Aus Verbündeten werden Gegner
Aus Kriegsalliierten zwischen 1941-1945 wurden nach Kriegsende Gegner mit fundamental unterschiedlichen Systemen. Die USA setzte auf persönliche Freiheit, Demokratie und freien Welthandel, während die UdSSR das Leben im Kollektiv und die sozialistische Herrschaft in den Vordergrund stellte.
Der Konflikt manifestierte sich in der Spaltung Europas durch den sogenannten "Eisernen Vorhang", der die westlichen Staaten von den sowjetisch beeinflussten trennte. Diese Trennung wurde mit Grenzzäunen und der Berliner Mauer (ab 1961) immer undurchlässiger.
Im Vergleich UdSSR USA während des Kalten Krieges zeigt sich auch die militärische Organisation beider Seiten: Die westlichen Staaten schlossen sich 1949 unter Führung der USA zur NATO (Nordatlantikpakt) zusammen. Als Gegenstück gründete die UdSSR 1955 den Warschauer Pakt mit den osteuropäischen Staaten.
Gut zu wissen: Der Begriff "Kalter Krieg" entstand, weil es trotz extremer Spannungen nie zu einer direkten militärischen Auseinandersetzung zwischen den Supermächten kam - der Konflikt blieb "kalt".




