUEN BEI DER UNABHÄNGIGKEIT · Frauen unterstützten die Unabhängigkeitsbewegung, stellten zum Beispiel selbst Kleidung für die Soldaten her nicht ERINNERUNGSKULTUR / GESCHICHTS KULTUR - Definition: Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit Vergangenheit und Geschichte umgent" FUNKTIONEN VON GESCHICHTSKULTUR Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Verhindern des vergessens, Kollektives Gedächtnis Orientierungshilfe für zukünftiges Handeln Kennenlernen der Geschichte - Bildung von individuellem Bewusstsein von Geschichte und Austausch Vergleich Gegenwart und vergangenheit Deutung von Geschichte wird beeinflusst, multiperspektivische Deutung von Geschichte Manipulation und Propaganda Bildung ron Gefühl: Stolz, Trauer, Scham L> Verantwortung. => Entwicklung eines gesellschaftlichen Selbstbildes. ERINNERUNGSKULTUR = wie der Staat erinnert (2.B. historische Anschauungsobjekte, Museen, Statuen) -> was will der Staat L> manche arbeiten ihre Geschichte nicht aus (2.B erleben rechte Parteien Aufschwing) => Differenzierung von Geschichts- und Erinnerungskultur AMERIKANISCHES SELBSTBILD Stolz auf Vergangenheit Freiheit durch unabhängigkeit "gezwungen" zum Kampf Siegerrolle / Helden Geschichte soll nicht vergessen werden. Siegerrolle verstärkt durch eigentliche militärische Unterlegenheit idealisiertes Selbst bild - Wille zur Freiheit / Kampf NationalStolz-> Solidarität Patriotismus