Der erste Weltkrieg

user profile picture

Lea Emily

1282 Followers
 

Geschichte

 

11/12/13

Lernzettel

Der erste Weltkrieg

 DEFINITION IMPERALISMUS:
ZEITLICHE EINORDNUNG
ZIELE
• Ausdehnung der Herrschaft eines Staates über andere Länder
o durch Eroberungen, Aneig

Kommentare (3)

Teilen

Speichern

112

Eine Zusammenfassung zum ersten Weltkrieg

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

DEFINITION IMPERALISMUS: ZEITLICHE EINORDNUNG ZIELE • Ausdehnung der Herrschaft eines Staates über andere Länder o durch Eroberungen, Aneignung und Durchdringung ausgeprägtes, in verschiedenen Formen auftretendes, zugleich wirtschaftliches und politisches Ausnutzungs- und Abhängigkeitsverhältnis zwischen industriell weit fortgeschrittenen und wirtschaftlich wenig entwickelten Staaten und Regionen ● DER ERSTE ERSTE WELTKRIEG METHODEN ● Zeitraum des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 1880-1914 ● ● Deutschland o Wilhelm griff mit seiner imperialistischen Außenpolitik nun zunehmend in die Weltpolitik der Kolonialmächte ein. O Aufbau einer starken Hochseeflotte o Propaganda Großbritannien O militärischen Interventionen Frankreich o durch Kolonien FOLGEN Russland o nachgeholte Industrialisierung, ein verstärkter Außenhandel sowie der Eisenbahnbau o Erschließung von Rohstoffquellen und Anbaugebieten ● Kein Blick für andere Kulturen Wirtschaftlicher Aufschwung O Durch Ausbeutung der Kolonien Europäische Konflikte in außenpolitische Welt verlagert URSACHEN & VERLAUF DES 1. WELTKRIEGES VORGESCHICHTE Imperialistische Politik: der Großmächte, insbesondere Eroberung von Kolon ● Erstarken Deutschlands als Industriemacht nach 1880, will „Platz an der Sonne", aber zu spät gekommen bei Aufteilung der Kolonien Bündnispolitik: Keine Verlängerung des Rückversicherungsvertrages zwischen Deutschland und Russland (1890) • Annäherung zwischen Frankreich, England und Russland (u.a. Triple-Entente) vs. Dreibund zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien Krisen zwischen den europäischen Staaten durch ständige Rivalität: ● Einmischung des Deutschen Reiches in die französische Kolonialpolitik in Marokko (1905 und 1911) ● ● ● Weltmachtbestrebungen ● Hochrüstung und Rüstungswettlauf: Aufbau einer deutschen Kriegsflotte seit 1898 (60% des deutschen Rüstungsetats) Grenzkonflikte (Serbien, Rumänien, Bulgarien, Albanien) Expansionsbestrebungen auf dem Balkan (Herrschaftsgebiet der Türkei) u.a. durch Österreich-Ungarn und Russland O Grund: industrielle und militärische Schwäche des Osmanischen Reiches (Türkei) o Folge: Verlust von...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Gebieten, z.B. Provinzen Bosnien und Herzegowina an Österreich-Ungarn 1908 Balkankrieg zwischen Serbien, Bulgarien, Montenegro, Griechenland und der Türkei (geschlagen) Erhöhung der Heeresstärke auf 800 000 Mann Deutsch-französischer Gegensatz: Elsass-Lothringen ● KRIEGSAUSBRUCH ● Anlass: Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares durch den Nationalisten Gavrilo Princip im Auftrag des serbischen Geheimdienstes (28. Juni 1914) Nicht zu akzeptierendes Ultimatum an Serbien: o Verzicht auf Souveränität o Kriegserklärung Österreichs an Serbien (28. Juli 1914) Schlieffen-Plan des deutschen Generalstabs von 1905: O Schneller Sieg im Westen, danach alle Kräfte an die Ostfront Besetzung von Luxemburg (2.8.1914), Einmarsch über das neutrale Belgien nach Frankreich (3.8) wegen starker französischer Grenzbefestigungen KRIEGSVERLAUF ● ● ● METHODEN DER KRIEGSFÜHRUNG • Blitzkrieg und Stellungskrieg Seeblockade Englands gegen Deutschland mit gravierenden Auswirkungen auf den Handel sowie die Versorgung der deutschen Bevölkerung Materialschlachten (schwerste Artelleriewaffen, Handgranaten, Maschinengewehre) ● Einsatz von Giftgas Tanks, Flugzeuge ● A) Konnte der Plan Schlieffens umgesetzt werden? Nein. Grund: Stärke und Schnelligkeit der französischen und englischen Truppen, schnelleres Vorrücken der russischen Truppen ● O O ● B) Welches war die Folgen von A)? o Stellungskrieg im Westen und Osten, d.h. Erstarren der Frontlinien, dadurch Tausende von Opfern ERSTER WELTKRIEG ALS „TOTALER KRIEG" Totale Mobilisierung aller Ressourcen für die Kriegsführung Totale Kriegsmethoden: U-Boot-Krieg, auch gegen zivile Schiffe Negative Folgen, vor allem in Bezug auf Kriegseintritt der USA o Missachtung des Völkerrechts o Krieg gegen die Zivilbevölkerung Totale Kriegsziele: O Frankreich: Elsass-Lothringen, Saarland, linkes Rheinufer O Russland: Expansion auf dem Balkan O England: Wiederherstellung der Seeherrschaft, Übernahme der deutschen Kolonien o Österreich-Ungarn: Expansion auf dem Balkan (Serbien, Montenegro, Rumänien) Totale Kontrolle: O Der Bevölkerung durch militärische und politische Behörden o Arbeitsplicht für alle nicht eingezogenen Männer zwischen 17 und 60 Jahren O Einsatz von Frauen in der Rüstungsproduktion o Rationierung der Grundnahrungsmittel SCHLIEFFEN- PLAN: INHALT ● ● FOLGEN ● 1905 schon entwickelt für Fall eines Zweifrontenkrieg Um Zweifrontenkrieg zu verhindern, musste man die deutsche Armee aufteilen (weil auch zu wenig Truppen) ● Zwei der drei deutschen Streitmächte sollten Frankreich von Norden und Süden her umklammern. Die Zange sollte sich westlich von Paris schließen und den Gegner zur Kapitulation bringen. Dies implizierte jedoch den Einmarsch ins neutrale Belgien, um so die französischen Festungen umgehen. Die Verletzung der belgischen Neutralität war wiederum eine Kriegserklärung an Großbritannien, da diese die Garantiemacht der belgischen Neutralität war. Dies wurde jedoch von den Deutschen in Kauf genommen. Die dritte Streitmacht sollte an der langen Landgrenze zu Russland stationiert werden, zur Verteidigung der Ostgrenze gegen den russischen Zar. kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs gescheitert Die Westfront erstarrte vollständig und wurde zu einem Stellungskrieg, auch im Osten verwandelte sich der Bewegungskrieg immer mehr in einen Stellungskrieg. Durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch in Belgien, dessen Neutralität Preußen-Deutschland 1839 selbst garantiert hatte, wird der Kriegseintritt einer weiteren Garantiemacht, nämlich Großbritanniens, provoziert. Bereits am 4. August erklärt London Berlin den Krieg. Damit hat sich das Deutsche Reich nicht nur das britische Mutterland mit der stärksten Marine der Welt, sondern auch das gesamte British Empire mit all seinen Ressourcen zum Gegner gemacht.

Der erste Weltkrieg

user profile picture

Lea Emily

1282 Followers
 

Geschichte

 

11/12/13

Lernzettel

Der erste Weltkrieg

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 DEFINITION IMPERALISMUS:
ZEITLICHE EINORDNUNG
ZIELE
• Ausdehnung der Herrschaft eines Staates über andere Länder
o durch Eroberungen, Aneig

App öffnen

Teilen

Speichern

112

Kommentare (3)

K

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Eine Zusammenfassung zum ersten Weltkrieg

Ähnliche Knows

5

Vorgeschichte Erster Weltkrieg/Schuldfrage

Know Vorgeschichte Erster Weltkrieg/Schuldfrage thumbnail

1217

 

11/12/13

9

1.Weltkrieg

Know 1.Weltkrieg  thumbnail

1724

 

12

6

Erster Weltkrieg

Know Erster Weltkrieg  thumbnail

13032

 

8/9/10

Julikrise 1914

Know Julikrise 1914 thumbnail

3591

 

11/12/10

Mehr

DEFINITION IMPERALISMUS: ZEITLICHE EINORDNUNG ZIELE • Ausdehnung der Herrschaft eines Staates über andere Länder o durch Eroberungen, Aneignung und Durchdringung ausgeprägtes, in verschiedenen Formen auftretendes, zugleich wirtschaftliches und politisches Ausnutzungs- und Abhängigkeitsverhältnis zwischen industriell weit fortgeschrittenen und wirtschaftlich wenig entwickelten Staaten und Regionen ● DER ERSTE ERSTE WELTKRIEG METHODEN ● Zeitraum des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 1880-1914 ● ● Deutschland o Wilhelm griff mit seiner imperialistischen Außenpolitik nun zunehmend in die Weltpolitik der Kolonialmächte ein. O Aufbau einer starken Hochseeflotte o Propaganda Großbritannien O militärischen Interventionen Frankreich o durch Kolonien FOLGEN Russland o nachgeholte Industrialisierung, ein verstärkter Außenhandel sowie der Eisenbahnbau o Erschließung von Rohstoffquellen und Anbaugebieten ● Kein Blick für andere Kulturen Wirtschaftlicher Aufschwung O Durch Ausbeutung der Kolonien Europäische Konflikte in außenpolitische Welt verlagert URSACHEN & VERLAUF DES 1. WELTKRIEGES VORGESCHICHTE Imperialistische Politik: der Großmächte, insbesondere Eroberung von Kolon ● Erstarken Deutschlands als Industriemacht nach 1880, will „Platz an der Sonne", aber zu spät gekommen bei Aufteilung der Kolonien Bündnispolitik: Keine Verlängerung des Rückversicherungsvertrages zwischen Deutschland und Russland (1890) • Annäherung zwischen Frankreich, England und Russland (u.a. Triple-Entente) vs. Dreibund zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien Krisen zwischen den europäischen Staaten durch ständige Rivalität: ● Einmischung des Deutschen Reiches in die französische Kolonialpolitik in Marokko (1905 und 1911) ● ● ● Weltmachtbestrebungen ● Hochrüstung und Rüstungswettlauf: Aufbau einer deutschen Kriegsflotte seit 1898 (60% des deutschen Rüstungsetats) Grenzkonflikte (Serbien, Rumänien, Bulgarien, Albanien) Expansionsbestrebungen auf dem Balkan (Herrschaftsgebiet der Türkei) u.a. durch Österreich-Ungarn und Russland O Grund: industrielle und militärische Schwäche des Osmanischen Reiches (Türkei) o Folge: Verlust von...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Gebieten, z.B. Provinzen Bosnien und Herzegowina an Österreich-Ungarn 1908 Balkankrieg zwischen Serbien, Bulgarien, Montenegro, Griechenland und der Türkei (geschlagen) Erhöhung der Heeresstärke auf 800 000 Mann Deutsch-französischer Gegensatz: Elsass-Lothringen ● KRIEGSAUSBRUCH ● Anlass: Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares durch den Nationalisten Gavrilo Princip im Auftrag des serbischen Geheimdienstes (28. Juni 1914) Nicht zu akzeptierendes Ultimatum an Serbien: o Verzicht auf Souveränität o Kriegserklärung Österreichs an Serbien (28. Juli 1914) Schlieffen-Plan des deutschen Generalstabs von 1905: O Schneller Sieg im Westen, danach alle Kräfte an die Ostfront Besetzung von Luxemburg (2.8.1914), Einmarsch über das neutrale Belgien nach Frankreich (3.8) wegen starker französischer Grenzbefestigungen KRIEGSVERLAUF ● ● ● METHODEN DER KRIEGSFÜHRUNG • Blitzkrieg und Stellungskrieg Seeblockade Englands gegen Deutschland mit gravierenden Auswirkungen auf den Handel sowie die Versorgung der deutschen Bevölkerung Materialschlachten (schwerste Artelleriewaffen, Handgranaten, Maschinengewehre) ● Einsatz von Giftgas Tanks, Flugzeuge ● A) Konnte der Plan Schlieffens umgesetzt werden? Nein. Grund: Stärke und Schnelligkeit der französischen und englischen Truppen, schnelleres Vorrücken der russischen Truppen ● O O ● B) Welches war die Folgen von A)? o Stellungskrieg im Westen und Osten, d.h. Erstarren der Frontlinien, dadurch Tausende von Opfern ERSTER WELTKRIEG ALS „TOTALER KRIEG" Totale Mobilisierung aller Ressourcen für die Kriegsführung Totale Kriegsmethoden: U-Boot-Krieg, auch gegen zivile Schiffe Negative Folgen, vor allem in Bezug auf Kriegseintritt der USA o Missachtung des Völkerrechts o Krieg gegen die Zivilbevölkerung Totale Kriegsziele: O Frankreich: Elsass-Lothringen, Saarland, linkes Rheinufer O Russland: Expansion auf dem Balkan O England: Wiederherstellung der Seeherrschaft, Übernahme der deutschen Kolonien o Österreich-Ungarn: Expansion auf dem Balkan (Serbien, Montenegro, Rumänien) Totale Kontrolle: O Der Bevölkerung durch militärische und politische Behörden o Arbeitsplicht für alle nicht eingezogenen Männer zwischen 17 und 60 Jahren O Einsatz von Frauen in der Rüstungsproduktion o Rationierung der Grundnahrungsmittel SCHLIEFFEN- PLAN: INHALT ● ● FOLGEN ● 1905 schon entwickelt für Fall eines Zweifrontenkrieg Um Zweifrontenkrieg zu verhindern, musste man die deutsche Armee aufteilen (weil auch zu wenig Truppen) ● Zwei der drei deutschen Streitmächte sollten Frankreich von Norden und Süden her umklammern. Die Zange sollte sich westlich von Paris schließen und den Gegner zur Kapitulation bringen. Dies implizierte jedoch den Einmarsch ins neutrale Belgien, um so die französischen Festungen umgehen. Die Verletzung der belgischen Neutralität war wiederum eine Kriegserklärung an Großbritannien, da diese die Garantiemacht der belgischen Neutralität war. Dies wurde jedoch von den Deutschen in Kauf genommen. Die dritte Streitmacht sollte an der langen Landgrenze zu Russland stationiert werden, zur Verteidigung der Ostgrenze gegen den russischen Zar. kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs gescheitert Die Westfront erstarrte vollständig und wurde zu einem Stellungskrieg, auch im Osten verwandelte sich der Bewegungskrieg immer mehr in einen Stellungskrieg. Durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch in Belgien, dessen Neutralität Preußen-Deutschland 1839 selbst garantiert hatte, wird der Kriegseintritt einer weiteren Garantiemacht, nämlich Großbritanniens, provoziert. Bereits am 4. August erklärt London Berlin den Krieg. Damit hat sich das Deutsche Reich nicht nur das britische Mutterland mit der stärksten Marine der Welt, sondern auch das gesamte British Empire mit all seinen Ressourcen zum Gegner gemacht.